Archiv
aktuelle Erklärungen und Texte von pax christi
- 24.12.11 Der Friede sei mit euch
pax christi wünscht gesegnete Weihnachten und ein friedvolles Jahr 2012
- 21.12.11 Film zur Kampagne Aktion Aufschrei Stoppt den Waffenhandel! - "Süßigkeiten oder?“
und Dank zum Ende des ersten Kampagnenjahres an alle Aktiven
- 21.12.11 Trauer um Horst-Eberhard Richter
Er war für uns alle eine wegweisende Persönlichkeit
- 13.12.11 Überprüfung der Wahlergebnisse in der DR Kongo gefordert - pax christi appelliert gemeinsam mit dem Ökumenisches Netz Zentralafrika an die Kräfte des Friedens
Das von pax christi mitgetragene Ökumenische Netz Zentralafrika (ÖNZ) hat zu den Wahlen eine Stellungnahme mit Forderungen auch an die internationale Gemeinschaft und die Bundesregierung veröffentlicht, in dem es u.a.
eine juristische Klärung des Wahlergebnisses fordert.
- 09.12.11 Woche der Gewaltfreiheitim Irak eröffnet
Kinder und Jugendliche lernen Frieden und Gewaltfreiheit
- 08.12.11 Gegen die Strategie des Tötens - Erklärung des pax christi-Präsidenten zum Tag der Menschenrechte am 10. Dezember 2011
In Afghanistan und auch jenseits der Grenze zu Pakistan sind Luftangriffe mit Drohnen inzwischen tägliche Realität. Direkte willkürliche Tötungen und Einsätze über große Distanzen machen für den Angreifer eine für ihn risikoarme Kriegsführung möglich, die darüber hinaus noch als zielgenau gilt. Der so genannte Kollateralschaden ist und bleibt jedoch Realität auch dieser Kriegsführung.
- 06.12.11 End the war in Afghanistan! - Proteste in Bonn
Für eine Politik, die einen regionalen Ansatz verfolgt, ist die Afghanistan-Konferenz in Bonn bereits gescheitert, weil Pakistan gar nicht erst angereist ist. Eine Friedenskonferenz sollte es nie werden.
- 28.11.11 „Vorsätzlich Öl ins Feuer bestehender Konflikte“ - Rüstungsexportkampagne kritisiert drastische Steigerung der Kriegswaffenausfuhr und fordert grundsätzliches Verbot
„Während nach einer aktuellen Emnid-Umfrage über 70 Prozent der Bevölkerung für ein Verbot von Rüstungsexporten sind, gibt es für die Bundesregierung beim Waffenhandel so gut wie keine Grenzen mehr.
- 28.11.11 pax christi fordert Entmilitarisierung und Schutz der Menschenrechte in Sri Lanka - 25-jährigen Bestehen der Projektarbeit der Berliner pax christi-Gruppe in Sri Lanka und Tamil Nadu in Berlin gefeiert
Zum Schutz der Menschenrechte der Tamilen im Norden des Landes hat die katholische Friedensbewegung pax christi die Regierung Sri Lankas aufgefordert.
- 27.11.11 Den Panzerexport nach Saudi- Arabien stoppen
Der Skandal ist noch wirksam.
- 24.11.11 Demo gegen die Panzerlieferung in Düsseldorf
Am 19.11.2011 haben am Düsseldorfer Burgplatz - mitten in der Stadt und mit Blick auf den Rhein - 50 Aktivist/innen gegen die Panzerlieferung nach Saudi-Arabien demonstriert.
- 24.11.11 "Für Freiheit, Vielfalt und Zusammenhalt gegen rechten Terror in Deutschland" - pax christi-Generalsekretärin unterzeichnet Anzeigen-Kampagne gegen Neonaziterror
Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Gesellschaft trauern um die Opfer der rassistischen Mordserie
- 23.11.11 Die Demokratische Republik Kongo steht vor der Wahl - Am 28.11.2011 werden Parlament und Präsident gewählt
Die große Politik ist allgegenwärtig in diesem November hier in Kinshasa. Radio und Fernsehen, auf Straßen und Gassen, unter Kollegen und Freunden alles dreht sich um die Wahlen von Parlament und Präsident.
- 16.11.11 pax christi ist entsetzt über die Morde der Zwickauer Neonazi-Gruppe - pax christi-Generalsekretärin Christine Hoffmann im Gespräch mit Radio Vatikan
„Es ist absolut erschreckend und schreckt uns auf, dass dieser tödliche rassistische Terror von militanten Neonazi-Gruppen in Deutschland möglich ist..."
- 14.11.11 Fünfzig Jahre Sündenfall - Beim Rüstungsexport geht es um ethisch verantwortbare Politik, nicht um Wirtschaftsförderung
„Für eine Außenpolitik, die sich als Friedenspolitik versteht, geschah 1961 ein entscheidender Sündenfall: die Verabschiedung der beiden für den Export von Rüstungsgütern zuständigen Gesetze Kriegswaffenkontrollgesetz (KWKG) und Außenwirtschaftsgesetz (AWG).
- 12.11.11 KEIN RÜSTUNGSEXPORT „MADE IN DÜSSELDORF“
DEMONSTRATION GEGEN DIE LIEFERUNG VON 200 LEOPARD - PANZERN AN SAUDI ARABIEN
- 09.11.11 Die Spirale der Kriegsdrohungen durchbrechen - Für eine atomwaffenfreie Zone im Nahen Osten
Erklärung des Geschäftsführenden Vorstandes
- 08.11.11 Ächtung von Streumunition in Gefahr - Nichtregierungsorganisationen warnen vor Abkehr von humanitärer Rüstungskontrolle
In offenen Briefen appellierte pax christi heute gemeinsam mit Vertreter/innen von zwölf weiteren Nichtregierungsorganisationen an die Bundestagsfraktionen von CDU/CSU und FDP, alles dafür zu tun, dass die erst vor gut einem Jahr in Kraft getretene Ächtung von Streumunition nicht wieder aufgeweicht wird.
- 03.11.11 Kein Frieden mit Rüstungsexporten - Margot Käßmann übernimmt Schirmherrschaft der Rüstungsexport-Kampagne
Prof. Margot Käßmann ist die neue Schirmherrin der bundesweiten Kampagne gegen Rüstungsexporte „Aktion Aufschrei Stoppt den Waffenhandel.“ Seit dem Start der Kampagne im Mai 2011 ist das Bündnis auf mehr als hundert Organisationen gewachsen.
- 02.11.11 Analyse der Situation mit der Dynamik des Aufbruchs zu verbinden - Kommentar des Sprechers der Kommission „Globalisierung und soziale Gerechtigkeit“, Stefan Leibold, zur „Occupy Wall Street“-Bewegung
Die Kritik der Occupy Wall Street-Bewegung an der zunehmenden sozialen Ungleichheit, an den rigiden und unsozialen Sparprogrammen, die die am schlechtesten Gestellten treffen, und an der Rettung der Banken durch die Steuerzahler ist berechtigt und sehr zu unterstützen. Es ist sehr erfreulich, dass auch in Deutschland eine solche außerparlamentarische Bewegung entsteht!
- 01.11.11 Erfolgreiche Beratungen in Fulda
Delegiertenversammlung setzt Kommission "Friedensarbeit in Schulen" ein
- 28.10.11 In Zeiten des Umbruchs. Herausforderung für die Friedensarbeit - Delegiertenversammlung startet in Fulda
Deutsche Außenpolitik wird mit Bundestagsabgeordneten diskutiert
- 28.10.11 Auch ver.di ruft auf zur Demo am 3.12.2011 in Bonn - Truppenabzug aus Afghanistan gefordert
Protestbündnis Petersberg II begrüßt die gewerkschaftliche Unterstützung
- 24.10.11 Die neue Tötungskultur
Erklärung von pax christi-Österreich
- 21.10.11 Sprunghafter Anstieg von Kriegswaffenexporten nach Mexiko seit 2007
Die Bundesregierung wird aufgefordert, generellen Exportstopp für Kriegswaffen nach Mexiko zu beschließen
- 17.10.11 Von der Blockade zur Befreiung - Angekündigter Gefangenenaustausch ist Paukenschlag
„Der angekündigte Gefangenenaustausch zwischen der Hamas-Regierung im Gazastreifen und der israelischen Regierung ist ein Paukenschlag. Die Familie des verschleppten israelischen Soldaten kann nach fünf Jahren Gilat Schalit in die Arme schließen und ihr Protestzelt vor dem Haus des Ministerpräsidenten abbauen. 1.027 weitere Familien werden auf die freizulassenden verschleppten Palästinenser, darunter 27 Frauen, warten."
- 14.10.11 Heinz Josef Algermissen unterstützt Petition gegen Rüstungsexporte
Bischöfe gegen Waffenexporte aus Kassel
- 11.10.11 Solidarität mit den koptischen Christen in Ägypten - Erklärung des Präsidenten von pax christi, Bischof Heinz Josef Algermissen
Die jüngsten Ereignisse in Kairo erfüllen mich mit großer Sorge, weil jedwedes Mittel der Gewaltanwendung grundsätzlich inakzeptabel ist.
- 06.10.11 pax christi über den Beginn der Beteiligung Deutschlands am Afghanistan-Krieg vor zehn Jahren - „Jetzt drehen wir weiter an der Gewaltspirale“
Von Beginn an hat die katholische Friedensinitiative pax christi die Intervention des Westens in Afghanistan kritisiert. Warum, erklärt im Interview mit domradio.de Johannes Schnettler, Vizepräsident der deutschen Sektion.
- 05.10.11 Panzer als Exportschlager - Beim Kasseler - HNA-Lesertreff: Publikum fordert mehr Transparenz bei Waffenverkäufen
Diskutierten im Kulturbahnhof über deutsche Rüstungsexporte: Bremens ehemaliger Bürgermeister Henning Scherf (von links), Rüstungsvertreter Georg Wilhelm Adamowitsch, HNA-Redakteur Peter Ochs, Pax-Christi-Generalsekretärin Christine Hoffmann und Bundestagsabgeordneter Ullrich Meßmer
- 29.09.11 Konsequenter Politikwechsel für Nahostfrieden - pax christi und IPPNW fordern Neuausrichtung der deutschen Nahostpolitik
Die Bundesregierung muss ihre Nahostpolitik völlig neu ausrichten. Sie muss endlich zu einem Interessenausgleich beitragen, der auf der Grundlage von Menschenrechten und Internationalem Recht erfolgt. Dazu zählen Maßnahmen gegen die Siedlungspolitik und die Unterstützung des Aufnahmeantrags der PLO in der UN.
- 28.09.11 Reflexionen zum Papstbesuch - pax christi-Vizepräsident im Gespräch mit Domradio
Johannes Schnettler sieht das Wort der Entweltlichung konträr zum Selbstverständnis der Laien, in der Welt zu wirken. Es bedürfe einer tieferen Reflexion darüber, was mit Entweltlichung gemeint sei. Zumal der Papst auch gesagt habe, dass die Kirche sich den Sorgen der Welt ausliefern solle. Es sei unklar geblieben, was das für die Arbeit der Engagierten bedeute. Schnettler bedauerte, dass hier eine Ermutigung an sie ausgeblieben sei.
- 20.09.11 Merkel und Westerwelle sollen sich für UNO-Parlament einsetzen
pax christi stellt sich hinter Forderung des Europaparlaments
- 19.09.11 Eurokrise: Die Griechen raus und alles wird gut?
Kommentar der Kommission "Globalisierung und soziale Gerechtigkeit" zur Eurokrise, den verschuldeten Ländern und der Rolle Deutschlands
- 15.09.11 Friedensappell der Bischöfe der CENCO angesichts der Gewalt in dieser Vorwahl-Periode - „Der Weise beherrscht seinen Zorn!“ Buch der Sprüche 29,11
Mit deutlichen Worten setzt sich die kongolesische Katholische Bischofskonferenz für Gewaltverzicht im Wahlkampf ein. Der gestern veröffentlichte Appel zeigt das Engagement der Kirche und gibt Hinweise auf die Brisanz.
- 12.09.11 10. Jahrestag der Terroranschläge vom 11. September 2001
pax christi-Vizepräsident Johannes Schnettler im Interview mit Domradio
- 06.09.11 „Sie reden vom Frieden. Sie führen Krieg.“ - Friedensbewegung kündigt Proteste gegen die Petersberg II - Afghanistankonferenz im Dezember in Bonn an
Die Friedensbewegung in Deutschland ruft bundesweit zu Protesten gegen die Petersberg II-Konferenz auf. Die Protestaktionen starten am Samstag, den 3.12.2011 um 11:30 Uhr am Bonner Kaiserplatz mit einer Demonstration. Am Sonntag, den 4. Dezember diskutiert eine Internationale Friedenskonferenz Alternativen für ein selbstbestimmtes Afghanistan. Für den Tag der Regierungskonferenz werden kreative Protestaktionen vorbereitet.
- 02.09.11 Dialog und Kooperation besiegen den Terror - Erklärung des pax christi-Präsidiums zum 10. Jahrestag des 11. September 2001
Am 11. September 2011 jährt sich zum zehnten Mal der Anschlag auf das World Trade Center in New York. Wir gedenken an diesem Tag, der Opfer dieser verbrecherischen Anschläge und wissen um die Verletzungen, die diese Anschläge besonders in der amerikanischen Bevölkerung hinterlassen haben. Diese Tat war für viele Menschen unfassbar und führte zu der bis jetzt nicht beantworteten Frage: Warum hassen sie uns so? Der Anschlag wurde als Angriff interpretiert. Die Antwort war „Krieg gegen den Terrorismus“. Zehn Jahre nach den Anschlägen aber ist deutlich, dass die Kriegsstrategie als Antwort auf den Terror gescheitert ist.
- 01.09.11 Rüstungsexportkampagne stellt Strafanzeige gegen Heckler & Koch - Lieferung von G36 an Gaddafi massiver Rechtsbruch
Mit scharfer Kritik reagieren die Sprecher der Rüstungsexportkampagne auf die Lieferung von G-36 Gewehren nach Libyen und stellten über ihren Rechtsanwalt Holger Rothbauer Strafanzeige gegen die Firma Heckler & Koch wegen Verstoßes gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz, gegen das Außenwirtschaftsgesetz sowie wegen Beihilfe zu Verbrechen gegen die Menschlichkeit.
- 22.08.11 Willkürliche Verhaftung von Menschenrechtsaktivisten in Ruanda
Zwei Mitglieder der LDGL inhaftiert
- 04.08.11 Forderung an Shell: Stoppen Sie Ihre Geschäfte mit Syrien!
- 02.08.11 Ein Mann des Ausgleichs und Dialogs
pax christi Vizepräsident Johannes Schnettler würdigt Ernst Niermann, den langjährigen Militärgeneralvikar, der am 1. August im Alter von 81 Jahren verstorben ist:
- 02.08.11 Atomare Katastrophe mahnt zur Abrüstung
Erklärung des pax christi-Präsidenten Bischof Heinz Josef Algermissen, Fulda,
zum Hiroshima-Tag am 6. August 2011
- 25.07.11 Libyen braucht Waffenstillstand
pax christi fordert Bundesregierung auf, diplomatische Lösung vorzubereiten
- 23.07.11 Palästina: die jüngste Nation der Welt
pax christi unterstützt Avaaz Petition, den Palästinesischen Staat anzuerkennen
- 20.07.11 pax christi verurteilt israelische Militäraktion - "Alles wird verhindert und blockiert"
Die israelische Marine hat ein französisches Schiff mit Friedensaktivisten auf dem Weg zum Gazastreifen abgefangen. Im domradio.de-Interview verurteilt Vizepräsidentin Wiltrud Roesch-Metzler die israelische Blockadehaltung.
- 19.07.11 Vertreter aus Nahost verurteilen Panzer-Deal mit Saudis - Menschenrechtsaktivist aus Bahrain berichtet von Niederschlagung der Demokratiebewegung in Bahrain
Christine Hoffmann erklärt: "Der Export von Panzern nach Saudi-Arabien ist aus friedensethischer Perspektive abzulehnen."
- 17.07.11 Parlament muss U-Boot Subvention stoppen
pax christi fordert Bundesregierung zu politischer Konfliktlösung statt Waffenhilfe auf
- 15.07.11 Keine Panzer - Die Bundesregierung will Panzer nach Saudi-Arabien schicken. Wegen der internationalen Stabilität, sagt sie. Sicherheit auf Kosten der Menschenrechte?
Kommentar der pax christi-Generalsekretärin Christine Hoffman in der heutigen Ausgabe der Evangelischen Wochenzeitung DIE KIRCHE
- 14.07.11 Mexico: Offener Brief an Westerwelle - Kritik am geplanten Sicherheitsabkommen: Keine Hilfen für mexikanische Polizei
Umsetzung der Urteile des Interamerikanischen Gerichtshof für Menschenrechte gefordert
- 14.07.11 Kolumbien: Bedrohte Menschenrechtler brauchen Schutz
Hilfswerke fordern Außenminister Westerwelle auf, die Ermordung von Bauernvertretern zum Thema beim Staatsbesuch zu machen
- 11.07.11 Im Heute Glauben. Wo stehen wir?
Vizepräsident Johannes Schnettler nahm an der der Auftaktveranstaltung zum Gesprächsprozess der Deutschen Bischofskonferenz in Mannheim vom 8. bis 9. Juli 2011 teil. Hier seine Eindrücke.
- 04.07.11 Bundessicherheitsrat genehmigt Waffen-Export nach Saudi-Arabien und Algerien - Keine Waffen für Diktatoren
Der Bundessicherheitsrat hat Medienangaben zufolge dem Export von Waffen nach Saudi-Arabien und Algerien zugestimmt. Dabei handele es sich um Rüstungs- und Sicherheitsprojekte in Algerien in Höhe von zehn Milliarden Euro sowie um zweihundert Leopard II-Panzer, die für Saudi-Arabien gebaut werden sollen.
- 04.07.11 Abzug aus Afghanistan: Bedingung für Frieden? - Afghanische Diplomatie, Exil- und Friedensbewegung diskutieren Zukunft Afghanistans in der Evangelischen Akademie Bad Boll
pax christi, ohne Rüstung leben und IPPNW organisierten den Dialog mit Vertreter/innen der afghanischen Friedensbewegung
- 30.06.11 Der Friede des Herrn sei mit ihm! - pax christi gedenkt des Nachbarn im Bernhard-Lichtenberg-Haus, dem verstorbenen Berliner Erzbischof em. Georg Kardinal Sterzinsky
Der Berliner Erzbischof em. Georg Kardinal Sterzinsky starb heute nach schwerer Krankheit. Nicht erst nachdem die pax christi-Bewegung ihr Sekretariat nach Berlin verlegt hatte und damit der em. Georg Kardinal Sterzinsky zum Erzbischof des Belegenheitsbistums wurde, unterstützte der Verstorbene unsere Arbeit für Versöhnung und Frieden.
- 29.06.11 Mitschuldig an den Opfern de Maizière mutiert vom Verteidigungs- zum Kriegsminister - Rüstungsexportkampagne kritisiert Bundesregierung wegen geplanter Waffenlieferungen für Libyen-Krieg
Deutsche Waffen bereits jetzt bei verfeindeten Konfliktparteien im Libyen-Krieg im Einsatz
- 28.06.11 Vorbild für die pax christi Bewegung
Am 26. Juni vollendete der frühere Geistlichen Beirat von pax christi, Prof. Dr. Heinrich Missalla, sein 85. Lebensjahr
- 21.06.11 Ausverkauf der Flüchtlingsrechte stoppen - Unterstützen auch Sie die Forderungen!
pax christi-Generalsekretärin Christine Hoffmann fordert den EU-Ratspräsident Herman van Rompuy auf, sich beim Treffen des Europäischen Rates am 24. Juni für die Aufnahme der im tunesisch-libyschen Grenzgebiet festsitzenden Flüchtlingen einzusetzen und sich der Abschottungspolitik der Europäischen Union entschieden entgegenzustellen.
- 20.06.11 Angriffskrieg als bleibende Mahnung - Erklärung des Präsidiums der dt. Sektion pax christi zum 70. Jahrestag des deutschen Angriffs auf die Sowjetunion am 22.Juni 1941
Am 22. Juni 1941 begann der militärische Überfall des nationalsozialistischen deutschen Reiches auf die damalige Sowjetunion. Mit diesem „Unternehmen Barbarossa“ genannten Angriff trat der Zweite Weltkrieg in Europa in eine neue Phase der Eskalation, die zu Recht als Vernichtungskrieg bezeichnet wird.
- 17.06.11 pax christi-Präsidium verabschiedet sich von Clemens Schrader - In Osnabrück findet heute der Auferstehungsgottedienst statt
"Lass mich ein in den Ort von Ruhe und Frieden, der benannt wird mit dem Namen dein. Licht von Licht. Erbarmen. Himmel. Liebe ist dein Name." (Oosterhuis)
- 14.06.11 Keine Staatsverhinderung Palästinas - pax christi widerspricht Niebel und Westerwelle
Erklärung des Geschäftsführender Vorstand von pax christi
- 10.06.11 Wir trauern um Clemens Schrader - Der langjährige Friedensarbeiter der Regionalstelle Osnabrück Hamburg ist in der Nacht auf den 10. Juni gestorben
Möge Gott ihn halten und mit seinem Frieden umgeben
- 09.06.11 „Krieg beendet aber längst kein Frieden“ - Die Lage der Tamilen in Sri Lanka ist weiterhin prekär
Rt. Rev. Dr. Rayappu Joseph, Bischof von Mannar zu Besuch in Berlin
- 26.05.11 Gestärkt Richtung Frieden - "Friede ist ein Lebensentwurf, der die Menschliche Teilhabe an Gottes Liebe zur Welt widerspiegelt."
In Kingston verabschiedeten sich tausend Friedensengagierte nach einer Woche des Netzwerkens
- 24.05.11 P. Paulus Engelhardt feiert seinen 90. Geburtstag
Vizepräsident Johannes Schnettler gratuliert dem langjährigen Geistlichen Beirat von pax christi.
- 23.05.11 Friedenskonvokation beginnt mit Appellen von Persönlichkeiten aus aller Welt - Die Internationale ökumenische Friedenskonvokation (IöFK) wurde am Mittwoch in Kingston (Jamaika) offiziell mit Grußworten und Ansprachen von Theologen/innen, leitenden Kirchenvertretern/innen und dem Premierminister von Jamaika vor rund 1000 Teilnehmenden aus mehr als 100 Ländern eröffnet - unter ihnen die Generalsekretärin von pax christi, Christine Hoffmann.
Vertreter/innen der karibischen Region und Jamaikas hießen die IöFK-Teilnehmenden willkommen, von denen viele Jamaika zum ersten Mal besuchen
- 23.05.11 Grundlage für einen neuen Dialog
Kooperationstagung von pax christi und Ev. Akademie Bad Boll zum Kairos-Palästina-Dokument zeigt große Bereitschaft zum Gespräch und Austausch.
- 10.05.11 Dialogverweigerung beenden und freie Wahlen unterstützen - pax christi-Nahost-Kommission begrüßt das Versöhnungsabkommen zwischen Fatah und Hamas
Die pax christi-Nahostkommission begrüßt die Versöhnungs-Übereinkunft von Kairo zwischen Fatah und Hamas und fordert die Bundesregierung auf, die Dialogverweigerung zu beenden und freie Wahlen unterstützen.
- 06.05.11 Kampagne „Aktion Aufschrei - Stoppt den Waffenhandel!“ gestartet - Deutsche Waffenhilfe für autoritäre Regime in Arabien
„Die Kirchen weisen seit nunmehr vierzehn Rüstungsexportberichten insbesondere auf den Schaden hin, den Waffenexport mit Blick auf die Bekämpfung von Armut und Hunger anrichtet. Das Geld, das in die Rüstung fließt fehlt für bei der Bildung, bei der Gesundheit und für die Erreichung der Millenniumsziele und das gilt für die Länder des Südens ebenso wie für Deutschland“, erklärte pax-christi-Generalsekretärin Christine Hoffmann.
- 04.05.11 „Unversöhntes Ruanda?“ pax christi-Tagung in Mainz - Bilanz über den Versöhnungsdiskurs in Ruanda
Die von pax christi und vom Versöhnungsbund getragene Tagung vom 29./ 30. April in Mainz hatte zum Ziel, Versöhnungsdiskurse in Ruanda zu bilanzieren und die Möglichkeiten systemischer Konflikttransformation als Methode von Versöhnungsarbeit auszuloten.
- 02.05.11 Vatikan zum Tod Bin Ladens: Kein Hass, keine Freude - Radio Vatikan berichtet:
Der Tod eines Menschen ist für einen Christen niemals Grund zur Freude. Das gelte auch für den Tod von Osama Bin Laden. Das betont Vatikansprecher Federico Lombardi am Montagmorgen.
- 29.04.11 Balkanprojekte treffen sich in Vukovar
Mit Unterschieden leben - das Projekt von pax christi-Aachen und Rand - regionale Adresse für gewaltfreies Handeln beteiligten sich an der PCI-Regionalkonsultation
- 29.04.11 Pontamina Chor in Vukovar geehrt - Pax Christi International Friedenspreis in Kroation überreicht
Mit einem Konzert bedankte sich der einzigartige interreligiöse Chor für den Preis. Der Chor wurde vor 15 Jahren gegründet und singt seitdem Lieder aller Religionen Bosnien-Herzegowinas.
- 29.04.11 Libyer fühlen sich verraten - Radio Vatikan berichtet:
„Doch, Hoffnungszeichen gibt es. Mehr und mehr Länder haben sich gegen den Krieg ausgesprochen. Ich weiß nicht, warum das kaum in den Nachrichten vorkommt. In die Nachrichten schaffen es jene Staaten, die in den Krieg ziehen. Aber einzelne Länder wollen an einem Dialog arbeiten. Das ist, denke ich, der richtige Weg. Die Anwendung von Gewalt führt zu nichts.“
- 25.04.11 Krieg schützt Menschenrechte nicht - nicht in Afghanistan und nicht in Libyen - Ostermarsch Kassel 2011
Rede der pax christi-Generalsekretärin Christine Hoffmann
- 21.04.11 „Einer muss den Frieden beginnen, wie einer den Krieg.“ - Stefan Zweig
Einer hat den Frieden gebracht. Der auferstandene Christus trat am Ostertage in die Mitte der trauernden Jünger mit den Worten „Der Friede sei mit euch." Möge das Ostergeheimnis uns festhalten lassen an der Arbeit für den Frieden.
- 15.04.11 Regierungsfraktionen weisen erneut Nationalen Aktionsplan zur UN-Resolution 1325 zurück
Das BÜNDNIS 1325 kritisiert: Bundesregierung kommt ihren internationalen Verpflichtungen nicht nach!
- 12.04.11 Helfen statt Abschieben - pax christi fordert eine gemeinsame Anstrengung der Europäischen Union für das Flüchtlingsdrama auf Lampedusa
Erklärung des Geschäftsführenden Vorstandes
- 11.04.11 Libyen: pax christi befürwortet Friedensplan
Vizepräsidentin Wiltrud Rösch-Metzler: Waffenstillstand erforderlich
- 11.04.11 pax christi an Verteidigungsminister: Auftrag der Bundeswehr klären
Offener Brief der Friedenspolitischen Kommission
- 08.04.11 „Mit gutem Beispiel voran“ - Katholische Friedensinitiative fordert Bundesregierung zu weiterer Abrüstung auf
Vizepräsident Johannes Schnettler im Interview mit Domradio
- 07.04.11 Dank für klare Forderungen zum Flüchtlingsschutz
pax christi begrüßt bischöfliches Communiqué zur afrikanischen Migration nach Europa
- 06.04.11 Attentat auf Schauspieler und Friedensaktivisten Juliano Mer-Khamis verurteilt
KoPI und die Kooperation für den Frieden trauern um den Schauspieler und Friedensaktivisten Juliano Mer-Khamis, der am Montag, 4. April in Jenin erschossen wurde.
- 01.04.11 pax christi gratuliert der irakischen NGO Al Mesalla zur Auszeichnung mit dem Sergio Viera de Mello Preis - Der Sergio Vieira de Mello Preis ging dieses Jahr in Anerkennung ihres Einsatzes für die Versöhnung zwischen den verschiedenen Volksgruppen im Irak erstmals an die irakische Nichtregierungsorganisation "Al Mesalla Center for Human Resources Development".
Das Netzwerk für Gewaltfreiheit La`Onf, das die internationale pax christi-Delegation 2009 auf ihrer Solidaritätsreise in den Nordirak besuchte, gehört mit zu den Aktivitäten, im Al Mesalla Zentrum in Erbil.
- 30.03.11 Politischer Wille für Abzug der US-Atomwaffen in den NATO-Ländern vorhanden - Dies belegt eine Studie von IKV Pax Christi
Eine große Mehrheit der NATO-Mitglieder würde einen Abzug der taktischen US-Atomwaffen befürworten. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie der niederländischen pax christi-Sektion, die heute veröffentlicht wurde.
- 28.03.11 Es gibt keinen gerechten Krieg - Die deutsche Libyenpolitik ist doppelzüngig
Präsident Heinz Josef Algermissen bei der Versammlung von pax christi- Paderborn
- 22.03.11 pax christi: Libyeneinsatz führt zu Eskalation der Gewalt - Vizepräsident Johannes Schnettler im Gespräch mit kna
Deutliche Kritik am militärischen Vorgehen der internationalen Koalition gegen Libyen hat die katholische Friedensbewegung pax christi geäußert.
- 22.03.11 Anerkennung für Traudl Vorbrodt
taz ehrt ihr Engagement für Flüchtlinge in einem Interview
- 21.03.11 Drücken vor der Verantwortung
pax christi kritisiert Position der Bundesregierung im Libyen-Krieg
- 20.03.11 Bistumsstellentreffen in Berlin - - erfolgreich getagt
Austausch, Kooperationen und Kampagnenpläne
- 18.03.11 Das Leiden wird vergrößert - UN beschloss Flugverbotszone für Libyen
Vizepräsident Johannes Schnettler im Gespräch mit Domradio
- 18.03.11 Kopi begrüßt Haltung der Bundesregierung
Keine weiteren Aktivitäten der Deutschen Bahn am israelischen Schnellbahnprojekt Tel Aviv-Jerusalem und den damit verbundenen Völkerrechtsverletzungen
- 15.03.11 pax christi trauert um Karl Delorme - Am Samstag verstarb pax christi-Mitglied und Ehrenbürger der Stadt Mainz, Karl Delorme, im Alter von 91 Jahren.
Karl Delorme war bis weit in die 70er Jahre des vergangenen Jahrhunderts Vorsitzender des Pax Christi e.V.
- 11.03.11 An gewaltfreien Maßnahmen gegenüber Libyen festhalten
pax christi-Kommission Friedenspolitik lehnt Überlegungen zu militärischem Eingreifen ab
- 10.03.11 Kongos Bischöfe mahnen fairen Wahlkampf an - Kongolesische Bischofskonferenz veröffentlicht Hirtenbrief zum Wahljahr: Was sollen wir tun? (Apg. 2,37)
"Ermahnung des Ständigen Komitees der Nationalen Bischofskonferenz des Kongo (CENCO) an die katholischen Gläubigen, an die Männer und Frauen guten Willens"
- 09.03.11 pax christi ruft zum gemeinsamen Gebet auf
Anregungen für Gebete in der Fastenzeit für Menschen in Zeiten des politischen Umbruchs
- 07.03.11 Dauerhafte Lösung der Krise ist nicht in Sicht - Hartz IV-Kompromiss von Koalition und SPD
Kommentar der pax christi-Kommission „Globalisierung und soziale Gerechtigkeit“
- 25.02.11 Hilfe für Flüchtlinge in den Mittelpunkt stellen
pax christi-Kommission Friedenspolitik kommentiert die aktuellen Diskussion zu Flugverbotszonen über Libyen
- 23.02.11 Die grausame Gewalt der Regierung in Libyen muss gestoppt werden - Das Schweigen der internationalen Gemeinschaft ist durch nichts zu entschuldigen
PCI und andere NGO´s richten dringenden Appell an den Menschenrechtsrat
- 17.02.11 Umbruch in Nahost: „Zu lang auf autoritäre Regierungen gesetzt“
Vizepräsidentin Wiltrud Rösch-Metzler im Interview mit Radio Vatikan
- 16.02.11 pax christi fordert Freilassung von palästinensischem Menschenrechtsverteidiger
Gewaltloser Widerstand Thema bei pax christi-Tagung
- 10.02.11 Friedensbildung an Schulen stärken den Einfluss der Bundeswehr zurückdrängen! - pax christi beteiligt sich am Projekt der evangelischen Partnerorganisationen
Durch Friedensbildung an Schulen kann der Blick der Jugendlichen für Fragen von Krieg und Frieden geschärft, ihr Urteilsvermögen gefördert und ihnen Handlungskompetenzen vermittelt werden.
- 07.02.11 Der Frieden fängt bei uns selber an
pax christi unterstützt den Aufruf vieler namhafter Theologinnen und Theologen
- 07.02.11 Pax Christi International unterstützt die friedlichen Proteste in Ägypten - Stellungnahme der Präsidentschaft von Pax Christi International
Diese Woche wurde die Welt Zeuge wie sich in Ägypten friedliche Proteste ausbreiteten. Millionen von Menschen gingen friedlich für Gerechtigkeit, Freiheit und Menschenrechte auf die Straßen, die ihnen so lange vorenthalten wurden.
- 07.02.11 Frieden und Gerechtigkeit gestalten - NEIN zum Krieg
Unter diesem Leitsatz setzte die Internationale Münchener Friedenskonferenz am vergangenen Wochenende klare Akzente gegen die parallel in München tagende Sicherheitskonferenz
- 04.02.11 Ägyptische Konten jetzt einfrieren
Die Bundesregierung muss Waffenlieferungen stoppen und durch Sanktionen konkret handeln
- 03.02.11 Hoffnung auf Wandel in Ägypten
Solidaritätsgrüße von Pax Chisti International nach Ägypten
- 01.02.11 „Kooperation für den Frieden“ fordert nach ihrer Strategiekonferenz zum Nahen Osten: - Die Anerkennung des Staates Palästina, die Unterstützung des gewaltfreien Widerstandes gegen Mauer und Siedlungen, ein Ende der Rüstungsexporte und eine atomwaffenfreie Zone Mittlerer Osten
Bundesregierung solle sich in ihren Gesprächen mit der israelischen Regierung für Menschenrechtsverteidiger einsetzen
- 31.01.11 Ökumenisch gegen Rechtsextremismus
BAG Kirche und Rechtsextremismus tagte in Frankfurt aM
- 30.01.11 Richtige Fragen statt schnellen Antworten
pax christ-Generalsekretärin war als Expertin beim Hearing der Katholischen Jugendverbände dabei
- 26.01.11 Offener Brief des Geschäftsführenden Vorstandes von pax christi zum Interview des Abgeordneten Michael Brand, MdB am 21.01.2010 in der Fuldaer Zeitung
"Wer die Opfer ignoriert, weicht entgegen christlichen Maximen der Verantwortung aus, nicht aber wer aus dem Gebot der Nächstenliebe nach anderen als der kriegerischen Lösung sucht."
- 26.01.11 Frauen an Friedensprozessen beteiligen - Expert/innen-Hearing des Deutschen Frauenrates und pax christi
pax christi Generalsekretärin setzt sich für die Umsetzung der UN-Resolution 1325 und der Folgeresolutionen ein
- 25.01.11 pax christi trauert um Bischof Samuel Ruiz
Dieser für Menschenrechte engagierte Bischof hinterlässt die Hoffnung auf eine Welt in der Frieden und Gerechtigkeit herrschen
Dieser für Menschenrechte engagierte Bischof hinterlässt die Hoffnung auf eine Welt in der Frieden und Gerechtigkeit herrschen
- 24.01.11 Keine Bundeswehreinsätze für Wirtschaftsinteressen
Erklärung der pax christi-Kommission Friedenspolitik hinterfragt die Motive des Afghanistan-Einsatzes
- 18.01.11 Keine Gewöhnung an Gewalt. Den Krieg beenden. - Erklärung des Präsidenten von pax christi, Bischof Heinz Josef Algermissen, Fulda, zur geplanten Verlängerung des Afghanistan-Mandats
Die Bundesregierung hat sich bereits für die Verlängerung des Mandats der Bundeswehr für den Afghanistan-Einsatz entschieden, über die der Bundestag in Kürze beschließen wird. Mit dem „Fortschrittsbericht Afghanistan“ legte die Bundesregierung den Abgeordneten im Dezember 2010 dazu erstmals eine ausführliche Darstellung der Lage in Afghanistan vor.
- 14.01.11 Seligsprechung von Papst Johannes Paul II. ist Ermutigung und Ansporn für die Friedensarbeit
“Die Entscheidung über die Seligsprechung von Papst Johannes Paul II. ist der pax christi-Bewegung Ermutigung und Ansporn für die Friedensarbeit,” freut sich pax christi-Generalsekretärin Christine Hoffmann.
- 22.12.10 pax christi wünscht ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein friedvolles Jahr 2011
das fest: du
- 21.12.10 Aktuelles zur Situation in Sri Lanka - Neuer Rundbrief der Berliner Sri Lanka AG erschienen
Thema: Selbsthilfeprojekte in Sri Lanka und Tamil Nadu/Süd-Indien
- 15.12.10 Blockieren bis der Naziaufmarsch Geschichte ist! - Das Bündnis „Nazifrei Dresden stellt sich quer!“ startet mit neuer Kampagne.
pax christi-Generalsekretärin Christine Hoffmann ruft mit dazu auf, durch Aktionen des zivilen Ungehorsams den so genannten Trauermarsch zu blockieren
- 13.12.10 Kirchen kritisieren fehlende Zahlen zu Rüstungsexporten in 2009 - Die Gemeinsame Konferenz Kirche und Entwicklung legte zum vierzehnten Mal seit 1997 einen Bericht zum Rüstungsexport vor.
pax christi ist in der Arbeitsgruppe, die den jährlichen Bericht erstellt, durch den Rechtsanwalt Dr. Holger Rothbauer vertreten.
- 04.12.10 Der Friedenspreis 2010 von Pax Christi International geht an
Msgr. Louis Sako aus dem Irak
- 03.12.10 Wider einen abermaligen Missbrauch deutscher Soldatinnen und Soldaten
Stellungnahme der pax christi-Kommission Friedenspolitik zur angekündigten noch engeren Verzahnung von Militär- und Wirtschaftspolitik
- 26.11.10 Gebet fuer die Menschen in Zentralafrika
Impuls der Kommission Solidarität mit Zentralafrika zum Erster Advent 2010
- 20.11.10 Neue Nato Strategie fördert den Frieden nicht - pax christi-Generalsekretärin nahm am Gegengipfel in Lissabon teil
Während sich die Staats- und Regierungschefs der NATO auf dem Lissaboner Gipfel trafen, bekräftigten Friedensaktivist/innen ihre Opposition zu den aggressiven militärischen und nuklearen Konzepten der NATO.
- 12.11.10 Vorrang für Zivile Konfliktlösung und Freiwilligendienste - Erklärung des geschäftsführenden Vorstandes
pax christi begrüßt die Aussetzung der Allgemeinen Wehrpflicht, wie sie von der Bundesregierung beabsichtig ist. Sie befreit die jungen Männer von einem nicht mehr begründbaren Zwangsdienst.
- 10.11.10 ZdK-Meldung: „Den Weg des konstruktiven Dialogs fortsetzen“
Deutsche Bischofskonferenz und Zentralkomitee der deutschen Katholiken beenden Arbeitstagung
- 01.11.10 Ungeteilte Solidarität für einen gerechten Frieden - Delegiertenversammlung beschließt Position zur Nahost-Arbeit
Mit der Beteiligung an der Aktion „Ein Schiff für Gaza“ im Jahre 2010 ist die Arbeit von pax christi im Nahen Osten in die öffentliche Auseinandersetzung geraten. Die pax christi-Delegiertenversammlung nahm diese Anfragen und die Zuspitzung der Situation im Nahen Osten zum Anlass für klare Worte.
- 28.10.10 Frauen an der Friedenspolitik beteiligen jetzt! - Kommentar der Generalsekretärin zum 10-jährigen Bestehen der UN-Resolution 1325
Vor 10 Jahren, am 31. Oktober 2000, fasste der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen den völkerrechtlich bindenden Beschluss, Frauen und ihre Rolle in Friedensprozessen zu stärken, dafür selbst konkrete Maßnahmen zu ergreifen und in den Mitgliedsstaaten anzuregen. Vorausgegangen waren dieser UN-Resolution ungezählte Gespräche von Frauengruppen mit Politiker/innen, Arbeitsgruppen auf UN-Frauen- und anderen Konferenzen sowie internationale Netzwerkarbeit.
- 21.10.10 Gewalttätige Siedler greifen Palästinenser während der Olivenernte an - pax christi und IPPNW - Reisegruppe im Westjordanland
Ein Brandanschlag auf eine palästinensische Mädchenschule, in Brand gesetzte Olivenhaine und vom israelischen Militär abgesperrte Zufahrtswege zu Ernteplätzen von diesen Ereignissen im Westjordanland erfuhr eine Reisegruppe von IPPNW und pax christi von palästinensischen Bauern.
- 14.10.10 Ausgesetzte Wehrpflicht, umgebaute Bundeswehr und die neue Nato-Strategie - Einladung zum Dialog mit der Politik
Informations- und Diskussionsveranstaltung am 4.11.2010 in Köln
- 14.10.10 Nein zur Nato - Ja zum Frieden - Außen und Verteidigungsminister beraten in Brüssel über die neue Strategie der Nato
pax christi-Kommission Friedenspolitik legt Nato-Reader neu auf
- 13.10.10 Der „nukleare Schirm“ bietet keinen Schutz
Es gibt keine Gründe für Atomwaffen in Deutschland und Europa
- 04.10.10 Woche der Gewaltfreiheit im Irak - pax christi wünscht großen Erfolg!
Das Netzwerk Laonf, das die pax christi-Delegation 2009 besuchte, startete erneut eine Woche voller Aktionen in vielen Dörfern und Städten im Irak.
- 29.09.10 NATO-Generalsekretär Rasmussen legt neues strategisches Konzept vor
Bündnis "Zukunft ohne Atomwaffen - ZoA" fordert Abschied von der nuklearen Teilhabe
- 23.09.10 Aus dem Geist der Menschlichkeit - UN-Menschenrechtsrat legt Untersuchungsbericht zur Gaza-Freiheits-Flotte vor
pax christi unterstützt Forderung nach Strafverfolgung
- 23.09.10 Keine Wehrpflicht durch die Hintertür - Die Aussetzung der Allgemeinen Wehrpflicht darf nicht zu neuen Ersatzdiensten führen
Absage an Freiwilligen Dienst bei der Bundeswehr und Freiwilligem Zivildienst
- 21.09.10 pax christi unterstützt die PRO ASYL-Aktion "Keine Zusammenarbeit mit Gaddafi"
Der Zusammenarbeit Europas mit dem Folterstaat Libyen in der Flüchtlingspolitik können wir nicht untätig zusehen. Deshalb unterstützt pax christi die aktuelle Aktion von PRO Asyl und ruft zur Beteiligung auf.
- 20.09.10 FriedensDekade Vorläufer für Wiedervereinigung „ohne Gewalt“ - So lobte die Thüringens Ministerpräsidentin, Christine Lieberknecht, CDU bei der Tagung anlässlich des 30-jährigen Jubiläums der Ökumenischen Friedensdekade diese Arbeit
pax christi beteiligte sich als eine der Trägerorganisationen der Ökumenischen Friedensdekade an der Jubiläumsveranstaltung, die am 18. September 2010 in Erfurt sattfand
- 17.09.10 Gefährliche Beleidigungen
pax christi Generalsekretärin Christine Hoffmann zu den Ausfällen von Frau Erika Steinbach gegenüber Wladyslaw Bartoszewski
- 16.09.10 Ohne Atomkraft keine Atomwaffen - Gemeinsamer Flyer mit IPPNW zeigt die Zusammenhänge zwischen Atomkraft und Atomwaffen auf
Alle, die am 18. September zur Demo "Atomkraft? Schluss jetzt!" nach Berlin kommen, sind herzlich eingeladen, die Flyer mit zu verteilen.
- 10.09.10 Mut zu Minaretten
Pax Christi Österreich ruft im Zusammenhang mit der derzeitigen heftigen Ablehnung des Baus von Minaretten in Österreich und im Hinblick auf die gefährliche internationale Entwicklung durch die drohende Koranverbrennungsaktion extremistischer Christen in den USA und den Streit um den Bau eines islamischen Gemeindezentrums nahe Ground Zero in New York den Artikel 18 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte in Erinnerung:
- 07.09.10 Ende der Gewalt in Mexico gefordert - Das von der deutschen Sektion von pax christi mitgetragene Netzwerk SERPAJ (Servicio Pax y Justicia) ruft zum Ende der Gewalt in Mexico auf. Die pax christi-Kommission "Solidartätsfonds Eine Welt" hat sich auf der letzten Sitzung u.a. auch mit der Menschenrechtssituation in Mexico beschäftigt und unterstützt diese Forderung.
Der Bericht von SERPAJ beschreibt die Umstände der Migration und ein bislang in diesem Umfang undokumentiertes Ausmaß von Gewaltverbrechen gegenüber den lateinamerikanischen Migranten in Mexico. Ein Hintergrundbericht aus der NZZ gibt weitere Erläuterungen hierzu.
- 02.09.10 Keine Rechtssicherheit für Massaker
Einspruch der pax christi-Kommission Friedenspolitik zum Jahrestag des Bombenangriffs am Kunduz-Fluss
- 01.09.10 Europa als kleines Wunder
Heute jährt sich der Beginn des 2. Weltkrieges zum 71. Mal, dieser Tag wird als Weltfriedenstag oder auch Anti-Kriegstag begangen.
- 01.09.10 Ökumenisches Netz Zentralafrika fordert unabhängige Wahrheitskommission für DR Kongo
Das von der deutschen Sektion von pax christi mitgetragene Ökumenische Netz Zentralafrika (ÖNZ) fordert die Einrichtung einer unabhängigen Wahrheits- und Versöhnungskommission für die Region um die großen Seen in Afrika.
- 04.08.10 Neue Chancen schaffen für eine Welt ohne Atomwaffen - Verhandlungen über Atomwaffenkonvention beginnen - Gemeinsame Erklärung des Präsidenten der deutschen Sektion von pax christi, Bischof Heinz Josef Algermissen und des Friedensbeauftragten des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Renke Brahms
Zum 65. Mal jähren sich am 6. und 9. August 2010 die atomaren Angriffe auf die japanischen Städte Hiroshima und Nagasaki. Die Erinnerung an den Tod Hundertausender ist bis heute Mahnung an uns, jeden weiteren Einsatz von Atomwaffen zu verhindern.
- 04.08.10 Ruanda: Aussichten einer Entwicklungsdiktatur
Im Vorfeld der Präsidentenwahl am 9.8.2010 bekommen die politische Opposition, die Presse und Menschenrechtsorganisationen die zunehmende Repression zu spüren. Dabei ist die Wiederwahl von Präsident Kagame ohnehin sicher. pax-christi-Vertreter machen im Vorfeld der Präsidentenwahl (9.8.) auf einer Veranstaltung des Ökumenischen Netzes Zentralafrika in Berlin Sorge um die Zukunft in Ruanda über den Wahltermin hinaus deutlich.
- 30.07.10 Streumunition verboten aber nicht abgeschafft
pax christi-Generalsekretärin fordert Klarstellung des Investitionsverbots im Kriegswaffenkontrollgesetz
- 28.07.10 Gedenkstein für Opfer der Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki eingeweiht - Hiroshimaplatz in Potsdam nun Ort der Erinnerung gegenüber der Truman-Villa
pax christi-Generalsekretärin Christine Hoffmann gehörte zu den Gästen der Einweihungsfeier am 25. Juli am Hiroshimaplatz in Potsdam
- 19.07.10 pax christi gratuliert zum 60 jährigen Bestehen des Zentralrats der Juden in Deutschland
Hohe Anerkennung für maßgeblichen Beitrag für die demokratische Kultur
- 13.07.10 pax-christi-Kommission "Solidarität mit Zentralafrika" besorgt um Lage in Ruanda
Die pax-christi-Kommission fordert die Bundesregierung auf, ihren Einfluss auf die ruandische Führung geltend zu machen, um die anhaltende Repression im Land zu beenden.
- 12.07.10 Bitte um Gebetsbegleitung - bei einem Seminar in Oswiecim zum Thema
"Zum Umgang mit der gewaltbelasteten Vergangenheit von Auschwitz"
- 28.06.10 Ein Schiff für Gaza
Aktuelle Bewertung des pax christi-Präsidiums zur Aktion
- 28.06.10 Freiheit für Gaza ist Sicherheit für Israel
pax christi-Präsidium unterstützt interfraktionellen Antrag zur Gaza-Flottilla
- 15.06.10 Den Krieg in Afghanistan beenden zivil helfen - Johano Strasser, Präsident der Schriftstellervereinigung P.E.N. Deutschland, unterzeichnete heute in Berlin als erster den Appell der Friedensbewegung
Eine gemeinsame Unterschriftenaktion der Friedensbewegung wurde heute in Berlin gestartet
- 14.06.10 Partner für den Frieden - Mit Hamas und Fatah reden - Die gemeinsame Tagung von pax christi und Ev. Akademie zum Nahostkonflikt konnte mit ca. 200 Teilnehmenden erfolgreich durchgeführt werden.
Nachdem der Gesundheitsminister aus dem Gazastreifen, Basem Naim, dessen geplante Mitwirkung im Vorfeld der Tagung zu öffentlichen Kontroversen geführt hatte, keine Einreisegenehmigung erhielt und so nicht an der Tagung teilnehmen konnte, stand die Frage mit wem geredet werden darf im Mittelpunkt der Tagungsdiskussionen.
Eindeutiges Ergebnis: an Gesprächen mit der Hamas führt kein Weg vorbei.
- 10.06.10 Raphael Wakenge geehrt
Friedenspreis für Zentralafrika an kongolesischen Menschrechtsaktivisten verliehen
- 09.06.10 Unabhängige, internationale Untersuchung der Todesfälle und Vorgänge auf der “Mavi Marmara” !
Forderung des Koordinationskreises Palästina Israel nach einer unabhängigen, internationalen Untersuchung der Todesfälle und Vorgänge auf der “Mavi Marmara” !
- 06.06.10 Frachtschiff "Rachel Corrie" der "Freedom Flotilla" geentert und nach Aschdod verbracht
- 04.06.10 Deutscher Koordinierungskreis Palästia Israel:
Frachtschiff „Rachel Corrie“ auf dem Weg nach Gaza:
mit Hilfsgütern aus Deutschland
- 02.06.10 Trauer um Floribert Chebeya - Einer der prominentesten Menschenrechtsverteidiger in der DR Kongo wurde am heutigen Mittwoch im Ortsteil Matadi am Rande von Kinshasa in seinem Auto ermordet aufgefunden
Floribert war ein alter Bekannter von pax christi, sowohl in der deutschen Sektion als auch bei Pax Christi International. Mehrfach war er zu Besuch, mehrfach hat die Kommission “Solidarität mit Zentralafrika” gegen seine Verhaftung protestiert.
- 01.06.10 Eine menschliche Katastrophe - Erklärung des Präsidenten der pax christi-Sektion Bischof Heinz Josef Algermissen, Fulda, zum Angriff der israelischen Armee auf die Schiffe von Free Gaza
Die vom pax christi-Präsidenten mit unterstützte Aktion "Ein Schiff für Gaza" ist in den zurückliegenden Tagen gemeinsam mit dem internationalen "Free-Gaza-Movement" durchgeführt worden. Die Schiffe wurden von Israel nicht nur gestoppt, sondern das größte von Soldaten geentert. Bei diesem massiven Angriff wurden mindestens zehn Passagiere erschossen. In seiner Erklärung bewertet der pax christi-Deutschland Präsident die Geschehnisse.
- 01.06.10 pax christi-Vizepräsident kritisiert Angriff auf Solidaritätsflotte - Johannes Schnettler im Interview mit Radio Vatikan
"Es geht den Aktivisten und uns als pax christi auch um die Sicherheit Israels in der Region, diese Sicherheit ist dem Land von der internationalen Staatengemeinschaft zugestanden, aber das bedingt natürlich auch, dass es Sicherheit und Freiheit geben muss für die Palästinenser in unmittelbarer Nachbarschaft zu Israel."
- 01.06.10 pax christi-Kommission „Solidarität mit Zentralafrika“: - Protest gegen die Behinderung der Arbeit von Human Rights Watch in Burundi und Ruanda
Die Kommission „Solidarität mit Zentralafrika“ der deutschen Sektion schließt sich dem Protest gegen die zunehmende Behinderung der Monitoring-Arbeit der international anerkannten Menschenrechtsorganisation „Human Rights Watch“ (HRW) in Zentralafrika an.
- 31.05.10 Israelischer Piratenakt gegen Gaza-Freedom-Flotilla
Sofortige Freilassung aller durch Israel inhaftierten Personen der Freiheitsflotte gefordert
- 31.05.10 Nur "unbewaffnete Passagiere" auf den "Schiffen für Gaza" - pax christi verurteilt israelische Militäraktion
Vizepräsidentin Wiltrud Rösch-Metzler im Gespräch mit Friedbert Meurer im Deutschlandfunk
- 31.05.10 pax christi beklagt massives Vorgehen gegen Unbewaffnete
Flotille auf dem Weg nach Gaza gewaltsam gestoppt
- 28.05.10 Bündnis fordert: Freie Fahrt für die Schiffe nach Gaza! Kein Kidnapping!
Freedom-Flottille am Wochenende in den Küstengewässern vor Gaza
- 27.05.10 Deutsche Bank an "Elbit Systems" nicht beteiligt
Die Deutsche Bank habe keine Beteiligung an Elbit Systems, erklärte der
Vorstandsvorsitzende Josef Ackermann auf der heutigen Hauptversammlung
der Deutschen Bank. Nach Mitteilung der Bank habe es sich um ggf. im Auftrag von Kunden verwaltete Anteile von eher untergeordneter Bedeutung gehandelt.
- 27.05.10 pax christi und IPPNW gegen Entlastung des Deutsche Bank Vorstandes - Deutsche Bank wird aufgefordert ihre Beteiligung an Elbit zu beenden
Elbit profitiert von Menschenrechts- und Völkerrechtsverstößen im israelisch besetzten Westjordanland
- 21.05.10 pax christi gratuliert Peter Weiß MdB zur Wahl zum Präsidenten des Maximilian-Kolbe-Werks
Vizepräsidenten bleiben der Präsident von pax christi-Deutschland, Bischof Heinz Josef Algermissen und Dr. Oliver Müller, der Leiter von Caritas international (links i.Bild)
- 20.05.10 Schiff nach Gaza startet - Free Gaza Movement startet am 21. Mai Schiffe mit Hilfsgütern nach Gaza
Fünf Passagiere aus Deutschland an Bord, darunter zwei Abgeordnete des Deutschen Bundestages
- 17.05.10 pax christi fordert Untersuchung von Kriegsverbrechen in Sri Lanka
Am 19. Mai 2009 hat der Präsident von Sri Lanka, Mahinda Rajapakse, den seit 1983 dauernden Bürgerkrieg offiziell für beendet erklärt. Ein Jahr danach kann von innerem Frieden und einer Aussöhnung zwischen der singhalesischen Mehrheit und der tamilischen Minderheit leider nicht die Rede sein.
- 11.05.10 pax christi setzt Friedensimpulse beim Ökumenischen Kirchentag
Herzliche Einladung zum Besuch des pax christi-Standes
- 06.05.10 8. Mai 2010: Gedenktag im Krieg - Erklärung des Geschäftsführenden Vorstandes von pax christi zum 8. Mai 2010, dem 65. Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkrieges
In diesem Jahr wird in Deutschland der 8. Mai, der offizielle Tag der Kapitulation der Wehrmacht, erstmals als Gedenktag im Krieg begangen. Dem „Nie wieder Krieg“ des Jahres 1945 steht ein „Weiter so in Afghanistan“ gegenüber. Deutschland ist im Krieg. Das Gedenken der Kriegstoten des Zweiten Weltkriegs ist überlagert vom Gedenken an die toten Bundeswehrsoldaten, die im Krieg in Afghanistan in den vergangen Wochen ihr Leben lassen mussten. Für die deutsche Bundesregierung ist das militärische Engagement in Afghanistan Ausdruck staatlicher Normalität und ohne Alternative. Demgegenüber stellt der 8. Mai die bleibende Mahnung gegen jede Art von Krieg dar.
- 05.05.10 Anwürfe gegen Thierse erschreckend und gegenstandslos
pax christi-Generalsekretärin dankt Thierse für seine Beteiligung an der Sitzblockade am 1. Mai
- 05.05.10 Abschied von einem langen friedensbewegten Leben
pax christi trauert um Karl Föster
- 05.05.10 Bischof Algermissen unterzeichnet "Aufruf für eine prophetische Kirche"
Einen stärkeren Einsatz der Christen für globale Gerechtigkeit und ein grundlegendes Umdenken innerhalb der katholischen Kirche fordert der Präsident der deutschen pax christi-Sektion Heinz-Josef Algermissen gemeinsam mit zahlreichen katholischen Orden, Hilfswerken, Verbänden, Wissenschaftlern und Bischöfen im "Aufruf für eine prophetische Kirche".
- 04.05.10 Wir nehmen gemeinsam Abschied
Trauerfeier für Gisela Wiese am 18. Mai in Hamburg
- 30.04.10 pax christi trauert um Gisela Wiese - Frieden - Frucht der Begegnung
Mit großer Trauer aber voller Dankbarkeit nimmt pax christi Abschied von Gisela Wiese, die am 30. April 2010 in Hamburg im Alter von 85 Jahren nach längerer Krankheit gestorben ist.
- 30.04.10 Das Engagement für eine atomwaffenfreie Welt ist ein wesentliches Aktionsfeld unserer Glaubwürdigkeit
pax christi-Präsident Bischof Heinz Josef Algermissen nimmt in der aktuellen Ausgabe der Wochenzeitschrift "Rheinischer Merkur" Stellung zu der Frage, ob nukleare Abschreckung heute noch notwendig ist.
- 28.04.10 " Zum Dialog gibt es keine Alternative "
Stellungnahme des Geschäftsführenden Vorstandes von pax christi zur Kritik an der Tagung „Partner für den Frieden. Mit Hamas und Fatah reden“ vom 11.-13. Juni 2010 in der Evangelischen Akademie Bad Boll
- 26.04.10 Bundestag soll Empfehlungen des EU-Parlaments zum Goldstone Report nachkommen
Diese Aufforderung richtet die pax christi-Nahostkommission an die Fraktionen im Deutschen Bundestag
- 19.04.10 Mut zu großen Schritte gefordert - Für eine Zukunft ohne Atomwaffen
Kardinal Sterzinsky und Frank Bsirske sowie Abgeordnete des deutschen Bundestages sprachen auf einer Veranstaltung, die das Bündnis zur Vorbereitung der Überprüfungskonferenz zum Atomwaffensperrvertrages gemeinsam mit ver.di in Berlin durchführte
- 16.04.10 Wahrhaftigkeit bei der Beurteilung der Lage in Afghanistan gefordert
Aktuelle Perspektiven für eine "Friedensethik in Veränderter Sicherheitslage" wurden auf der Vollversammlung des ZdK beraten. pax christi-Generalsekretärin Christine Hoffmann kommentierte in ihrem Statement die aktuellen Herausforderungen der deutschen Afghanistanpolitik.
- 12.04.10 "Jetzt wird Katyn zum zweiten Male Ort einer polnischen Tragödie"
pax christi Präsident Bischof Heinz Josef Algermissen spricht Bischof Wiktor Skworc, Tarnow die Anteilnahme der deutschen Sektion aus
- 09.04.10 Roma-Flüchtlingen einen rechtmäßigen Aufenthalt aus humanitären Gründen erteilen - Generalsekretärin Christine Hoffmann unterstützt Oster-Apell 2010
Der u.a. vom ehemaligen Hohen Repräsentanten für Bosnien-Herzegowina, Prof. Dr. Christian Schwarz-Schilling, Bundesminister a. D. initiierte Appell kritisiert die Abschiebepraxis gegenüber Roma.
- 05.04.10 Ostermarsch 2010
Grußwort der deutschen Sektion von pax christi zum Ostermarsch am Atomwaffenstützpunkt Büchel
- 03.04.10 pax christi wünscht allen Mitgliedern, Freundinnen und Freunden und Weggefährten des Friedens frohe und gesegnete Ostern !
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- 31.03.10 Deutschland lieferte Waffen an kriegsführende und menschenrechtsverletzende Staaten
Die ungebremste Steigerung deutscher Rüstungsexporte auf ein neuerliches Rekordniveau kritiseren pax christi, das Deutsche Aktionsnetz Kleinwaffen Stoppen, die Kampagne gegen Rüstungsexport bei OHNE RÜSTUNG LEBEN, das RüstungsInformationsBüro (RIB e.V.) und die Deutsche Friedensgesellschaft Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) in einer gemeinsamen Pressemeldung
Pax Christi
- 31.03.10 50 Jahre nach der Unabhängigkeit: Aufbruchstimmung in Kinshasa
pax christi-Präsidiumsmitglied Dr. Heinz Werner Wessler kam vor wenigen Tagen von einer Reise aus Kinshasa, Hauptstadt des Kongos, zurück. Er antwortete auf Fragen von Heinz Rothenpieler, Sprecher der pc-Kommission "Solidarität mit Zentralafrika"
- 21.03.10 Die Welt ohne Atomwaffen
Mit der ausdrucksvollen Matinee "Künstler/innen für den Frieden“ beendeten rund 1.000 Besucher/innen dieser Matinee den Kongress „Friedenskultur.2010-unsere Zukunft atomwaffenfrei“ in Essen.
40 Jahre nach dem 1970 geschlossenen Atomwaffensperrvertrag fordern sie „die vollständige
Abschaffung aller Atomwaffen“.
- 16.03.10 Das Wort, das mich führt in Deinen großen Frieden - In Trauer um Hermann Pfister
Am 11. März 2010 verstarb Prof. Dr. Hermann Pfister. Lange Jahre hat er durch sein unermüdlichen Einsatz für Versöhnung und Frieden
das Profil der pax christi Bewegung im Westdeutschland der 1950er bis 1970er geprägt Unvergessen bleibt sein publizistisches Wirken, insbesondere
durch die Schriftleitung der "info - Probleme des Friedens".
- 12.03.10 Erinnerung an Oscar Romero
Mich kann man töten, aber nicht die Stimme der Gerechtigkeit
..Ich werde im salvadorianischen Volk auferstehen.“
- 11.03.10 Menschenrechte als Verantwortung der Kirchen
Globale Herausforderung ökumenische Perspektiven
- 10.03.10 Für eine Stärkung der Entwicklungszusammenarbeit mit der DR Kongo: Alternativen zur größten UN-Blauhelmmission jetzt entwickeln! - Erklärung der pax christi-Kommission „Solidarität mit Zentralafrika“
pax christi fordert die Bundesregierung auf, die bisher für die Unterstützung der VN-Blauhelmmission im Kongo (MONUC) von Deutschland eingesetzten finanziellen Mittel in Zukunft zusätzlich in der bilateralen und multilateralen Entwicklungszusammenarbeit mit der DR Kongo einzusetzen. Insbesondere wichtig ist dabei die Transformation der Kriegsökonomie in eine Friedensökonomie, Aufbau von Bildungsinstitutionen, Staats-, Polizei- und Justizaufbau sowie die Stärkung der Zivilgesellschaft insbesondere durch Versöhnungsarbeit.
- 02.03.10 Keine Waren aus israelischen Siedlungen in den Einkaufskorb
pax christi - Nahostkommission begrüßt Urteil des Europäischen Gerichtshofs
- 26.02.10 Die Aufstockungder Truppen in Afghanistan ist ein großer Fehler - pax christi mißbilligt den Verweis der Abgeordneten aus dem Plenum
„Die Opfer haben unsere Erinnerung verdient“, sagte Generalsekretärin Christine Hoffmann heute im domradio Köln
- 26.02.10 Geschäftsordnung statt Gedenken - Für Gefallene ist im Deutschen Bundestag kein Platz
so der Kommenar der pax christi-Generalsekretärin, Christine Hoffmann,
- 23.02.10 Für eine Zukunft ohne Atomwaffen - Breite Unterstützung aus Parlament und Politik für den Aufruf aus der Zivilgesellschaft
„Sicherheit und Atomwaffen passen nicht zusammen, wer Sicherheit will muss die atomare Bewaffnung beenden“, betont pax christi-Generalsekretärin Christine Hoffmann.
- 23.02.10 Wehrpflicht jetzt aussetzen!
pax christi unterstützt Petition an den Deutschen Bundestag
- 20.02.10 Afghanistan Protestkundgebung: Kein Soldat mehr! - Rede der pax christi- Generalsekretärin bei der Kundgebung auf dem Bebelplatz
Herr Gabriel, folgen Sie den holländischen Genoss/innen!
Wir stehen hier heute auf dem Bebelplatz in Berlin, um unseren Volksvertreter/innen klar zu machen, dass sie nicht das Volk vertreten, wenn sie nächste Woche wiedermehr Truppen nach Afghanistan schicken. Die Mehrheit des Volkes will das nicht! Unser Wille ist: KEIN SOLDAT MEHR!
- 18.02.10 Der Einsatz ist gescheitert - Interview mit Bischof Algermissen zum Engagement in Afghanistan
„Die Anwendung von Gewalt kommt überhaupt nur als "ultima ratio" in Betracht."
- 15.02.10 Appell „Für eine Zukunft ohne Atomwaffen“ - Westerwelle soll Nuklearwaffenkonvention unterstützen
pax christi Präsident und Zdk-Vize Kortmann Erstunterzeichner aus der katholischen Kirche
- 13.02.10 Gründung der BAG "Kirchen für Demokratie und gegen Rechtsextremismus" um ein Jahr verschoben
Erfolgreiche Zusammenkunft in Dresden erbrachte offene inhaltliche und strukturelle Fragen, die im Lauf des kommenden Jahres geklärt werden sollen
- 11.02.10 Kirchen für Demokratie - gegen Rechtsextremismus
pax christi beteiligt sich am 12.02.2010 an der Gründung einer ökumenischen Bundesrabeitsgemeinsachaft "Kirchen für Demokratie - gegen Rechtsextremismus"
- 10.02.10 Aufforderung zu theologisch fundierter Debatte - pax christi-Kommission Friedenspolitik kommentiert das EKD-Papier „Aus Gottes Frieden leben für gerechten Frieden sorgen“
Die pax christi-Kommission Friedenspolitik begrüßt die seit der Jahreswende wieder aktualisierte intensive Diskussion um die friedensethische Positionierung der Kirchen.
Das EKD-Wort vom 25.01.10 zu Afghanistan allerdings ist der pax christi-Kommission Anlass, auf Relativierungen hinzuweisen und die Fortsetzung der begonnenen Diskussion anzumahnen.
- 09.02.10 Haiti braucht unser Gebet
pax christi lädt ein, am Freitag, den 12. Februar Gottesdienste für Haiti zu gestalten
- 03.02.10 Der Abzug der Atomwaffen aus Deutschland braucht einen konkreten Fahrplan! - Amerikanische und deutsche Ex-Politiker unterstützen in Berlin den Weg zur Zukunft ohne Atomwaffen
„Der Atomwaffensperrvertrag muss entscheidend gestärkt werden. Deutschland kann zum Erfolg seiner Überprüfungskonferenz im Mai 2010 in New York beitragen, indem es einen konkreten Fahrplan für den im Koalitionsvertrag vereinbarten Abzug der in Büchel gefechtsbereit lagerten amerikanischen Atomwaffen vorlegt.“ erklärt pax christi-Generalsekretärin, Christine Hoffmann, heute in Berlin anlässlich des Treffens von Helmut Schmidt, Hans-Dietrich Genscher, Egon Bahr und Richard von Weizsäcker mit Elder-Statesman aus den USA. Beide parteiübergreifende Quartette haben im vergangenen Jahr Appelle für eine Politik der Atomaren Abrüstung veröffentlicht. Heute treffen sie sich in American Academy in Berlin zum Gespräch.
- 01.02.10 Frauen in den Versöhnungsprozess einbeziehen - Denn: Ohne Frauen ist auch in Afghanistan kein Staat zu machen
„Angesichts der von Nato und Regierung Karsai angestrebten Übereinkunft mit den Taliban besteht die Gefahr, dass die Menschenrechte der afghanischen Frauen und Mädchen erneut geopfert werden.“ warnt pax christi - Generalsekretärin, Christine Hoffmann. „Es ist unbedingt erforderlich, die UN-Resolution 1325 in die Afghanistan-Strategie einzubeziehen!“
- 29.01.10 Sogenannter "Strategiewechsel" ist Täuschung der Öffentlichkeit - Einen Tag nach der Londoner Afghanistan-Konferenz haben Pax Christi und IPPNW auf einer Pressekonferenz in Berlin die Ergebnisse bewertet
"Die massive Verstärkung der militärischen Einsatzkräfte ist keine Exitstrategie", urteilte Christine Hoffmann, Generalsekretärin von Pax Christi. Damit setze die internationale Gemeinschaft den Prozess der Gewalteskalation fort. Zu begrüßen seien allerdings die Initiativen der Londoner Konferenz zur schrittweisen Übertragung der Sicherheitsaufgaben auf einheimische Kräfte und die Einberufung einer Loja Dschirga, einer großen Ratsversammlung. Pax Christi fordert mit dem Truppenabzug jetzt zu beginnen und den zivilen Aufbau und Wirtschaftshilfen in ziviler Verantwortung zu stärken.
- 28.01.10 Bischof Algermissen predigt in pax-christi-Kirche Essen - Bischof Heinz Josef Algermissen aus Fulda war Gast der pax christi Bewegung im Bistum Essen.
Als Präsident der deutschen Sektion der Internationalen Friedensbewegung pax christi feierte er anlässlich des 65. Jahrestages der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz, dem offiziellen „Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus“, in der Essener Pax-Christi-Kirche ein Pontifikalamt.
- 26.01.10 Angebote des Gedenkens und Erinnerns im Jahre 2010
Zum Nationalen Gedenktag für die Opfer des Holocaust möchten wir Sie auch auf einige Angebote der pax christi Bewegung im Jahre 2010 hinweisen, die über den Gedenktag hinausreichen.
- 25.01.10 Damit Erinnerung für die Zukunft gelingt - Erklärung des Geschäftsführenden Vorstandes von pax christi - 65 Jahre nach der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz - Das Gedenken neu verankern
Der 27. Januar, der Tag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz, ist ein Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust. Dieser Tag ist aber auch Anlass, Voraussetzungen zu benennen, damit Erinnerung für die Zukunft gelingt.
- 19.01.10 Mut zur Wahrheit: Der Militäreinsatz ist gescheitert. - Präsident Bischof Heinz Josef Algermissen fordert einen Kurswechsel in der Afghanistanpolitik
Aus Anlass der Internationalen Afghanistan-Konferenz am 28. Januar 2010 in London fordert der Präsident der deutschen pax christi Sektion, Heinz Josef Algermissen die Bundesregierung zu einem Kurswechsel in der Afghanistanpolitik auf.
- 15.01.10 Deutsch-Israelischen Regierungskonsultationen stoßen auf Protest - pax christi-Nahostkommission ruft auf zur Kundgebung in Berlin am 18.1.10
Die Kundgebung mahnt aus Anlass der gemeinsamen Sitzung von Mitgliedern der deutschen und der israelischen Regierung am 18. Januar in Berlin ein Ende der menschenverachtenden Blockade des Gazastreifens und einen Stopp deutscher Waffenlieferungen nach Israel an.
- 13.01.10 Stoppt-die-Mauer-Koordinator Jamal Juma ist frei! - 40 weitere Anti-Mauer Aktivisten noch in israelischer Haft
Jamal Juma, der Koordinator der „Stoppt-die-Mauer-Kampagne“ ist gestern Abend, am 12. Januar freigelassen worden, nachdem er am 16. Dezember verhaftet worden war.
- 13.01.10 pax christi fordert Freilassung palästinensischer Menschenrechtsverteidiger - EU soll Israel an Pflichten aus Verträgen erinnern
Die Europäische Union muss sich für die Freilassung palästinensischer Menschenrechtsaktivisten aus israelischer Haft einsetzen.
- 07.01.10 pax christi unterstützt Käßmann - Für das bevorstehende Gespräch mit dem Verteidigungsminister wünschen wir Kraft und Gottes Segen
Generalsekretärin Hoffmann sicherte der Ratsvorsitzenden der EKD heute in einem Schreiben volle inhaltliche Solidarität für die in ihrer Neujahrspredigt geäußerte Kritik am Afghanistankrieg zu und bedankte sich für Käßmanns mutigen Einsatz für den Frieden
- 06.01.10 Koordinator gegen die Mauer Jamal Juma seit 20 Tagen in Haft - Brief an israelische Botschaft
pax christi fordert die Freilassung von Jamal Juma
- 01.01.10 Willst du den Frieden, bewahre die Schöpfung
Das päpstliche Leitwort zum Weltfriedenstag 2010 „Willst du den Frieden, bewahre die Schöpfung“ setzt sich deutlich von der Idee der Kriegsverhinderung durch Kriegsvorbereitung ab. Die christliche Friedenslehre verwirft damit ein weiteres Mal den Irrtum, Krieg könne Frieden schaffen, der sich seit der Antike, in dem Sprichwort „Willst du den Frieden, bereite den Krieg vor“ tradiert hatte.
Diese starke Veränderung des Blickwinkels, lenkt unsere Aufmerksamkeit zugleich auf den Weg zum Frieden wie auf die Ursache von Kriegen die Bewahrung oder die Zerstörung der Schöpfung.
- 30.12.09 Gaza: Ein Jahr nach dem Krieg / Interview mit Vizepräsidentin W.Rösch-Metzler
- 27.12.09 Was wäre, wenn Jesus heute in Bethlehem geboren würde ?
Interview mit pax christi - Vizepräsidentin Wiltrud Rösch-Metzler zur aktuellen Situation in Bethlehem
- 24.12.09 Pax Christi wünscht Gesegnete Weihnacht - Möge die Erfahrung der Stille, die Kraft der Begegnung und die Freude über den Frieden Jesu Christi allezeit in unseren Herzen brennen.
Möge der Frieden weltweit soziale Wirklichkeit werden. Mögen wir alle das Gefühl der Verbundenheit mit allen Menschen weltweit zulassen und aus diesem Empfinden heraus unser Handeln gestalten - Weihnachten und alle Tage.
- 22.12.09 Deutschland und EU müssen sich um Gaza kümmern!
Zum Jahrestag des Gaza-Krieges fordert pax christi die Aufklärung von Kriegsverbrechen, ein Ende der Blockade und neue Gesprächsinitiativen
- 21.12.09 Priester und Ordensleute im Ostkongo in bedrohlicher Lage - Pax Christi International informiert
Brüssel-Kinshasa, 18.12.2009: Priester und Ordensleute sind nach Einschätzung belgischer Experten im Osten des Kongo nicht länger sicher. Selbst Bischöfe würden in der Region zunehmend eingeschüchtert und sogar mit dem Tod bedroht, berichteten Kongo-Spezialisten am Freitag im katholischen Internet-Informationsdienst "kerknet". In der Region hatte es zuletzt mehrere Mordanschläge gegen Priester und Ordensleute gegeben. Allein in diesem Monat waren ein Geistlicher und eine Ordensfrau getötet worden.
- 16.12.09 Eine Frage der politischen Ethik! - Die Bundesregierung bleibt Antworten schuldig - Wegducken scheint zum durchgängigen Vorgehen der Politik zu werden
Kommentar des pax christi-Präsidenten Bischof Heinz-Josef Algermissen
„Es ist eine Frage der politischen Ethik, ob, wie viel und wohin Deutschland Waffen liefert“, betont der Präsident von pax christi-Deutschland, Bischof Heinz Josef Algermissen, anlässlich des in dieser Woche veröffentlichten Rüstungsexportberichtes 2009 der Gemeinsamen Konferenz Kirche und Entwicklung (GKKE).
„Die deutsche Politik muss selbstverständlich prüfen, wohin und zu welchem Zweck wir Waffen liefern. Es ist unverantwortlich, Konflikte wie im Nahen Osten durch deutsche Waffen zu verschärfen. Völlig inakzeptabel ist, dass die Bundesregierung seit Jahren ihren eigenen Rüstungsexportbericht dem Bundestag erst weit über ein Jahr zu spät vorlegt."
- 15.12.09 “Es ist Krieg. Entrüstet euch!” - Friedensdekade ruft zum Protest gegen den Krieg in Afghanistan auf
„Es ist Krieg. Entrüstet euch! Mit diesem neuen Motto knüpfen wir an die Ursprünge der Ökumenischen FriedensDekade an und damit an die Überzeugung, dass Frieden nicht mit Waffengewalt, sondern nur mit gewaltfreien Mitteln erreicht werden kann! So brachte es auch bereits 1980 das Motto >Schwerter zu Pflugscharen< zum Ausdruck“, erklärt pax christi-Vizepräsidentin Wiltrud Rösch-Metzler heute anlässlich der Veröffentlichung des Mottos der FriedensDekade für 2010.
- 14.12.09 „Es gibt eine Alternative zum Krieg: Sie heißt Dialog.“
Eröffnungsworte des Vizepräsidenten zur konstituierenden Sitzung des Präsidiums von pax christi am 11./12 Dezember 2009 in Fulda
- 10.12.09 Nur öffentlicher Druck kann ein Ende des Afghanistankrieges bewirken - Präsident Obamas geplante Truppenaufstockung in Afghanistan ist grundfalsch und seine Rede zur Verleihung des Friedensnobelpreises eine Enttäuschung
„Obamas Truppenaufstockung, die einer Invasion gleichkommt, wird nicht zur Stabilisierung der Region beitragen, sondern zur Eskalation der katastrophalen Lage der afghanischen Bevölkerung.“ kommentiert pax christi-Generalsekretärin, Christine Hoffmann, Obamas neue Afghanistanstrategie, die er in seiner heutigen Rede zur Verleihung des Friedensnobelpreises erneut rechtfertigte.
- 03.12.09 Beschlüsse der pax christi-Delegiertenversammlung 2009 - Wahlen standen im Mittelpunkt: Vizepräsidentin, Vizepräsident, Geistlicher Beirat und Kommissionen
Die Delegierten von pax christi beschließen auf der Delegiertenversammlung vom 13.-15.11.09 in Fulda u.a. die Einrichtung einer Fachstelle für Friedensdienste
- 27.11.09 Jung ist über die eigene Beschönigungstaktik gestolpert - pax christi begrüßt Jungs Rücktritt vom Ministeramt
„Nun rächt sich Jungs Versuch als Verteidigungsminister, Fakten des Afghanistan-Einsatzes zu beschönigen und zu verharmlosen“, kommentiert pax christi-Generalsekretärin Hoffmann den heutigen Rücktritt Jungs vom Amt des Bundesministers für Arbeit und Soziales. „Ich begrüße Jungs Schritt und wünsche Verteidigungsminister zu Guttenberg, dass er aus den Fehlern des Vorgängers lernt und selber künftig auf vorschnelle Urteile verzichtet. Die Zeit ist überreif für eine schonungslose Bilanz des ISAF-Einsatzes in Afghanistan. Wenn nicht der der fatale Luftangriff in Kundus den letzten Anstoß dazu gibt, was braucht die deutsche Politik dann um sich der eigenen Verantwortung bewusst zu werden?“ betont Hoffmann heute in Berlin und erklärt weiter:
- 27.11.09 Völkerrechtsverletzungen der israelischen Militärbesatzung müssen Thema der deutsch-israelischen Konsultationen am 30.11.09 in Berlin sein - pax christi-Nahostkommission unterstützt den Aufruf zur Mahnwache
Wenn sich am Montag Teile der israelischen Regierung mit Teilen der deutschen Regierung treffen, muss auch über die Völkerrechtsverletzungen der israelischen Militärbesatzung geredet werden. Das fordert der “Deutsche Koordinationskreis Palästina Israel für ein Ende der Besatzung und einen gerechten Frieden”. Mit einer Mahnwache protestieren die Friedens- und Solidaritätsgruppen, darunter die Jüdische Stimme für gerechten Frieden, die Palästinensische Gemeinde Deutschland, die katholische Friedensbewegung pax christi, IPPNW - Deutsche Sektion der Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges / Ärzte in sozialer Verantwortung gegen die Besatzungs-, Siedlungs- und Kriegspolitik der israelischen Regierung und gegen die Kollektivstrafe Blockade des Gazastreifen.
- 27.11.09 Krise in der DR Kongo: Neuer Ansatz der UN-Blauhelme erforderlich - Die pax christi-Kommission „Solidarität mit Zentralafrika“ unterstützte den folgenden Aufruf von Oxfam:
Die Situation in der Demokratischen Republik Kongo wird oft als "vergessener Konflikt" bezeichnet. Dieser Konflikt hat in den letzten zehn Jahren - infolge von Hunger, Krankheit und Gewalt - über fünf Millionen Menschen das Leben gekostet. Ein Jahr, nachdem die Goma-Krise im Ost-Kongo für Schlagzeilen sorgte, ist die Situation dort schlimmer als zuvor.
- 27.11.09 Steuer gegen Armut
pax christi unterstützt Petition für Tobin-Steuer an den Deutschen Bundestag
- 20.11.09 Ehrenmitgliedschaft von pax christi Augsburg an Reuven Moskovitz
Verliehen wurde die Ehrenmitgliedschaft am 19.11.09 "aufgrund seines lebenslangen Einsatzes für Frieden und Verständigung zwischen Israelis, Palästinensern und Deutschen sowie seiner langjährigen freundschaftlichen Verbundenheit mit pax christi Augsburg"
- 19.11.09 Der Westen muss in Afghanistan Demokratie auch vorleben
"Wer - zu Recht- bessere Regierungsführung von Karsai fordert, möge auch zeigen wie Verhandeln ohne Vetternwirtschaft geht" kommentiert pax christi-Generalsekretärin, Christine Hoffmann, den Besuch des Außenministers bei der Vereidigung Karsais beim Interview im DomRadio Köln.
- 18.11.09 pax-christi verurteilt erneuten Siedlungsbau Israels
pax christi-Vizepräsidentin Wiltrud Rösch-Metzler machte im heutigen Interwiev mit Domradio-Köln deutlich, dass Netanjahus Vorgehen bewußt Verschlechterungen der Beziehungen zu den Palästinensern herbeiführt
- 14.11.09 pax christi wählt neue Vizepräsidentin
Wiltrud Rösch-Metzler, die Journalistin und Nahostexpertin aus Stuttgart wurde erstmalig in das Amt der pax christi-Vizepräsidentin gewählt. Sie erhielt 74 Ja und 12 Nein Stimmen. Roesch-Metzler, Jg. 58, war von 2000-2009 Vorsitzende der pax christi-Nahostkommission. Sie hat Politik- und Soziologie in München, Tübingen und Florida (M.A. in Political Science/Latin American Studies an der University of Florida) studiert und darüberhinaus das Aufbaustudium Kommunikationswissenschaft in Stuttgart-Hohenheim zur Diplom-Journalistin absolviert. Seit 1985 arbeitet sie als freie Journalistin für Zeitschriften und Rundfunk mit den Schwerpunkten Nord-Süd-Konflikt, Fairer Handel, Nahost, Friedenspolitik, Soziales und Kirchen. Seit 2001 Redakteurin der Materialien der Ökumenischen FriedensDekade.
- 12.11.09 Kritik am Import kolumbianischen Palmöls - Appell gegen Menschenrechtsverletzungen an Präsident Uribe
In großer Sorge um Menschenrechtsverletzungen im Zusammenhang mit Palmölproduktion hat pax christi heute in Berlin gemeinsam mit den kirchlichen Hilfswerke Misereor und Brot für die Welt, sowie mit den Menschenrechtsorganisationen Kolko, FIAN, Inkota und der Umweltorganisation BUND in der kolumbianischen Botschaft in Berlin einen Brief an den Präsidenten Kolumbiens, Álvaro Uribe Vélez an die Botschafterin, Frau Dr. Victoriana Mejía Marulanda, übergeben.
Ebenso wurden an die 10 000 Unterschriften aus der Kampagne „Geben Sie uns das Land zurück, Herr Präsident“ überreicht. Konkret geht es um die Lage der afro-kolumbianschen Gemeinden von Curvaradó und Jiguamiandó im Gebiet der Provinz Chocó, auf deren Land illegal Palmölplantagen angelegt wurden.
- 09.11.09 20 Jahre friedliche Revolution - pax christi gestaltet 2 der Domino-Steine, die heute in Berlin den Fall der Mauer symbolisieren
Unter dem Motto "Over the walls - Mauern einreißen - Tomber les murs" haben sich Jugendliche aus Frankreich, Belgien und mehreren osteuropäischen Ländern Europas anläßlich des 20. Jahrestages des Mauerfalls in Berlin getroffen. pax christi war einer der nationalen Partner.
- 09.11.09 Sicherheit der afghanischen Bevölkerung gehört an die erste Stelle - Es wäre fatal, wenn Deutschland seine Soldaten vor rechtmäßigen Sanktionen schützen wollte
pax christi weist in einem Offenen Brief an den Verteidigungsminister die Einschätzung zu Guttenbergs zum Luftangriff nahe Kundus zurück
- 03.11.09 Glückwunsch, Herr Verteidigungsminister!
Hoffmann begrüßt die Worte Zu Guttenbergs, der erstmals im Zusammenhang mit dem Bundeswehr-Einsatz in Afghanistan von „Krieg“ gesprochen hat
- 28.10.09 Unsere Sendung ist die Versöhnung
Erklärte der Präsident von Pax Christi International auf der 2. Afrika-Synode in Rom
- 28.10.09 Rüstungsgeschäft mit Israel? - Keine deutschen Korvetten für Israels Kriege
Die pax christi-Nahostkommission appelliert gemeinsam mit IPPNW an Bundeskanzlerin Angela Merkel die israelische Forderung nach zwei deutschen Kriegsschiffen unverzüglich abzulehnen. „Diese Anfrage verträgt sich nicht mit dem im schwarz-gelben Koalitionsvertrag vereinbarten Eintreten für Frieden, Stabilität und demokratischer Entwicklung im Nahen und Mittleren Osten“, so Matthias Jochheim, stellvertretender Vorsitzender der IPPNW. Die von Schwarz-Gelb befürwortete Konferenz im Nahen Osten nach dem Vorbild des KSZE-Prozesses mit den regional beteiligten Konfliktparteien, den USA, EU, Russland und den Vereinten Nationen werde so direkt konterkariert.
- 22.10.09 pax christi international - Friedenspreis 2009 für Justine Masika Bihamba
Der Friedenspreis 2009 von Pax Christi International wird an Frau Justine Masika Bihamba aus Goma/Nord Kivu, Demokratische Republik Kongo verliehen. Damit ehrt pax christi ihr langjähriges Engagement für die Verteidigung der Menschenrechte und die Unterstützung von Kriegsopfern, insbesondere von Frauen, die Opfer sexueller Gewalt im Krieg wurden.
- 16.10.09 Nein zur NATO - Ja zum Frieden!
Die pax christi-Kommission Friedenspolitik legt eine Handreichung zur NATO vor.
- 13.10.09 Alternativer Nobelpreis an Friedenskämpfer Alyn Ware - Der Neuseeländer steht für jahrzehntelange Lobbyarbeit für konventionelle und nukleare Abrüstung
pax christi-Generalsekretärin, Christine Hoffmann, würdigt sein Wirken heute im Gespräch mit Dom-Radio Köln
- 08.10.09 pax christi: Koalitionsparteien müssen friedenspolitische Anforderungen berücksichtigen - In Schreiben an Bundeskanzlerin Angela Merkel und an den FDP-Vorsitzenden, Guido Westerwelle, legt die katholische Friedensorganisation pax christi einen Forderungskatalog vor, der zentrale Eckpunkte einer wünschenswerten Friedenspolitik für die kommende Bundesregierung formuliert.
Zentrale Themen sind für pax christi u.a.:
- 07.10.09 Erleichterung über Freisprüche im italienischen "Cap Anamur"-Prozess - Schmidt, Bierdel und Daschkewitsch vom Schiff "Cap Anamur", die im Juni 2004 37 Flüchtlingen das Leben gerettet haben, wurden heute vom Vorwurf der bandenmäßigen Schleuserei freigesprochen
„Ich bin erleichtert, dass sich in diesem bodenlosen Prozess zu guter Letzt der gesunde Menschenverstand durchgesetzt hat und gratuliere allen, die sich dafür eingesetzt haben, zum Erfolg.“ kommentiert pax christi-Generalsekretärin, Christine Hoffmann, das heutige Urteil im Fall "Cap Anamur".
- 06.10.09 Zweite Afrikasynode in Rom gestartet - pax christi-Kommission „Solidarität mit Zentralafrika“ erhofft sich von diesem Gipfeltreffen eine Stärkung des friedenspolitischen Profils der Katholischen Kirche in Afrika
Gestern hat in Rom mit der feierlichen „Relatio ante disceptationem” (Eröffnungsrede) des ghanesischen Kardinals Peter Turkson die Zweite Afrikasynode begonnen, zu der nahezu 240 Teilnehmer aus 53 afrikanischen Staaten und zahlreiche weitere Teilnehmer/innen und Beobachter/innen zusammenkommen. Motto der Synode ist „Die Kirche in Afrika im Dienst der Versöhnung, der Gerechtigkeit und des Friedens“. Aufhorchen lässt, dass hier neben Gerechtigkeit und Frieden auch Versöhnung genannt ist. Die pax christi-Kommission „Solidarität mit Zentralafrika“ hofft, dass das friedenspolitische Profil der katholischen Kirche in Afrika aus dem kirchlichen Gipfeltreffen gestärkt hervorgeht. Dazu ist vor allem wichtig, die Friedens- und Versöhnungsarbeit auf dem Kontinent zu stärken und als ein effektives Mittel zur Konfliktprävention zu bündeln. Konkret sollte ein Netzwerk von Friedens- und Konfliktzentren mit entsprechenden Ausbildungskursen in Afrika aufgebaut werden.
- 02.10.09 Robert Ilunga Numbi auf freiem Fuß - Ein Dank aus Kinshasa an alle, die sich für seine Freilassung eingesetzt haben
Wie die pax-christi-Kommission "Solidarität für Zentralafrika" direkt aus Kinshasa erfahren hat, ist Robert Ilunga Numbi, der Präsident der mit pax christi assoziierten Organisation "Freunde Nelson Mandelas zur Verteidigung der Menschenrechte", gestern Nachmittag gegen Zahlung einer Kaution zumindest vorläufig freigekommen.
- 29.09.09 Zusammenleben der Religionen im Irak ist möglich - Erste Eindrücke der pax christi-Generalsekretärin von PCI-Solidaritätsreise in den Irak
Die Situation der Christ/innen im Irak kann durch stärkere internationale Hilfe beim Wiederaufbau des Landes und durch politische Unterstützung der freiheitlichen Kräfte unterstützt werden. So ein erstes Resümee der pax christi-Generalsekretärin, Christine Hoffmann, die sich vom 10.-17. September an einer Delegationsreise von Pax Christi International in den Irak beteiligte.
Meine Begegnungen mit Christ/innen im Irak waren Ermutigung und Handlungsaufforderung zugleich. So lebendige christliche Gemeinden, Jugendchöre und vollen Kirchen hatte ich nicht erwartet. Unisono war von Bischöfen, aus NGO´s und der Politik die Aufforderung nach mehr direktem
Kontakt und weniger Glauben an das im Westen über den Irak verbreitete Zerrbild zu hören. Vehement wurde die Einlösung der Verantwortung der internationalen Gemeinschaft für den Wiederaufbau des Irak angefragt.
- 24.09.09 Für die Einhaltung der Menschenrechte im Nahostkonflikt - Auswertende Informationen zu den Reaktionen von Kandidat/innen zum Deutschen Bundestag und von den Parteien auf die Wahlprüfsteine zur Bundestagswahl, die die pax christi-Nahostkommission gemeinsam mit IPPNW und dem Versöhnungsbund zusammengestellt hatte.
Bundestagskandidaten/innen unterstreichen in Reaktion auf Wahlprüfsteine die Forderung von "pax christi", Internationalem Versöhnungsbund und IPPNW nach stärkerer Achtung völkerrechtlicher Standards durch Israelis und Palästinenser
- 21.09.09 Solidarität mit dem irakischen Volk - Stellungnahme der Delegation von Pax Christi International zu Irak
Eine internationale Pax Christi Delegation besuchte den Irak und wurde herzlich willkommen geheißen und großzügig unterstützt durch den Patriarchen Kardinal Emanuel Delly, durch Bischof Rabban Al-Kass, den Chaldäischen Bischof von Amadya-Shamkan und Erbil, durch Bischof Louis Sako, den Chaldäischen Bischof von Kirkuk, durch Bischof Georges Casmoussa, den Assyrischen Bischof von Mosul und Qaraqosh, durch Father Nageeb Mikhail, OP, durch das Chaldäische Seminar in Erbil und viele andere religiöse Führer und Repräsentanten zivilgesellschaftlicher Gruppen im Norden Iraks.
- 15.09.09 "Meine primäre Aufgabe als Präsident ist, dafür zu sorgen, dass die eigentliche Berufung, eine katholische geistliche Bewegung für Frieden und Versöhnung im Sinn des Evangeliums zu sein, nicht vergessen wird." - Bischof Heinz Josef Algermissen im Gespräch mit "Die Tagespost - Katholische Zeitung für Politik, Gesellschaft und Kultur"
Regina Heinig sprach mit dem pax-christi-Präsidenten über aktuelle Aufgaben der Friedensorganisation heute
- 15.09.09 Afghanistan - "Ein so wichtiges Thema darf nicht unter den Wahlteppich gekehrt werden" - pax-christi-Generalsekretärin Christine Hoffmann im Gespräch mit dem SWR
"Alle deutschen Bürgerinnen und Bürger haben ein Recht darauf zu erfahren, was in Afghanistan passiert", erklärte Christine Hoffmann in der Sendung Con.tra
- 10.09.09 pax christi dankt Bischof Mussinghoff
„Der Aachener Bischof hat sich in klaren und mutigen Worte zur Mitverantwortung der katholischen Kirche in Deutschland an Hitlers Krieg bekannt, dafür danke ich ihm ausdrücklich“, erklärt pax christi Generalsekretärin, Christine Hoffmann, heute in Berlin.
- 09.09.09 pax christi protestiert gegen Repression von Anwälten für Menschenrechte in Kinshasa
Ende August wurde Robert Ilunga Numbi, Präsident der mit pax christi assoziierten Organisation "Freunde Nelson
Mandelas zur Verteidigung der Menschenrechte" mit Sitz in Kinshasa (Demokratische Republik Kongo) verhaftet und
befindet sich seitdem im Gefängnis.
- 09.09.09 Endlich: Bundestag hebt nationalsozialistischer Unrechtsurteile auf - pax christi Kommentar zur Entscheidung des Bundestages zur Aufhebung der sogenannten Kriegsverratsurteile
Als „Zweites Gesetz zur Änderung des Gesetzes zur Aufhebung nationalsozialistischer Unrechtsurteile in der Strafrechtspflege (2.NS-AufhGÄndG)“ hat der Deutsche Bundestag am Ende dieser Legislaturperiode (8.9.09) endlich den Beschluss gefasst, auch das letzte Kapitel der nationalsozialistischen Unrechtsgeschichte abzuschließen. Wegen sogenannten Kriegsverrats oft in Verbindung mit ähnlichen Tatbeständen wie Feindbegünstigung, Wehrkraftzersetzung oder Rundfunkvergehen - wurden vor allem in den letzten Jahren des II. Weltkrieges etwa 30 00 Menschen - vorwiegend Soldaten, aber auch Zivilisten - zum Tode verurteilt und fast alle hingerichtet. Darüber hinaus wurden Tausende zu Zuchthausstrafen verurteilt.
- 08.09.09 pax christi gründet den "Deutscher Koordinationskreis Palästina Israel" mit - Die Zusammenarbeit deutscher Friedens- und Solidaritätsorganisationen zur Unterstützung eines gerechten und nachhaltigen Friedens in der
Nahostregion zwischen PalästinenserInnen und Israelis hat sich am 29.08.09 eine neue Netzwerkstruktur gegeben.
Der Deutsche Koordinationskreis Palästina Israel für ein Ende der Besatzung und einen gerechten Frieden wird sich zukünftig nicht mehr nur auf die politische Bekämpfung der Mauer im israelisch besetzten Palästina beschränken, sondern die Besatzung selber und damit auch die völkerrechtswidrige Blockade des Gaza-Streifens zu seinem Thema machen.
Auf der Grundlage einer gemeinsamen Plattform gründeten u.a. pax christi, IPPNW, Versöhnungsbund, Deutsch-Palästinensischen Gesellschaft und Jüdische Stimme für einen gerechten Frieden und der Palästinensischen Gemeinde Deutschland den neuen Arbeitszusammenhang.
- 07.09.09 Der Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan muss konkret geplant und zum Thema des Bundestagswahlkampfes werden
Dieser tödliche Angriff zeigt nur einmal mehr, dass es nicht gelingt, den Einsatz friedlich zum Schutz der Bevölkerung zu gestalten. Die Gewaltspirale wird immer mehr angeheizt und muss durchbrochen werden je später, desto schwieriger.
- 01.09.09 Friedensimpulse zum 1. September, dem 70. Jahrestag des Beginns des II. Weltkrieges - Das pax christi-Präsidium veröffentlichte aus diesem Anlass am 25.08.09 die Erklärung: Der Krieg wurde aus der Mitte der Gesellschaft mitgetragen
Am heutigen 1. September jährt sich zum 70. Mal der Überfall Deutschlands auf Polen und damit der Beginn des Zweiten Weltkrieges in Europa. Mit diesem Tag begann ein Krieg, der von Beginn an als Eroberungs- und Vernichtungskrieg geplant und durchgeführt wurde.
- 31.08.09 US-Deserteur André Shepherd braucht Asyl - pax christi fordert gemeinsam mit vielen Organisationen die Bundesregierung auf, dem amerikanischen Kriegsdienstverweigerer André Shepherd Asyl zu gewähren
„Es geht konkret um André Shepherd aber auch generell darum, Verweigerer und Verweigerinnen zu schützen, die sich den Verbrechen der Kriege entziehen und flüchten.“ erklärt pax christi-Generalsekretärin Christine Hoffmann anlässlich des heute veröffentlichten Aufrufs zum Antikriegstag und betont: „Kriegsdienstverweigerung und Desertion sind mutige individuelle Schritte, sich nicht an Krieg, Kriegsverbrechen und militärischer Gewalt zu beteiligen. Das Nein zum Krieg ist ein wichtiger Schritt zur Beendigung eines jeden Krieges.“
- 28.08.09 Deutsche Nahostpolitik steht weiterhin vor Herausforderungen - Kommentar der pax christi-Nahostkommission
Nach den Gesprächen zwischen Bundeskanzlerin Merkel und Außenminister Steinmeier mit Ministerpräsident Netanjahu, die die wichtigen freundschaftlichen Beziehungen zwischen Israel und Deutschland bestärkt haben, steht die deutsche Nahostpolitik weiterhin vor Herausforderungen, die sich aus Menschenrechts- und Völkerrechtsverpflichtungen ergeben:
- 26.08.09 Merkel möge offensiv für die Zweistaatenlösung werben
Anlässlich des heutigen Gesprächs mit dem israelischen Ministerpräsidenten Netanjahu
appelliert die pax christi-Nahostkommission an Bundeskanzlerin Merkel, offensiver als bisher für einen Staat Palästina einzutreten
- 25.08.09 „Lebendige Sorge um den Frieden“ - pax christi begrüßt die Deutsch-Polnische Erklärung der Vorsitzenden der Bischofskonferenzen zum 1. September 1939
In dieser Erklärung, die meine volle Zustimmung hat, gibt es einen Satz der geradezu den Kern der pax christi-Bewegung beschreibt: „Erinnerung kettet uns nicht an die Vergangenheit; sie macht uns frei für die Zukunft.“ Die gemeinsame deutsch-polnische Bekräftigung „der lebendigen Sorge um den Friede“ bestärkt pax christi ganz besonders im Angebot Freiwilliger Friedensdienste für junge Menschen im „Zentrum für Dialog und Gebet“ in Oswiecim.
- 25.08.09 Der II. Weltkrieg wurde aus der Mitte der deutschen Gesellschaft mitgetragen - pax christi empfiehlt Wort der Bischöfe an die noch lebenden Soldaten der Wehrmacht
„Der II. Weltkrieg wurde aus der Mitte der deutschen Gesellschaft mitgetragen. Den Deutschen und ihren Institutionen, auch der katholischen Kirche in Deutschland, ist es nicht gelungen, diesen Krieg und seine Verbrechen gegen die Menschlichkeit zu verhindern und auch nicht ihn zu beenden.“ erklärt pax christi-Generalsekretärin, Christine Hoffmann, anlässlich der Veröffentlichung der pax christi-Erklärung zum Kriegsbeginn am 1. September vor 70 Jahren.
- 12.08.09 UNO will Frauen in Konflikten besser schützen - Vergewaltigungen werden mittlerweile ebenso brutal als Kriegswaffe eingesetzt wie Gewehre und Granaten, hat UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon in seinem neuesten Bericht an den Sicherheitsrat gewarnt.
Er forderte den Sicherheitsrat auf, eine unabhängige Kommission einzusetzen, um diesen Missbrauch in den Konflikten in Tschad, der Demokratischen Republik Kongo (DRC) und Sudan zu untersuchen. "Trotz vieler Fortschritte in den letzten 20 Jahren werden Zivilisten immer noch systematisch und weit verbreitet Opfer sexueller Gewalt in Konflikten, wie beispielsweise in Uganda, Sudan, Zentralafrika und der DRC", so Ban. "Wie Gewehre oder Granaten ist sexuelle Gewalt Bestandteil des Waffenarsenals der Konfliktparteien, um militärische, politische, soziale und wirtschaftliche Ziele zu erreichen. Meist kommen die Täter unbestraft davon."
- 11.08.09 Illegale Uranwaffen in Deutschland! - Aktion Zivilen Ungehorsams am 7. August 2009
Gewaltfreie Aktion Atomwaffen Abschaffen (GAAA)/Eifel: Drei Aktivist/innen (eine Belgierin, ein Deutsch-Belgier und ein Deutscher) drangen am Freitagabend gegen 20.30 Uhr in den Fliegerhorst Büchel in der Südeifel ein, indem sie dort den Zaun durchschnitten und durch den NATO-Draht robbten. Am Zaun befestigten sie ein Transparent mit der Aufschrift „Keine Uranwaffen! GBU-24 +TAURUS auch ILLEGAL!“ Die belgische Aktivistin überreichte einem der Feldjäger zwei Broschüren über die gesundheitlichen Folgen von Uranwaffen mit der Bitte, sie an den deutschen und den US-amerikanischen Kommandanten zu übergeben. Das war die 8. Go-In Aktion der GAAA am Fliegerhorst seit ihrer Gründung 1996!
- 11.08.09 attac-Arbeitsgruppe fordert andere Nahostpolitik - Gemeinsam mit pax christi und IPPNW richtete die bundesweite attac-Arbeitsgruppe Globalisierung und Krieg im Rahmen der diesjährigen attac-Sommerakademie, die vom 4. bis 9. August in Karlsruhe stattfand, einen dreitägigen Workshop zur Nahostpolitik aus.
Die Teilnehmer/innen des Workshops entwickelten u.a. folgende Forderungen: Die Bundesregierung möge die israelischen Militärangriffe auf den gewaltfreien Widerstand in dem palästinensischen Dorf Bilin mit Nachdruck verurteilen. Außerdem soll sich die Bundesregierung entschieden dafür einsetzen, dass die israelische Besatzung des Westjordanlandes und Ostjerusalems aufhört und die völkerrechtswidrige Blockade von Gaza aufgehoben wird.
- 06.08.09 Es gibt keine Gründe Hiroshima zu vergessen - pax christi legt Stufenplan zur atomwaffenfreien Welt bis 2020 vor
Die Menschen, die beim Atomwaffeneinsatz gegen Hiroshima verletzt oder getötet wurden sind nicht vergessen. Sie sind uns Mahnung an die Bedrohung, die solange von Atomwaffen ausgehen wie sie existieren. Die nukleare Bedrohung der Weltbevölkerung durch Atomwaffen, ein Relikt der Ost-West-Konfrontation nach dem Zweiten Weltkrieg, besteht angesichts von weltweit 25.000 Atomwaffen fort. Noch stehen Tausende dieser Raketen binnen Sekunden startbereit und können Menschen und Umwelt vernichten. Die Gefahr wächst, dass weitere Staaten wie Iran und Nordkorea zu den Atommächten hinzukommen und dass Atomwaffen darüber hinaus in den Besitz von Terrorgruppen gelangen.
- 04.08.09 Warnung vor israelischem Militärschlag gegen Iran - Persönlichkeiten aus der Friedensbewegung warnen dringend vor einem möglichen Militärschlag Israels gegen iranische Atomanlagen und fordern eine Lösung des Konflikts mit zivilen Mitteln
Es gebe inzwischen viele Hinweise auf ernsthafte Vorbereitungen militärischer Angriffe, u.a. die Verlegung von israelischen U-Booten ins Rote Meer und Angriffsübungen auf den US-Stützpunkten in Nevada und Washington. Hinzu komme eine verschärfte Kriegsrhetorik der rechtsgerichteten israelischen Regierung gegen Iran, seit sie wegen des Siedlungsbaus auf palästinensischem Boden von den USA unter Druck gesetzt werde.
- 31.07.09 Repression gegen kritische Intellektuelle im Kongo
(Berlin/Bonn) In einem Brief an den Präsidenten der Demokratischen Republik Kongo protestiert das von pax christi mitgetragene Ökumenische Netzwerk Zentralafrika (www.oenz.de) gegen die Festname des Menschenrechtsaktivisten Golden Misabiko in Lubumbashi (Demokratische Republik Kongo).
- 19.07.09 „Der Friede sei mit dir“ - pax christi gratuliert seinem Präsidenten Bischof Heinz Josef Algermissen zum 40-jährigen Priesterjubiläum
In seinem Gratulationsschreiben bringt pax christi-Vizepräsident, Johannes Schnettler, Freude und Dank zum Ausdruck. "Mit großer Freude bringe ich Ihnen zu Ihrem 40-jährigen Priesterjubiläum die Glück- und Segenswünsche der deutschen Sektion der internationalen katholischen Friedensbewegung pax christi. Wir sind dankbar, dass Sie der Friedensbewegung jetzt schon sieben Jahre ihres priesterlichen Dienstes widmen. Denn Sie sind uns über die Jahre nicht nur als Mitglied der Deutschen Bischofskonferenz oder Ortsordinarius der Diözese Fulda ein ausgezeichneter Präsident sondern gerade auch als Priester ein aufmerksamer Begleiter und geschätzter Gesprächspartner unserer Bewegung, der selbst die Nähe der Menschen sucht."
- 17.07.09 Informationen zum Thema Rechtsextremismus für Menschen und Gruppen in pax christi - pax christi Präsidiumsmitglied, Christine Böckmann, hat eine Orientierungshilfe zur Arbeit am Thema Rechtsextremismus zusammengestellt.
Inzwischen gibt es zahlreiche Initiativen, Informationsquellen, Broschüren, Bücher, Internetseiten etc., so dass es für Menschen, die seltener mit dem Thema Rechtsextremismus zu tun haben, nicht einfach ist, den Überblick zu behalten und die den eigenen Bedürfnissen entsprechenden Informationen zu finden. Mit dem Infoblatt will sie einige Schneisen in das Dickicht schlagen: Orientierungen bieten, Kontakte zu kompetenten Anlaufstellen erleichtern und Ausgangspunkte für eigene Recherchen aufzeigen.
- 17.07.09 pax christi trauert um die Menschenrechtsaktivistin Natalia Estemirowa - Pax Christi Flandern appelliert an die Regierungen Russlands und Tschetscheniens zukünftig die zu schützen, die sich friedlich und gewaltlos für Menschenrechte einsetzen.
Mit Natalia Estemirowa ist eine der kraftvollsten Kämpferinnen für die Menschenrechte in dem vom Krieg zerrissenen Tschetschenien ermordet worden.
Die Menschenrechtsaktivistin hat mehrfach mit Pax Christi Flanders zusammen gearbeitet. In einem Beileidsschreiben an ihre Familie, Freund/innen und Kolleg/innen schreibt Pax Christi Flandern von der ersten Begegnung mit ihr.
„Natalia Estemirowa beeindruckte beim ersten Treffen im Rahmen eines Seminars 2003 in Peterburg mit ihrer Ruhe, ihrer Beharrlichkeit und ihrem starken Empfinden für Frieden und Gerechtigkeit.“
- 16.07.09 Nur die Wahrheit ist eine Grundlage für Frieden und Versöhnung
Radio Vatikan sprach heute mit pax christi Vizepräsident Johannes Schnettler über die Aussagen von israelischen Soldaten mit denen sie der eigenen Armee schwere Menschenrechtsverletzungen vorwerfen.
- 13.07.09 Die Demokratiebewegung auf den Philippinen unterstützen! - Spendenaufruf
Im Süden der Philippinen droht eine Eskalation der Gewalt. Am Sonntag, dem 5.7.09, explodierte während der Messe eine Bombe neben der Kathedrale in Cotabato. Da das Lager der Moro Islamic Liberation Front (MILF) in Cotabato liegt, war es leicht, die „terroristische moslemische Gruppierung“ als Urheber zu beschuldigen. Sechs Menschen starben allein bei diesem Anschlag und 80 wurden verwundet. Explosionen ereigneten sich darüber hinaus in anderen Teilen von Mindanao. Streitkräfte und Polizei behaupteten, weitere Bombardierungen seien zu erwarten, auch in Metro Manila.
Nach Auffassung von Pax Christi Pilipinas geht es der Regierung Arroyo darum, Angst und Unruhe zu verbreiten und so das bisher schleichend installierte Notstandsregime zu rechtfertigen. Unsere Partner halten es gegenwärtig für das wichtigste Ziel, die „Räume der Demokratie“ bis zur Präsidentschaftswahl im Mai 2010 zu verteidigen. Von einem Notstandsregime wären auch die Menschen in Negros betroffen, wo das von uns unterstützte Niall OBrien Center liegt.
- 10.07.09 Kyritz-Ruppiner Heide bleibt Tiefflugfrei! - pax christi begrüßt den gestern vom Verteidigungsminister bekannt gegebenen Verzicht auf die militärische Nutzung der brandenburgischen Kyritz-Ruppiner Heide
„Ich bin sehr erleichtert und froh über die längst überfällige Entscheidung, die Bombodrom-Pläne fallenzulassen. Besonders freut mich, dass die Demokratie sich in dieser Frage bewährt hat: Proteste von Bürger/innen und die Petition ans Parlament haben die Unterstützung durch den Deutschen Bundestag erreicht und jetzt endlich auch den Verteidigungsminister überzeugt.“ freut sich pax christi Generalsekretärin, Christine Hoffmann, heute in Berlin.
„Das Üben von Raketenabwürfen im Tiefflug hat keinen Rückhalt in der Bevölkerung das muss von der Politik ernst genommen werden. Wir dürfen die Augen nicht davor verschließen, dass die Bundeswehr das Angreifen mit Bomben und Bordkanonen aus dem Tiefflug heraus weiter üben will - allerdings jetzt im Ausland. Da klingt das Motto: aus den Augen aus dem Sinn an so leicht sollten wir es uns alle nicht machen.“ betont Hoffmann.
- 09.07.09 Deutscher Koordinierungsrat feiert 60-jähriges Jubiläum - Der Vizepräsident von pax christi, Johannes Schnettler, gratulierte dem Generalsekretär des Deutschen Koordinierungsrates für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit, Rudolf W. Sirsch, zum 60-jährigen Bestehen.
In dem Glückwunschschreiben an den Koordinierungsrat heißt es u. a., der Koordinierungsrat habe in der bundesrepublikanischen Gesellschaft Überrragendes geleistet, indem er die Grundlagen für einen versöhnenden Dialog mit den jüdischen Mitbürgern gelegt und Perspektiven für ein gemeinsames Miteinander im Einsatz gegen Fremdenfeindlichkeit, Antisemitismus und Intoleranz geschaffen habe
- 08.07.09 Appell zur Unterstützung des gewaltlosen Widerstands gegen die Mauer in Palästina - Fünf Jahre nach dem Mauer-Gutachten des internationalen Gerichtshofs (IGH):
Friedens- und Menschenrechts-Bündnis erinnert an die Opfer der Mauer in Palästina.
Mitglieder des Bündnisses sind: pax christi, Internationale katholische Friedensbewegung, Deutsche Sektion; IPPNW - Deutsche Sektion der Internationalen Ärzte für die Verhütung eines Atomkriegs/Ärzte in sozialer Verantwortung; Deutsch-Palästinensische Gesellschaft (DPG); Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost (EJJP Deutschland)
Fünf Jahre nach dem Mauer-Gutachten des internationalen Gerichtshofs in Den Haag vom 9. Juli 2004 erinnern Friedens- und Menschenrechtsorganisationen an die Opfer der Mauer in Palästina. Auch wenn Israel das Recht und die Pflicht hat, für größtmögliche Sicherheit seiner Bürger/innen vor Attentaten zu sorgen, muss es dabei im Einklang mit dem Völkerrecht handeln.
Bis jetzt sind 16 Menschen, die Hälfte davon Kinder, von der israelischen Armee bei Kundgebungen gegen die Mauer erschossen worden. Von Anfang an hat die völkerrechtswidrige Sperranlage Todesopfer gefordert: Mütter, die ihre Kinder dort gebären mussten und Kranke, die kein Krankenhaus mehr erreichen konnten.
- 07.07.09 Zeit zur Neu-Verpflichtung - Christlich-jüdischer Dialog 70 Jahre nach Kriegsbeginn und Shoah - "Zwölf Berliner Thesen" unterzeichnet
Eine „Zeit zur Neu-Verpflichtung“ soll den jüdisch-christlichen Dialog fördern. In Berlin unterzeichneten anlässlich der Jahreskonferenz „Internationaler Rat der Christen und Juden“ (ICCJ) am Sonntagabend (5.7.) Delegierte aus 22 Ländern „Die zwölf Berliner Thesen“, ein Aufruf an die christlichen und jüdischen Gemeinden weltweit, ihre Beziehungen zu reformieren, besonders 70 Jahre nach Kriegsbeginn und Shoah.
- 04.07.09 pax christi gratuliert zum Friedenspreis für Elisabeth Bernhard - Die Arbeitsgemeinschaft Friedensgruppen in Rheinland Pfalz, in der pax christi Trier aktiv mitwirkt, verleiht heute dem pax-christi-Mitglied Elisabeth Bernhard den Rheinland-Pfälzischen Friedenspreis
Mit der Verleihung des Friedenspreises an Frau Elisabeth Bernhard wird ihr überzeugendes und beharrliches Eintreten für Frieden und Abrüstung gewürdigt. Getragen von einem festen Vertrauen auf die biblische Friedensbotschaft, hat die Preisträgerin sich vor allem gegen die Stationierung zusätzlicher Trägerraketen mit Atomsprengköpfen auf dem Hunsrück eingesetzt. Wo immer es galt, dem Vertrauen auf militärische Mittel und Gewalteinsatz die Hoffnung auf die Kraft der Versöhnung und die Hoffnung auf Frieden entgegenzusetzen, war sie mit dabei.
- 02.07.09 Truppenabzug bleibt sinnvollste Strategie - pax christi Generalsekretärin, Christine Hoffmann, erklärte heute im Interview mit Dom Radio Köln ihr ausdrückliches Mitgefühl mit den im Afghanistaneinsatz der Bundeswehr gefallenen Soldaten. „Wenn der Verteidigungsminister von Verantwortung gegenüber den Soldat/innen spricht, dann nehme ich das sehr ernst, doch ein „weiter so“ in Afghanistan ist dafür das falsche Signal.“
Der von Bundesminister Jung betonte Unterschied zwischen Krieg und Kampfeinsatz ist ein Spiel mit Worten. Tatsache ist, dass beim Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan Soldaten sterben. Für die Gefallenen macht es keinen Unterschied, ob von Krieg oder Kampfeinsatz gesprochen wird. Deutschland steht gegenüber den Soldat/innen und deren Familien in der Verantwortung - das ist wichtig wichtig, erfordert den Blick in die Zukunft, eine ehrliche Bilanzierung des Militäreinsatzes und eine Exitstrategie.
- 30.06.09 Israelische Armee stoppt Schiff nach Gaza - pax christi Generalsekretärin, Christine Hoffmann, hat bei der israelischen Regierung gegen das gewaltsame Einschreiten gegen die Passagiere des Bootes „Spirit of Humanity“ protestiert.
Das Schiff ist heute Nachmittag von der israelischen Marine gewaltsam gestoppt und die Passagiere fest gehalten worden. Schiff und Passagiere wurden in die israelische Küstenstadt Ashdod gebracht. Gestern Morgen war das Boot „Geist der Menschlichkeit“ mit 21 Passagieren und Hilfsgütern von Zypern aus gestartet und versuchte die israelische Blockade des Gazastreifens zu durchbrechen. Unter den Passagieren ist die irische Friedensnobelpreisträgerin Mairead Maguire.
- 24.06.09 Sri Lanka - Die Waffen schweigen wie geht es jetzt fünf Wochen nach Beendigung des Bürgerkriegs weiter?
Domradio-weltweit hat am 22.06.2009 einen ausführlichen Beitrag zur Situation in Sri Lanka gesendet.
- 23.06.09 Nahost-Konflikt - Auf einer Kooperationstagung von pax christi und der Evangelischen Akademie Bad Boll wurden israelische Verstöße gegen das Völkerrecht kritisiert
Bundeskanzlerin Angela Merkel soll bei ihrem anstehenden USA-Besuch die Nahost-Politik Obamas unterstützen und auf eine Einstellung des israelischen Siedlungsbaus drängen. Dies forderte der SPD-Abgeordnete und Nahostexperte Dr. Rolf Mützenich am Wochenende (19.-21.06.09) auf einer Tagung, die die Nahostkommission von pax christi gemeinsam mit der Evangelischen Akademie Bad Boll ausgerichtet hat. Die Veranstaltung widmete sich völkerrechtlichen Fragen im Konflikt zwischen Israel und Palästina.
- 17.06.09 Zwischen Gehorsam und Gewissen - Das Verhältnis der Katholischen Kirche in Deutschland zum Zweiten Weltkrieg. Brauchen wir ein Schuldbekenntnis der katholischen Kirche?
Einen Studientag hat die deutsche Sektion von pax christi heute der Frage gewidmet, ob heute, 70 Jahre danach, in der katholischen Kirche die Möglichkeit besteht, die eigene Rolle im Zweiten Weltkrieg kritisch zu hinterfragen.
- 15.06.09 „Netanjahu ist unter Druck geraten“ - Interview von Radio Vatikan mit pax christi-Nahostkommissionsvorsitzender Wiltrud Rösch-Metzler
Die Europäische Union und Hilfsorganisationen drängen Israel zu weiteren Handlungen im Nahost-Friedensprozess. Das Bekenntnis von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu zu einem palästinensischen Staat sei „ein erster, wichtiger Schritt“. Das gaben am Montag die EU-Außenminister bei einem Treffen in Luxemburg bekannt. Netanjahu hatte sich am Sonntagabend erstmals für die Gründung eines unabhängigen palästinensischen Staates ausgesprochen, allerdings müsse dieser entmilitarisiert sein. Für die Sprecherin der Nahostkommission der katholischen Friedensbewegung Pax Christi, Wiltrud Rösch-Metzler, ist Netanjahus Rede enttäuschend.
- 11.06.09 Bischof Algermissen über Piusbrüder: „Jetzt ist der Vatikan am Zug“ - Radio Vatikan: Nach Provokationen der Piusbruderschaft in den vergangenen Tagen soll der Vatikan ein klares Wort sprechen. Darauf hoffen nun die deutschen Bischöfe. So wäre es dem Fuldaer Bischof Heinz Josef Algermissen sehr wichtig, dass der Papst sehe, wie die Gruppe auf sein großzügiges Entgegenkommen reagiere. Der Fuldaer Bischof wies darauf hin, dass er den Nuntius in Deutschland, Erzbischof Jean-Claude Périsset, und den Vorsitzenden der Bischofskonferenz, Erzbischof Robert Zollitsch, per Brief ausführlich über das Vorgehen der Bruderschaft und deren „Bruch des Kirchenrechts“ informiert habe. Gegenüber Radio Vatikan erklärte Bischof Algermissen:
„Die Piusbruderschaft muss ohne Wenn und Aber das ganze Zweite Vatikanische Konzil rundum annehmen sowie die Lehre der Päpste von Johannes XXIII. bis Benedikt XVI. Wenn das nicht der Fall ist, gibt es schlicht keine Einheit. Ich habe in den vergangenen Tagen mehrmals gesagt, dass es für mich das Schlimmste ist, wenn ich einsehen muss, dass die Piusbrüder die Einheit gar nicht wünschen und diese Wunde in der Kirche weiter entzündet bleibt und weiter schwärt.“
- 10.06.09 pax christi fordert umfassende Reform des Waffengesetzes - Die destabilisierende Anhäufung und unkontrollierte Verbreitung von Kleinwaffen muss beendet werden!
„Die jetzt anstehende Reform des Waffengesetzes in Deutschland muss das Ziel haben, die Reduzierung der Anzahl der in Deutschland in Privatbesitz befindlichen Waffen zu bewirken“, fordert Christine Hoffmann, pax christi Generalsekretärin, anlässlich der bevorstehenden Beratungen des Deutschen Bundestages. „Maßstab für die Reduktion muss dabei das Wirk- und Missbrauchspotential der in legalem Besitz befindlichen Schusswaffen sein."
- 04.06.09 Einladung zum friedenspolitischen Dialog ans EU-Parlament - Gemeinsam mit der pax christi-Kommission Friedenspolitik hat Christine Hoffmann, pax christi-Generalsekretärin, die Kandidatinnen und Kandidaten für das EU-Parlament aus Deutshland zum friedenspolitischen Dialog eingeladen. Die Rolle der EU für Frieden und Gerechtigkeit in der Welt ist wichtiger denn je. Deshalb fördert pax christi den friedenspolitischen Dialog. Bitte unterstützen Sie uns, indem Sie sich am Sonntag, den 7. Juni 09 an der Wahl beteiligen! In Deutschland wird über 99 von 785 Sitzen im EU-Parlament entschieden.
In ihrem Schreiben weist die pax christi-Generalsekretärin auf einige beunruhigende friedenspolitische Problemkomplexe im Zusammenhang des EU-Reformprozesses und der praktischen EU-Politik hin. Ökumene, Generationengerechtigkeit und Gewaltfreiheit werden als die Grundlagen für die Einschätzungen von pax christi zur aktuellen politischen Ausrichtung der europäischen Sicherheits- und Verteidigungspolitik benannt. Eine ausführliche Darstellung von Demokratiedefiziten der EU und Problemanzeigen zur Sicherheits- und Verteidigungspolitik der Union, seitens der pax christi-Friedenskommission wurde den Kandidat/innen zur Verfügung gestellt und bietet die Grundlage für die künftigen Gespräche. Erfreulich viele Kandidat/innen haben sich bereits zurückgemeldet und ihre Gesprächsbereitschaft signalisiert.
- 31.05.09 Eine Pfingstbotschaft für das 21. Jahrhundert: das Glaubensbekenntnis von pax christi in Bologna - pax christi wünscht allen Mitgliedern, Freundinnen und Freunden und Weggefährt/innen des Friedens ein gesegnetes Pfingstfest.
Das Glaubensbekenntnis aus Bologna ist ein Beitrag zur Internationalen Ökumenischen Erklärung zum gerechten Frieden, die vom Ökumenischen Rat der Kirchen für Mai 2011 in Kingston/Jamaika geplant wird. Gottes Geist kann es zu einem Bekenntnis der christlichen Kirche auf Erden machen.
- 28.05.09 Nordkorea: pax christi fordert Isolationspolitik - Interview des Vizepräsidenten bei Radio Vatikan
Die internationale Staatengemeinschaft sollte dem atomaren Konfrontationskurs Nordkoreas durch eine konsequente Isolationspolitik entgegentreten. Das sagte gegenüber Radio Vatikan der Vizepräsident der katholischen Friedensbewegung pax christi in Deutschland, Johannes Schnettler. Mit seinen Drohungen wolle Nordkorea die eigene Stabilität sowie den Herrschaftsanspruch nach innen und außen bekräftigen. Um das Regime an den Verhandlungstisch zu zwingen, sei eine bessere Zusammenarbeit zwischen den Atommächten nötig:
- 27.05.09 Alle Unrechtsurteile aufheben! - Erklärung des Geschäftsführenden Vorstandes von pax christi Deutsche Sektion zur Rehabilitierung der wegen sogenannten „Kriegsverrats“ zum Tode verurteilten Wehrmachtssoldaten
Zwischen 1939 und 1945 wurden von der deutschen NS-Militärjustiz Todesurteile wegen sogenannten Kriegsverrats nach § 57 Militärstrafgesetzbuch verhängt und vollstreckt. Den Betroffenen wurde vorgeworfen, z. b. jüdischen Flüchtlingen geholfen oder ihre Rettung geplant zu haben oder Unterstützung von Widerstandsorganisationen gegen das NS-System geleistet zu haben. Diese Handlungen wurden als „Unterstützung feindlicher Mächte“ gewertet, wobei darunter ausdrücklich nicht nur Streitkräfte sondern im Sinne der „unbegrenzten Auslegung“ alle, einem „feindlichen Volkstum“ zugerechneten Menschen insbesondere Juden verstanden wurden.
- 27.05.09 pax christi Studientag in Fulda - Zwischen Gewissen und Gehorsam - Das Verhältnis der Katholischen Kirche in Deutschland zum Zweiten Weltkrieg
Besteht heute, 70 Jahre danach, die Möglichkeit, die eigene Rolle kritisch zu hinterfragen? pax christi stellt sich dieser Herausforderung und lädt aus diesem Grund am 17. Juni 2009 zu einem Studientag in Fulda ein.
- 19.05.09 Die Abschaffung der Wehrpflicht ist der Wunsch junger Menschen - Die Wehrpflicht ist ungerecht und überholt. Das betonten Vertreter/innen der Jugendverbände nach Meldung des Deutschen Bundesjugendrings anlässlich der Podiumsdiskussion „Wehrpflicht was kommt nach der Bundestagswahl?“, die in der vergangenen Woche in Berlin stattfand.
Die Forderung des Deutschen Bundesjugendringes (DBJR) ist deswegen gemeinsam mit der Zentralstelle für Recht und Schutz der Kriegsdienstverweigerer aus Gewissensgründen e.V. (Zentralstelle KDV) die Abschaffung der Wehrpflicht.
- 19.05.09 Wider den totalitären Staat. Für Frieden und Menschenrechte - Erklärung des Geschäftsführenden Vorstandes der deutschen Sektion von pax christi
zum 60. Jahrestag des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland am 23.5.2009
Nach der Katastrophe des nationalsozialistischen Deutschland stellte das Grundgesetz die Perspektive für ein demokratisches Deutschland dar. Das Grundgesetz ist ein Versprechen des Staates auf Selbstbegrenzung gegen alle totalitären Versuchungen und für den Vorrang der Freiheit der Bürger/innen gegenüber dem Staat: „Der Staat ist um des Menschen willen da, nicht der Mensch um des Staates willen. Die Würde der menschlichen Persönlichkeit ist unantastbar.“ (Carlo Schmid) Das leitende ethische Prinzip des Grundgesetzes ist die Würde des Menschen, nicht die Staatsraison. Artikel 1 GG verlangt ausdrücklich, dass die Menschenwürde als höchstes Gut unter keinem Umstand angetastet werden darf. Die Legitimität der Gesetze muss sich gegenüber den Bürger/innen als Garant nicht als Beschaffer ihrer sozialen und individuellen Rechte bewähren. Eine Rechtsordnung, bzw. ihre Verfassung, leistet ihren Anteil an gesellschaftlicher Konfliktbearbeitung und muss dies auch immer wieder glaubwürdig erfahrbar machen. Die Wirksamkeit der Rechtsordnung hat sich insbesondere auch in Zeiten wirtschaftlicher Krisen und sozialer Konflikte zu erweisen. Dies gilt auch für das Postulat: „Eigentum verpflichtet“, das jedoch bis heute kaum überzeugende Umsetzungen erfahren hat.
- 17.05.09 Aufrichten Aufstehen Widerstehen - Erfolgreich ging heute der pax christi Kongress „Aufrichten Aufstehen Widerstehen. Bibel lesen in Zeiten von Unrecht und Gewalt“ zu Ende.
Die Teilnehmer/innen reflektierten das eigene zivilgesellschaftliche Engagement und dessen soziale und religiöse Hintergründe. Als Hauptreferent stellte der Schweizer Philosoph und Theologe, Urs Eigenmann, die Zusammenhänge zwischen der politischen Praxis des Glaubens sowie deren gesellschaftliche Bedeutung in biblischen Zeiten und heute dar.
Aktuelle Fragen der Schaffung von Gerechtigkeit und Frieden standen im Mittelpunkt der Arbeitsgruppen während des Kongresses. Konfrontiert wurden diese mit biblischen Texten. Diese konnten im Horizont der Friedensarbeit heute aktualisiert und in den Zusammenhang zu ähnlichen Thematiken in biblischer Zeit und Gesellschaft gestellt werden.
- 14.05.09 Bündnis gegen Blockade von Gaza lobt Papst Benedikt XVI - Mit seiner Forderung nach Aufhebung der Blockade hat der Papst Mut und Verantwortung gezeigt
„Mit seiner gestrigen Forderung nach der Aufhebung der Blockade von Gaza hat Papst Benedikt XVI einen wichtigen Beitrag geleistet für einen gerechten Frieden im Nahen Osten“, betont die Sprecherin der pax christi Nahostkommission, Wiltrud Rösch-Metzler. „In einer äußerst schwierigen Situation hat er Mut und Augenmaß bewiesen. Bundeskanzlerin Merkel und Außenminister Steinmeier sollten sich daran ein Beispiel nehmen und mehr Verantwortung zeigen.“
- 07.05.09 Papst-Reise nach Israel und in die besetzten Gebiete - pax christi-Präsident Heinz Josef Algermissen wendet sich in einem offenen Brief an den Heiligen Vater
"So werden gerade viele Menschen in den besetzten Gebieten mit gespannter Erwartung auf Sie schauen und aufmerksam auf das hören, was Sie öffentlich sagen werden", erklärt Algermissen in seinem Schreiben. Und der Präsident weiter: "Ich bin überzeugt, dass wir als Christen vom Evangelium Jesu her den Auftrag haben, in Wort und Tat Anwalt der Unterdrückten zu sein - sei es gelegen oder ungelegen".
- 07.05.09 "Ein Leben für den Frieden" - Vizepräsident Johannes Schnettler gratuliert seinem Vorgänger im Amt, Karlheinz Koppe, im Namen der deutschen Sektion zum 80. Geburtstag
Am 9. Mai 2009 vollendet Karlheinz Koppe sein 80. Lebensjahr. Koppe war in verschiedenen Funktionen bis zum Jahre 1994 für die deutsche Sektion von pax christi aktiv. Von 1987 bis 1994 hatte er die Ämter des Vizepräsidenten und des Vorsitzenden des Geschäftsführenden Vorstandes inne.
- 30.04.09 Pax Christi International fordert Obama zu konkreten Abrüstungsschritten auf - Der Präsident von Pax Christi International, Msgr. Laurent Monsengwo und die Präsidentin Marie Dennis, haben sich zum Thema Abrüstung an den amerikanischen Präsidenten Barack Obama gewandt. Der Brief vom 30 April 2009 erinnert Präsident Obama an die unwiderruflichen Zusagen, die die Atomstaaten auf der Folgekonferenz zum Atomwaffensperrvertrag im Jahr 2000 in New York unter der Präsidentschaft von Bill Clinton gegeben haben.
Im Brief heißt es unter anderem:
Mit Ihrer Übernahme der Präsidentschaft der Vereinigten Staaten von Amerika und Ihren jüngsten Reden und Taten haben sie weltweit Hoffnung auf globale Sicherheit dauerhaften internationalen Frieden und menschliche Entwicklung für die Völker der Erde geweckt. Es ist wichtig, dass alle Bürger/innen und Entscheidungsträger/innen weltweit auf diese Option hin arbeiten und die Hoffnung für alle zur Wirklichkeit in unserem globalen Dorf auf diesem Planeten werden lassen.
- 30.04.09 Dieter Althaus Präsident des Maximilian-Kolbe-Werks - pax christi gratuliert und wünscht dem neuen Dreierteam im Vorstand des Maximilian-Kolbe-Werks gute Zusammenarbeit!
Fulda Dieter Althaus (51) ist neuer Präsident des Maximilian-Kolbe-Werks. Die Mitgliederversammlung des Hilfswerks für die Überlebenden der Konzentrationslager und Ghettos wählte den Ministerpräsidenten von Thüringen auf der heutigen Sitzung (30. April) in Fulda. Althaus löst Dr. Friedrich Kronenberg (76) ab, der nach acht Jahren an der Spitze des Werkes nicht wieder antrat. Ebenfalls neu im Vorstand ist Dr. Oliver Müller, Leiter von Caritas international. Er folgt auf Prälat Dr. Peter Neher, Präsident des Deutschen Caritasverbandes, der ebenfalls nicht mehr für einen Sitz im Vorstand kandidierte. Drittes Vorstandsmitglied bleibt der Bischof von Fulda, Heinz Josef Algermissen, der Präsident von pax christi Deutschland.
- 29.04.09 Israelische Friedensaktivisten inhaftiert
Wie Connection e.V. berichtet, wurden am 26. April 2009 fünf Aktive der israelischen Friedensorganisation New Profile durch die israelische Polizei verhaftet. „Ihre Computer wie auch die Computer von Familienangehörigen wurden beschlagnahmt. Nach dem Verhör wurden sie nur unter der Auflage frei gelassen, 30 Tage lang keinen Kontakt zueinander zu haben.“ , so Connection e.V. weiter.
- 28.04.09 Europa größter Rüstungsexpoteur - pax christi kommentiert die neuen SIPRI Zahlen über den weltweiten Rüstungsmarkt
„Wir müssen auch wieder über die Abrüstung konventioneller Waffen reden, denn die bestimmen die Krisen in der Welt,“ fordert pax christi Generalsekretärin, Christine Hoffmann, angesichts der erschreckenden, wenn auch nicht überraschenden, Zahlen, die das schwedische Friedensforschungsinstitut SIPRI über den weltweiten Rüstungsmarkt vorgelegt hat. „Die Verantwortung, die Deutschland durch dieses massive Engagement im Waffenexport trägt, ist der Öffentlichkeit viel zu wenig bewusst“ mahnt Hoffmann.“pax christi fordert ein wirtschaftliches Umsteuern hin zu zivilem Nutzen des vorhandenen technologischen Know How. Deutschland könnte in viel größerem Umfang friedliche Technologie und gewaltlose Konfliktlösungsoptionen fördern, die zum Abbau der Armut in der Welt und zur Unterstützung der Gesundheitssysteme beiträgt. Die vorliegenden Fakten sind nicht rein wirtschaftlich zu betrachten. Denn sie haben immense politische Bedeutung.“ betont Hoffmann und präsentiert die aktuelle Analyse der SIPRI-Zahlen durch den pax christi-Experten, Fabian Siebert.
- 27.04.09 pax christi Vizepräsident in Warschau - Johannes Schnettler beteiligt sich an der Reise des Sachbereichs "Politische Grundfragen" des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK) vom 27. bis 28. April 2009
Das Ziel der Gesprächsreise ist ein Austausch über Fragen der gesellschaftlichen, politischen und kirchlichen Entwicklung in Polen und in Deutschland.
Montag, den 27. April startet die Begegnung mit einem Briefing durch den deutschen Botschafter in Warschau, Michael H. Gerdts. Die Delegation des ZdK kann sich in dem Gespräch einen Gesamtüberblick zu den Themenfeldern verschaffen. Anschließend besteht die Möglichkeit zum offenen Gespräch.
- 24.04.09 Der Völkermord an Tamilen in Sri Lanka muss gestoppt werden - pax christi begrüßt den Appell von Außenminister Steinmeier vom 23.04.09 an die Konfliktparteien in Sri Lanka, den Schutz der Zivilbevölkerung zu gewährleisten und humanitäres Völkerrecht einzuhalten sowie die erklärte Bereitschaft der Bundesregierung, eine Lösung des Konflikts auf politischem Wege nach Kräften zu unterstützen!
Die pax christi Sri- Lanka AG in Berlin steht in engem Kontakt mit Menschen in der gefährdeten Enklave. Darunter sind die Priester des Kinderheims, das pax christi unterstützt hat. pax christi nutzt zurzeit alle gangbaren Mittel und Wege um diesen die Minimalversorgung zu sichern und ein Entkommen aus der schärfsten Gefahrenzone zu versuchen.
- 23.04.09 „Dialogverweigerung ist keine Lösung“ - pax christi Deutschland begrüßt den Verbleib der vatikanischen Delegation bei der Antirassismuskonferenz in Genf. Ein Fernbleiben hingegen verbaue die Möglichkeiten der Auseinandersetzung, sagte pax-christi-Vizepräsident Johannes Schnettler an die Adresse Deutschlands. Radio Vatikan berichtet dazu.
„Wir bedauern sehr, dass die Bundesregierung ihre Teilnahme an der Konferenz abgesagt hat, weil wir als pax christi sagen müssen: Nur der Dialog führt auch in kontroversen Situationen weiter. Deshalb ist es zu begrüßen, dass der Vatikan seine Position auf der Konferenz gehalten hat, denn nur in der Konferenz selbst ist der Widerspruch möglich. Wir sehen jetzt ja auch in den Reaktionen auf die Rede von Ahmadinedschad, die, soweit sie uns bekannt ist, vollumfänglich zurückzuweisen und inakzeptabel ist, dass nur auf der Konferenz selbst ein solcher Widerspruch möglich ist. Denn die Rede erhält jetzt ein Eigengewicht - kein repräsentativer Europäer widerspricht dieser Position. Und das ist bedauerlich. Ein entschiedener Widerspruch zu Ahmadinedschads Rede auf der Konferenz hätte mehr bewirkt als das Fernbleiben.“
- 22.04.09 Überraschend hat die Anti-Rassismus Konferenz das Abschlussdokument bereits einstimmig verabschiedet - die deutsche Bundesregierung sollte sich dem anschließen
Gemessen an ihrem Abschlussdokument ist die UN-Anti-Rassismus Konferenz ein Erfolg. Überraschend haben die Delegierten bereits gestern Abend das Abschlussdokument verabschiedet. Ein wichtiger Aspekte darin ist z.B. die Stärkung der Arbeit von Menschenrechtsorganisationen.
- 20.04.09 Präsidiumsmitglieder besuchten ZFD-Projekt auf den Philippinen
Veronika Hüning und Christine Böckmann besuchten Friedensfachkraft Patrick Koop in Bacolod auf den Philippinen und zeigten sich beeindruckt von seiner erfolgreichen Arbeit im Rahmen des Zivilen Friedensdienstes.
- 20.04.09 Erklärung der Kommission "Globalisierung und soziale Gerechtigkeit" zur aktuellen Finanz- und Wirtschaftskrise
"Menschen müssen lernen, ihre Belange nicht den Unternehmen, Banken und dem Staat zu überlassen, sondern in die eigene Hand zu nehmen."
- 20.04.09 Bundestag lehnt Petition der Friedensbewegung gegen deutsche Waffenexporte nach Nahost ab
Mit einem Offenen Brief an alle Bundestagsabgeordneten reagiert die Kooperation für den Frieden ein Zusammenschluss von mehr als 50 Friedensorganisationen auf die Ablehnung eines
bereits Ende 2006 gestellten Antrages gegen deutsche Waffenexporte in den Nahen Osten.
- 08.04.09 Frohe Ostern
pax christi wünscht allen Mitgliedern, Freundinnen und Freunden und Weggefährten des Friedens frohe Ostern.
- 07.04.09 „Auf diesen Augenblick haben wir lange hingearbeitet“ - Vizepräsident Johannes Schnettler lobt im Gespräch mit Radio Vatican Obamas Abrüstungsvorstoß
Auf seiner ersten Europa-Reise hat der neue US-Präsident Barack Obama von einer atomwaffenfreien Welt geträumt. Und bei einem ersten Treffen mit dem russischen Präsidenten kündigte Obama auch schon eine neue Runde von Abrüstungsgesprächen an. Rückt nach Jahrzehnten die atomwaffenfreie Welt in Reichweite?
- 06.04.09 Deutliches Zeichen gegenüber erneuerter Karfreitagsfürbitte
Als deutliches Zeichen gegenüber der erneuerten Karfreitagsfürbitte empfiehlt pax christi den katholischen Gemeinden den „Text des Gedenkens an die Juden“ in die Gestaltung ihres Kreuzweges in der Karwoche aufzunehmen.
- 06.04.09 Nie wieder Völkermord! pax christi erinnert an die Toten von Ruanda 1994
In diesen Tagen jährt sich zum fünfzehnten Mal der Beginn eine der ganz großen menschenrechtlichen Katastrophen des 20. Jahrhunderts, der Völkermord in Ruanda 1994.
- 06.04.09 Strasbourg 2009: - nach dem Gipfel ...
Ergebnisse des Workshops Pax Christi Freiburg / Ökumenisches Netz Württemberg zum Internationalen Kongress
“Nein zur NATO - Nein zum Krieg. 60 Jahre sind genug!” 4.4.09
- 06.04.09 Welche Zukunft für eine 60-jährige?
Erklärung des executive committee von pax christi international zur Zukunft der Nato anlässlich des Nato-Gipfels in Strasbourg 4/2009
- 04.04.09 Frieden geht anders - pax christi beim NATO - Gipfel - Pilgerweg der Versöhnung, Friedensgebet und Workshop in Kehl, Bühl und Baden-Baden
Aktivitäten der pax christi - Bistumsstelle Freiburg gemeinsam mit dem Versöhnungsbund und dem Ökumenischen Netz Württemberg
- 30.03.09 Friede sei in diesem Haus
Präsident Bischof Algermissen segnete heute die Räume des pax christi Sekretariats in Berlin.
Während einer Andacht im Kreis des Vorstandes und der Mitarbeitenden im Sekretariat segnete der Präsident heute die Räume des neuen Sekretariats in Berlin.
- 26.03.09 pax christi Präsidium: Für eine Zukunft ohne NATO - 60-jähriges Bestehen der NATO als Anlass zur politischen Kehrtwende
Das Präsidiums der deutschen Sektion von pax christi legt anlässlich des NATO-Gipfels am 3./4 April 2009 in Baden-Baden und Kehl (Deutschland) und in Straßburg (Frankreich) eine Erklärung zum 60-jährigen Bestehen der NATO vor.
„Das NATO-Bündnis, das erklärtermaßen die Interessen seiner Mitgliedsstaaten letztlich mit militärischen Mitteln durchsetzen soll und dazu selbst den Ersteinsatz von Massenvernichtungswaffen nicht ausschließt, ist friedenspolitisch kontraproduktiv.“ erklärt die Generalsekretärin von pax christi, Christine Hoffmann, heute in Berlin bei der Vorstellung der Erklärung des Präsidiums.
- 25.03.09 Gott will keinen Krieg und er macht auch keinen Krieg! - Bischof Algermissen zu einer neuerlichen Äußerung Williamsons
Der Bischof der Piusbruderschaft, Richard Williamson, hat in seinem Internet-Blog „Getting Serious“ vom 7. März den Gedanken eines Dritten Weltkriegs ins Spiel gebracht. Dieser allein könne laut Williamson die heutigen Politiker auf den Boden der Realität zurückführen.
- 20.03.09 „Deutschland, das gelernt hat zu versöhnen unterstützt einen Staat der unversöhnlich ist.“ - Moskowitz kritisiert Merkels Duldsamkeit gegenüber Israels Gewaltpolitik
pax christi Bistumsstellentreffen startet in Nürnberg mit einem Gastvortrag von Reuven Moskowitz. Zur Beratung beim Bistumsstellentreffen stehen desweiteren an, die Projektarbeit mit zivilen Friedensfachkräften, die Zukunftsfähigkeit der pax christi Bewegung, aktuelle Aktivitäten wie die Kampagne „Ein Schiff für Gaza“, etc.
- 19.03.09 Mit Hamas und Hisbollah reden - Wiltrud Rösch-Metzler, die Sprecherin der pax christi
Nahostkommission, nahm am Pax Christi international Libanon-Seminar teil
Während der Westen es weiter ablehnt mit Hisbollah und Hamas zu reden,
entstehen neue islamistische Gruppen im Nahen Osten. Mit dieser
Entwicklung beschäftigte sich im März im Libanon ein pax christi Seminar
„Verhütung von und Umgang mit Radikalisierung“, an der mit Pax Christi
International verbundene Gruppen im Nahen Osten und aus der EU
teilnahmen.
- 17.03.09 Nein zur NATO - Ja zum Frieden! - Handreichung zur Friedenspolitik
herausgegeben von der pax christi-Kommission Friedenspolitik mit Unterstützung des Ökumenischen Netzes Württemberg
- 16.03.09 Die deutsche Sektion von pax christi trauert um Jan Ter Laak - Seine Gabe war es, Menschen zusammenzuführen und zu inspirieren
Am Donnerstag, 12. März 2009, ist nach kurzer schwerer Krankheit Jan Ter Laak verstorben, der frühere Generalsekretär von Pax Christi Niederlande.
- 13.03.09 ZdK Präsident Meyer würdigt den Brief von Papst Benedikt XVI. an die Bischöfe
Papst räumt Panne im Fall Williamson ein
- 10.03.09 60 Jahre NATO - Was feiern die eigentlich? - Frieden geht anders
Unter dem Leitwort „Frieden geht anders“ wird pax christi auf unterschiedliche Art und Weise die Feierlichkeiten der NATO vom 3. bis 5. April 2009 begleiten und dabei aus Sicht der katholischen Friedensbewegung der Frage nachgehen: "Was feiern die eigentlich?".
- 02.03.09 Öffnet die Grenzen zu Gaza!
UN-Generalsekretär Ban Ki Moon fordert ein Ende der Besatzung des Gaza-Streifens
- 26.02.09 Bundesverdienstkreuz für Traudl Vorbrodt
Unermüdlicher Einsatz für Flüchtlinge wird ausgezeichnet
- 26.02.09 Ohne Ende der Gaza-Blockade wird Geberkonferenz zur humanitären Angeberkonferenz !
pax christi, IPPNW und Palästinensische Gemeinde Deutschland kritisieren Haltung der Bundesregierung
- 17.02.09 Kein Platz für Antisemitismus in der Kirche!
pax christi-Generalsekretärin Christine Hoffmann auf der Kundgebung GEH DENKEN am 14.2.09 in Dresden
- 11.02.09 Bilanz der Münchner Sicherheitskonferenz 2009
- 06.02.09 Die Blockade beenden !
Das Schiff mit medizinischen Hilfsgütern für Gaza fährt Anfang März
- 04.02.09 pax christi fordert Engagement der UN in Sri Lanka - Rechtliche Gleichstellung der Tamilen steht noch aus !
Pressemitteilung der Generalsekretärin von pax christi
- 03.02.09 Wir fordern eine andere Nahostpolitik ! - Appell an die Bundesregierung
Unterschriftenaktion der Kooperation für den Frieden in Zusammenarbeit mit der pax christi-Nahostkommission
- 02.02.09 Start des pax christi - Sekretariates in Berlin
- 26.01.09 Wir schulden den Opfern Wahrhaftigkeit: Keine Toleranz des Vatikans gegenüber Holocaust-Leugnern
Erklärung des Vizepräsidenten Johannes Schnettler zur Aufhebung der Exkommunikation gegenüber Bischof Richard Wiliamson durch Papst Benedikt XVI
- 21.01.09 Ein Schiff nach Gaza Blockade beenden ! - Bundestagsvizepräsident Thierse und die Bischöfe Abromeit und pax christi - Präsident Bischof Algermissen unterstützen Friedensaktion
Friedensbündnis entsendet ein Schiff mit Hilfsgütern nach Gaza und bittet um Spenden
- 18.01.09 Gaza: wie das Besatzungs- und Kontrollsystem zu extremer Anwendung von Gewalt führt
- 17.01.09 NOUS NE NOUS TAIRONS PAS / Wir schweigen nicht !
Presse-Erklärung von Pax Christi Frankreich zum Gaza-Konflikt
- 16.01.09 Meile der Demokratie in Magdeburg mit pax christi-Beteiligung
- 14.01.09 Die pax christi - Nahostkommission ruft zu Gaza-Demonstrationen am Samstag, 17. Januar 2009 auf
- 11.01.09 pax christi international zum Konflikt um Gaza
- 11.01.09 Israelische Organisation ruft zur Verweigerung auf
Reservisten verweigern Einsatz im Gazastreifen
- 09.01.09 Interview mit pax christi - Vizepräsident Johannes Schnettler zum aktuellen Konflikt um den Gaza -Streifen
- 05.01.09 Zivilisten dürfen niemals Zielscheibe militärischer Gewalt sein!
Erklärung des Geschäftsführenden Vorstandes von pax christi zur israelischen Offensive im Gazastreifen
- 05.01.09 Völkerrechtliche Bewertung des Konflikts im Gaza - Streifen
pax christi - Nahost- Komission:
Dokumentation: Human Rights Watch über die bewaffneten Auseinandersetzungen zwischen Israel und der Hamas
- 01.01.09 Grüße zum Neuen Jahr aus Gaza
- 28.12.08 Sofortige Einstellung der israelischen Militärangriffe gegen Gaza ! -
Pax Christi Nahostkommission widerspricht Bundesaußenminister Steinmeier und fordert sofortige Einstellung der israelischen Militärangriffe gegen Gaza.
- 19.12.08 pax christi wünscht ein gesundes und friedvolles Jahr 2009 !
- 18.12.08 Pax christi dankt für alle vielfältigen Kooperationen und wünscht ein gesegnetes Weihnachtsfest !
- 16.12.08 Gebete und Wünsche nach Bethlehem zum Advent und für Weihnachten 2008
- 10.12.08 pax christi Österreich zum Tag der Menschenrechte: "Die heutige Geldordnung ist nicht menschenrechtskonform!"
- 10.12.08 pax christi international zum 60. Jahrestag der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte
- 09.12.08 Erneuter Anstieg bei deutschen Rüstungsexporten - GKKE kritisiert Lieferungen in Krisenregionen und Entwicklungsländer
Die gemeinsame Konferenz Kirche und Entwicklung (GKKE) kritisiert in ihrem Bericht 2008 den erneuten Anstieg deutscher Rüstungsexporte
- 03.12.08 Die Cluster Munition Coalition begrüßt die Unterzeichnung des internationalen Abkommens gegen Streumunition
- 28.11.08 Den Krieg in Afghanistan beenden!
- 24.11.08 Die internationale Gemeinschaft sollte in der Krise im Ost-Kongo mehr Verantwortung übernehmen!
pax christi international zur humanitären Krise im Ost-Kongo - Brief an den UN Generalsekretär
- 24.11.08 „Wir brauchen einen Rückzugsplan aus Afghanistan“
pax christi Vizepräsident Johannes Schnettler fordert bei der Vollversammlung des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK) eine Beendigung des militärischen Einsatzes in Afghanistan
- 24.11.08 Zur Lage im Kongo: Bischof ruft nach EU-Soldaten
- 23.11.08 Gedenken der Bombardierung Dresdens 1945 am 14.2.2009 - Streit um Erinnerung
- 11.11.08 Neuer Geistlicher Beirat für pax christi
pax christi - Delegiertenversammlung wählt den Aachener Hochschulpfarrer Christoph Stender zum geistlichen Beirat der dt. Sektion
- 10.11.08 „Wir ächten jede Form von Krieg“
Delegiertenversammlung von pax christi setzt fulminanten Schlusspunkt unter das Jubiläumsjahr
- 04.11.08 Jeglicher Diskriminierung entgegentreten!
Erklärung des Präsidenten von pax christi Bischof Heinz Josef Algermissen
zum 70. Jahrestag der Reichspogromnacht
- 03.11.08 Aktuelle Berichte zum ökumenischen Freiwilligendienst in Palästina und Israel
- 31.10.08 Keine Finanzierung der Gewalt durch Rohstoffexporte! - Zur Eskalation der humanitären Krise im Ost - Kongo / Ruanda.
- 22.10.08 Nein zum Bombodrom ! Für eine echte europäische Friedens- und Sicherheitspolitik !
Brief der Kooperation für den Frieden an die Abgeordneten des Dt. Bundestages wegen der Petitionen gegen die weitere militärische Nutzung des ehemaligen sowjetischen "Bombodroms" in der Kyritz-Ruppiner Heide als Luft-Boden-Schießplatz.
- 09.10.08 Sri Lanka: Tsunami Opfer jetzt durch Krieg bedroht - „Ein Herz für Kinder Internat“ wurde bombardiert
Die dt. Sektion Pax Christi ist äußerst besorgt über die zunehmende Gewalt und die dramatische humanitäre Situation in Sri Lanka. Aufgrund der andauernden Kämpfe zwischen der Armee und den Tamilen-Rebellen LTTE (Liberation Tigers of Tamil Eelam) sind inzwischen 230.000 Menschen im Norden des Inselstaates auf der Flucht.
- 07.10.08 Für einen Rückzugsplan der ausländischen Truppen und einen gerechten Frieden in Afghanistan
Erklärung des Präsidiums von pax christi zum Kabinettsbeschluss und zur Debatte des Bundestages über die Verlängerung und Aufstockung des Mandats der Bundeswehr in Afghanistan.
- 05.10.08 Eine Reise auf den Spuren Dietrich Bonhoeffers
- 01.10.08 ... und in Berlin geht's weiter ....
Willkommen in Berlin! Christine Hoffmann nimmt ihre Arbeit als Generalsekretärin auf und das Sekretariat am neuen Standort Berlin ist eröffnet.
- 29.09.08 Bad Vilbel - adé.... .
Umzug des Sekretariates der deutschen Sektion nach Berlin
- 22.09.08 pax christi international - Friedenspreis für Bischof Dom Luiz Flávio Cappio : Verleihung am 18.Oktober 2008
- 21.09.08 Die Parlamentswahlen 2008 in Ruanda -,Ein Beitrag zum Frieden in der Region der Großen Seen?
- 09.09.08 „Spirale der Gewalt muss gestoppt werden“ - Interview mit Vizepräsident J.Schnettler zum Afghanistan-Konzept der Bundesregierung
im DOM-Radio Köln
Pax Christi kritisiert Afghanistan-Einsatz der Bundeswehr
- 08.09.08 Dem Frieden eine Chance, Nein zur Verlängerung der Mandate für den Bundeswehreinsatz in Afghanistan!
- 29.08.08 Als deutscher Priester in Auschwitz/Oswiecim -
pax christi Mitglied Dr. Manfred Deselaers erhält in Krakau das Bundesverdienstkreuz
- 25.08.08 peace pole's : Friedenspfahl auf dem Borberg errichtet
- 21.08.08 Ein israelischer Jude in Gaza : - - eine Erklärung von Jeff Halper
Von Zypern nach Gaza - eine Seereise gegen die Blockade und für einen gerechten und dauerhaften Frieden !
- 19.08.08 Nach dem Krieg ist vor dem Frieden - Der Kaukasus braucht eine konsequente Politik des Gewaltverzichts!
- 16.08.08 Unsere Zukunft - atomwaffenfrei !
Kundgebung, Demonstration, Kampagne und Veranstaltungen am Atomwaffenlager Büchel am 30.August 2008
- 04.08.08 Die Chancen atomarer Abrüstung jetzt nutzen
Erklärung des Geschäftsführenden Vorstandes zum Jahrestag des Atombombenabwurfs auf Hiroshima und Nagasaki
am 6. und 9. August 1945
- 16.07.08 Erinnerung an Franz Jägerstätter - Gedenken in Deutschland und Östereich
Kundgebung und Gedenken am 6.Juli in Berlin und am 9.August in Burghausen/St.Radegund anlässlich der Verurteilung und Hinrichtung von Franz Jägerstätter.
- 01.07.08 "team visits" des ÖRK zur Überwindung der Gewalt
pax christi engagiert in der Ökumenischen Dekade zur Überwindung von Gewalt: Besuch der "team visits" des Ökumenischen Rates der Kirchen zur Vorbereitung der Friedenskonvokation 2011.
- 12.06.08 pax christi international: Dialog mit Tibet, G8-Gipfel auf Hokkaido, peace award 2008 für Bischof Cappio
pax christi international zu Dialog zwischen Tibet und China, für nuklare Abrüstung auf dem G8-Gipfel in Hokkaido/Japan, Verlehung des pax christi - Friedenspreises 2008 für Bischof Cappio (Brasilien)..
- 11.06.08 Kongress zu Afghanistan in Hannover 7./ 8.6.2008 -
Internationaler Afghanistan-Kongress ruft zu Aktionen und Demonstration im Herbst und im nächsten Frühjahr auf
- 05.06.08 Friedensgutachten 2008 fordert europäische Avantgarde gegen Hochrüstung - Die fünf führenden Friedensforschungsinstitute Deutschlands warnen vor neuer Hochrüstung.
Die USA, Russland, China und Indien rüsten massiv auf. Rüstungskontrollvereinbarungen liegen auf Eis. Neue Waffensysteme sollen selbst im Weltall installiert werden. „Die neue Hochrüstung kann bedrohlicher werden als der Kalte Krieg“, betont das diesjährige Friedensgutachten. Strategien militärischer Stärke sind gescheitert. Sie tragen weder zur Lösung politischer Konflikte bei, noch beheben sie deren Ursachen. Europa verfügt bei der zivilen Konfliktregelung und der Stabilisierung von Krisenregionen über Erfahrungen und Kompetenzen, in denen die Friedensforscher realistische Alternativen zur Hochrüstung sehen.
- 04.06.08 pax christi international: northern consultation und AGM tagen 4.-7.Juni 2008 in Antwerpen - Themen der Versammlung sind interreligiöser/interkultureller Dialog, Abrüstung, wachsende Konflikte um natürliche Ressourcen und die Aktivitäten der Jüngeren in pax christ international (Youthforum).
Zu einer Allgemeinen Versammlung der Sektionen und zu einer regionalen Beratung des "Nordens", d.h. Europa / Nordamerika kommen etwa 50 Vertreterinnen und Vertreter der Mitgliedsorganisationen und Sektionen von pax christi in diesen Tagen in Antwerpen zusammen.
- 30.05.08 Frau Christine Hoffmann wird neue Generalsekretärin der deutschen Sektion von pax christi
Die Leiterin des Referats Jugendpolitik in Deutschland und Europa im Berliner Büro des Bundesvorstandes des Bundes der deutschen katholischen Jugend (BDKJ), Frau Christine Hoffmann, wird Nachfolgerin des aus dem Amt scheidenden Generalsekretärs Dr. Reinhard J. Voß. Mit Frau Christine Hoffmann übernimmt erstmals in der 60 jährigen Geschichte der pax christi-Bewegung eine Frau das Amt der Generalsekretärin. (Im Bild im Gespräch mit pax christi-Präsident Bischof Algermissen und Vizepräsident Johannes Schnettler (l.) beim Katholikentag in Osnabrück, in Anwesenheit ihres Vorgängers Dr. Reinhard J. Voß und des Vorstandsmitglieds Georg Hörnschemeyer; r.)
- 30.05.08 Drängen der Kirchen auf atomare Abrüstung - Die Deutsche Kommission Justitia et Pax drängt die Politik zu neuem Elan
Am 29. Mai 2008 veranstaltete die deutsche Kommission Justitia et Pax einen Studien- und Dialog-Tag mit Vertretern von Kirchen, Gesellschaft und politischen Parteien in der Katholischen Akademie Berlin und stellte ihre auf Anregung von pax christi erarbeitetet Stellungnahme „Die wachsende Bedeutung nuklearer Rüstung“ vor. Dabei stellte Dr. Pausch von der EKD deutlich den Gleichklang der friedensethischen Kritik beider großen Kirchen am Konzept der atomaren Abschreckung heraus.
- 30.05.08 1.000 Kraniche und 10.000 mal: Macht Deutschland atomwaffenfrei. - Friedensorganisationen übergeben Unterschriften und Arbeitsdokumente im Kanzleramt
Dass der Wunsch für eine Welt ohne Atomwaffen durch alle Schichten und Parteien geht machte pax christi-Generalsekretär Dr. Reinhard J. Voß am Mittwoch, dem 28.Mai 2008 im Kanzleramt deutlich. Zusammen mit Vertretern verschiedener anderer Friedensgruppen und organisationen (wie AGDF, IPPNW, Mutlangen) forderte er den Abzug der letzten Atomwaffen aus Deutschland und die Beendigung der „atomaren Teilhabe“ Deutschlands.
Anschließend führten die Friedensbewegten ein Hintergrundgespräch mit den Referenten für Sicherheits- und Abrüstungspolitik der Bundeskanzlerin und übergaben ihnen 10.000 Unterschriften.
- 27.05.08 Konzentrierte Atmosphäre beim pax christi-Katholikentags-Forum zu Afghanistan - Sind wir in einem Prozess der „Militarisierung deutscher Außen- und Sicherheitspolitik“?
Wenn etwa 1.400 Personen im Plenum fast 100 Minuten lang in gespannter Ruhe ausharren und nahezu niemand den Saal verlässt, und während dessen über 100 Fragezettel an den Anwalt des Publikums gehen, muss es schon eine packende Veranstaltung beim Katholikentag gewesen sein. Am Freitagmittag (23.Mai) im Europa-Saal der Statthalle Osnabrück standen als Kernfrage die Auslandseinsätze der Bundeswehr zur Debatte. Die deutsche Sektion von pax christi hatte zusammen mit Misereor und dem Institut für Theologie und Frieden eingeladen.
- 26.05.08 Ein lebendiger und inspirierender Katholikentag in Osnabrück! - pax christi bedankt sich bei allen, die ihre Veranstaltungen und Stände gestaltet und besucht haben.
Dieser Katholikentag von Osnabrück wird als ein fröhlich-sonniger, aber auch sehr diskussionsfreudiger und inspirierender in Erinnerung bleiben. pax christi war vielfach engagiert (s. vorige Kurzmeldung). Die zahlreichen Veranstaltungen und beide Stände im Eine Welt-Zentrum rund um die St. Johann-Kirche waren ebenso gut besucht wie der fast durchgehend geöffnete pax christi-Weinkeller der Regionalstelle Osnabrück-Hamburg direkt neben dem Dom.
- 18.05.08 pax christi - Veranstaltungen auf dem Katholikentag in Osnabrück - Chronologische Kurzübersicht über die Tage vom 21. 24.Mai 2008
pax christi-Stand auf der Kirchenmeile: Johannisfreiheit, um die Kirche St. Johann (Eine-Welt-Zentrum) - Standnummer: E 503/501 Treffpunkt von pax christi im Gewölbekeller/Bischöfliche Kanzlei (Weinstube), Hasestrasse 40 a: am Mittwoch 17 23 Uhr, Donnerstag bis Samstag 11 23 Uhr. Dort findet auch der Abend der Begegnung am 21. Mai 2008 ab 21 Uhr statt. Siehe auch die Kurzmeldungen und Hinweise der letzten Tage weiter unten!
- 16.05.08 Es ist Zeit für einen gerechten Frieden für Palästina und Israel. - pax christi-Podium beim Katholikentag am 22.Mai und kirchliche Aktionswoche für den Frieden im Nahen Osten vom 4.-10.Juni 2008
Beim Katholikentag wird das Nahost-Podium von pax christi "Sicherheit und Gerechtigkeit" am 22.5. von 14.00 Uhr auf 16.00 Uhr verschoben. Der Grund: Die Sicherheitsvorkehrungen für das Podium "Gerechter Frieden in Nahost" mit Kholoud Daibes, Rudolf Dressler, Patriarch Gregorius III. und Ilan Mor machen es notwendig, diese Veranstaltung auf 14.00 Uhr vorzuziehen. Damit verschiebt sich der Anfang des von EED, MISEREOR und PAX CHRISTI vorbereiteten Podiums auf 16.00 Uhr. Des Weiteren weist diese Kurzmeldung hin auf die Internationale Aktionswoche für den Frieden in Nahost.
- 08.05.08 Zivile Konfliktbearbeitung statt Militarisierung der Außenpolitik! - Aktueller Akzent von pax christi beim bevorstehenden Katholikentag
Die Förderung ziviler Konfliktbearbeitung im In- und Ausland statt einer weiteren Militarisierung der Außenpolitik ist einer der Akzente von pax christi beim bevorstehenden Katholikentag vom 21.-25.Mai 2008 in Osnabrück. Zusätzliche Aktualität gewinnt dies durch die derzeitigen Debatten darüber, wer in Deutschland künftig über militärische Auslandseinsätze zu entscheiden hat. Ein Podium am Freitag von 11.00 bis 12.30 Uhr zur Frage der Militarisierung und ein weiteres am Samstag von 16.00 bis 17.30 Uhr zu „Religiös motivierter Friedensarbeit“ stellen sich diesen Herausforderungen.
- 01.05.08 60-Jahr-Feier mit französischen Gästen am Bühler Kreuz - pax christi Freiburg beging das pax christi-Jubiläum mit dem Akzent "Europa"
Am 1. Mai feierte pax christi Freiburg das 60-Jahr-Jubiläum am historischen Bühler Friedenskreuz, das seit Jahrzehnten, errichtet von Deutschen und Franzosen, an der Grenze zu Frankreich nahe Straßburg zum Frieden mahnt. Vorher fand eine Podiumsdiskussion in Bühl zum Thema "Die Zukunft Europas und der Beitrag der Kirchen" statt. Ein Grußwort sprach Pfr. Paul Lansu von Pax Christi International in Brüssel. Domkapitular A. Möhrle verlas eine persönliche Botschaft von Erzbischof Dr. Robert Zollitsch.
- 30.04.08 pax christi gratuliert der Aktion Sühnezeichen / Friedensdienste - Am 30.April vor 50 Jahren wurde ASF gegründet
Generalsekretär Dr. Reinhard J. Voß gratulierte zum 50-Jahres-Jubiläum, das am heutigen Tag, aber in diesem Jahr noch vielfach gefeiert wird, im Auftrag des Präsidiums und im Namen der deutschen Sektion von pax christi mit herzlichen Glückwünschen und betonte: "Auch unser Büro wird ab 1. Oktober 2008 dem Euren näher sein; wir ziehen dann in Räume der Hedwigskirchengemeinde in Berlin."
- 24.04.08 Appell von Religionsführern für einen Internationalen Vertrag zur Ächtung der Streubomben - Ein wichtiges Ergebnis des Aktionstages am 19. April
Viele Bischöfe und religiöse Führer verschiedener Religionen haben ihre Stimme erhoben zur Ächtung von Streubomben, zum Schutz des Lebens und zur Förderung des Friedens, indem sie alle Regierungen auffordern, Produktion, Handel, Lagerung und Einsatz von Streubomben ("Cluster bombs“) zu beenden und zu verbieten. Benediktiner-Abt Odilo Lechner forderte am 19.4. bei pax christi München eine Vorreiterrolle der Bundesregierung bei dieser Ächtung.
- 23.04.08 Neues aus dem ZFD-Projekt auf den Philippinen
- 21.04.08 Bundestags-Ratifizierung des Europavertrags von Lissabon (EUV) aufschieben! - Schreiben an alle Bundestagsabgeordneten von pax christi (Bistumsstelle Freiburg)
Im pax christi-Brief heißt es: „Wir nehmen die für Ende April vorgesehene Abstimmung zur Ratifizierung des Vertrags von Lissabon durch den Bundestag zum Anlass, eindringlich auf die aus unserer Sicht kritischen Punkte hinzuweisen, die sich während unserer intensiven Beschäftigung mit dem Vertragsprozess seit 2004 herauskristallisiert haben. Wir möchten Sie mit unseren Einwänden bitten, die Entscheidung aufzuschieben (
)“ - Erst wenige Tage vor der Abstimmung des "Lissabonner Vertrages" im Bundestag ist der gesamte Text erstmals in einem Stück einsehbar, was Zweifel am undemokratischen Charakter des Verfahrens bestätigt.
- 20.04.08 Papst Benedikt XVI. ruft die Welt zu Gerechtigkeit und Frieden auf - Viel beachtete Rede vor den Vereinten Nationen
Am Freitag, dem 18. April 2008, hat Papst Benedikt XVI. in seiner Rede vor den Vereinten Nationen die Förderung der Menschenrechte weltweit unterstützt und betont, dass deren Grundlage der Glaube an Gott als Schöpfer und an den Menschen als Ebenbild Gottes sei. Es sei "die wirksamste Strategie, um Ungleichheiten zwischen Ländern und sozialen Gruppen zu beseitigen und um die Sicherheit zu erhöhen". Die Rede war auch ein politisches Bekenntnis zum Multilaterialismus der UN und damit gegen die machtpolitischen Alleingänge der USA in den letzten Jahren.
- 18.04.08 Weltweiter Protest gegen Streumunition: Aktionstag am 19. April - Appell, an den Außenminister zu schreiben: Streumunition vollständig verbieten!
Anlässlich des weltweiten Aktionstages gegen Streubomben am 19. April 2008 ruft Pax Christi International dazu auf, die Regierungen zu kontaktieren und sie aufzufordern, sich für den Abschluss eines internationalen Abkommens zum Verbot der Erzeugung und Verwendung von Streubomben tatkräftig einzusetzen.
- 17.04.08 "Israels Irrweg. Eine jüdische Sicht." - Prof. Rolf Verlegers neues Buch erscheint in diesen Tagen.
Der Autor ist Mitglied im Direktorium des Zentralrates der Juden, gegen dessen unkritische Unterstützung der israelischen Gewaltpolitik er sich aus Anlass des Libanonkriegs 2006 in einem offenen Brief verwahrte. Problematische Ersatzidentitäten für Juden sieht er im Nationalismus und im bloßen Anti-Antisemitismus. Als Alternative stellt er die von ihm initiierte Aktion „Schalom 5767“ vor, mit der die Bundesregierung zum Umdenken in der Palästinafrage aufgefordert wurde.
- 16.04.08 "Indigene Völker brauchen unsere Solidarität!" - pax christi fordert Bundeskanzlerin Merkel zur Ratifizierung der UN-ILO-Konvention 169 auf.
In seinem Brief an die Bundeskanzlerin fordert der Generalsekretär von pax christi unter Berufung auf einen entsprechenden Beschluss der letzten Delegiertenversammlung Kanzlerin und Bundeskabinett auf, "gerade auch anläßlich Ihrer bevorstehenden Lateinamerika-Reise: widmen Sie der Grundrechts-Position Indigener Völker, die der ILO-Konvention 169 zugrunde liegt, die Aufmerksamkeit, die sie verdient und setzen Sie die Ratifizierung wieder auf die Agenda des Kabinetts."
- 15.04.08 Papst Benedikt XVI: „Entwicklung hängt von Abrüstung ab” - Seminar des Päpstlichen Rates für Gerechtigkeit und Frieden im Vatikan.
Papst Benedikt XVI. fordert von der internationalen Gemeinschaft einen „verstärkten Einsatz für Abrüstung”. Diesen Aufruf richtete der Papst an die Teilnehmer beim Seminar des Päpstlichen Rates für Gerechtigkeit und Frieden im Vatikan. Das zweitägige Treffen beschäftigte sich mit „Entwaffnung, Entwicklung und Frieden. Perspektiven für eine vollständige Abrüstung”. Politikwissenschaftler, Theologen, Juristen und Mitglieder von Nichtregierungsorganisationen beschäftigten sich dabei unter anderem mit wirtschaftlichen und juristischen Fragen wie dem internationalen Waffenhandel und der Überlagerung von ziviler und militärischer Wirtschaft. Die Deutsche Kommission Justita et Pax war durch Jörg Lüer (Berlin) vertreten.
- 11.04.08 ZdK-Präsident Meyer: Stichtagsverschiebung nicht gerechtfertigt - Auch pax christi-Präsident Bischof Algermissen hatte eindringlich gewarnt.
Die Entscheidung des Deutschen Bundestages, den Stichtag für den Import von menschlichen embryonalen Stammzellen, zu deren Gewinnung Embryonen getötet wurden, einmalig zu verschieben, hat der Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), Prof. Dr. Hans Joachim Meyer, mit großer Enttäuschung aufgenommen. Auch Bischof Heinz Josef Algermissen hatte sich auf dem Jubiläums-Kongress von pax christi dagegen ausgesprochen.
- 10.04.08 Neues „Impulse“-Heft zum EU-Grundlagenvertrag - Lissabon 2007 - Kritische Stellungnahme der Basisgruppe Kassel und Präsidiumserklärung zum Vertrag von Lissabon
pax christi hat in unterschiedlichen Stellungnahmen den europäischen Integrationsprozess konstruktiv-kritisch begleitet aus unterschiedlichem Anlass Stellung bezogen. Die katholische Friedensbewegung meldet aus mehreren Gründen „Kritik und Bedenken“ gegen den Grundlagenvertrag an, der im April im Bundestag ratifiziert werden soll. Diese Bedenken werden in Kürze auch in einem Brief an alle Bundestagsabgeordneten vorgetragen, den pax christi mit und in der „Kooperation für den Frieden“ vorbereitet.
- 09.04.08 Grußworte, Texte und Bilder von den Jubiläumstagen „60 Jahre pax christi Deutschland“ - Gedenken und Erinnern in Kevelaer und Jubiläums-Kongress in Berlin vom 3. bis 6. April 2008
Zum öffentlichen und persönlichen Gebrauch stellen wir die bisher schriftlich vorliegenden Texte zur Verfügung. Sie finden unten über Links die Grußworte von Prof. Meyer (ZdK-Präsident), Eva-Maria Willkomm (Oekumenischer Dienst Schalomdiakonat), von der französischen Sektion, dem Maximilian-Kolbe-Werk und der Zentralstelle KDV sowie Impulstexte des Studientages von Joachim Garstecki, Dr. Ulrich Schneckener und Prof. Mohssen Massarrat. Im Folgenden finden Sie Auszüge eines Interviews von Radio Vatikan mit Generalsekretär Reinhard J. Voß zum Jubiläum.
- 06.04.08 Bewegender Festgottesdienst in der Gedächtniskirche Maria Regina Martyrum - Bischof Algermissen nimmt die Grüße der Katholischen Bischofskonferenzen Polens und Frankreichs entgegen und predigt zum Abschluss des 60-Jahr-Jubiläumskongresses
Mit einem feierlichen Gottesdienst in Konzelebration dreier Bischöfe aus Deutschland, Polen und Frankreich ist der Jubiläumskongress der deutschen Sektion von pax christi in Berlin zu Ende gegangen. Die beiden Präsidenten der deutschen und der französischen Sektion, Bischof Algermissen aus Fulda und Bischof Stenger aus Troyes, standen zusammen mit dem stellvertretenden Präsidenten der neuen Maximilian-Kolbe-Stiftung, Bischof Skworc aus Tarnow/Polen, einem Pontifikalamt vor, das von weit über 300 Menschen besucht wurde.
- 05.04.08 Dialog statt Krieg gegen den Terror - Schlusswort beim Jubiläums-
Kongress zum 60-jährigen Bestehen der deutschen Sektion von pax christi
Der Arbeitsteil des Kongresses unter dem Titel "Handeln aus dem Geist des Friedens und der Versöhnung" ging mit einem Studientag zum Thema "Dialog statt Krieg gegen den Terror" zu Ende. Vizepräsident Johannes Schnettler fasste zum Abschluss die Beiträge von 3 Diskussionsrunden zusammen. Zuvor standen am Freitag abend Geschichte und aktuelle Herausforderungen der Friedensarbeit im Mittelpunkt. Am Sonntag geht der Kongress mit einem Festgottesdienst in der Kirche Maria Regina Martyrum.
- 04.04.08 Würdigung der pax christi-Bewegung durch Papst und Kardinal
Nach den Feierlichkeiten des Gedenkens und Erinnerns am Gründungsort in Kevelaer wurde in Berlin der Jubiläumskongress eröffnet. Der Abend begann mit Grußworten des Vatikans und - im Namen der Deutschen Bischofskonferenz - des Berliner Kardinals Georg Sterzinsky.
- 31.03.08 pax christi-Jubiläumstage mit internationalen Gästen zum 60. Geburtstag - Feiern vom 3. bis 6. April 2008 unter dem Motto "Handeln aus dem Geist des Friedens und der Versöhnung"
Im Jahr 2008 wird die deutsche Sektion von pax christi 60 Jahre alt. Der Geburtstag am 3. April wird mit einer Gedenkveranstaltung, einem Gottesdienst und einem Festakt am Gründungsort Kevelaer und mit einem anschließenden Kongress vom 4.-6. April in Berlin begangen. Der Studientag beim Kongress am Samstag steht unter dem Motto "Dialog statt Krieg gegen den Terror“.
- 28.03.08 pax christi-Appell zum Dialog Chinas mit dem Dalai Lama in Tibet - Offener Brief des Generalsekretärs an den Stellvertreter des Dalai Lama in Europa und an den chinesischen Botschafter in Deutschland
Sehr geehrter Herr Kelsang Gyaltsen, sehr geehrter Herr Botschafter Ma Canrong, die deutsche Sektion der internationalen katholischen Friedensbewegung Pax Christi ist bestürzt über die Welle von Gewalt, die die Unruhen seit Anfang März über Tibet gebracht haben.
- 24.03.08 Ostermarsch-Reden von pax christi-Repräsentanten - Generalsekretär Dr. Reinhard J. Voß spricht am West-Östlichen Tor bei Duderstadt / Wehnde und Präsidiumsmitglied Odilo Metzler auf dem Stuttgarter Schlossplatz
Die Rede von Dr. Reinhard J. Voß
„Zivile Konfliktbearbeitung (ZKB) und die politische Chancen gewaltfreier Alternativen“
Zu Beginn eine Vision von Hildegard Goss-Mayr aus Wien, die mir eine wichtige Ratgeberin in den 90er Jahren beim Aufbau des „Schalomdiakonates“ war: „Mindestens genau viel Zeit, Phantasie, Energie, wie wir in den Protest gegen Situationen der Unterdrückung und in Aktionen gewaltfreien Widerstands investieren, benötigen wir für den Aufbau einer Alternative, benötigen wir für den Aufbau eines konstruktiven Programms der Gewaltfreiheit.“
- 22.03.08 pax christi wünscht Ihnen Frohe und Gesegnete Ostern! - Aus dem Abschiedsbrief von Michel Sabbah, Lateinischer Patriarch von Jerusalem und bis 2007 Präsident von Pax Christi International
Ich wünsche Euch ein Osterfest, an dem jeder von Euch zum „Neuen Menschen“ wird, erlöst und versöhnt mit Gott und mit den Menschen. Ich richte diesen letzten Hirtenbrief an Euch, um Gott und jedem einzelnen von Euch zu danken. Ich möchte in diesem Brief auch einige Grundzüge des Lebens eines Gläubigen in diesem Heiligen Land, in der Diözese und in der gesamten Gesellschaft aufzeigen.
- 18.03.08 Handeln aus dem Geist des Friedens und der Versöhnung - Erklärung des Präsidiums von pax christi zum 60. Jubiläum am 3. April 2008
Am 3. April 2008 feiert die deutsche Sektion von pax christi den 60. Jahrestag ihrer Gründung in Kevelaer. Dieser Schritt war 1948 ein Zeichen der beginnenden deutsch-französischen Annäherung, ein Zeichen der aktiven Hoffnung auf Frieden und Versöhnung nach Zeiten von Krieg und Zerstörung, Rache und Hass, Verdrängung und Verschweigen.
Aus diesem Anlass erinnern wir uns der Kriegs- und Versöhnungsgeschichte, bekräftigen unser generationsübergreifendes Engagement und erneuern unsere Verpflichtung zum Einsatz für Frieden und Versöhnung. Wir gedenken dankbar der Menschen, die diese Friedensarbeit getan haben und uns damit Vorbild bleiben.
- 17.03.08 50 Jahre Ostermärsche 2008: Dem Frieden eine Chance! - Über 60 Aktionen der Friedensbewegung gegen Kriegseinsätze und Atomwaffen - Petition
zu Afghanistan Alternative Option für Zivile Konfliktbearbeitung
Im KNA-Interview vor Ostern betonte pax christi-Generalsekretär Dr. Reinhard J. Voß: “Die Entwicklung in Afghanistan zeigt uns gerade wieder einmal, wie schnell Schutz und Aufbau umschlagen können in Kampf und Krieg. Deshalb wenden wir uns eindeutig gegen die Militarisierung von Außenpolitik. (
) Es braucht Verständigung, Training gewaltfreier Kommunikation, zivile Austragungsformen von Konflikten. Nur so kommen wir dem Frieden, dem Weltfrieden wirklich näher.“ Afghanistan und Zivile Konfliktbearbeitung sind wesentliche Schwerpunkte der diesjährigen Ostermärsche.
- 16.03.08 Zum Tod des entführten Erzbischofs Rahho im Irak - Pax Christi International trauert um den chaldäisch-katholischen Erzbischof von Mosul
In einer Botschaft an den Kardinal von Babylon zum Tode des - vermutlich gewaltsam durch die Umstände seiner Entführung oder durch gezielten Mord - umgekommenen Erzbischofs Rahho von Mossul im Irak drückt Pax Christi International ihr Beileid aus und weist aus diesem Anlass auf die laufenden solidarischen Aktivitäten der Bewegung hin, um auf die bedrohte Lage der Christen im Irak aufmerksam zu machen. Die deutsche Sektion verstärkt etwa beim bevorstehenden Kongress vom 4.-6. April in Berlin - die Kontakte zum Irak, aber auch die politische Forderung, Flüchtlingen aus dem Irak Asyl in Deutschland zu gewähren.
- 14.03.08 pax christi-Archiv in Aachen - Mit einem kleinen Festakt wurde das Archiv der pax christi-Bewegung am 13.3.2008 im Diözesanarchiv Aachen eröffnet
Der Eröffnung vorausgegangen waren Jahre der Planung und Monate akribischer Kleinarbeit im pax christi-Sekretariat in Bad Vilbel und im Bischöflichen DIözesanarchiv Aachen zur Erfassung und Übergabe der Akten der pax christi-Bewegung bis zum Jahre 1990. Bei der Eröffnung waren anwesend (v.l.n.r.) Johannes Schnettler (Vizepräsident), Dr. Reinhard J. Voß (Generalsekretär), der Aachener Generalvikar von Holtum, Archivdirektor Dr. Wynands und seine Mitarbeiterin Frau Freches sowie Rüdiger Pusch (pax christi-Sekretariat).
- 13.03.08 Pax Christi USA und Großbritannien erinnern an den Beginn des Irakkrieges - Am 19. März vor 5 Jahren begann die völkerrechtswidrige Invasion im Irak.
Pax Christi Großbritannien ruft dazu auf, am Vorabend des Gründonnerstags, dem 20.3.2008, sich mit anderen Christen in England und USA zu versammeln, um der Leiden der Zivilbevölkerung im Irak zu gedenken, die Rolle der beiden eigenen Regierungen zu bereuen, das Schweigen der Kirchen heraus zu fordern, für Vergebung und Heilung zu beten und sich neu zum Handeln für den Frieden zu verpflichten. Pax Christi USA hat ein neues Policy Paper „Toward a Just und Peaceful Solution in Iraq“ vorgelegt.
- 12.03.08 Neues Gesetz zu Jugendfreiwilligendiensten als Schritt in die richtige Richtung begrüßt - Stellungnahmen der Partner von pax christi - BDKJ und AGDF
Partner von pax christi - BDKJ und AGDF, die seit Jahren solche Dienste anbieten und ihre Ausweitung fordern - haben das vom Bundestag am 6.3.2008 angenommene Gesetz zu Jugendfreiwilligendiensten begrüßt und den Bundesrat zur Zustimmung aufgefordert. Zugleich fordern sie, auf diesem Wege weiter zu gehen und insbesondere Freiwilligendienste junger Menschen im Ausland, die durch das „weltwärts“-Programm seit 2008 einen neuen Schub erfahren, weiter zu erleichtern.
- 11.03.08 Internationale Wochen gegen Rassismus vom 10.-23.März 2008: - Vielfältiges Engagement vor Ort - Politik muss nachziehen
Anlässlich des Beginns der Internationalen Wochen gegen Rassismus fordert der Interkulturelle Rat in Deutschland die Bundesregierung auf, ihre Anstrengungen im Kampf gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus zu verstärken. Über 400 Veranstaltungen finden im Rahmen dieser Tage statt. Für pax christi arbeitet Präsidiums- und Vorstandsmitglied Georg Hörnschemeyer im Interkulturellen Rat mit. Die deutsche Sektion von pax christi ist seit vielen Jahren Mitträgerin der Internationalen Wochen gegen Rassismus.
- 10.03.08 Bildmotiv der Ökumenischen FriedensDekade 2008 entschieden - Team "Dreigestalten" (Bremen/Essen) gewinnt 1.Preis
Das Gesprächsforum Ökumenische Friedensdekade suchte am 10. März in Kassel aus den zahlreichen Einsendungen zum diesjährigen Thema "Frieden riskieren" das Bild eines Seiltänzers als Motiv für 2008 aus. Das Team Dreigestalten gewann damit den 1. Preis des Grafikwettbewerbs.
- 06.03.08 pax christi auf dem Katholikentag in Osnabrück vom 21.-25. Mai 2008 - Eine Übersicht über unsere Angebote und Aktivitäten
pax christi wird mit einem Informationsstand (E 507), mit mehreren Groß-Podien zur Frage der Militarisierung der Außenpolitik, zu Religiös motivierter Friedensarbeit und zum Israel-Palästina-Konflikt, mit einem "Begegnungsort", mit Gebeten, Gesprächen und Workshops vielfältig auf dem Katholikentag in Osnabrück präsent sein.
- 04.03.08 Deutsche Kommission Justitia et Pax fordert Überwindung der nuklearen Abschreckung - pax christi gab den Anstoß für die Erklärung "Die Überwindung nuklearer Abschreckung - ein unaufgebbares Ziel der Friedenspolitik"
Mit dieser Erklärung legt die von Bischofskonferenz und Zentralkomitee der deutschen Katholiken gebildete Kommission Überlegungen und Empfehlungen vor, die zunehmende Bedeutung nuklearer Rüstung und ihre Risiken ernst zu nehmen sowie die politischen Möglichkeiten zur Überwindung der Logik und Dynamik nuklearer Abschreckung zu nutzen.
- 03.03.08 Gelungenes Jubiläumsfest der Bistumsstelle Paderborn - Über 40 Mitglieder und Gäste trafen sich am Wochenende in der Kommende Dortmund
„Arbeiten für den Frieden - Handeln aus dem Geist der Versöhnung“: unter diesem Motto versammelte das Fest zum 60jährigen Weg von pax christi Deutschland viele der früheren und heutigen Verantwortlichen im Erzbistum Paderborn, die ihre Erfahrungen an einem langen Talkabend eindrucksvoll mitteilten. Am Nachmittag referierten Dr. Wolfgang Regeniter (langjähriges Vorstandsmitglied) über die Geschichte von pax christi im Erzbistum und Otfried Nassauer (Berliner Friedensforscher) über die aktuellen Aufgaben der Friedensbewegung (im Bild neben Elisabeth Engel, Sprecherin und Präsidumsmitglied). Gäste aus der evangelischen Kirche und vom Versöhnungsbund sprachen Grußworte, wie auch die Vizepräsidentin der deutschen Sektion von pax christi, Veronika Hüning. Ein ermutigender Gottesdienst rundete das Fest ab.
- 28.02.08 Generalsekretär/in für Berlin gesucht
Die deutsche Sektion schreibt zum 1. Oktober die Stelle des/der Generalsekretärs/Generalsekretärin neu aus.
- 26.02.08 pax christi im Bistum Limburg feierte 60. Geburtstag von pax christi mit einem Gottesdienst
- 25.02.08 Die Anerkennung Kosovos verpflichtet die EU zur Hilfe beim Staatsaufbau und zur regionalen Friedenspolitik
Erklärung des Geschäftsführenden Vorstands von pax christi
- 22.02.08 pax christi zu Feierlichkeiten in Paris und Chartres eingeladen - Frankreichs Staatspräsident Nicolas Sarkozy und NRW-Ministerpräsident Jürgen Rüttgers erinnern zum 60. Todestag an Abbé Franz Stock
Für die deutsche Sektion von pax christi ist Generalsekretär Dr. Reinhard J, Voß offiziell zur Feier am 23.Februar 2008 am Mont Valérien bei Paris eingeladen, um des 60. Todestages von Franz Stock aus Arnsberg-Neheim (NRW), in Frankreich als „Abbé Stock“ bekannt, teilzunehmen. In seiner Eigenschaft als Rektor (Pfarrer)der Deutschen Gemeinde Paris wurde Franz im Jahre 1940 beauftragt mit der Seelsorge in den Pariser Gefängnissen, wo die Nazis Widerstandskämpfer und „Feinde“ einkerkerten. Er hat dabei unsägliches Elend gelindert und zwischen ein- und zweitausend Verurteilte auf den Tod vorbereitet. Er begleitete sie alle bis zum Ende - bis zur Richtstätte auf dem Mont Valérien.
- 21.02.08 Ächtung der Streumunition! - pax christi-Mitglied Sr. Caritas Zilken, Dominikanerin von Bethanien, appelliert an die Bundesregierung und bittet, ihrem Beispiel zu folgen
Ich wende mich aus persönlicher Betroffenheit an Sie: Erfahrungen mit herumliegender noch nicht explodierter Munition: Personen- und Panzerminen, Eier-Handgranaten, Panzer-Fäuste etc. nach dem Ende des 2. Weltkrieges in meiner Heimat, der Nordeifel, die in den Monaten Sept. 1944 bis April 1945 hart umkämpft war, und in der ganze Ortschaften fast völlig zerstört wurden.
Sog. „verbrannte Erde“ wurde hinterlassen mit all´ dem „Munitionsmüll“, der unter uns damaligen
Kindern und auch bei Erwachsenen unendliches Leid durch Verletzungen, Verstümmelungen und
Todesfällen verursachte.
- 20.02.08 Besuch von Pax Christi International im Irak - Eindrücke der französisch-italienischen Delegation unter Leitung von Bischof Stenger
Die Bedeutung der Versöhnung hat eine französisch-italienische Pax-Christi-Delegation bei einem Besuch im irakischen Kurdistan betont. Bei einer Begegnung mit dem kurdischen Spitzenpolitiker Massoud Barzani betonte der französische Bischof Marc Stenger, Präsident von Pax Christi France, wie entscheidend aus der Sicht der katholischen Friedensbewegung die Solidarität zwischen allen Bewohnern des Iraks wäre. Ohne Versöhnung seien Dialog und Frieden "nicht zu verwirklichen".
- 19.02.08 Verbot von Streumunition in Gefahr? - Presseerklärung der Kampagne gegen Landminen
Deutschland gehört zu den Staaten, die über Streumunition in zweistelliger Millionenauflage verfügen und die Milliardensummen für die Beschaffung und Modernisierung von Streumunition ausgeben bzw. ausgegeben haben. Nach wie vor produzieren und exportieren deutsche Firmen Streumunition.
Auf der “Wellington Conference on Cluster Munitions” (18. bis 22.2.) setzen ab Montag gut 100 Staaten im Rahmen des „Oslo- Prozesses“ ihre Verhandlungen über ein Verbot von Streumunition fort.
- 14.02.08 Bischof Heinz Josef Algermissen, Präsident von pax christi Deutschland, wird 65! - Statt Geschenken wünscht er die Förderung der neuen Stiftung „Sozialdienst katholischer Frauen im Bistum Fulda“
Generalsekretär Dr. Reinhard J. Voß würdigte anlässlich des 65. Geburtstages am Freitag, dem 15.2.2008, die Verdienste von Bischof Algermissen für die Bewegung in einem Geburtstags-Schreiben, in dem er ihn „als ökumenisch offenen, pastoral liebevoll-verantwortlichen und gesellschaftspolitisch wachen und kritischen Geist“ bezeichnet.
- 13.02.08 pax christi gratuliert Erzbischof Dr. Robert Zollitsch - Vizepräsident Johannes Schnettler schreibt dem neuen Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz
Als Vorsitzender des Geschäftsführenden Vorstandes der deutschen Sektion von pax christi hat Vizepräsident Johannes Schnettler dem neuen Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz zur Wahl gratuliert und ihm für seine neue Aufgabe "Kraft, Mut und Gottes Segen" gewünscht. Er sicherte ihm die Unterstützung von pax christi zu.
- 13.02.08 Gefahr einer „deutlichen Eskalation der deutschen Kriegsbeteiligung“ in Afghanistan - „Kooperation für den Frieden“ schreibt alle Bundestagsabgeordneten an
Die „Kooperation für den Frieden“, mitgegründet und mitgetragen durch die deutsche Sektion von pax christi, hat am 12.2.2008 den nachstehenden Brief an die Bundestagsabgeordneten geschickt, in der sie sich.
“mit großer Sorge“ zu den Presse-Meldungen über die „Münchner Sicherheitskonferenz“ vom vergangenen Wochenende und die Gefahr einer „deutlichen Eskalation der deutschen Kriegsbeteiligung“ äußert.
- 12.02.08 Pax Christi International engagiert sich für die Zukunft des Irak - Mehrere Reisen und Seminare von Pax Christi England, USA, Niederlande und PCI
Pax Christi International (PCI) mit Sitz in Brüssel verweist auf ein Seminar in London am heutigen 12.2.2008 und mehrere geplante Reisen in den Irak. Das Seminar von Pax Christi Großbritannien titelt: „Christliche Friedensorganisationen beraten eine Zukunftsstrategie für den Irak“. In dieser Woche ist eine Delegation mit dem französischen Pax Christi-Präsidenten Bischof Marc Stenger im Irak.
- 07.02.08 Münchner Friedenskonferenz neben der „Sicherheitskonferenz“ - pax christi unterstützt die Alternative vom 8.-10.2.2008
Im Zentrum der Alternativen der Friedenskonferenz stehen Entmilitarisierung, Schritte zur Abrüstung, Stärkung der Zivilgesellschaft, zivile Bearbeitung von Konflikten, Beachtung und Stärkung Völkerrechts und eine Politik die auf Ausgleich und Gerechtigkeit zielt. Am Sonntag, 10.2.2008 um 11.30 Uhr findet ein Friedensgebet der Religionen statt: im Gemeindesaal der Pfarrei St. Ursula am Kaiserplatz. pax christi im Erzbistum München unterstützt die Alternative!
- 07.02.08 Deutsche Kampftruppe nach Afghanistan - pax christi warnt vor weiterem Hineingleiten in den Krieg und verweist auf internationale Studien
Gestern hat der deutsche Verteidigungsminister Franz Josef Jung den Einsatz einer schnellen Eingreiftruppe im Rahmen des ISAF-Mandats in den Norden Afghanistans bekannt gegeben. Zugleich werden die Rufe immer lauter, diese auch in den Süden des Landes zu schicken. Der deutsche NATO-General Harald Kujat sieht darin - so heute morgen wieder im Deutschlandfunk - eine solidarische Leistung innerhalb der NATO, die mittelfristig nicht abgelehnt werden könne. Noch hält die deutsche Regierung dagegen, kommt aber der breiten Forderung aus der deutschen Friedensbewegung und Öffentlichkeit nach einem Strategiewechsel nicht nach.
- 05.02.08 Das Explosive Erbe des Krieges. Erfolge und Herausforderung - Dokumentation der Bundestagsausstellung der Kampagne gegen Landminen und Streumunition
Die Ausstellung unserer gemeinsamen Kampagne gegen Landminen und Streumunition, die vom 27.11.2007 bis zum 11.1.2008 im Deutschen Bundestag (Paul-Löbe-Haus) zu sehen war, wird als Broschüre dokumentiert und ist ab März 2008 zu bekommen. Hier schon einmal der Download- Link zur Ausstellungsbroschüre. Leider konnten aus Platz- bzw. Kostengründen nicht alle Inhalte der Bundestagsausstellung übernommen werden.
- 31.01.08 Sri Lanka: Projekt des Zivilen Friedensdienstes Ende Januar abgeschlossen - das Friedenszentrum in Jaffna besteht weiter und expandiert.
Alfons Schabarum ist nach drei Jahren zurück in Deutschland. pax christi dankt ihm und wünscht ihm einen guten Start zuhause.
- 31.01.08 Die Deutsche Kommission Justitia et Pax plädiert für Abrüstung und Ächtung von Nuklearwaffen - „Die Überwindung nuklearer Abschreckung ein unaufgebbares Ziel der Friedenspolitik“
„Das Ziel muss in einer umfassenden Abrüstung nuklearer Potentiale bestehen, auf die trotz aller mittlerweile eingetretenen Modernisierungen auch künftig weithin die Bezeichnung „Massenvernichtungsmittel“ zutrifft. Ein unverzichtbarer Schritt auf dem Weg zur Abschaffung von Nuklearwaffen ist ihre internationale Ächtung.“ So formuliert die gemeinsame Kommission von Deutscher Bischofskonferenz (DBK) und Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK). Die Stellungnahme geht auf einen Antrag von pax christi zurück.
- 30.01.08 Plädoyer für die Ökumene - Bischof Algermissen widmet seinen Hirtenbrief 2008 der Einheit der Christen
Der Hirtenbrief 2008, den Bischof Heinz Josef Algermissen an alle Katholiken im Bistum Fulda geschrieben hat, trägt den Titel "Geistliche Ökumene". Der Bischof und Präsident von pax christi Deutschland erinnert darin mit starken Worten und theologischer Klarheit und Leidenschaft an die uns aufgetragene und erstrebenswerte Einheit der Christen: „Jesus wollte sie sichtbare Einheit seiner Jünger, und deshalb ist die konfessionelle Trennung ein Ärgernis, das dem erklärten Willen Jesu widerspricht.“ Und: „Prüfen wir uns vor Gott, ob die Trennung uns wirklich (noch) schmerzt, und was uns der Wunsch des Herrn bedeutet, die Einheit zu suchen.“
- 28.01.08 Ökumenische FriedensDekade 2008: „Frieden riskieren“ - Einladung zur Schreibwerkstatt vom 14. bis 16. März 2008 bei Bietigheim
Die jährliche Ökumenische FriedensDekade findet in diesem Jahr vom 9.-19. November statt und steht unter dem Motto „Frieden riskieren“. Das Gesprächsforum Ökumenische FriedensDekade lädt Interessierte zur Schreibwerkstatt vom 14. bis 16. März 2008 in das Pädagogisch-Kulturelle Centrum Ehemalige Synagoge Freudental bei Bietigheim ein.
Während dieser Werkstatt sollen die Friedensgebete für die Ökumenische FriedensDekade
2008 verfasst werden.
- 25.01.08 Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus - Veranstaltungshinweise zum 27. Januar
Der 27. Januar, der Tag, an dem 1945 das Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz befreit
wurde, ist seit 1996 als Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus offiziell in
der Bundesrepublik eingeführt. Dieser Tag bietet in besonderer Weise die
Möglichkeit, die Erinnerung an die Opfer der Shoah in Gedenkveranstaltungen
wach zu halten. Die Regional- und Bistumsstellen von pax christi führen an vielen Orten Veranstaltungen durch oder beteiligen sich daran.
- 24.01.08 Frieden und Solidarität mit dem Volk Kenias - Erklärung von Pax Christi International
Pax Christi International und ihre Partnerorganisationen am Horn von Afrika sind tief betroffen über die anhaltende Gewalt, die Kenia in Folge der Wahlen vom 27. Dezember erschüttert. Wir beklagen die großen Verluste an Menschenleben, die breite Zerstörung von Eigentum und die massiven Fluchtbewegungen in einem Land, das für viele Afrikaner ein Modell der Sicherheit und Demokratie auf dem Kontinent war.
- 23.01.08 Internationaler Aktionstag 26.1.08: Beendet die Belagerung von Gaza! - Aufruf der Kampagne gegen den israelischen Mauerbau zur Beendigung der Gaza-Blockade
Die Kampagne gegen den israelischen Mauerbau, in der pax christi seit Jahren mitarbeitet, ruft zur Beendigung der Gaza-Blockade auf. Unsere Partnerorganisation "Gush Shalom" in Israel hat mit vielen anderen den nächsten Samstag zum Aktionstag für Gaza erklärt.Die israelische Regierung reagierte zwar gestern mit einmaligen Lieferungen nach Gaza schon auf den öffentlichen Druck, hält aber die totale Absperrung wegen der Kassam-Raketenangrife auf ihr Territorium aufrecht. Radio Vatikan meldete dazu gestern: "EU-Außenkommissarin Benita Ferrero-Waldner zweifelt die Wirksamkeit der (Absperrungs-)Maßnahmen an. Weder Militäreinsätze noch die Abriegelung des Gazastreifens verhinderten Raketenangriffe. Nur eine politische Lösung noch in diesem Jahr könne die Palästinenser zur Abkehr von der Gewalt bewegen."
- 22.01.08 Militärische Sackgasse in Afghanistan?! - Die 5. Strategiekonferenz der „Kooperation für den Frieden“ suchte nach zivilen Perspektiven für Afghanistan
Die großen Friedensorganisationen lehnen einen möglichen Einsatz einer schnellen Eingreiftruppe der Bundeswehr in Afghanistan ab. Das sei ein massiver Schritt in die militärische Sackgasse, sagte der Sprecher der Kooperation für den Frieden, Otmar Steinbicker. "Der Einsatz einer deutschen Kampfkompanie wird zu einer Eskalation der Kampfhandlungen führen", so Oberstleutnant Jürgen Rose vom Arbeitskreis kritische Bundeswehr-Offiziere "Darmstädter Signal" zu Beginn der Afghanistan-Strategiekonferenz. Die Kooperation für den Frieden, der 43 große Friedensorganisationen angehören, darunter der Aachener Friedenspreis und pax christi, berieten mit Experten über nichtmilitärische Lösungen für Afghanistan. Und die gab es sehr konkret!
Herbert Sahlmann, vor einigen Jahren noch Entwicklungsbeauftragter des BMZ in Afghanistan, legte ein viel beachtetes und politisch 2008 umsetzbares Konzept vor.
- 22.01.08 Momentaufnahme aus dem Grenzbereich
Die pax christi-Freiwillige Tzegha Kibrom berichet aus einen palästinensischen Dorf am Rand der "Grünen Grenze" bei Qualquilia. Frau Kibrom ist seit Anfang Dezember Freiwillige im Ökumenischen Begleitprogramm für Palästina und Israel (ÖFPI)
- 17.01.08 Zum Rücktritt Kardinal Lehmanns als Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz - pax christi-Vizepräsident Johannes Schnettler dankt Kardinal Lehmann
Sehr geehrter Herr Kardinal Lehmann,
im Namen des Präsidiums der deutschen Sektion von pax christi danke ich Ihnen für Ihr langjähriges und segensreiches Wirken als Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz. Ihre Entscheidung, vom Vorsitz zurückzutreten, findet unseren Respekt. Die jetzt gewonnenen Freiräume mögen Ihnen Kraft und Stärke geben für die Aufgaben als Ortsbischof von Mainz und Ihrem persönlichen Wohlbefinden zuträglich sein. Wir freuen uns, dass Sie als Mitglied der Deutschen Bischofskonferenz mit Ihrem Wissen und ihrer Erfahrung der katholischen Kirche in Deutschland weiterhin zur Seite stehen.
- 17.01.08 Deutsche Kampfeinsätze in Afghanistan? - pax christi-Generalsekretär Reinhard J. Voß warnt vor einem schleichenden Übergang vom Aufbaumandat zur Kriegspraxis
In der Erklärung heißt es: Mit den Beschlüssen zur Weiterführung der drei Mandate 2007 haben sich Regierung und Parlament über den mehrheitlichen Willen der Bevölkerung hinweg gesetzt. Nun sehen wir die Folgen: es gibt kein Halten mehr in Richtung Kampftruppen; es gibt keine erkennbare politische Strategie und kein Ausstiegs-Szenario. Es kommt einer Kapitulation von Politik gleich, immer mehr auf die Stärkung des Militärs zu setzen. Stattdessen sollte die Bundesregierung innerhalb der NATO endlich eine Debatte über den Strategiewechsel anstoßen.
- 14.01.08 „Werde aktiv für den Frieden verbinde dich mit der Natur!“ - Europäischer Jugend-Wettbewerb von Pax Christi International - Anmelden bis 29.2. - Einsenden bis 10.3.2008!
Die Sektionen in Frankreich, Großbritannien, Italien, Belgien, Deutschland und Portugal laden zum 4. Mal zu einem Europa-Wettbewerb ein. Für 2008 heißt die Aufgabe für 15-18jährige SchülerInnen, in einem vierköpfigen „Friedensteam“ bis zum 10. März 2008 einen 3-minütigen Beitrag als Powerpoint oder Digitales Video (per CD) einzureichen zum Thema „Frieden und Natur“. Die GewinnerInnen reisen nach Florenz und zur „Casa per la Pace“ von Pax Christi Italien.
- 14.01.08 Afghanistan - kein Ausweg aus der militärischen Sackgasse? - 5. Strategiekonferenz der Kooperation für den Frieden am nächsten Wochenende in Aachen
Die 5. Strategiekonferenz der "Kooperation für den Frieden" findet von Freitag, 18. Januar, 19.30 Uhr bis Samstag, 19. Januar 2008, 18 Uhr in Aachen, Forum Ludwig, statt. Am Freitag, dem 18. Januar 2008 um 19.30 Uhr ist ein Öffentliches ExpertInnen-Gespräch zum Krieg in Afghanistan mit Christoph Hörstel, Jürgen Rose, Katja Maurer, Herbert Sahlmann und Andreas Zumach vorgesehen. Am Samstag, 19. Januar 2008, findet von 9.30 Uhr - 18.00 Uhr die Tagung mit Vorträgen, Diskussionen und Arbeitsgruppen statt: "Afghanistan - kein Ausweg aus der militärischen Sackgasse? - Frieden und Sicherheit für Afghanistan - Handlungsoptionen der Friedensbewegung".
- 10.01.08 Ökumenische Friedensdekade 2008 „Frieden riskieren“ - Plakatwettbewerb bis 8. März ausgeschrieben
Mit dem Motto „Frieden riskieren“ wendet sich die FriedensDekade, die von pax christi Deutschland mitgetragen wird und 2008 vom 9. bis 19. November stattfindet, gegen Versuche, Sicherheit mit Gewalt herstellen zu wollen. Der Plakatwettbewerb ist ausgeschrieben. Das Zentrale Motiv wird mit 1000 Euro belohnt.
- 09.01.08 Gemeinsame Gebetsstunde katholischer Verbände am Freitag, 11.Januar 2008
Das Motto von Papst Benedikt XVI. zum Weltfriedenstag am 1.1.2008 lautete in diesem Jahr: "Die Menschheitsfamilie, Gemeinschaft des Friedens". pax christi hat wieder eine Gebets- und Informationshilfe zusammen mit anderen katholischen Verbänden erstellt und als Motto dafür gewählt: "Friede ist der Weg zur Menschheitsfamilie". Darin finden sich die folgenden einleitenden Gedanken von Generalsekretär Reinhard J. Voß.
- 08.01.08 Vatikan: Diplomatie als „Kunst der Hoffnung” - pax christi begrüßt die mahnenden Friedensbotschaften des Papstes zum Jahresanfang
Nachdem Papst Benedikt XVI. zum 1. Januar wieder eine eindringliche „Botschaft zur Feier des Weltfriedenstages“ veröffentlichte, hat er am Montagvormittag die Mitglieder des Diplomatischen Corps empfangen. Traditionell nutzt der Papst seine Neujahrsansprache an die Vertreter der beim Heiligen Stuhl akkreditierten Länder für eine politische „Tour dHorizon”. Diplomatie ist in gewisser Weise die Kunst der Hoffnung. Sie lebt von der Hoffnung und versucht, selbst kleinste Zeichen dieser Hoffnung zu entdecken.” So Papst Benedikt XVI. an die Gesandten der 174 Staaten, mit denen der Heilige Stuhl diplomatische Beziehungen unterhält.
- 03.01.08 In Sri Lanka hat das neue Jahr mit blutiger Gewalt begonnen - Regierung erklärt Waffenstillstands-Abkommen mit den Rebellen offiziell als beendet!
Der "Nationale Friedensrat", dem führende katholische Laien angehören, hat am Morgen des 3. Dezember in zwei getrennten Presseerklärungen unter den Überschriften „ Aufkündigung des Waffenstillstandsabkommens wird die Spirale der Gewalt weiter anheizen“ und „Krieg gegen Terrorismus führt zu mehr Terror“ vor den Folgen der bevorstehenden Eskalation gewarnt. Das Foto zeigt den Trauerzug für den Abgeordneten Maheswaran am heutigen Tag in Colombo.
- 27.12.07 pax christi wünscht allen einen guten Start in das Jahr 2008!
- 23.12.07 Sri Lanka: Beten und fasten für Frieden und Gerechtigkeit
Das Zentrum für Religion und Gesellschaft in Colombo ruft dazu auf, am 1. Weihnachtstag für die vom Krieg betroffenen Menschen in Jaffna und anderen Teilen des Landes zu beten. Derzeit eskaliert die Lage in dem vom Bürgerkrieg zwischen der Regierungsarmee und der LTTE gezeichneten Land erneut. Aus der Diözese Jaffna erreicht uns das folgende Gebet:
- 20.12.07 "Let`s keep hope alive" - laßt uns die Hoffnung am Leben halten!
Mit diesen Worten endet der Bericht der pax christi-Freiwilligen Mechtild Kappetein aus Bethlehem. Sie wird dieser Tage nach drei Monaten Dienst im Ökumenischen Begleitprogramm für Palästina und Israel (ÖFPI) nach Deutschland zurück reisen. Wir dokumentieren ihren Bericht. Das Foto zeigt den von ihr beschriebenen Checkpoint 300 an der Mauer in Bethlehem mit den wartenden Menschen am Morgen.
- 18.12.07 Frohe und gesegnete Weihnachten! - Als Geschenk des deutschen Sekretariats die Urfassung von "Stille Nacht - Heilige Nacht"
Erst seit 1995, als eine Salzburger Familie es der Öffentlichkeit übergab, ist das Manuskript aus der Hand des Textdichters bekannt. Das Blatt stammt aus dem Jahre 1822 oder 1823. Es ist signiert: „Text von Joseph Mohr, Coadjutor 1816“. Der Text entstand demzufolge 1816. Schon früh verschwanden die programmatischen Strophen 3 bis 5, denn sie behinderten die Romantisierung. Hier also der volle Text.
- 18.12.07 Aufruf zum Weltfriedensgebetstag, 1.1. 2008 - Gemeinsame Gebetsstunde katholischer Verbände am Freitag, 11.Januar 2008
Das Motto von Papst Benedikt XVI. zum Weltfriedenstag am 1.1.2008 lautet in diesem Jahr: "Die Menschheitsfamilie, Gemeinschaft des Friedens". pax christi hat wieder eine Gebets- und Informationshilfe zusammen mit anderen katholischen Verbänden erstellt und als Motto dafür gewählt: "Friede ist der Weg zur Menschheitsfamilie". Darin finden sich die folgenden einleitenden Gedanken von Generalsekretär Reinhard J. Voß.
- 17.12.07 Kirchen kritisieren erneuten Anstieg von Rüstungsexporten - Die Gemeinsame Konferenz Kirche und Entwickung (GKKE) legt ihren jährlichen Bericht vor
Die beiden großen Kirchen haben die Rüstungsexportpolitik der Bundesregierung scharf kritisiert. Der Trend zu einer Steigerung der Waffenexporte dauere ungebrochen an, sagte der katholische Vorsitzende der Gemeinsamen Konferenz Kirche und Entwicklung (GKKE), Prälat Karl Jüsten, heute in Berlin.
- 14.12.07 Solidaritätsbriefe und Gebete nach Bethlehem - Alljährliche Weihnachtsaktion von Pax Christi International
Zusammen mit mehreren befreundeten Organisationen (wie Church and Peace) ruft Pax Christi International vor Weihnachten wieder dazu auf, Gebete und Ermutigungen nach Bethlehem zu schicken. Die Beiträge sollten auf Englisch, können aber auch auf Deutsch verfasst sein. Die Grüße werden bei PCI gesammelt und an die Partner vom Arab Educational Institute weiter geleitet. Manche Texte werden dort zum Weihnachtsfest verlesen und sie kursieren dort als Zeichen der weltweiten Verbundenheit.
- 13.12.07 Den neuen EU-Reformvertrag demokratisch weiter entwickeln! - Erklärung des Präsidiums von pax christi
"Das Präsidium der deutschen Sektion von pax christi würdigt die Bemühungen der EU-Staaten, ein neues Europa weiter aufzubauen, das - nach der Überwindung historischer "Erbfeindschaften" und den Integrationsleistungen der letzten 60 Jahre - Kriege, Rassismus und Antisemitismus endgültig hinter sich lässt. (...) Gerade deshalb aber halten wir unsere Kritik, die wir am 2005 gescheiterten Verfassungsentwurf übten, auch gegenüber dem in Lissabon am 13. Dezember 2007 unterschriebenen EU-Reformvertrag aufrecht, weil er weiterhin starke militaristische, neoliberale und undemokratische Elemente enthält."
Die Erklärung im Wortlaut:
- 10.12.07 10. Dezember Tag der Menschenrechte - Drei wichtige Initiativen
Am 10. Dezember 1948 wurde die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte von der UN-Generalversammlung verkündet. Der traditionell an diesem Tag veröffentlichte, von pax christi mit getragene, kritische Bericht der Kirchen zum Rüstungsexport wird in wenigen Tagen veröffentlicht; 2006 mit einer Kritik am Anstieg exportierter Kriegswaffen um 40 Prozent. Misereor weist an diesem Tag besonders auf das Problem der „Straflosigkeit“ in vielen Ländern hin (Kontakt über Michael Mondry, Tel. 0241 / 442-528). Und das UN-Büro in Bonn startet eine neue Kampagne „Know Your Rights“.
- 06.12.07 40 Jahre Deutsche Kommission Justitia et Pax - Kongress und Festakt in Bad Honnef am 6. und 7.Dezember 2007: „Integrale Entwicklung für alle - wie lernfähig ist die westliche
Kultur?“
Die Deutsche Kommission Justitia et Pax ist eine Einrichtung der Deutschen Bischofskonferenz und des Zentralkomitees der deutschen Katholiken zur Förderung
von Entwicklung, Menschenrechten und Frieden. Sie wird 40 Jahre alt und begeht dieses Jubiläum mit einem Kongress und Festakt. Die deutsche Sektion von pax christi ist Mitglied der Kommission. Der Vorsitzende Bischof Dr. Reinhard Marx kann prominente Gäste begrüßen, u.a. Prof. Franz Magnis-Suseno SJ aus Indonesien, den Friedensforscher Prof. Dieter Senghaas aus Bremen und Prof. Gesine Schwan aus Frankfurt/Oder.
- 05.12.07 Europäischer Jugend-Wettbewerb von Pax Christi - „Werde aktiv für den Frieden verbinde dich mit der Natur!“
Die Sektionen in Frankreich, Großbritannien, Italien, Belgien, Deutschland und Portugal laden zum 4. Mal zu einem Europa-Wettbewerb ein. Für 2008 heißt die Aufgabe für 15-18jährige Gymnasiasten und RealschülerInnen, in einem vierköpfigen „Friedensteam“ bis zum 10. März 2008 einen 3-minütigen Beitrag als Powerpoint oder Digitales Video (per CD) einzureichen zum Thema „Frieden und Natur“. Die GewinnerInnen reisen nach Florenz und zur „Casa per la Pace“ von Pax Christi Italien.
- 30.11.07 29. 11. 2007: 60 Jahre UN-Teilungsplan - Mahnwache am Brandenburger Tor für einen gerechten Frieden zwischen Israel und Palästina
Zu einer Mahnwache anlässlich des Jahrestages des UN-Teilungsplanes von 1948 hatten das Ökumenische Zentrum Spandau und pax christi im Erzbistum Berlin aufgerufen. Etwa 80 Menschen waren mit Kerzen, Transparenten und Pace-Fahnen gekommen. Reuven Moskovitz aus Jerusalem, pax christi-Freund und streitbarer Israeli für einen Gerechten Frieden in Nahost, nahm als Prominentester teil. Reinhard Herbolte und Reinhard Voß begrüßten ihn für pax christi. Ein 8 Meter langes Tuch von pax christi Augsburg symbolisierte die Mauer in Palästina.
- 29.11.07 Gespräche mit Vertretern der katholischen „Peace Task Force“ Sri Lankas - pax christi und Justitia et Pax beraten in Berlin über weitere Kooperation
Zwei hochrangige Vertreter der katholischen „Peace Task Force“ Sri Lankas berieten sich in dieser Woche auf eigenen Wunsch und auf Einladung der deutschen Sektion und der Bistumsstelle Berlin von pax christi mit Politikern sowie mit den Generalsekretären von pax christi und Justitia et Pax, Reinhard Voß und Jörg Lüer, über den wieder aufgeflammten Konflikt sowie die Rolle und Möglichkeiten der Kirche, ihn zu überwinden.
- 23.11.07 Eröffnung der Bundestagsausstellung gegen Landminen am 27. November - Aktionbündnis landmine.de hat Ausstellung für Deutschen Bundestag erstellt und übergibt eine Million Unterschriften
Am Dienstag, dem 27. November 2007 wird Bundestags-Vizepräsident Wolfgang Thierse die Ausstellung „Explosives Erbe des Krieges Zwischenbilanz einer Kampagne gegen Landminen und Streumunition“ im Westfoyer des Abgeordnetenhauses neben dem Deutschen Reichstag eröffnen. Sie wird bis zum 11.1.2008 bei freiem Eintritt geöffnet sein: Montag 8 - 16 Uhr, Dienstag Donnerstag 8 - 17 Uhr und Freitag 8 - 14 Uhr. Am 3. Dezember werden dann eine Million Unterschriften an Bundeskanzlerin Angela Merkel übergeben.
- 22.11.07 PCI fordert globales Verbot von abgereicherter Uran-Munition
In einer Sondersitzung von Pax Christi International über Abrüstung und Entmilitarisierung, an der für die deutsche Sektion Generalsekretär Reinhard Voß teilnahm, wurde Anfang November in Brüssel ein weltweites Verbot von Waffen mit abgereichertem Uran gefordert.
- 21.11.07 Neue Publikationen verfügbar - zum deutschen Engagement in Israel-Palästina, den ökonomischen Mythen der Gegenwart und zum sozialen Frieden
- 21.11.07 Kritik an Rüstungs-Politik der Bundesregierung - Kampagne gegen Rüstungsexport: "Skandal ohne Grenzen" - Stadtdechant Harald Fischer gegen Panzerbau in Kassel
„Anspruch und Wirklichkeit klaffen meilenweit auseinander“ so die Kritik der christlichen Kampagne gegen Rüstungsexport am aktuellen Rüstungsexportbericht der Bundesregierung. Die Kampagne, ein Zusammenschluss christlicher Friedensorganisationen, u.a. Ohne Rüstung Leben und pax christi, kritisierte das weiterhin „äußerst bedenklich hohe Niveau“ der Waffenexporte von 4,2 Mrd. Euro als "Skandal ohne Grenzen". - Die Bewilligung von fast drei Milliarden Euro für den Panzerbau in Kassel durch den Haushaltsausschuss des Bundestages ist nach Meinung des Dechanten der katholischen Kirche in Kassel, Harald Fischer, "keine gute Nachricht".
- 20.11.07 "Weltgebetstag für die Großen Seen in Afrika" - Impulse zum 1. Advent
Die pax christi-Kommission "Solidarität mit Zentralafrika"
hat eine Sammlung von geistlichen Impulsen zum 1. Advent
herausgebracht, die zur Solidarität im Gebet mit den
Menschen in der Demokratischen Republik Kongo, Ruanda und
Burundi einladen wollen. Sie folgt mit diesen Impulsen
einer Entscheidung der 3. Regionalkonsultation des
regionalen Pax Christi-Netzwerks in Bujumbura (Burundi,
24.2.-2.3.2005), die sich dafür ausgesprochen hatte,
jeweils den 1. Advent als einen Tag des Gebets für die
Region der Großen Seen zu feiern.
- 19.11.07 „unsere zukunft atomwaffenfrei“ pax christi trägt Kampagne mit - Friedensdekade sammelt Unterschriften für ein atomwaffenfreies Deutschland
Die zentrale Unterschriftenaktion der diesjährigen Friedensdekade fordert ein atomwaffenfreies Deutschland - als Schritt zu einer atomwaffenfreien Welt. Die letzten Atomwaffen in Deutschland sollen abgezogen werden. Die Pressehütte Mutlangen bietet die Möglichkeit der online Unterzeichung.
- 15.11.07 Bundestag beschließt heute die Verlängerung des Mandats für die "Operation Enduring Freedom"
Die Delegiertenversammlung von pax christi bekräftigte am 11. November die Forderung von pax christi, die Mandate für die Einsätze der Bundeswehr in Afghanistan (ISAF und Tornados) sowie für die "Operation Enduring Freedom" aufzuheben. Wir veröffentlichen den Beschluss im Wortlaut:
- 14.11.07 „andere achten“ - Ökumenische FriedensDekade vom 11.-21. November - Schirmherr Sebastian Krumbiegel ruft zu Toleranz und Engagement auf
Die Ökumenische FriedensDekade wird traditionell in den zehn Tagen vor dem Buß- und Bettag durchgeführt. Vom 11.-21.November beteiligen sich bundesweit Hunderte von Friedensgruppen und Kirchengemeinden mit Veranstaltungen, Gottesdiensten und Friedensgebeten. Mit einem Gottesdienst wurde am 10. November im Ulmer Münster die 28.Ökumenische FriedensDekade eröffnet. Im Anschluss an den Gottesdienst lud die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) zu einem Konzert mit dem diesjährigen Schirmherrn der FriedensDekade, dem Sänger der Popgruppe „Die Prinzen“, Sebastian Krumbiegel, ein.
- 11.11.07 pax christi fordert mehr zivil-politische Verantwortung Deutschlands und Europas in Krisenherden - DV-Beschlüsse zu Afghanistan, Nahost, Flüchtlings- und Minderheitsfragen in der EU, Türkei-Irak-Konflikt und Indigene Völker
Die Delegiertenversammlung von pax christi Deutschland ( im Bild pax christi-Präsident Bischof Algermissen mit einem geschenkten Friedens-Shirt) hat am Sonntag Beschlüsse zu den Krisenherden und Konflikten in Afghanistan und Nahost sowie zur EU-Abschottung und zu Indigenen Völkern gefasst. Sie bekräftigte die Forderung nach Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan und einem radikalen Strategiewechsel dort. Der Petersberger Prozess und die zivil-militärische Zusammenarbeit seien gescheitert, da sie letztlich Teil eines „zutiefst strategisch begründet(en)“ Kampfes um Ressourcen und Einfluss in dieser Weltregion seien; neue Wege beim Aufbau ziviler Alternativen müssten gegangen werden.
- 10.11.07 pax christi-Delegiertenversammlung in Fulda - 80 Delegierte fassen grundlegende Beschlüsse
Die wichtigsten Entscheidungen: Das Sekretariat der deutschen Sektion zieht Ende 2009 nach Berlin um. Die Entscheidung fiel nach kontroverser Diskussion mit deutlicher Mehrheit. Das Jugendforum soll konsolidiert und ausgebaut werden.Es wird eine Arbeitsgruppe zur Weiterentwicklung von "qualifizierten Friedensfach- und Freiwilligendiensten in pax christi als Schwerpunkt der Arbeit" eingerichtet.
- 07.11.07 Vor den großen Gedenktagen unserer Nation - 11. November 1918 und 9. November 1938
Am 11.11. jährt sich das Ende des 1. Weltkrieges zum 89. Mal; am 9.11. wird in zahlreichen Orten der Pogromnacht von 1938 gedacht. Am Allerseelentag, dem 2.11.2007, besuchten die Teilnehmenden der Weltversammlung von Pax Christi International aus 47 Nationen die Schlachtfelder des Ersten Weltkriegs in Flandern und kamen nach dem englischen, französischen und belgischen auch auf den deutschen Soldatenfriedhof. Dort versammelten sich alle um das Trauerpaar in Stein von Käthe Kollwitz, um dann von der dortigen Friedenskerze aus in großer Stille Lichter auf die Grabplatten zu stellen. Am nächsten Morgen bedankte sich Vizepräsidentin Veronika Hüning dafür mit diesen bewegenden Worten im Plenum.
- 06.11.07 Pax Christi International (PCI) ist eine spirituell-politische Kraft. - Rückblick auf die Weltversammlung von Pax Christi International in Belgien
Ist PCI nun eine weltweite Familie, eine Friedensbewegung, eine geistliche oder eine politische Bewegung für Gerechtigkeit, Frieden, Menschenrechte und Bewahrung der Schöpfung? Eigentlich alles zugleich. Diesen Eindruck vermittelte die einwöchige Begegnung von über 120 Menschen aus 47 Ländern in Torhout / Brügge, die dort zusammen arbeiteten, feierten, beteten und politische Zeichen setzten.
- 06.11.07 Etienne de Jonghe nach 29 Jahren als Generalsekretär von Pax Christi International verabschiedet
- 31.10.07 Weltversammlung von Pax Christi International eröffnet - Über 100 Delegierte treffen sich in Torhout bei Brügge in Belgien
Der Präsident von Pax Christi International (PCI), Michel Sabbah, Patriarch von Jerusalem, begrüßte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der alle drei Jahre stattfindenden Weltversammlung. Unter dem Thema "Erinnern, Bestärken, Erneuern" tauschen die aus allen Kontinenten kommenden Mitglieder ihre Erfahrungen und Visionen zu folgenden Schwerpunkten aus: Abrüstung und Entmilitarisierung; Menschliche Sicherheit und Gewaltkonflikte; Menschenrechte, Völkerrecht und Gewalt; Religion und Gewalt; Gerechte Weltordnung. Die Versamlung endet am Sonntag, 4.11.2007.
- 30.10.07 Alfons Erb - Sein Friedens- und Versöhnungserbe wirkt fort - Erklärung von pax christi-Vizepräsident Johannes Schnettler zum 100. Geburtstag
Alfons Erb wäre am 4. November 2007 100 Jahre alt geworden. Seine Verdienste für pax christi, zu deren Gründern er zählt, sind bis heute nicht vergessen. Von 1957 bis 1970 war er Vizepräsident der deutschen Sektion und von 1965 bis 1971 zugleich auch Vizepräsident von Pax Christi International. Geprägt von den Erfahrungen des Nationalsozialismus und des Zweiten Weltkriegs sah er in der pax christi-Bewegung den Ort, Grenzen zu überwinden, Feindschaften abzubauen und konkrete Schritte auf dem Weg des Friedens und der Gerechtigkeit zu gehen. Seine Leidenschaft für den Frieden war ansteckend und begeisternd. So wurde Alfons Erb zu einer der prägenden Persönlichkeiten der ersten Zeit von pax christi.
- 25.10.07 Feierliche Seligsprechung Franz Jägerstätters am Freitag im Linzer Dom - Internationales Vortreffen am Donnerstagabend mit über 80 Pax Christi-Mitgliedern
Aus Deutschland nehmen an den Feierlichkeiten Vertreter der Bistumsstellen München und Berlin, vom Präsidium Vizepräsident Johannes Schnettler und Georg Hörnschemeyer sowie Generalsekretär Reinhard Voß teil. Beim Internationalen Vortreffen in der Katholischen Hochschulgemeinde waren über 80 Pax Christi-Mitglieder aus Österreich, USA, Großbritannien, Irland, Italien und Deutschland anwesend. Die US-Gäste hatten zuvor in Deutschland Dachau besucht und mehrere Tage in St. Radegund, dem Ort des neuen Seligen und seiner heute 94jährigen Frau Franziska, verbracht.
- 25.10.07 Neue Friedensdenkschrift der EKD am 24.10.2007 veröffentlicht
Nachdem die Katholische Bischofskonferenz mit ihrer Erklärung „Gerechter Friede“ vom 27.9.2000 Position bezog, hat nun die EKD ihre lang erwartete Denkschrift vorgelegt: „Aus Gottes Frieden leben für gerechten Frieden sorgen.“ Am 2. November erscheint sie als Taschenbuch beim Gütersloher Verlagshaus zum Preis von 5,95 Euro. Die Erklärung „Gerechter Friede“ (2000) der Deutschen Bischofskonferenz ist in deren Reihe als Nr. 66 weiterhin erhältlich im Sekretariat der DBK in Bonn, Tel. 0228-103-205. - In der Presserklärung der EKD vom 24.10.2007 heißt es zur neuen Denkschrift:
- 24.10.07 Friedensbewegung fordert SPD-Parteitag zur Ablehnung der Verlängerung des OEF-Mandats auf. - pax christ Deutschland ist Mitglied der unterzeichnenden „Kooperation für den Frieden“.
Das OEF-Mandat des Bundestags vom 16. November 2001, für das die Bundesregierung im
kommenden Monat zum sechsten Mal eine Verlängerung beantragt, „hat zum Ziel, Führungs- und Ausbildungseinrichtungen von Terroristen auszuschalten, Terroristen zu bekämpfen, gefangen zu nehmen und vor Gericht zu stellen sowie Dritte dauerhaft von der Unterstützung terroristischer Aktivitäten abzuhalten.“ Das derzeitige Mandat, das am 15.11.07 ausläuft (
enthält auch) die Möglichkeit, bis zu 100 geheim operierende Elitesoldaten des Kommandos Spezialkräfte (KSK) in Afghanistan einzusetzen, wird (aber) zurzeit nach Aussage der Regierung nicht genutzt. Die KSK-Kräfte waren zumindest 2002 und 2005 im Einsatz. Die Regierung will auch dieses Mandat verlängern. Wir sprechen uns strikt gegen eine Verlängerung des OEF-Mandats aus.
- 23.10.07 Gewissensfreiheit und Widerstand - Erklärung des Geschäftsführenden Vorstands
zur Seligsprechung des Kriegsdienstverweigerers Franz Jägerstätter
Am 26.Oktober 2007 wird Franz Jägerstätter im Linzer Dom selig gesprochen. Damit ehrt die katholische Kirche posthum einen Menschen, dem sie im Zweiten Weltkrieg jede Unterstützung für seine Gewissensentscheidung zur Kriegsdienstverweigerung versagte. Die Seligsprechung ist nur möglich geworden, weil das Zeugnis des Franz Jägerstätter viele Zeugen gefunden hat, die seit dem Tag seiner Hinrichtung bis heute gegen das Vergessen und gegen alle Anfeindungen dafür eingetreten sind, dass seine Entscheidung kirchliche und gesellschaftliche Anerkennung finden konnte.
- 22.10.07 Würde und Menschenrechte wahren. Das Recht auf soziale Sicherheit für alle verwirklichen - SOCIAL WATCH DEUTSCHLAND REPORT 2007 ist erschienen
Zum siebten Mal in Folge ist der internationale Bericht zivilgesellschaftlicher Organisationen über den Fortschritt der Armutsbekämpfung und Gleichstellung der Geschlechter erschienen. Schwerpunkt der diesjährigen Ausgabe bildet das Recht auf soziale Sicherheit. "Gerade angesichts verbreiteter Versuche, dieses Recht ökonomischen Sachzwängen unterzuordnen", ist es notwendig, mit Nachdruck daran zu erinnern, dass das Recht auf soziale Sicherheit in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte im Jahre 1948 fest verankert ist. pax christi ist Mitherausgeberin des Reports, der ab sofort
- 19.10.07 Neuer Ausschuss „Kirche und Gesellschaft“ der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) - Beiträge zur Vorbereitung der Internationalen Ökumenischen Friedenskonvokation 2011 geplant
Eine bewusste Hinarbeit auf die jetzt schon für Anfang Mai 2011 geplante Internationale Ökumenische Friedenskonvokation hat sich der neu berufene Ausschuss „Kirche und Gesellschaft" der ACK vorgenommen. Damit unterstützt er den „Konziliaren Prozess für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung“, der in diesem Jahrzehnt eine Konkretisierung in der „Dekade zur Überwindung von Gewalt“ fand. Diese Dekade findet mit der Konvokation ihren Abschluss. pax christi-Generalsekretär Dr. Reinhard J. Voß präsentierte bei der Mitgliederversammlung der ACK am 17./18.Oktober 2007 in Nürnberg den neu konstituierten Ausschuss als Stellvertreter des Vorsitzenden Paul Gräsle (Evangelisch-methodistische Kirche).
- 18.10.07 pax christi Rottenburg-Stuttgart entsendet Friedensfachkraft nach Palästina und Israel
- 16.10.07 Aktualisierte Online-Bibliographie „Theologie und Frieden“ - 159.000 Titel im Institut für Theologie und Frieden (IThF)
Das Institut für Theologie und Frieden (IThF) hat die achte Ausgabe seiner Online-Bibliographie "Theologie und Frieden" gerade veröffentlicht. Sie enthält 159.000 Titel. Die Nutzung ist kostenfrei. Es finden sich dort auch viele Autoren von pax christi. Das Institut ist beim nächsten Katholikentag 2008 in Osnabrück zusammen mit Misereor Kooperationspartner von pax christi beim Großpodium am 23.5. zum Thema „Militarisierung der deutschen Außenpolitik?“
- 12.10.07 FriedensDekade ruft zu Friedens-Gebeten und -Aktionen auf - Resonanz auf das diesjährige Motto „andere achten“ sehr positiv
Der Trägerkreis, in dem die deutsche Sektion von pax christi mitarbeitet, hat für die diesjährige FriedensDekade eine Aktion gegen Atomwaffen in das Zentrum der Aktivitäten gestellt. In den umfangreichen Arbeitsmaterialien werden
zudem unterschiedliche Themen aufgegriffen, die von den Auslandseinsätzen der
Bundeswehr über faire Kredite, Rechtsradikalismus, den Dialog mit anderen Religionen
bis hin zur Problematik von Flüchtlingen in Deutschland reichen.
- 10.10.07 Kein „Weiter so“: Afghanistan braucht jetzt einen Strategiewechsel. - Erklärung von pax christi-Generalsekretär Dr. Reinhard J. Voß
Am Freitag dieser Woche wird der Bundestag die Verlängerung von zwei der drei Bundeswehr-Mandate in Afghanistan voraussichtlich mit großer Mehrheit beschließen. Glaubwürdigkeit und Verlässlichkeit gegenüber dem afghanischen Volk und der Regierung Karsai werden immer wieder als Hauptmotive dafür betont. Mit einem „Weiter so“ ist es aber nicht mehr getan. Es muss jetzt ein Strategiewechsel eingeleitet und mit dieser Verlängerung der Bundeswehrmandate für ISAF und Tornados verknüpft werden.
- 09.10.07 Katholischer Weltfriedenstag 1. Januar 2008 - Arbeitshilfe der Verbände zur Gebetsstunde (Freitag, 11.1.2008) erschienen
Gerade erschien die Arbeitshilfe katholischer Verbände zur Gemeinsamen Gebetsstunde zum Weltfriedenstag 2008; die 8-seitige Broschüre ist ab sofort (auch in größeren Mengen) erhältlich bei der Arbeitsstelle für Jugendpastoral, Carl-Mosterts-Platz 1, 40477 Düsseldorf (Tel. 0211 484 766- 17/18. Email: jugendpastoral@afj.de) Darin macht sich pax christi-Generalsekretär Dr. Reinhard J. Voß Gedanken zum Leitwort 2008 „Friede ist der Weg zur Menschheitsfamilie“.
- 08.10.07 "Leitgedanken zum sozialen Frieden" - IMPULSE 15 erschienen
Die pax christi-Regionalgruppe Kassel zeichnet verantwortlich für das neue Heft der Reihe IMPULSE, das ausdrücklich zur Diskussion und offenen Auseinandersetzung mit der Friedensthematik auffordert. Die darin aufgestellten Leitgedanken "stehen zur Disposition von Veränderung, Verbesserungen, Ergänzungen oder Streichungen". Weiter heißt es im Vorwort des Textes: " Es war das Anliegen der Autorinnen und Autoren, über das Verständnis von Frieden als Gegensatz zum Krieg hinaus den Frieden als die Eigenschaft eines gewaltfreien, menschenwürdigen Gemeinschaftslebens zu skizzieren.
- 04.10.07 Internationaler Workshop mit Partnern aus Afrika und Deutschland - Deutsche Kommission Justitia et Pax lädt afrikanische Partner ein
Die Deutsche Kommission Justitia et Pax hat zum 4./5. Oktober zu einem Internationalen Workshop mit Partnern aus Afrika nach Bensberg bei Köln eingeladen. Diese Kommission der Katholischen Kirche in Deutschland ist von Bischöfen und Laien paritätisch besetzt. pax christi wird dort von Generalsekretär Dr. Reinhard J. Voß vertreten, der auch an der Bensberger Tagung teilnimmt, die unter dem Titel steht: „Neue Chancen für partizipative Prozesse in der Entwicklungszusammenarbeit“.
- 02.10.07 Hoffnung für Nahost - Auge in Auge den Frieden wecken - Nahosttagung vom 2. bis 4. November in Aachen
Der Koordinierungskreis für den Ökumenischen Friedensdienst in Palästina und Israel (ÖFPI), in dem pax christi Mitglied ist, veranstaltet gemeinsam mit der Katholischen Akademie August-Pieper-Haus, Aachen, eine Nahosttagung. Eingeladen dazu sind alle, die an Friedensbemühungen im Nahen Osten interessiert sind.
- 01.10.07 2. Oktober Tag der Gewaltfreiheit - Gandhis Geburtstag ist "International Day of Non-Violence"
Die Generalversammlung der UN beschloss Mitte Juni 2007, künftig den 2. Oktober als "Internationalen Tag der Gewaltfreiheit" zu begehen. pax christi begrüßt diese Entscheidung. Auf einer internationalen Konferenz in Neu Delhi im Januar 2007 mit dem Titel: “Peace, Non-Violence and Empowerment Gandhian Philosophy in the 21st Century” war die Idee entstanden,
eine Resolution einzubringen, um Mahatma Gandhis Geburtstagsjubiläum zum
Internationalen Tag der Gewaltlosigkeit zu erklären. Mohandas Karamchand Gandhi wurde am 2. Oktober 1869 in Indien geboren.
- 28.09.07 Solidaritätsaktion für Rudolf Blechschmidt, Geisel in Afghanistan - Aufruf von pax christi, CARE und der Journalisten-Aktion Weißes Friedensband zur moralischen Unterstützung der Familie des Entführten
Nachdem gestern die Befreiung des entführten deutschen Ingenieurs Rudolf Blechschmidt in Afghanistan gescheitert ist und die vermittelnden Rot-Kreuz-Mitglieder selbst entführt wurden, bitten pax christi Deutschland, CARE Deutschland und die Journalisten-Aktion Weißes Friedensband, die bangende Familie moralisch zu unterstützen und die weiteren Entführten in Ihr Gedenken einzubeziehen.
- 27.09.07 Pax Christi USA traf Irans Präsident Ahmadinedschad - Hoffnung auf friedliche Lösung des USA-Iran-Konflikts gestiegen
„Dieses Treffen war ein Versuch, Brücken zum Iran zu bauen, trotz der allgemeinen Feindseligkeit, mit der Präsident Ahmadinedschad hier in New York City empfangen wurde. Wir sind fest davon überzeugt, dass es nur durch formelle und informelle Diplomatie und im Respekt vor dem Völkerrecht gelingen wird, Frieden zwischen Iran und den USA zu schaffen.“ Dies sagte nach der Begegnung Joseph Fahey, Professor für Religionsstudien am Manhattan College und Mitglied der katholischen Delegation.
- 26.09.07 Die Ausgrenzung der Hamas bringt keinen Frieden - Erklärung von pax christi-Generalsekretär Dr. Reinhard J. Voß
Der scheidende Präsident von Pax Christi International, der Lateinische Patriarch von Jerusalem, Erzbischof Michel Sabbah, ist zu unterstützen, der am letzten Sonntag in einem Interview mit der Katholischen Nachrichtenagentur gefordert hat, die Hamas an den geplanten Nahost-Friedensgesprächen zu beteiligen. Diese werden von und in den USA für den Herbst vorbereitet.
- 25.09.07 Israelische Checkpoint Watch-Gründerin auf Lesereise in Deutschland - Yehudit Kirstein Keshet ist am 10.-11. Oktober auch auf der Frankfurter Buchmesse.
Das Buch von Yehudit Kirstein Keshet „Checkpoint Watch. Zeugnisse israelischer Frauen aus dem besetzten Palästina“ kombiniert Augenzeugenberichte mit der Analyse einer absurden Bürokratie, die den Palästinensern unter der Militärbesatzung ein menschenwürdiges Leben unmöglich macht.
- 23.09.07 Engagierte Plädoyers von Andreas Zumach und Peter Bürger gegen „Rohstoffkriege“ - pax christi-Konsultation am Wochenende in Stuttgart
Bei der pax christi-Konsultation über „Rohstoffkriege als Bekenntnisfrage?“ warnten beide Referenten vor der Tendenz, nationale und kollektive Sicherheitsinteressen weltweit mit militärischen Mitteln „verteidigen“ zu wollen, wie es in den Militärdoktrinen der letzten Jahre aus den USA, der NATO und der EU sowie in Ansätzen auch im deutschen Weißbuch nachzulesen ist. Andreas Zumach betonte im Hinblick auf den Mittleren Osten (s. Bild), dass wir schon mitten im Zeitalter der Rohstoffkriege seien. Peter Bürger plädierte für einen engagierten christlichen Einspruch gegen alle Kriegsplanungen und „Militärdoktrinen im Dienste nationaler Sicherheits- und Wirtschaftsinteressen“.
- 20.09.07 21. September - Internationaler Tag des Friedens der Vereinten Nationen - Für Christen ein "International Day of Prayer for Peace"
Am 7. September 2001 - kurz vor den Terroranschlägen in den USA - erklärte die Generalversammlung der Vereinten Nationen, "dass der Internationale Friedenstag von nun an als ein Tag begangen werden soll, an dem weltweit Waffenruhe und Gewaltlosigkeit herrschen und für dessen Dauer alle Nationan und Völker aufgerufen sind, die Feindseligkeiten einzustellen". Weltweit wird seitdem dieser Friedenstag gefeiert. 3.500 Aktionen und Veranstaltungen waren es im letzten Jahr rund um den Globus.
- 19.09.07 Die Waffen schweigen wer heilt die Wunden? - Ökumenisches Netz Zentralafrika beim „Donnerstagsgespräch“ am 20.9. in Berlin
Das „Ökumenische Netz Zentralafrika“ (ÖNZ), bei dem pax christi Mitglied ist, wird am 20.9.2007 das 13. Donnerstagsgespräch der „Gemeinsamen Konferenz Kirche und Entwicklung“ (GKKE), in Berlin mitgestalten. Es geht um die Frage, wie in Ruanda und Uganda das Konzept der „Transitional Justice“ umgesetzt werden kann, mit dem Friedens- und Versöhnungsprozesse nach Kriegs- und Völkermord-Erfahrungen ermöglicht und begleitet werden sollen. Es sind sind u.a. Vertreter der Caritas Ugandas und der Epsicopal Church Ruandas anwesend. Die GKKE ist wohl am meisten bekannt durch den jährlichen kritischen Rüstungsexportbericht im Dezember.
- 18.09.07 Das Licht Christi und Europa - Tagebuch-Impressionen von der dritten Europäischen Ökumenischen Versammlung in Sibiu/Hermannstadt
Der Paderborner römisch-katholische Delegierte H.G.Hunstig berichtet: „Das Licht Christi und die Welt“, lautete das Motto des Freitags. Beim Morgengebet rahmte der Kanon „Leuchte du mein Friedenslicht. Leuchte und verlösche nicht. Gib mir eine gute Sicht und dem Frieden ein Gesicht!“ den Blick auf die vier Himmelrichtungen ein: Die Versammlung drehte sich und blickte nacheinander zu vorgelesenen Texten nach Süd, West, Ost und Nord. Jeder verstand: Es gilt im Sinne der Tageslesung „Licht sein aus Christus“ (Eph 5, 8-14) gemeinsam die Blickrichtung zu ändern und zu handeln!
- 17.09.07 "Rohstoffkriege als Bekenntnisfrage?" - pax christi-Konsultationstage am 21./22. September in Stuttgart - Anmeldungen sind noch möglich
Die deutsche Sektion von pax christi lädt gemeinsam mit der pax christi-Bistumsstelle Rottenburg/Stuttgart und dem Katholischen Bildungswerk Stuttgart dazu ein, an der Konsultationstagung den Fragen nachzugehen, wie die westliche Welt in Zukunft auf die Verknappung von (Energie-)Rohstoffen reagieren wird: Wird sie mit militärischer Gewalt vorgehen? Dienen nicht schon heute die „Verteidigung von Demokratie und Menschenrechten“ als Vorwand, den Zugriff auf Rohstoff-Ressourcen in bestimmten Regionen zu sichern? Inwiefern stellt die Sicherung von Rohstoffen durch militärische Einsätze eine Bekenntnisfrage für den christlichen Glauben dar? Als Referenten eingeladen sind u. a. der Journalist und Autor Andreas Zumach und der Publizist Peter Bürger.
- 14.09.07 Demonstration für einen Rückzug des Militärs und Strategiewechsel in Afghanistan - Die deutsche Sektion von pax christi ruft zur Teilnahme am 15.September in Berlin mit auf
pax christi ruft im Rahmen der Kooperation für den Frieden zur Teilnahme an der Demonstration am 15.9.207 in Berlin unter dem Titel "Frieden für Afghanistan" auf. Die Demonstration fordert konsequenten zivilen Aufbau des Landes und richtet sich zugleich gegen die Verlängerung der Bundeswehreinsätze. Sie fordert einen grundlegenden Strategiewechsel. Insgesamt wird sie von mehr als 170 Organisationen getragen.
- 13.09.07 Unsere Aktion im Endspurt - 1 Million Unterschriften für das Verbot von Landminen - Aktueller "Schüler-Leitfaden Unterschriftensammlung" gestartet
pax christi ist seit Jahren aktives Mitglied dieser Kampagne. Bis Mitte des Jahres waren über 910.000 Unterschriften gesammelt. Die Zahl steigt stetig, auch während und nach den G8-Aktionen. In den November-Friedenswochen wird weiter gesammelt und am 3.Dezember, dem 10. Jahrestag des Verbotes von Anti-Personenminine (Ottawa-Konvention), sollen eine Million Unterschriften der Budnesregierung übergeben werden. Am 29. November 2007 wird vorher eine große Ausstellung der Kampagne zu Landminen im Bundestag eröffnet.
- 11.09.07 Fragen am 11. September zum Krieg gegen den Terror - Generalsekretär Voß bezieht im Domradio Köln Stellung für pax christi
In einem Mittagsinterview mit dem Domradio Köln am 11.9. betonte Dr. Reinhard J Voß, dass der „Krieg gegen den Terror“ eher die Spirale der Gewalt weltweit angeheizt habe statt die Welt zu befrieden. pax christi sei im Hinblick auf Afghanistan wegen der Vermischung der Mandate des Tornadoeinsatzes und der ISAF-Mission und wegen der zunehmenden Verquickung dieser beiden Mandate mit dem Antiterroreinsatz OEF für die Beendigung der Militäreinsätze und unterstütze deshalb auch die Demonstration in Berlin am 15.9. unter dem Titel: „Frieden für Afghanistan Keine Verlängerung der Bundeswehreinsätze!“.
- 08.09.07 "Die Versammlung von Sibiu beginnt morgen!" - Die 3. Europäische Ökumenische Versammlung "kriegt noch die Kurve".
Die Versammlung endete am Samstagabend in einer Atmosphäre der Einigkeit und Zuversicht, wie sie am Vortag noch undenkbar schien. Nachdem die Redaktionsgruppe der Abschlusserklärung einen zweiten völlig überarbeiteten, ja fast neuen Entwurf bis nachts um 1 Uhr 30 ausgearbeitet hatte, standen am Morgen des Samstag um die einhundert Delegierte Schlange, um weitere Vorschläge zur Konkretisierung zu machen. Metropolit Gennadios vom Ökumenischen Patriarchat schaffte das Wunder, fast alle in kurzer Zeit zu Wort kommen zu lassen, und die Redaktionsgruppe legte bis zum Nachmittag eine konzentriert angehörte und dann mit viel Beifall angenommene Botschaft mit 10 konkreten "Empfehlungen" vor. So konnte Gennadios in der Abschlusspressekonferenz den denkwürdigen Satz sagen: "Die Versammlung von Sibiu beginnt morgen."
- 08.09.07 EEA3 - aus dem Forum Frieden am Freitag - Eindruecke von Vizepraesidentin Veronika Huening
Bei der Vorbereitung der EEA3 war entschieden worden, den thematischen Schwerpunkt des Forums Frieden auf Versoehnungsprozesse in Europa zu legen. Besonders eindrucksvoll waren die persoenlichen Zeugnisse von Menschen aus Nordirland und Bosnien-Herzegowina. Es wurde deutlich, dass die Kirchen sowohl Teil des Problems waren als auch Teil der Loesung wurden. Einige wichtige Vertreter haben durch ihre Haltung gegenueber den jeweils "anderen" den Konflikt angeheizt. Fuer den Friedensprozess aber waren die konstruktiven Beitraege von Katholiken und Protestanten unverzichtbar.
- 07.09.07 EEA3 - Der Freitag als Kulminationspunkt der Europaeischen Oekumenischen Verammlung in Sibiu - Die Delegierten mucken auf
An diesem Freitag, der der "konziliaren Trias" Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schoepfung gewidmet war, wurde der Vormittag zu einem Kulminationspunkt im doppelten Sinne. Der Vortrag von Andrea Ricardi (Jg. 1950), dem Gruender der roemischen Gemeinschaft St. Egidio, war ein Hoehepunkt im bisherigen Verlauf der Versammlung. In eindringlichen Worten beschrieb er auf dem Hintergrund der sozialen und friedenspolitischen Arbeit seiner Gemeinschaft die Aufgabe Europas, die eigene Erfahrung von Versoehnung und Frieden nach schrecklichen Kriegszeiten weltweit zum Vorbild zu machen und ausserhalb zu vermitteln. Zugleich machte sich Protest bemerkbar gegen zu wenig Beteiligung der Delegierten.
- 06.09.07 EEA3 in Sibiu - "ein Beitrag zum Zusammenwachsen Europas" durch viel Prominenz - Aber die (Nicht-)Beteiligung der Delegierten bleibt ein Problem
Der zweite Tag der 3. Europaeischen Oekumenischen Versammlung zum Thema Europa bot eine Fuelle weiterer Prominenz auf, an der Spitze den Praesidenten der Europaeischen Kommission, Manuel Barroso, der die EU als Wertegemeinschaft beschwor. Am Vormittag hatte pax christi-Vizepraesidentin Veronika Huening das Privileg, unter vier ausgesuchten Personen aus dem Publikum zu sein, die als einfache Delegierte ans Hauptmikrofon treten konnten. Sie forderte, der Gefahr einer Militarisierung Europas und einem in diesem Sinne ueberzogenen Sicherheitsbegriff entgegen zu treten: "Europa will ein Friedensprojekt sein. ...
- 06.09.07 Dritte Europäische Ökumenische Versammlung in Sibiu - Vortrag des pax christi-Generalsekretärs
Unter der Überschrift "Der Begriff der erweiterten Sicherheit (broader security) und seine Monopolisierung durch das Militär" trägt Reinhard J. Voß am heutigen Tage in Sibiu im Rahmen eines von der Assisi Coalition organisierten Hearings über Sicherheitsvorstellungen ("Seeking True Security") vor. Wir dokumentieren seinen Vortrag:
- 05.09.07 Joachim Garstecki erhält den Lothar-Kreyssig-Friedenspreis
Die deutsche Sektion von pax christi gratuliert ihrem ehemaligen Generalsekretär ganz herzlich! Der katholische Theologe erhält den evanglischen Friedenspreis als Auszeichnung für sein Lebenswerk, der Friedens- und Versöhnungsarbeit. Die öffentliche Verleihung findet am 3. November 2007 um 11 Uhr in der Magdeburger Johanniskirche statt. Die Laudatio hält Canon (Domkapitular) Dr. Paul Oestreicher, langjähriger Leiter des Internationalen Versöhnungszentrums der Kathedrale im englischen Coventry.
- 03.09.07 Sri Lanka - Präsident und Oppositionsführer zur Zusammenarbeit aufgerufen, um das Land vor weiterer Zerstörung zu bewahren
In einem Offenen Brief hat Oblatenpater Tissa Balasuriya, OMI den Präsidenten Mahinda Rajapakse und Ranil Wickremesinghe, den Führer der größten Oppositionspartei UNP, dazu aufgerufen, die 50 Jahre andauernde Rivalität zwischen den beiden großen Singhalesischen Parteien beizulegen. Diese Rivalität ist mit eine Ursache für den seit 25 Jahren andauernden Bürgerkrieg. Die beiden Führer sollen die aktuelle Chance zu nutzen, die "nationale Frage" endlich zu lösen und so das Land vor weiterer Zerstörung bewahren.
- 31.08.07 Dritte Europäische Ökumenische Versammlung in Sibiu vom 4.-9. 9. 2007 - pax christi-Beiträge sind ein Memorandum „Europa eine Seele geben“ und ein Hearing über „Sicherheit“
Die Dritte Europäische Ökumenische Versammlung findet mit über 2.000 Delegierten vom 4.-9.September 2007 in Sibiu/Hermannstadt (Rumänien) statt. Im Mittelpunkt der Vorbereitung der deutschen Sektion stand ein Hearing über Sicherheitsvorstellungen: „Seeking True Security“. Das pax christi-Präsidium hatte im Vorfeld ein Memorandum „Europa eine Seele geben“ eingebracht. pax christi ist durch ihre Vizepräsidentin Veronika Hüning und Generalsekretär Dr. Reinhard J. Voß in Sibiu vertreten.
- 30.08.07 Aachener Friedenspreis am 1.September für kolumbianische Friedensgemeinde in San José - Gewaltfreier Widerstand wird geehrt
Am Antikriegstag, dem 1.9.2007, erhält die kolumbianische Friedensgemeinde San José de Apartadó - stellvertretend für etwa 50 weitere Friedensgemeinden - den Aachener Friedenspreis, der u.a. von pax christi im Bistum Aachen mit getragen wird. Der Aachener Friedenspreis wird seit 1988 an Menschen im In- und Ausland verliehen, die sich an der Basis für Frieden und Völkerverständigung einsetzen. Er ist symbolisch mit 1.000 Euro pro Preisträger dotiert. Zweiter Preisträger ist der Deutsche Josef Steinbach. Generalsekretär Dr. Reinhard J. Voß gratulierte mit einem Grußwort an den Friedenspreis-Vorsitzenden Otmar Steinbicker und schreibt darin über seine eigenen Eindrücke vor Ort:
- 28.08.07 Weltfriedenstag 2008 vorbereitet - Katholische Verbände wählen als Motto „Friede ist der Weg zur Menschheitsfamilie.“
pax christi arbeitet mit an der jährlichen Gebets- und Arbeitshilfe zum Weltfriedenstag am 1. Januar. 2008 hat der Papst als Motto vorgeschlagen. „Die Menschheitsfamilie, Gemeinschaft des Friedens“. In ihrer Vorbereitungssitzung am gestrigen Montag in Düsseldorf haben der Bund der deutschen Katholischen Jugend und die Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands zusammen mit pax christi und anderen katholischen Verbänden die dezentrale Gebetsstunde am Freitag, dem 11. Januar 2008 vorbereitet. Sie variierten das Motto von einer relativ statischen Aussage zu einem dynamischen Prozess: „Friede ist der Weg zur Menschheitsfamilie.“
- 23.08.07 Erste Aktionsphase der Kampagne „unsere zukunft atomwaffenfrei“ - „Umrundung“ des NATO-Flugplatzes Büchel am 2.9.2007
Unter dem Motto "Hands-Up!" werden auf der Straße Menschen motiviert, ihre Unterstützung für die Kampagne „unsere zukunft atomwaffenfrei“ zu zeigen. Erste Aktionen liefen in Berlin, Bonn, Hamburg, Ramstein und Ulm. Auf der Homepage der Kampagne wurde dazu eine Fotogalerie eingerichtet. Ein Familiencamp und die 6. „Umrundung von Büchel“ stehen vom 31.8.-2.9.07 an.
- 21.08.07 Materialversand zur Ökumenischen Friedensdekade „andere achten“ vom 11.-21.11.2007 angelaufen - pax christi Deutschland ist Mit-Trägerin
Offenbar stößt das diesjährige Motto der Ökumenischen FriedensDekade "andere achten" auf großes Interesse. Bereits jetzt wurden kurz nach Fertigstellung der Materialien über 1.100 Bestellungen ausgeliefert. Insbesondere das "Schnupperpaket Plus", das auch eine CD-Rom mit allen Materialien enthält, wird besonders nachgefragt.
- 14.08.07 pax christi unterstützt Demonstration gegen Bundeswehreinsatz in Afghanistan - Kundgebung und Aktionen am 15. September 2007
Die Diskussion über den Bundeswehreinsatz in Afghanistan wird sich weiter zuspitzen. In der deutschen pax christi-Bewegung gibt es eine Meinungsvielfalt dazu, die von bedingter Zustimmung (für eine klar begrenzte Übergangszeit bleiben, wenn das ISAF-Mandat allein weiter geführt wird) bis zur Forderung eines sofortigen Abzuges. Diese Vielfalt ist auch in dem Vorbereitungskreis der Demonstration vom 15.9.2007 in Berlin zu finden, ebenso in der "Kooperation für den Frieden", der pax christi angehört. Die deutsche Sektion trägt die Demonstration mit.
- 13.08.07 „Raketenabwehr“-Systeme würden Rüstungswettlauf wieder anheizen - Erklärung von Pax Christi International zu Raketenabwehrsystemen
Pax Christi International hat in Brüssel am 10.August 2007eine Positionsbestimmung zu „Raketenabwehr, Rüstungswettlauf und Globale Sicherheit“ heraus gegeben. Das Netzwerk der internationalen Pax Christi-Bewegung drückt darin seine große Sorge über Entwicklung und Stationierung von Raketenabwehrsystemen aus.
- 09.08.07 pax christi organisierte Internationale Jugendbegegnung in Lettland - Workcamp über „Vergangenheit erinnern, Zukunft gemeinsam gestalten” zusammen mit dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge
Im Juli 2007 hat die deutsche Sektion zum zweiten Mal in Lettland eine internationale Jugendbegegnung in Kooperation mit dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge durchgeführt. Diesmal war der Landesverband Nordrhein-Westfalen unser Kooperationspartner. Die inhaltliche Vorbereitung lag in den Händen der Vizepräsidentin, Veronika Hüning, und der Jugendreferentin des Volksbundes NRW, Verena Dahlhaus, und wurde durch Michael Roekaerts von PCI und Horst Wiechers von der Villa ten Hompel in Münster unterstützt. Präsidiumsmitglied Christine Böckmann gehörte zum Leitungsteam.
- 09.08.07 Gedenken Franz Jägerstätters, der am 9. August 1943 als Kriegsdienstverweigerer hingerichtet wurde - Seligsprechung Jägerstätters am 26.10.2007 um 10.00 Uhr im Linzer Mariendom
Am heutigen 64. Jahrestag seines Todes findet - wie jedes Jahr - in Ostermiething und St Radegund (Österreich) eine Gedenkfeier statt. Den Festvortrag hält Prof. Roman Siebenroch (Innsbruck) zum Thema: " Nicht von dieser Welt..." - Franz Jägerstätters gelebtes Credo. In einem Podiumsgespräch würdigen neben dem Referenten Dr. Hildegard Goss-Mayr, Can. Dr. Paul Oestreicher, pax christi-Präsident Bischof Dr. Manfred Scheuer, Bischofsvikar Dr. Werner Freistetter und Mag. WIlli Thaler den Märtyrer, der in Kürze seliggesprochen wird. "Der Termin der Seligsprechungsfeierlichkeit ist fixiert: Der Vatikan hat bestätigt, dass die Seligsprechung des Märtyrers Franz Jägerstätter am 26. Oktober 2007 um 10.00 Uhr im Linzer Mariendom erfolgen wird. Als Delegat von Papst Benedikt kommt der Präfekt der Kongregation für die Selig- und Heiligsprechungsprozesse Kardinal José Saraiva Martins. Er wird die Seligsprechung im Namen von Papst Benedikt XVI. vornehmen. Die Seligsprechung erfolgt im Rahmen einer Eucharistiefeier, bei der Diözesanbischof Dr. Ludwig Schwarz Hauptzelebrant sein wird.“ (Offizielle Information die Diözese Linz) Der deutschen Sektion liegt eine Einladung der österreichischen Pax Christi-Sektion zur Teilnahme vor; der mehrere Vertreterinnen folgen werden.
- 08.08.07 Rohstoffkriege als Bekenntnisfrage? - Konsultationstage vom 21./22. September 2007 in Stuttgart
Das neue Weißbuch der Bundeswehr vom Herbst 2006 sieht künftige Aufgaben der Bundeswehr in der weltweiten Sicherung des „freien und ungehinderten Welthandel(s) als Grundlage unseres Wohlstands (Weißbuch 1.3)“. Strategiepapiere der NATO sehen die militärische Sicherung unserer Energie- und Rohstoffversorgung als künftige Aufgabe des Bündnisses. Wie aktuell sind solche Szenarien? Drohen uns Kriege um Energie, Rohstoffe und freien Welthandel? Wie ist die aktuelle militärpolitische Diskussion vor dem Hintergrund der christlichen Friedensethik zu beurteilen? Stellen solche Militäreinsätze eine Bekenntnisfrage für den christlichen Glauben dar? Das von der deutschen Sektion und der Bistumsstelle Rottenburg-Stuttgart in Kooperation mit dem Katholischen Bildungswerk Stuttgart veranstaltete Seminar möchte diesen Fragen nachgehen.
- 07.08.07 Studien über Gewaltfreiheit und Gewaltpotentiale in den Religionen - Ein von pax christi angeregtes Projekt von Justitia et Pax trägt Früchte
Alle großen Weltreligionen scheinen ein Doppelgesicht von Gewaltneigung und Gewaltfreiheit zu haben. Das belegen die beiden ersten Studien zu dieser Frage, die - auf Anregung von pax christi - in der Arbeitsgruppe „Gerechter Friede“ der katholischen Kommission Justitia et Pax erstellt wurden. Sie erschienen in deren Schriftenreihe "Gerechtigkeit und Frieden". Diese Kommission wird gemeinsam von der Deutschen Bischofskonferenz und dem Zentralkomitee der deutschen Katholiken gebildet.
- 06.08.07 Hiroshimatag-Aktionen für eine atomwaffenfreie Zukunft
Mit 60 Mahnwachen, Kundgebungen und Diskussionsveranstaltungen fordern Friedensgruppen zum 62. Jahrestag des Atombombenabwurfes auf Hiroshima die Ächtung der Atomwaffen und das Ende der sog. "nuklearen Teilhabe" der Bundeswehr. pax christi-Generalsekretär Dr. Reinhard J. Voß schreibt der Wiener Friedensbewegung eine Grußadresse zum Hiroshimagedenken.
- 02.08.07 Die weltweite atomare Abrüstung ist das Gebot der Stunde. - Stellungnahme des Präsidenten der deutschen Sektion von pax christi, Bischof Heinz Josef Algermissen, zum Hiroshima-Jahrestag
Seit über 60 Jahren gedenken wir alljährlich des schrecklichen Menetekels des 20 Jahrhunderts, der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki am 6. und 9. August 1945. Das Präsidium von pax christi hat vor zwei Jahren zum 60. Jahrestag angesichts der verheerenden Zerstörungskraft dieser Waffen betont, dass eine weitere Strategie der Abschreckung mit ihnen moralisch zu verurteilen ist, weil dieser Rüstungswettlauf „eines Tages all das tödliche Unheil bringt, wozu er schon jetzt die Mittel bereitstellt.“ (II. Vatikanum, Gaudium et Spes, 81). Es gilt vielmehr, diese Waffen auf dem Weg konsequenter Abrüstungsgespräche Schritt für Schritt ganz abzuschaffen.
- 30.07.07 Warnung vor einem neuen Rüstungswettlauf im Nahen und Mittleren Osten - pax christi-Kritik an den Plänen der US-Regierung, den Nahen Osten weiter hochzurüsten
Generalsekretär Dr. Reinhard J. Voß warnte heute in einem Interview mit dem Kölner Domradio vor einer weiteren Erhöhung von Rüstungslieferungen in den Nahen und Mittleren Osten und damit der Anheizung eines neuen Rüstungswettlaufes dort. Stattdessen müssten Rüstungslieferungen in Spannungsgebiete eingestellt werden. US-Präsident Bush hatte eine massive Aufrüstung „befreundeter Staaten“ in dieser Region angekündigt. Voß drückte seine Hoffnung aus, dass der US-Kongress diesen Plänen einen Riegel vorschieben werde und dass es eine Strategiewechsel mit dem Ziel einer Konferenz für Sicherheit und Zusammenarbeit im Nahen und Mittleren Osten geben werde.
- 26.07.07 Herzlichen Glückwunsch, Pater Paulus Engelhardt! - Die deutsche Sektion von pax christi gratuliert herzlich zum 60-jährigen Priesterjubiläum
pax christi-Vizepräsident Johannes Schnettler gratuliert im Namen der deutschen Sektion in einem Glückwunschschreiben dem ehemaligen geistlichen Beirat von pax christi, P. Paulus Engelhardt OP, zu seinem 60-jährigen Priesterjubiläum am heutigen Tage. Pater Paulus feiert im Kreise seiner Mitbrüder im Dominikanerkloster in seinem Wohnort Düsseldorf. Am Sonntag hat er zu einem Gottesdienst mit Empfang eingeladen, an dem auch Johannes Schnettler teilnehmen wird.
- 12.07.07 Gewaltfrei gegen die israelische Besatzung
Das Ökumenische Begleitprogramm in Israel und Palästina (ÖFPI/EAPPI) ist ein Programm des Ökumenischen Rats der Kirchen, das Menschen auf beiden Seiten unterstützen will. Mitgliedskirchen und Organisationen, die ihnen verbunden sind, darunter auch pax christi, entsenden seit 5 Jahren Freiwillige in die Region. Aus Anlass des 31. Evangelischen Kirchentags im Juni sowie zum 40. Jahrestag der israelischen Besatzung palästinensischer Gebiete ist eine deutsche Sonderausgabe des Magazins des EAPPI "Chain Reaction" erschienen, in der ökumenische BegleiterInnen von ihren Erfahrungen und Aktivitäten berichten.
- 10.07.07 "andere achten" - Materialien zur Ökumenischen FriedensDekade vom 11.-21. November 2007: jetzt bestellen!
Die diesjährige Ökumenische FriedensDekade, in deren Trägergruppe pax christi Mitglied ist, steht unter dem Motto "andere achten". Sebastian Krummbiegel, Sänger der Popgruppe "Die Prinzen" und dieses Jahr Schirmherr der FriedensDekade, ruft Gruppen und Gemeinden auf, sich zu beteiligen und mit Menschen aus fremden Ländern zu reden und sich für deren Kulturen zu interessieren. Ein 60-seitiges Materialheft liefert Ideen und Anregungen dazu.
- 08.07.07 (K)Ein ganz normaler Tag - Bericht aus Jayyous, einem Dorf in Palästina
Ursel Kammann ist als pax christi-Freiwillige im Ökumenischen Begleitprogramm für Palästina und Israel (ÖFPI). Durch den Bau des „Sicherheitszaunes“ im Jahr 2003 hat das Dorf Jayyous 75% seines Farmlandes verloren, der Zaun verläuft 6 km innerhalb der grünen Linie. 60 % der Bauern dürfen ihr Land betreten, 40 % haben keine Genehmigung erhalten. Die Arbeitslosigkeit hat sich dadurch drastisch erhöht ca.40%- und auch der Einkommensverlust durch fehlende Absatzmärkte.
Das Foto zeigt eine schwedische ÖFPI-Freiwillige im Gepräch mit einem israelischen Soldaten.
- 05.07.07 Bericht vom Checkpoint bei Bethlehem
Brigitta Böckmann, derzeit für drei Monate als pax christi-Freiwillige im Ökumenischen Friedensdienst in
Palästina und Israel ( ÖFPI ), berichtet sehr persönlich über die Umstände an den Checkpoints und über die besonderen Probleme, die alte und kranke Menschen dort erdulden müssen. Sie erzählt von einer kranken Frau, deren Behandlung am Checkpoint ihr Ende Juni die Tränen in die Augen trieb.
Das Foto zeigt den Eingang zum Checkpoint früh am Morgen - die Warteschlange und zwei ÖFPI-Freiwillige mit ihren Westen.
- 28.06.07 2. Oktober Tag der Gewaltfreiheit - UN-Generalversammlung wählt Gandhis Geburtstag zum "International Day of Non-Violence".
pax christi begrüßt, dass die UN-Generalversammlung Gandhis Geburtstag zum Internationalen Tag der Gewaltfreiheit bestimmt hat. Auf einer internationalen Konferenz in Neu Delhi im Januar 2007 mit dem Titel: “Peace, Non-
Violence and Empowerment Gandhian Philosophy in the 21st Century” war die Idee entstanden,
eine Resolution einzubringen, um Mahatma Gandhis Geburtstagsjubiläum zum
Internationalen Tag der Gewaltlosigkeit zu erklären. Mohandas Karamchand Gandhi wurde am 2. Oktober 1869 in Indien geboren. Die Generalversammlung entschied Mitte Juni 2007, künftig den 2. Oktober als Jahrestag in diesem Sinne zu begehen.
- 27.06.07 Neuer Newsletter zur Kleinwaffenproblematik - pax christi beteiligt sich am DAKS (Deutsches Aktionsnetzwerk Kleinwaffen Stoppen)
In der gerade erscheinenden Juni-Ausgabe des Kleinwaffen-Newsletters
finden Sie unter anderem einen detaillierten Artikel des Historikers
Roman Deckert zu deutschen Waffenlieferungen in den Sudan und in die
Region Horn von Afrika. Außerdem gibt es einen Hinweis auf eine neue
Materialliste zu Kleinwaffen, die von Ohne Rüstung Leben herausgegeben
wurde. Die Munitionsrubrik befasst sich in diesem Monat mit dem
NATO-Standardkaliber und dessen völkerrechtlich bedenklicher
Wirkungsweise. Jürgen Grässlin und Stephan Möhrle stellen ihre neu
entwickelte Unterrichtseinheit zu "PC-Killerspielen" vor, die z.B. für
Schulstunden gedacht ist.
- 26.06.07 Der Amman-Aufruf „Kirchen miteinander für Frieden und Gerechtigkeit im Nahen Osten“ - PCI unterstützt Internationale Friedenskonferenz des Weltkirchenrates
In Ammann, Jordanien, fand vom 18.-20.5.2007 eine Internationale Friedenskonferenz statt, bei der auch das „Ökumenische Forum Palästina Israel“ gegründet wurde. Dadurch soll die ökumenische Zusammenarbeit in dieser Krisenregion erweitert und gestärkt werden, um den Frieden dort zu fördern. Pax Christi International (PCI) war vertreten durch ihren internationalen Präsidenten, den Lateinischen Patriarchen von Jerusalem, S.H. Michel Sabbah, den Direktor des „Arab Educational Institute (AEI) in Bethlehem, Dr. Fuad Giacaman, und Fr. Paul Lansu vom Internationalen Sekretariat in Brüssel. 130 Teilnehmende aus Mitgliedskirchen und Kooperationspartner des Ökumenischen Rates der Kirchen aus sechs Kontinenten - gründeten das neue Forum und verabschiedeten den folgenden „Amman-Aufruf“.
- 23.06.07 Europas Glaubwürdigkeit erweist sich in seiner Vielfalt, Zivilität und Streitkultur
In der Nacht zum Samstag wurde nach langem zähem Ringen und vielen gegenseitigen Zugeständnissen der EU-Staatschefs in Brüssel die Basis für einen neuen Grundlagenvertrag der EU gelegt, der in einer baldigen Regierungskonferenz beschlossen werden soll. Alles was an „Verfassung“ erinnert, wurde gestrichen, die Grundrechte-Charta in ihrer Verpflichtung für die Staaten relativiert und damit in ihrer Glaubwürdigkeit beschädigt -, gleichwohl ein Großteil der institutionellen Veränderungen des bisherigen Verfassungsvertrages durchgesetzt. Man sei „aus der Erstarrung herausgekommen“, sagte Bundeskanzlerin Merkel am Morgen nach der Einigung mit Polen in der Nacht zum Samstag.
- 21.06.07 Broschüre erschienen: „Von der Gewalt- zur Friedensökonomie“ - Deutsche Unternehmen in der Demokratischen Republik Kongo vorgestellt
„Am Beispiel deutscher Unternehmen in der DR Kongo wird gezeigt, mit welchen Herausforderungen Unternehmer in einem Krisenland konfrontiert werden und unter welchen Rahmenbedingungen sie ihre Entscheidungen treffen. Das Forum Menschenrechte und das Ökumenische Netz Zentralafrika (ÖNZ) möchten mit dieser Studie die unternehmerische Verantwortung im Überhang von Gewalt- zu Friedensökonomie darstellen. Dabei liegt der Schwerpunkt auf der menschenrechtlichen Verantwortung von Unternehmen.“ (Fazit der Einleitung, S.21)
- 20.06.07 Einschätzungen des Gaza-Putsches der Hamas und westlicher Reaktionen - Stimmen von Uri Avnery (Israel) und Mustafa Barguti (Palästina)
Uri Avnery (Gush Shalom/Friedensblock) sieht in Israel „Krokodilstränen“ und Mustafa Barguti (ehemaliger Informationsminister Palästinas) nennt die westlichen Reaktionen „inhuman und politisch kurzsichtig“.
- 19.06.07 Ein Stimmungsbild aus Bethlehem nach den Ereignissen in Gaza
Ursel Kammann, pax christi-Freiwillige im Ökumenisches Begleitprogramm in Palästina und Israel, berichtet über ihre Eindrücke angesichts des Bürgerkrieges im Gazastreifen:
”Gestern war ein schwarzer Tag für uns Palästinenser” - damit beschreibt meine Freundin die Ereignisse in Gaza. Sie ist übermüdet, weil sie bis vier Uhr morgens die Nachrichten im Fernsehen verfolgt hat. Und auch während meines Besuches werden wieder Nachrichten und Kommentare verfolgt. Die wichtigsten Inhalte werden für mich übersetzt.
Es ist eine Sendung von Al Dschasira, die Interviews mit Bürgern und Politikern überträgt. Den Stimmen ist die Erregung anzuhören, zwei der Befragten weinen verzweifelt. ”Was ist das für eine Religion, was ist das für ein Islam, der den Bruder tötet?” sagt der eine. ”Wie will Haniye das vor Gott verantworten?” fragt ein anderer. Meine Freundin ist fassunglos: "Sie haben sie kaltblütig abgeknallt", sagt sie mehrmals. Es ist schrecklich mit den fanatischen Moslems.
- 19.06.07 Vatikan bestätigt Martyrium und geplante Seligsprechung von Franz Jägerstätter - Der österreichische Pax Christi-Präsident Bischof Scheuer nannte Jägerstätter einen "einsamen Zeugen des Gewissens und einen Propheten mit Weitblick und Durchblick".
Der Vatikan hat am Freitag, 1. Juni 2007 offiziell das Martyrium des österreichischen Kriegsdienstverweigerers Franz Jägerstätter (1907-43) bestätigt. Das bedeutet, dass nun die Seligsprechung von Franz Jägerstätter geplant werden kann. Sobald das päpstliche Dekret der Seligsprechung beim Ordinariat der Diözese Linz (Österreich) angekommen ist, wird Bischof Dr. Ludwig Schwarz alle weiteren Details bezüglich Seligsprechungsfeierlichkeiten bekannt geben.
- 15.06.07 Internationale Kirchenkonferenz für den Frieden im Nahen Osten mit PCI-Präsident Patriarch Michel Sabbah vom 17.-21.Juni 2007
Der Ökumenische Rat der Kirchen (ÖRK) organisiert vom 17.-21. Juni in Jordanien eine internationale Konferenz unter dem Motto "Kirchen gemeinsam für Frieden mit Gerechtigkeit im Nahen Osten". Die Tagung wird sich mit den Perspektiven für Frieden in Israel/Palästina beschäftigen und ein neues kirchliches Fürspracheforum starten. Als Redner werden u. a. der griechisch-orthodoxe Patriarch von Jerusalem und ganz Palästina, Theophilos III., der lateinische Patriarch von Jerusalem, Michel Sabbah, und andere Verantwortliche von Kirchen aus dem Nahen Osten auftreten.
- 14.06.07 Totaler Kriegsdienstverweigerer erneut bei der Bundeswehr inhaftiert - KDV-Organisationen fordern Beachtung der Gewissensfreiheit
und sofortige Beendigung des Arrestes
Der Totale Kriegsdienstverweigerer Jonas Grote wurde am gestrigen
Nachmittag erneut für 21 Tage bei der Bundeswehr inhaftiert. Bereits vom
23. Mai bis zum 12. Juni war der 19-Jährige bei der Heeresfliegerstaffel
269 in Roth bei Nürnberg wegen seiner konsequenten Ablehnung der
Wehrpflicht und der Verweigerung aller Befehle mit Arrest bestraft
worden.
- 14.06.07 Bericht aus Jayyous - einem Dorf in der Westbank
Ursel Kamman, pax christi-Freiwillige im Ökumenischen Begleitprogramm für Palästina und Israel, berichtet aus dem Dorf Jayyous in der Westbank, nahe Qalqiliya. Sie hat - gemeinsam mit einem internationalen Team von Freiwilligen, dort vor allem die Aufgabe, zwei Durchgänge im israelischen Sperrzaun zu beobachten, den die Bauern aus Jayyous passieren müssen, um auf ihre Felder zu gelangen. Das Foto zeigt die tägliche Kontrolle am Falamiya Gate, einem der Durchgänge.
- 13.06.07 Globalisierung: "Gott Kapital" allein auf der Siegerstraße - pax zeit 2/2007 ist erschienen
Einen der Schwerpunkte der pax christi-Zeitschrift, die vergangene Woche zeitnah zum G 8-Gipfel erschienen ist, bildet das Thema "Sozialer Friede". So trägt ein Artikel, der sich damit beschäftigt, wie Christen sich hierzu einbringen können, den Titel "G (ebt) Acht! Ihr könnnt nicht Gott dienen und dem Kapital". Perspektiven für eine solidarische und umweltgerechte Ökonomie zeigt das "Wort aus Meißen" auf, das an die Kirchen und die Politik in unserem Land gerichtet ist.
- 11.06.07 Bericht aus Bethlehem
Brigitta Böckmann, pax christi-Freiwillige im Ökumenischen Begleitprogramm für Palästina und Israel, berichtet aus der Region Bethlehem - aus Husan, einem kleinen Bergdorf recht nahe an der Grenze zu Israel an der sogenannten Grünen Linie. Es liegt in Area B, einem Gebiet in der Westbank, in dem Israel die militärische Oberhoheit besitzt und den Palästinensern nur die zivile Verwaltung erlaubt. Nach den jüngsten Plänen der israelischen Regierung zum Weiterbau und Abschluss der acht Meter hohen Betonnmauer zwischen Israel und den Palästinensischen Gebieten wird Husan, wie ebenfalls die benachbarten Dörfer Battir, Nahhalin, Wadi Fukin und Al Jab'a bald vollständig davon umschlossen sein, mit nur einem einzigen Ausgang Richtung Bethlehem. Das bedeutet, dass diese Dörfer bald völlig unter israelischer Kontrolle stehen und der Willkür israelischer Streitkräfte ausgeliefert sein werden, die nach Belieben, zu jeder Zeit und mit welcher Begründung auch immer, diesen einen Zugang entweder schließen oder öffnen können.
- 11.06.07 40 Jahre israelische Besatzung und 18.000 zerstörte Häuser sind genug!
Am heutigen 11. Juni startet ICAHD (Israelisches Komitee gegen Hauszerstörungen) eine Kampagne, in der jedes palästinensische Haus wieder aufgebaut wird, das von Israel in den besetzten Gebieten in diesem Jahr, dem 40. Jahr der Besatzung, zerstört wird - rund 300 Häuser insgesamt.
- 09.06.07 Kirchentag und G 8-Gipfel - Evangelische Brückenschläge
Am 9. Juni 2007 versuchen Bundeskanzlerin und Bundespräsident auf dem Kirchentag in Köln Brückenschläge aus ihrer Sicht zwischen Gipfelpolitik und Kirchenpolitik. Manche kritischen Brückenschläge aus Kirchenkreisen gab es schon, so die Botschaft des Evangelischen Kirchentages an den G8-Gipfel zur Achtung der Menschenrechte und die Direktschaltung des Kirchentagspräsidenten Höppner zum „Rockgipfel“ der 70.000 am Donnerstag, 8.5. sowie eine hier dokumentierte prophetische Predigt von Bischöfin Bärbel Wartenberg-Potter (Lübeck) in Bad Doberan am 3.6.2007.
- 08.06.07 Hunderte von Tamilen aus Colombo deportiert
pax christi protestiert gegen die am 7. Juni erfolgte Deportation von hunderten von Tamilen aus der Hauptstadt Colombo. Die Aktion basiert auf einem Erlass vom 1. Juni, nach dem Tamilen aus dem Norden und Osten sich nur mit "guten Gründen" in Colombo aufhalten dürfen. Die Verfassung Sri Lankas garantiert jedoch jedem Bürger und jeder Bürgerin die freie Wahl des Wohnortes. Die betroffenen tamilische Männer, Frauen und Kinder stammen aus dem Norden und Osten des Landes. Sie haben aus unterschiedlichen Gründen in Colombo gelebt - untergekommen waren sie in sog. "Lodges", privat betriebene Wohnheime. Polizei und Armee zwang die Menschen, innerhalb 1/2 Stunde ihre Habe zu packen, lud sie in Busse und fuhr sie in zwei große Städte des nördlichen und östlichen Tamilengebietes. Wir zitieren aus einem offenen Brief verschiedener Menschenrechtsgruppen an den Präsidenten Mahinda Rajapakse:
- 06.06.07 pax christi beim Alternativgipfel in Rostock
Die pax christi-Kommission „Globalisierung und soziale Gerechtigkeit“ beteiligt sich auf vielfältige Weise an Aktionen und Veranstaltungen auf dem Alternativ-Gipfel. Am Mittwoch, 6. Juni, führt sie von 15-18 Uhr einen Workshop durch. Er findet im Gemeindesaal der Christusgemeinde in Rostock (Häktweg 4-6) statt. Thema: Macht und Gegenmacht im neoliberalen Kapitalismus. Antikapitalismus aus jüdisch-christlicher Tradition?
- 05.06.07 31. Deutscher Evangelischer Kirchentag in Köln beginnt am 6.Juni - pax christi-Hinweise zu Teilnahme und Begegnung
Die deutsche Sektion von pax christi ist beim DEKT über verschiedene Zusammenschlüsse vertreten, denen sie angehört, z.B. Forum Ziviler Friedensdienst, Oekumenischer Dienst Schalomdiakonat, AGEH, Ökumenisches Netz in Deutschland und Attac. Deren Stände sind alle auf dem Markt der Möglichkeiten im Marktbereich 3 („Welt“) unter 2.1 zu finden.
Außerdem sei hingewiesen auf eine aktuelle Demonstration zum G8-Gipfel am Donnerstagabend, den Liturgischen Tag „Gewalt überwinden“ am Freitag in Messehalle 1 und auf das dreitätige „Zentrum Gewaltfrei leben und handeln hier und in Nah-Ost“, das „aus Anlass des Kirchentages“ stattfindet - am Samstag z.B. mit dem „Plädoyer für eine Umkehr zu einer friedlichen Politik im Nahen Osten“ von Prof. Rolf Verleger, Direktoriumsmitglied im Zentralrat der Juden (Lübeck) am Samstag um 11 Uhr im Gemeindezentrum St. Marien.
- 04.06.07 Jetzt handeln, Europa! 40 Jahre rechtswidrige Besatzungspolitik 1967-2007
Am 5. Juni 1967 begann Israel den 6-Tage-Krieg. Die Sinai-Halbinsel, der Gazastreifen, die Westbank mit der historischen Altstadt von Jerusalem sowie die Golanhöhen wurden besetzt. Bis heute wurde lediglich die Sinai-Halbinsel an Ägypten zurückgegeben.
Die deutsche Sektion von pax christi trägt ein Statement zum 40. Jahrestag der Besatzung mit, das auf Initiative von CIDSE-Mitgliederorganisationen (Internationale Arbeitsgemeinschaft für Entwicklung und Solidarität) zustande kam. Es wurde u.a. unterzeichnet von Pax Christi International und von Misereor.
Das Statement richtet Forderungen und Empfehlungen vor allem an die EU und ihre Mitgliedstaaten.
- 03.06.07 Nach dem eindrucksvollen friedlichen, kreativen und bunten Protest der fast 80.000 in Rostock - Persönliche Eindrücke und Einschätzung von Generalsekretär Reinhard Voß zu den Krawallen in der Nacht zum 3.Juni 2007
Nach meiner Teilnahme an der Großdemonstration möchte ich Folgendes festhalten:
Die Internationale Großdemonstration in Rostock am 2.Juni war ein eindrucksvoller Bürgerprotest für eine andere, gerechte, friedliche und solidarische Welt. pax christi hat in dem enorm breiten Bündnis für das christliche Spektrum neben Ordensleuten, der Welthandels- und der Entschuldungskampagne bewusst daran teilgenommen ebenso als Mitglied von Attac. Die Bevölkerung in Rostock zeigte ihre breite Sympathie während der beiden Demonstrationszüge zur Kundgebung am Hafen, und der Rostocker Oberbürgermeister Methling lobte laut Phoenix ausdrücklich deren friedlichen Verlauf. Trotz bei der Kundgebung ausbrechender Gewalt am Rande funktionierten Deeskalation und Absprachen zwischen Demo-Organisatoren und Polizei.
- 29.05.07 Aufmunterung zur G8-Demo nach Rostock am nächsten Samstag - "Hamburg" war nicht die Generalprobe für die Großdemonstration am 2.6.
In einer Pressemeldung vom 29. Mai 2007 (Bonn/Rostock) ermuntert das Netzwerk Friedenskooperative als Mitveranstalter der Großdemonstration zum G8-Gipfel am kommenden Samstag in Rostock zur Teilnahme. Kritisiert wird das martialische Auftreten der Hamburger Polizei bei der Demonstration gegen den ASEM-Gipfel am Pfingstmontag. Mit solchen Bildern werde Angst vor der Teilnahme an G8-Protesten geschürt. Dies werde sich aber so in Rostock nicht wiederholen, erklärt Netzwerk-
Geschäftsführer und Mitglied der Demonstrationsleitung, Manfred Stenner.
- 24.05.07 Ökumenisches Begleitprogramm für Palästina und Israel (ÖFPI)
Ende April sind Ursel Kamman und Brigitta Böckmann für drei Monate als pax christi-Freiwillige ausgereist. Brigitta Böckmann schildert ihre ersten Eindrücke. Weitere Berichte werden folgen.
Das Foto zeigt das beschriebene Drehkreuz am Checkpoint 300 bei Bethlehm.
- 24.05.07 Die Fortführung des Afghanistaneinsatzes der Bundeswehr steht neu zur Debatte. - pax christi-Generalsekretär Reinhard Voß zur aktuellen Situation in Afghanistan
Die Anschläge auf deutsche Soldaten und afghanische Zivilisten vom letzten Wochenende haben mit Recht tiefe Betroffenheit und Bestürzung hervorgerufen. pax christi spricht den Angehörigen der getöteten Soldaten ihr Beileid aus. Der Anschlag in Kunduz auf Soldaten, die sich offen und vertrauensvoll zwischen der Bevölkerung aufhalten, ist besonders tragisch, weil die Soldaten in einem Einsatz für den nationalen Wiederaufbau (ISAF) engagiert sind. Der Anschlag zeigt aber vor allem, dass sich die tödliche Spirale der Gewalt immer schneller dreht und ausweitet. Deshalb ist die Frage nach dem Sinn dieses Einsatzes neu aufgeworfen.
- 23.05.07 Aktionen zum G 8-Gipfel Anfang Juni in Heiligendamm - pax christi Deutschland unterstützt die gewaltfreien Protestaktivitäten
Anfang Juni treffen sich die Regierungschefs der sieben mächtigsten
Industrieländer und Russlands zum G8-Gipfel im Ostseebad
Heiligendamm. Die Protestaktionen kritisieren deren Verantwortung
für zunehmende weltweite Armut, Klimakatastrophe und eine neue Phase
kriegerischer Auseinandersetzungen und wollen die Alternativen für
eine bessere Welt aufzeigen. pax christi Deutschland ist an den Vorbereitungen von Demonstration und Alternativgipfel beteiligt durch ihre Kommission "Globalisierung und soziale Gerechtigkeit". Kontakt zur pax christi-Kommission über deren Sprecher Stefan Leibold: leibold@uni-muenster.de
- 18.05.07 Gedenken an Franz Jägerstätter - Pax Christi International ehrt ihn in einem Brief an seine Witwe Franziska zu seinem 100. Geburtstag
Am 20. Mai 2007 feiert St. Radegund in Oberösterreich den 100. Geburtstag von Franz Jägerstätter. Er war einer der wenigen katholischen Kriegsdienstverweigerer im 2. Weltkrieg. Obwohl sein Pfarrer und sein Bischof ihm davon abrieten, verweigerte er den Kriegsdienst unter Hitler, weil er erkannte, dass der Krieg ein "Raubzug" war, um an Erze, Ölquellen und Getreide in Russland und anderen Ländern zu gelangen. Er will ein gottloses Regime nicht unterstützen. Am 9. August 1943 wird er in Brandenburg/Havel hingerichtet. Dieses Jahr wird seine Seligsprechung erwartet.
- 13.05.07 Gerechtigkeit schafft Sicherheit! - Leidenschaftliche Suche nach Frieden in Nahost beim pax christi-Kongress
Der diesjährige Kongress von pax christi in Kooperation mit der Evangelischen Akademie Bad Boll zum Israel-Palästina-Konflikt fand mit 120 Teilnehmenden ein großes Interesse. Leidenschaftlich suchte man an diesem Wochenende nach Möglichkeiten deutschen und europäischen Engagements für Auswege aus der dortigen Krise. Dabei stand im Mittelpunkt die Frage, inwieweit Deutschlands „besondere Beziehungen“ nach Israel dessen Besatzungspolitik in Palästina nach nunmehr genau 40 Jahren weiter faktisch unterstützen und rechtfertigen dürfen.
Stattdessen forderten viele Referenten eine konsequente Ausrichtung an Menschen- und Völkerrechtsnormen.
Prof. Rolf Verleger, Gründer der Initiative Schalom 5767, brachte es auf die Formel: das israelische Gerechtigkeitsbedürfnis müsse stärker werden als sein Sicherheitsbedürfnis, denn eine gerechte Lösung für die Palästinenser würde auch die ersehnte Sicherheit für beide Seiten bringen.
- 10.05.07 Keine Kriminalisierung der G 8-Proteste! - pax christi-Generalsekretär warnt vor Überreaktionen des Staates
Die gestrige Durchsuchungsaktion der Büros linker Gruppierungen, Buchläden und Kulturzentren durch fast eintausend Polizisten im Auftrag der Bundesanwaltschaft nach § 129 a Bildung einer terroristischen Vereinigung ist nach Umfang und Begründung eine Überreaktion und Einschüchterung des Staates im Vorfeld der geplanten breiten Proteste.
- 09.05.07 pax christi-Kongress 2007: „Jenseits von Frieden?“ - Deutsches Engagement im Israel-Palästina-Konflikt wird diskutiert
Der diesjährige pax christi-Kongress in Zusammenarbeit mit der Evangelischen Akademie Bad Boll am nächsten Wochenende findet ein starkes Echo: etwa 110 TeilnehmerInnen und ReferentInnen werden am nächsten Wochenende die Frage des deutschen und europäischen Engagements im Israel-Palästina-Konflikt diskutieren. Die Teilnehmenden sind etwa zur Hälfte pax christi-Mitglieder. Es sind außerdem viele Fachleute aus Nahost-Bewegungen, -Medien und -Institutionen sowie eine Reihe Interessierter angemeldet.
- 08.05.07 Protest gegen die geplanten Verschärfungen des Asyl- und Ausländerrechts - Menschrechtsstandards werden unterschritten
Am letzten Wochenende haben sowohl das Forum Menschenrechte, in dem pax christi Mitglied ist, als auch das Deutsche Institut für Menschenrechte detaillierte Stellungnahmen gegen die nach der ersten Lesung im Bundestag am 26.4.2007 zu befürchtenden Verschärfungen des Asyl- und Ausländerrechts veröffentlicht. Insbesondere wurde an drei Bundestags-Ausschüsse in diesem Sinne appelliert: Innen-, Menschenrechts- und Rechtsausschuss. pax christi unterstützt diese Voten ausdrücklich.
- 04.05.07 Rohstoffexporte aus dem Kongo ja - aber um Gottes willen nur im Dienste des Friedens! - Eine Stellungnahme der Kommission „Solidarität mit Zentralafrika“
Die Kommission „Solidarität mit Zentralafrika“ der deutschen Sektion von pax christi hat eine Stellungnahme zum Rohstoffexport aus der Demokratischen Republik Kongo erarbeitet. Sie fordert darin eine Initiative der Bundesregierung zur Zertifizierung von Rohstoffexporten.
- 02.05.07 Neue Doppelpräsidentschaft von Pax Christi International
Die bisherigen Vizepräsidenten Erzbischof Laurent Monsengwo (RD KONGO) und Marie Dennis (USA) wurden als neue Präsidenten von Pax Christi International (PCI) bei der diesjährigen Jährlichen Generalversammlung in Antwerpen am 28.April 2007 gewählt. Es ist dies die erste Doppelspitze und eine deutliche Verschiebung hin zum „Globalen Süden“.
- 26.04.07 ZFD-Projekt von pax christi in Sri Lanka geht - trotz Kriegszustand im Norden und Osten des Landes - in die letzte Phase. Das Foto zeigt eine Straßenszene in Jaffna.
- 25.04.07 Internationale Fachtagung Gewaltfreie Konfliktbearbeitung in Berlin - 50 Vertreter-innen von Friedensorganisationen aus allen Teilen Europas auf der Konferenz
Dr. Tilman Evers, Vorsitzender des Forums Ziviler Friedensdienst, eines der beiden deutschen Gastgeber der Konferenz, bilanziert: „Die Einrichtung eines Zivilen Friedensdienstes in Deutschland hat ähnliche Entwicklungen in vielen anderen europäischen Ländern mit angestoßen. Die Arbeit von Friedensfachkräften wird bald ebenso selbstverständlich sein wie die von Entwicklungshelfern.“
- 24.04.07 Der Präsident von pax christi, Bischof Algermissen, berichtete über seine Eindrücke aus dem Heiligen Land
Bischof Heinz Josef Algermissen (Fulda) berichtete in der Präsidiumssitzung am letzten Wochenende in Fulda ausführlich über seine subjektiven Eindrücke von der Reise der deutschen Bischöfe ins Heilige Land, die sie je drei Tage nach Galiläa und Jerusalem/Bethlehem führte. Dabei überreichte er der deutschen Sektion ein „Friedenslicht aus dem Heiligen Land“ in Form einer Taube. Dies ist ein Projekt der 2001 vom lateinischen Gemeindepfarrer in Taybeh gegründeten „Olivenzweig-Stiftung“: peacelamp@latinpat.org www.taybeh.info. Es soll beim deutschen Sekretariat für die Bewegung verfügbar sein und wird auf dem Nahostkongress von Bad Boll am 11.-13.Mai 2007 leuchten.
- 23.04.07 Kriegsdienstverweigerung aus Gewissensgründen ist im US-amerikanischen Militärrecht nicht vorgesehen - „Je mehr Zeit ich im Irak verbrachte, umso klarer wurde mir, daß alle Kriege falsch sind. Wie kann ich ein Ausführer, Vorbereiter oder Ermöglicher dieser Operationen sein? Ich kann es nicht und werde es nicht sein
“ (Agustin Aguayo)
Seit Mittwoch vergangener Woche ist Agustin Aguayo frei. Der US-amerikanische Soldat hatte nach einem einjährigen Einsatz im Irak fast 3 Jahre lang vergeblich versucht, als Kriegsdienstverweigerer aus Gewissensgründen anerkannt zu werden. Als seine Einheit im Anfang September vergangenen Jahres wieder in den Irak verlegt werden sollte, sprang er, als ihn ein Vorgesetzter dazu in Schweinfurt von zu Hause abholen sollte, aus dem Fenster und floh, stellte sich aber Ende September der Militärpolizei. Am am 6. März wurde er in Würzburg wegen Desertion zu 8 Monaten Gefängnis und zur uneherenhaften Entlassung aus der amerikanischen Armee verurteilt. Die pax christi-Bistumsstelle Würzburg hatte an einer Mahnwache vor der Kaserne, in der der Prozess stattfand, teilgenommen (siehe Foto), eine Prozessbeobachterin gestellt, und während des Prozesses und in den Tagen darauf Angehörige der Familie Agyayo und Abgeordnete von amerikanischen Friedensgruppen menschlich betreut.
- 18.04.07 Menschenrechtsverletzungen an Flüchtlingen und an Menschen ohne Aufenthaltsstatus
- 18.04.07 Perspektiven zur Gewaltüberwindung - Erstes Vorbereitungstreffen zur Internationale Ökumenischen Friedenskonvokation 2011
Am letzten Wochenende luden der Beauftrage des Weltkirchenrates für die Konvokation 2011, Geiko Müller Fahrenholz, und der Sprecher des Ökumenischen Netzes in Deutschland, Michael Held, zu einem ersten Beratungstreffen ein. Etwa 20 langjährig im Konziliaren Prozess für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung Engagierte waren gekommen und ebenso viele ließen sich entschuldigen. Nach Aussage von Müller-Fahrenholz war das Treffen in dieser Form und Zusammensetzung bisher einmalig. Generalsekretär Dr. Reinhard J. Voß nahm am Samstag für pax christi teil.
- 17.04.07 Erneuerte Homepage der Kooperation für den Frieden
Die Koperation für den Frieden, in der pax christi mit über 40 verwandten Friedensorganisationen seit mehreren Jahren zusammenarbeitet, hat ihre Homepage völlig neu eingerichtet. Sie gibt einen anschaulichen und informativen Einblick in die Aktivitäten dieses breiten Bündnisses.
Die Kooperation arbeitet auf der Basis folgender Grundsatzerklärung zusammen:
- 13.04.07 Pax Christi International (PCI) ruft zu Gebet und Aktion für Zimbabwe auf - Aktionstag am Samstag, den 14. April 2007
- 10.04.07 pax christi war seine Heimat - Trauer um Andreas Schillo
Der langjährige Vorsitzende der Statutenkommission, Andreas Schillo, verstarb in der Osternacht. Die Exequien finden am Freitag den 13.4. um 11:15 Uhr in der Kirche St. Servatius in Bonn-Friesdorf (Annaberger Str.) statt, die Beisetzung anschließend um 12 Uhr auf dem Friesdorfer Friedhof (Bernkasteler Str.).
Andreas Schillo wurde 86 Jahre alt. Trotz schwer Krankheit war er bis wenige Tage vor seinem Tod für pax christi aktiv. Zuletzt galt sein Engagement der Friedens- und Versöhnungsarbeit in der Region der großen Seen in Zentral-Afrika.
- 07.04.07 „Freunde, dass der Mandelzweig sich in Blüten wiegt, ist das nicht ein Fingerzeig, dass das Leben siegt?“ - Ein Ostergruß der pax christi-Vizepräsidentin Veronika Hüning
Morgen, liebe Freundinnen und Freunde von pax christi, werden wir Ostern feiern. Ostern das Fest, in dem uns jedes Jahr neu aufscheint: Unser Gott ist der Gott des Lebens. Doch zuvor müssen wir durch das Dunkel der Kartage hindurch. Es war der verratene, gefolterte, hingerichtete und begrabene Jesus, den Gott am Ostermorgen in ein neues Leben rief.
- 04.04.07 6. April - Karfreitag der Erinnerung an die Opfer des Genozids in Ruanda - Solidarisches Gedenken der deutschen Sektion von pax christi in dieser Karwoche
Hoffnung und Mitgefühl der deutschen Sektion von pax christi gelten in dieser Karwoche und besonders am Karfreitag den kleinen Organisationen, die auf Graswurzelniveau versuchen, Schuld und Versagen aufzuarbeiten und die Grundlagen für echte Versöhnung in den Herzen der Menschen aufzubauen. Wir denken dabei insbesondere an die ruandischen Mitgliedsorganisationen im Netzwerk Große Seen von Pax Christi International. Möge doch das Unwahrscheinliche geschehen und Ruanda seine innere Versöhnung geschenkt werden.
Am 6. April 1994 wurde ein Flugzeug mit den damaligen Präsidenten von Ruanda und Burundi an Bord beim Anflug auf den Flughafen von Kigali (Ruanda) mit einer Rakete
beschossen und zum Absturz gebracht.
- 02.04.07 Ostermärsche wenden sich gegen Auslandseinsätze der Bundeswehr - Friedensgruppen rufen zum G8-Protest nach Heiligendamm
Die Ostermärsche wenden sich gegen die Auslandseinsätze der
Bundeswehr und rufen zu den G8-Protesten nach Heiligendamm.
Gefordert wird der Truppen-Abzug aus Afghanistan und Irak, der
massive Anstrengungen für politische Lösungen und Verstärkung der
zivilen und wirtschaftlichen Unterstützung beinhalten soll. Auf
massiven Protest stößt deshalb die beschlossene Entsendung der
deutschen Tornados nach Afghanistan, die eine unmittelbare
Einbindung des deutschen ISAF-Kontingents in die "Enduring Freedom"-
Kampfeinsätze der US-Alliierten zur Folge hat und zur weiteren
"Irakisierung" Afghanistans beiträgt.
- 29.03.07 Wieczorek-Zeul: Streumunition weltweit verbieten - Bundesentwicklungsministerin unterstützt Forderungen des von pax christi mit getragenen „Aktionsbündnis Landmine.de“
"Wir müssen endlich dafür sorgen, dass Streumunition weltweit geächtet wird. Die Produktion, der Handel und vor allem die Verwendung dieser schrecklichen Waffen gehören verboten", erklärte Bundesentwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul nach einem Treffen mit Vertreterinnen und Vertretern von "Handicap International" und dem "Aktionsbündnis Landmine.de". Handicap International ist in rund 60 Ländern der Welt tätig, um Opfern von Streumunition und Minen zu helfen und bisher nicht explodierte Sprengkörper unschädlich zu machen.
- 28.03.07 Hohe Flüchtlingszahlen im Irak - Pax Christi International trägt das Problem vor den UN-Menschenrechtsausschuss
Pax Christi International hat zusammen mit anderen christlichen Organisationen ihre vor Wochen eingereichte schriftliche Eingabe am 22.März 20007 vor dem derzeit in Genf tagenden UN-Menschenrechtsausschuss erläutert.
In einer PCI-Presseerklärung vom 23.3.2007 heißt es, dass derzeit schätzungsweise jeden Monat etwa 100.000 Iraker ihr Land verlassen und dass seit der US-geführten Invasion von 2003 ungefährt 2 Mio Iraker ins Ausland geflüchtet sind. Hinzu kämen 1,8 interne Flüchtlinge im Irak selbst.
- 22.03.07 Zum 50. Jahrestag der Römischen Verträge - Auszüge aus dem pax christi Memorandum „Europa eine Seele geben“
Elemente eines weltoffenen Europas:
In der wechselvollen und komplexen Geschichte Europas ist deutlich geworden: Europa hat zahlreiche unterschiedliche Wurzeln, war immer multireligiös und ein Ort, an dem sich Menschen begegneten, unterschiedliche Kulturen aufeinander trafen und sich miteinander auseinander setzen mussten. Europa hat nur dann eine Zukunft, wenn wir Europa als ein „offenes Haus“ begreifen, das sich nicht an den Grenzen abschotten kann oder muss gegenüber „den Fremden“ jenseits der Grenzen und im Innern, sondern offen ist für die Welt, ihre Menschen und ihre Bedürfnisse.
Unser Leitbild für ein zukunftsfähiges Europa ist daher ein offenes Haus Europa, das sich an der Menschenwürde und an den Menschenrechten für alle orientiert. Dazu verpflichten uns sowohl die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte als auch unsere jüdisch-christliche Tradition mit dem Glauben an einen Gott, der den Menschen als sein Ebenbild geschaffen hat und damit jedem einzelnen Menschen eine einzigartige und unveräußerliche Würde verleiht.
- 16.03.07 Rassismus fordert Staat und Zivilgesellschaft - Die Internationale Woche gegen Rassismus findet vom 17.-25.März 2007 statt.
Als einer der 42 Kooperationspartner im Interkulturellen Rat unterstützt pax christi Deutschland die Internationale Woche gegen Rassismus vom 17.-25.3.2007.
Mehr Menschen und Initiativen als jemals zuvor beteiligen sich an der Internationalen Woche gegen Rassismus. Die bundesweit fast 500 geplanten Aktionen machen deutlich, dass viele Menschen vor Ort nicht gewillt sind, Rassismus und Fremdenfeindlichkeit ohne Widerspruch hinzunehmen. Diese Bereitschaft zum Engagement ist ein wichtiges und ermutigendes Zeichen angesichts des kontinuierlichen Anstiegs politisch rechts motivierter Straftaten und des Vordringens rassistischer und fremdenfeindlicher Einstellungen bis in die Mitte der Gesellschaft hinein.
- 15.03.07 Ökumenische FriedensDekade überreicht 10.000 Unterschriften - TV-Kommissarin Ulrike Folkerts und Prinzen-Sänger Sebastian Krumbiegel
gemeinsam gegen Landminen und Streubomben
pax christi ist Mitglied der Kampagne gegen Landminen und der Ökumenischen Friedensdekade. Beide Netzwerke arbeiten eng zusammen, wie dieses aktuelle Beispiel zeigt: In weniger als drei Monaten hat die Ökumenische FriedensDekade über
10.000 Unterschriften gegen Landminen und Streubomben gesammelt. Die Unterschriftenlisten
wurden am 13.3.2007 in Berlin von Sebastian Krumbiegel, Sänger bei den Prinzen, einer der
bekanntesten deutschen Popbands, und dem Geschäftsführer der Ökumenischen
FriedensDekade, Jan Gildemeister, an das Aktionsbündnis Landmine.de übergeben. Sebastian
Krumbiegel hat in diesem Jahr die Schirmherrschaft für die Ökumenische FriedensDekade
übernommen. Ulrike Folkerts, die beliebte Tatort-Kommissarin, nahm die Unterschriftenlisten in
ihrer Funktion als Schirmherrin der Landminen-Kampagne entgegen.
- 14.03.07 Briefwechsel zur Tornadoentscheidung zwischen Verteidigungsminister und pax christi-Präsident - Bischof Algermissen hatte Bedenken gegen die Entsendung von Tornados nach Afghanistan geltend gemacht.
In seinem Brief vom 7.2.2007 übermittelte pax christi-Präsident Bischof Heinz Josef Algermissen (Fulda) seine Bedenken gegen die Entsendung von Tornados nach Afghanistan. Die Antwort von Verteidigungsminister Dr. Franz Josef Jung traf am Tag der höchst umstrittenen Entscheidung des Bundestages am 9.3.2007 ein, der die von pax christi heftig kritisierte Entsendung mehrheitlich beschloss.
Der Brief des Bischofs lautete:
- 13.03.07 Empfang der Bürgermeisterin im historischen Friedenssaal zu Münster - Engagiertes pax christi-„Bistumsstellentreffen“
Vom 9.-11.März trafen sich in Münster auf Einladung der dortigen Bistumsstellen von pax christi VertreterInnen von über 20 pax christi-Bistums- und Regionalstellen zum Erfahrungsaustausch und zu Beratungen über die künftige Arbeit und Struktur. In der Mittagszeit demonstrierten alle Teilnehmenden vor der Lambertikirche gegen die laufende Asylpolitik mit dem "Unwörtern des Jahres", die sich seit 1992 ein halbes Dutzend mal auf die schäbige Politik gegenüber den Flüchtlingen in unserem Land bezogen, mit Beschönigungen wie etwa "Ausreisezentren" für die Abschiebegefängnisse.
- 09.03.07 Pax et Bonum für Ansgar - Vizepräsident Johannes Schnettler verabschiedet sich im Namen der pax christi-Bewegung von Ansgar Koschel beim Requiem in Steinbach/Ts. am 9.3.2007
Liebe Margret,
liebe Familie Koschel,
verehrte Weggefährten von Ansgar,
„Da müssen wir Ansgar fragen“, so haben wir nicht nur einmal im Präsidium von pax christi gesagt. Der Satz spiegelt sehr anschaulich die Bedeutung und Stellung wieder, die Ansgar Koschel sich in pax christi erworben hatte: durch sein Wirken als Generalsekretär, als einfaches Mitglied von pax christi, als Freund und Weggefährte.
Ansgar besaß Autorität. Eine wirkliche Autorität. Sie kam ihm zu aufgrund seiner Persönlichkeit, seines Wissens und seines Engagements; jenseits von Funktionen, Titel und Ämtern. Sein Wort hatte Gewicht, seine Beiträge orientierten in verfahrenen Debatten, seine Art konnte Gegensätze versöhnen.
- 09.03.07 Geben Sie Gewissensfreiheit, Mr. Bush! - Stellungnahme des Generalsekretärs der deutschen Sektion von pax christi, Dr. Reinhard J. Voß, zum Urteil gegen den US-Kriegsdienstverweigerer Augustin Aguayo
Das Urteil des US-Militärgerichts in den Würzburger Leighton Barracks gegen den US-Kriegsdienstverweigerer Agustín Aguayo am 6. März 2007 bringt diesem acht Monate Haft, die „unehrenhafte Entlassung“ aus dem Militär und den Verlust aller Bezüge. Es war allerdings eine Haftstrafe von bis zu sieben Jahren befürchtet worden.
Ein Pressevertreter von pax christi konnte den Verlauf des Prozesses beobachten und die Argumentation von Anklage und Verteidigung genau verfolgen.
- 06.03.07 Für die Freiheit des Gewissens und im Dienst der Versöhnung - pax christi trauert um den ehemaligen Generalsekretär
Dr. Ansgar Koschel
Mit großer Betroffenheit und tiefer Trauer haben wir die Nachricht vom plötzlichen Tod des langjährigen Generalsekretärs der deutschen Sektion der internationalen katholischen Friedensbewegung entgegen genommen. Noch vor fünf Wochen hat Ansgar Koschel bei einer Feierstunde in Speyer aus Anlass des nationalen Gedenktages für die Opfer des Holocaust Zeugnis abgelegt von seinem Weg der Friedens- und Versöhnungsarbeit. Die Erinnerungsarbeit, so sagte Ansgar Koschel am 27. Januar 2007 in Speyer, „ gehört zu dem, wofür pax christi steht: Versöhnung, Ent-feindung, für neuen Anfang, der die Opfer nicht übersieht, ihrer vielmehr gedenkt und lernt, dass Versöhnung / Entfeindung nicht auf Kosten anderer geschehen darf.“ Heute dürfen wir sagen, für diesen Auftrag hat Ansgar Koschel aus ganzem Herzen und mit ganzer Leidenschaft gelebt. Aus dieser Programmatik heraus hat er für pax christi gewirkt.
- 02.03.07 Vorbereitung der 3. Europäischen Ökumenischen Versammlung in Sibiu/Hermannstadt - Vizepräsidentin Veronika Hüning vertrat Pax Christi International in Wittenberg und berichtet
Vom 15.-18.2.2007 tagten in Wittenberg etwa 150 Delegierte aus 44 Ländern Europas, aus katholischen, protestantischen und orthodoxen Kirchen, zur Vorbereitung der 3. Europäischen Ökumenischen Versammlung in Sibiu/Hermannstadt, Rumänien. Diese Versammlung ist die dritte ihrer Art im Rahmen des Konziliaren Prozesses für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung - nach Basel 1989 und Graz 1997. Sie wird vom 4.-8. September 2007 mit weit über 2000 Delegierten unter dem Motto „Das Licht Christi scheint auf alle“ stattfinden. pax christi Deutschland wird durch Vizepräsidentin Veronika Hüning und Generalsekretär Dr. Reinhard J. Voß vertreten sein.
Veronika Hüning berichtet über ihre Eindrücke vom Vorbereitungstreffen in Wittenberg:
- 01.03.07 Ein Geschenk der Versöhnung findet seinen Platz - Neue Publikation in der Reihe IMPULSE erschienen
In einer Feierstunde mit Gottesdienst am 27. Januar 2007 in Speyer erhielt ein Kästchen mit Erde aus Auschwitz-Birkenau in der pax christi-Kapelle Speyer einen öffentlichen Platz. Das Kästchen war im Jahr 1984 ein Geschenk polnischer Freundinnen und Freunde an pax christi, das sie als Zeichen der Versöhnung Teilnehmer/-innen einer Sühnewallfahrt nach Auschwitz als Geschenk überreichten. Die Reden, die im Rahmen der Feierstunde gehalten wurde, die Predigt von Bischof Algermissen während des Gottesdienstes sowie das Totengedenken der Vizepräsidentin von pax christi, Veronika Hüning, nach der Niederlegung des Kästchens sind in der Publikation IMPULSE 14 dokumentiert. Die Broschüre kann ab sofort im pax christi-Sekretariat bestellt werden.
- 26.02.07 Pax Christi Konsultation in Zentralafrika beendet - Deklaration und Aktionsplan 2007-2010 in Kigali verabschiedet
In einer feierlichen Schlusssitzung unter Leitung von PCI-Vizepräsident Erzbishof Monsengwo aus Kisangani (DR Kongo) und der designierten PCI-Generalsekretaerin Claudette Werleigh (Haiti/Schweden) ging die 4. Regionalkonsultation von Pax Christi Große Seen am 22.2. zu Ende. Die Teilnehmenden aus Ruanda, Burundi, DRKongo und Europa reisten mit dem Gefühl wieder ab, eine gute Basis für die Friedensarbeit der nächsten Jahre gelegt zu haben.
- 21.02.07 Antragsfrist für die neue Bleiberechtsregelung läuft am 17. Mai aus. Nur wer um seine Rechte weiß, kann sie auch wahrnehmen! -
pax christi ruft dazu auf, mögliche Betroffene auf die Frist aufmerksam zu machen. Dabei muss vor falschen Hoffnungen gewarnt werden - Chancen dürfen jedoch auch nicht übersehen werden.
- 20.02.07 Regionalkonsultation von Pax Christi International in Zentralafrika - Deutsche Sektion ist durch ihren Generalsekretär vertreten
Die 4. Regionalkonsultation von "Pax Christi Grosse Seen" und Pax Christi International (PCI) findet vom 17. bis 22 Februar 2007 in Kigali, der Hauptstadt Ruandas statt. Sie führt etwa 60 Delegierte aus Ruanda, Burundi und der DR Kongo zusammen sowie einige Internationale von PCI, darunter Dr. Reinhard J. Voss, Generalsekretär der deutschen Sektion. Wir veröffentlichen hier seinen Bericht.
- 08.02.07 Neuerscheinung: Deutsche Rüstungsexporte und Europa - Bestellen Sie jetzt das IMPULSE-Heft!
"Deutsche Rüstungsexporte und Europa" ist der Titel der Broschüre, die seit heute im pax christi-Sekretariat erhältlich ist. Autor ist Fabian Sieber, pax christi-Mitglied aus Freiburg. Das Heft beschäftigt sich u.a. mit der Entstehung des europäischen Marktes für Rüstungsgüter, der Europäischen Verteidigungsagentur, dem europäischen Binnenmarkt und Zulieferungen für die Rüstungsindustrie sowie mit dem deutschen Rüstungskontrollsystem.
- 05.02.07 Keine Vorbereitung eines Angriffskrieges gegen den Iran!
pax christi fordert Deeskalation und Direktverhandlungen
- 01.02.07 Tornados nach Süd-Afghanistan würden Aufbauhilfe der Bundeswehr konterkarieren! - Der Friedensforscher Prof. Berthold Meyer von der Hessischen Stiftung Friedens- und Konfliktforschung unterstützt pax christi in ihrer Ablehnung.
Die Bundesregierung hat ihre Entscheidung zum Einsatz der Tornado-Aufklärungsflugzeuge im Süden Afghanistans auf den 7.2.2007 verschoben und der Bundestag wird sich wohl im März mit dieser Frage abschließend befassen.
In einem Beitrag für die Zeitschrift der deutschen Sektion „pax zeit“ (Nr. 1-2007) schreibt Prof. Berthold Meyer, dieser Einsatz würde die „geltende Trennung zwischen der auf den Wiederaufbau gerichteten ISAF und den Antiterror-Kampftruppen der OEF völlig verwischen.“ Prof. Meyer ist Projektleiter in der Forschungsgruppe Rüstungskontrolle und Abrüstung bei der HSFK in Frankfurt/Main (www.hsfk.de).
- 30.01.07 Öffentlichkeitsarbeit wirksam verstärken! - Strategiekonferenz der Kooperation für den Frieden zur Militarisierung der deutschen Außenpolitik
Bei der Strategiekonferenz am 20.-21.1.2007 in Bielefeld näherten sich die drei Arbeitsgruppen dem Thema sehr unterschiedlich, aber sehr konkret. Die Kritik am Weißbuch der Bundeswehr und an den Aspekten der Militarisierung im EU-Verfassungsentwurf führte zu unterschiedlichen Aktionsvorschlägen:
eine vom BSV getragene Kampagne „Vorrang für zivile Konfliktbearbeitung“, eine von der IPPNW forcierte Plakataktion für eine Energiewende („Wer Frieden will, muss energiepolitisch umsteuern“) und eine von pax christi angekündigte Öffentlichkeitsoffensive, die die Ablehnung einer Wohlstandssicherung durch Militär zur Glaubensfrage erhebt.
- 27.01.07 pax christi begeht den Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus in Speyer - Großer Zuspruch und eindrucksvolle Reden bei der zentralen Veranstaltung von pax christi
Mit einer gut besuchten, würdigen Feierstunde und einem Gottesdienst mit pax christi-Präsident Bischof Heinz Josef Algermissen aus Fulda beging die deutsche Sektion von pax christi den Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus in Speyer (siehe die Meldung vom Vortag). Zum Abschluss wurde ein polnisches Geschenk der Versöhnung von 1984, ein Gefäß mit Erde aus Auschwitz-Birkenau, neben Vitrinen mit Erde aus Hiroshima, Lourdes und anderen Orten des Gedenkens in der Wand der pax christi-Kapelle unter der Kirche St. Bernhard eingefügt. Mit eindringlichen Worten mahnten alle RednerInnen die bleibend aktuelle Notwendigkeit kritischen Gedenkens an.
- 26.01.07 Ein Geschenk der Versöhnung aus Polen wird durch pax christi-Präsident Bischof Algermissen (Fulda) und Kardinal Dziwisz (Krakau) gewürdigt - Erde aus Auschwitz-Birkenau erhält am Holocaust-Gedenktag in der pax christi-Kapelle Speyer einen öffentlichen Ort
Am 27. Januar 2007, dem deutschen Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus, wird pax christi einem Gefäß mit Erde aus Auschwitz-Birkenau in der pax christi-Kapelle der Kirche des Hl. Bernhard von Clairvaux in Speyer einen öffentlichen Platz geben. Dieses ist ein Geschenk polnischer Freundinnen und Freunde, das sie anlässlich einer Sühnefahrt nach Auschwitz im Jahre 1984 als Zeichen der Versöhnung an pax christi überreichten. pax christi sieht heute die Zeit gekommen, die damalige Geste der Versöhnung öffentlich zu würdigen und mit einem dauerhaften Ort für die Erde aus Auschwitz-Birkenau ein Zeichen gegen das Vergessen zu setzen. Im Rahmen einer Feierstunde und eines Gottesdienstes mit dem Präsidenten der deutschen Sektion von pax christi, Bischof Heinz Josef Algemissen aus Fulda, wird dem Geschenk der Versöhnung dieser öffentliche Platz gegeben. Die Feier beginnt am Samstag, dem 27.1.2007, um 14.30 Uhr im Bistumshaus St. Ludwg am Dom zu Speyer.
- 23.01.07 Offener Brief von pax christi an Bundeskanzlerin Merkel: Keine Tornados nach Afghanistan! - Die katholische Friedensbewegung pax christi ist außerordentlich beunruhigt.
Der Offene Brief von Generalsekretär Dr. Reinhard J. Voß an Bundeskanzlerin Merkel, der gleich lautend auch an Verteidigungsminister Jung ging und den Fraktionsvorsitzenden aller Bundestagsparteien sowie der Presse bekannt gemacht wurde, hat folgenden Wortlaut:
- 17.01.07 Ein Geschenk der Versöhnung findet seinen Platz
Zum Holocaust-Gedenktag, dem 27. Januar 2007, lädt die deutsche Sektion von pax christi herzlich nach Speyer ein, um dem Geschenk der polnischen Kirche an pax christi aus dem Jahre 1984 mit Erde aus Auschwitz-Birkenau seinen bleibenden Platz in der dortigen pax christi-Kapelle zu geben.
Dies geschieht im Rahmen einer Feierstunde und eines Gottedienstes - mit Gästen aus Polen und Frankreich.
Unser pax christi-Präsident, Bischof Heinz Josef Algermissen aus Fulda, wird an der Feierstunde teilnehmen, mit uns den Gottesdienst feiern und die Zeremonie leiten.
- 17.01.07 Beisetzung von Altbischof Dr. Hermann Josef Spital
Am 17. Januar fand die Beisetzung des am Abend des 10. Januar 2007 verstorbenen ehemaligen Präsidenten der deutschen Sektion von pax christi, Dr. Hermann Josef Spital, statt.
Der Sarg des Alt-Bischofs von Trier wurde unter großer Anteilnahme der Bevölkerung und in Anwesenheit vieler Prominenter aus Kirche, Gesellschaft und Staat von der Jesuitenkirche aus durch die Stadt zum Dom geführt.
- 15.01.07 Öffentlichkeit und Friedensbewegung zwischen Widerstand und Public Relations - pax christi lädt mit ein zur 4. Strategiekonferenz der Kooperation für den Frieden in Bielefeld am nächsten Wochenende vom 20./21.2.2007
Die öffentliche Wirkung der Friedensbewegung ist von besonderer Bedeutung, da Rüstungs- und Kriegspolitik immer auch auf die Akzeptanz in der Bevölkerung angewiesen ist. Deshalb stellt sich die öffentliche Konferenz folgenden Fragen:
Wer ist eigentlich „die Öffentlichkeit“, die wir ansprechen wollen? Welche verschiedenen Öffentlichkeiten können wir identifizieren und mit welchen Mitteln erreichen wir sie? Wie können wir mehr Menschen motivieren und aktivieren?
Wie gewinnen wir eine breitere Öffentlichkeit für unsere friedenspolitischen Alternativen?
- 12.01.07 Gemeinsame Gebetsstunde zum Weltfriedenstag am 12. Januar 2007 - pax christi ruft zum Gebet für den Weltfrieden auf - zusammen mit anderen katholischen Verbänden
Die katholischen Verbände haben zum Weltfriedenstag (1.1.2007) für ihre Gemeinsame Gebetsstunde am Freitag, dem 12.1.2007, das Motto gewählt: „menschenwürdig leben - friedensfähig werden“. Die heutige Gebetsstunde wird eröffnet mit den Worten: „Unser persönlicher, kirchlicher, gesellschaftlicher und politischer Einsatz für Gerechtigkeit und Frieden findet seinen Glaubwürdigkeitstest, seinen „Eignungstest“ in unserer eigenen Person. Wir wollen von Herzen den Frieden suchen, ja, wie Paulus sagt, ihm „nachjagen“
“
- 11.01.07 Ein Bischof im Dienst am Frieden - pax christi trauert um ihren gestern Abend verstorbenen ehemaligen Präsidenten,
Altbischof Dr. Hermann Josef Spital
Der Trierer Altbischof Dr. Hermann Josef Spital ist am Abend des 10. Januar im Alter von 81 Jahren in Münster verstorben. 20 Jahre lang, von 1981 bis 2001, war er Bischof von Trier. Die Beisetzungsfeierlichkeiten beginnen am Mittwoch, 17. Januar um 10 Uhr in der Jesuitenkirche. Von hier führt das Trauergeleit in den Trierer Dom zum Pontifikalrequiem. Danach findet die Beisetzung in der Krypta statt.
pax christi würdigt ihn mit diesem Nachruf.
- 10.01.07 pax christi ist engagiert in der EU-Verfassungsdiskussion - pax christi ermutigt die deutsche EU-Ratspräsidentschaft zu einem Neuansatz beim EU-Verfassungsvertrag.
pax christi begrüßt grundsätzlich die Bemühungen um eine EU-Verfassung als politischer Grundlage unseres vereinten, weltweit Frieden und Gerechtigkeit fördernden Kontinents. Der Jahreskongress der deutschen Sektion im Mai 2006 „Europas Friedenspflicht und soziale Verantwortung: Welches Europa wollen wir?“ formulierte die beiden anstehenden „Grundfragen“ so:
- 22.12.06 Frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr 2007!
Die deutsche Sektion von pax christi wünscht Ihnen allen ein gesegnetes, friedliches Weihnachtsfest und einen guten Start ins neue Jahr. Das pax christi-Sekretariat ist geschlossen vom 21. Dezember bis einschließlich 2. Januar 2007. Ab Mittwoch, dem 3. Januar, ist das Büro wieder besetzt.
- 20.12.06 Bleiberecht-Beschluss der Innenminister „enttäuschend“ - Katholische Kirche: „Humanitäre Aspekte insgesamt nur unzureichend berücksichtigt“
Als „enttäuschend“ bewertet die katholische Kirche, dass der jüngste Beschluss der Innenminister der Länder zum Bleiberecht für langjährig geduldete Flüchtlinge die humanitären Aspekte „insgesamt nur unzureichend berücksichtigt“ habe. Der Beschluss bleibe weit hinter den „berechtigten Erwartungen“ der Kirchen zurück, kritisiert Weihbischof Josef Voß aus Münster, der Vorsitzende der Migrationskommission der Deutschen Bischofskonferenz. Die jetzt getroffene Reglung greife ein seit Jahren drängendes Problem „endlich“ auf, sie könne aber nur ein erster Schritt sein: „Entscheidende Probleme bleiben offen.“
- 19.12.06 Rüstungsexporte als Sicherheitsrisiko - Kirchen kritisieren Lieferungen in Spannungsgebiete
Als unglaubwürdig betrachtet die Gemeinsame Konferenz Kirche
und Entwicklung (GKKE) den Anspruch der Bundesregierung, eine restriktive
Rüstungsexportpolitik zu verfolgen.“Wir halten die Politik für expansiv“, erklärte der
Evangelische Vorsitzende der ökumenischen Organisation, Prälat Stephan Reimers, bei
der Vorstellung des Rüstungsexportberichts der GKKE am Montag in Berlin. Basis für diese
Einschätzung der GKKE sei der steile Anstieg des Werts der exportierten Kriegswaffen
um mehr als 40 Prozent auf 1,65 Milliarden € im Jahr 2005 gegenüber 1,13 Milliarden €
im Vorjahr. Auch bei den Rüstungsgütern gibt es nach den von der Bundesregierung
vorgelegten Zahlen einen Anstieg von 3, 8 Milliarden € auf 4,2 Milliarden €.
- 18.12.06 Advents- und Weihnachtsbriefe, Wünsche und Gebete nach Bethlehem
Wie jedes Jahr im Dezember lädt Pax Christi International (PCI) mit befreundeten Organisationen dazu ein, Advents- und Weihnachtsbriefe, Wünsche und Gebete an die Menschen in Bethlehem zu schreiben. "Einen Wunsch oder ein Gebet mittels E-Mail zu senden ist ein wichtiger Weg zur Kommunikation mit vielen Menschen, die sich nach einem Wort der Hoffnung sehnen. Unsere Partner in Bethlehem sind sehr froh über Wünsche und Gebete von Menschen von außerhalb der Region, sowohl als persönliche wie auch als geistliche Zeichen der Verbundenheit und Hoffnung in der Weihnachtszeit.", heißt es in dem Aufruf von PCI.
- 15.12.06 pax christi problematisiert Konzepte von Rohstoffsicherung als neuer Aufgabe der Bundeswehr - Beschluss des Präsidiums
„Die deutsche Sektion befasst sich im kommenden Jahr mit den Konzepten von Rohstoffsicherung als neuer Aufgabe der Bundeswehr im Weißbuch der Bundesregierung. Wir bewerten diese Überlegungen als Bruch des Grundgesetzes und als Aufkündigung des Konsenses, dass zur Durchsetzung wirtschaft¬licher Interessen und zur Wohlstandssicherung keine militärische Gewalt angewendet werden darf. Die deutsche Sektion thematisiert diese Frage als Bekenntnisfrage für Christen.“
- 13.12.06 „Friede hängt von dir ab! Zusammen leben in Schule und Gruppe“
Schulklassen und Jugendgruppen sind herzlich dazu eingeladen, an einem Wettbewerb teilzunehmen, der von den deutschen, französischen, britischen und portugiesischen Sektionen von pax christi ausgeschrieben wird. Es soll eine Powerpoint-Präsentation von max. 2 Minuten auf CD erstellt werden, in der dargestellt wird, was ein friedliches Miteinander in Schule und Gruppe ausmacht. Als 1. Preis winkt eine Einladung nach Brüssel im Frühjahr 2007
- 11.12.06 Stellungnahme des Generalsekretärs der deutschen Sektion von pax christi, Dr. Reinhard J. Voß, zum anstehenden US-Strategiewechsel im Irak
Am 6.12.2006 hat unter dem Druck von Wahlniederlagen der Republikaner in den USA die sog. Baker-Hamilton-Kommission zum Irakkrieg deutlich gemacht: „Wir empfehlen nicht, den gegenwärtigen Kurs beizubehalten.“
Die überparteiliche Kommission empfiehlt als militärisches Ziel, im ersten Quartal 2008 "alle Kampfbrigaden aus dem Irak abzuziehen", die nicht für notwendige Schutzaufgaben benötigt werden. Statt auf Kampfaufgaben sollten sich die verbleibenden US-Soldaten auf die Ausbildung der irakischen Armee konzentrieren. Auch in der Diplomatie legt die Kommission dem Weißen Haus eine Abkehr von der bisherigen Politik nahe.
- 10.12.06 Internationaler Tag der Menschenrechte
pax christi erinnert am heutigen 10. Dezember, dem Jahrestag der Verabschiedung der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte durch die UN im Jahre 1948, an die zahllosen Menschenrechtsverletzungen weltweit und gedenkt der Opfer.
- 08.12.06 Friedenspreis 2006 von Pax Christi International an zwei libanesische Preisträger - Am heutigen Freitag wird der Pax Christi Peace Award 2006 verliehen
Herr Rami Khouri und Frau Ogarit Younan werden am 8.12.2006 im Rahmen der Dritten Regionalen Konsultation zum Nahen Osten von Pax Christi International (PCI) in Larnaka, Zypern, geehrt.
- 06.12.06 menschenwürdig leben - friedensfähig werden - Arbeitshilfe zur Gemeinsamen Gebetsstunde am 12. Januar 2007 zum Weltfriedenststag
Auch im kommenden Jahr ruft pax christi gemeinsam mit anderen katholischen Organisationen auf zur Teilnahme an der Gemeinsamen Gebetsstunde zum Weltfriedenstag. Dazu wurde eine Arbeitshilfe herausgegeben, in der das Papstmotto für den Weltfriedenstag am 1.1.2007 "Die menschliche Person, Herzmitte des Friedens" aufgegriffen und mit dem Titel der Arbeitshilfe interpretiert wurde: "menschenwürdig leben - friedensfähig werden".
- 04.12.06 Ein Geschenk der Versöhnung findet seinen Platz - Erde aus Auschwitz-Birkenau erhält in der pax christi-Kapelle Speyer einen öffentlichen Ort - Einladung zu Feierstunde und Gottesdienst am 27. Januar 2007 in Speyer
Am 27. Januar 2007, dem deutschen Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus, wird pax christi einem Kästchen mit Erde aus Auschwitz-Birkenau in der pax christi-Kapelle der Kirche des Hl. Bernhard von Clairvaux in Speyer einen öffentlichen Platz geben. Dieses Kästchen ist ein Geschenk polnischer Freundinnen und Freunde, das sie anlässlich einer Sühnefahrt nach Auschwitz im Jahre 1984 als Zeichen der Versöhnung an pax christi überreichten. pax christi sieht heute die Zeit gekommen, die damalige Geste der Versöhnung öffentlich zu würdigen und mit einem dauerhaften Ort für die Erde aus Auschwitz-Birkenau ein Zeichen gegen das Vergessen zu setzen.
- 01.12.06 Father J.J. Bernard, OMI wegen Landesverrat angeklagt
Schlechte Nachrichten aus Jaffna: Der Direktor des von pax christi und dem Oblatenorden getragene Direktor des Centre for Peace and Reconciliation und drei weiterer Personen stehen unter Anklage. Wir werten das Verfahren als Angriff auf die Friedensarbeit vor Ort.
- 01.12.06 „andere achten“ heißt das neue Motto - Die Ökumenische FriedensDekade legt das Thema für 2007 fest.
Gerade erst wurde die diesjährige 27. Ökumenische FriedensDekade mit dem Buß- und Bettag abgeschlossen, da hat der Trägerkreis auf seiner Sitzung in Fulda am 27./28.11.2006 schon das Motto für das Jahr 2007 beschlossen. „andere achten“ ist das zentrale Motto im kommenden Jahr, mit dem das Thema politischen, kulturellen und religiösen gegenseitigen Respekts sowie die Forderung nach uneingeschränkter Anerkennung des anders Denkenden ins Zentrum der Friedensarbeit gestellt wird.
- 30.11.06 Friedensappell Papst Benedikts XVI. - Seine Türkeireise steht unter dem Motto „Christus ist unser Friede“
Die derzeitige Papstreise unter dem Motto der „pax christi“ betont somit auch die Anliegen der internationalen katholischen Friedensbewegung. Papst Benedikt XVI. hat in der Türkei bei seinem ersten Gottesdienst vor dem Marienheiligtum bei Ephesus zum Frieden, besonders im Nahen Osten, aufgerufen.
- 26.11.06 Adolfo Perez Esquivel wird heute 75 - pax christi gratuliert dem argentinischen Friedensnobelpreisträger zum 75. Geburtstag
Der argentinische Menschenrechtler Adolfo Perez Esquivel wird am heutigen Sonntag 75 Jahre alt. Er erhielt nach 14monatiger Haft unter der Mlitärdiktatur und weltweiten Protesten, die schließlich zu seiner Freilassung führten, 1980 den Friedensnobelpreis. In Deutschland wurde der Architekt und Künstler breiten Kreisen bekannt durch ein Hungertuch, das er für Misereor schuf. Er war lange Jahre Koordinator von SERPAJ (Servicio Paz y Justicia), einem Ökumenischen Dienst für Frieden und Gerechtigkeit, der heute in 14 Ländern vertreten ist.
- 22.11.06 Alltägliche Gewalt und Spannungen in der Westbank
Die pax christi-Freiwillige Ursel Kamman berichtet über ihre Erfahrungen im Rahmen des Ökumenischen Begleitdienstes für Palästina und Israel. Ihr Bericht gibt einen Einblick in den Alltag der Menschen in der Westbank.
- 22.11.06 Grundsatz-Kritik am Weißbuch der Bundesregierung - Kooperation für den Frieden begrüßt die Strafanzeige des Aachener
Friedenspreis e.V. gegen Kanzlerin und Verteidigungsminister
In der Presseerklärung der Kooperation vom 22.11.2006 heißt es:
"Der Kooperationsrat der Kooperation für den Frieden, der
Dachorganisation von 40 Friedensorganisationen in Deutschland,
begrüßt die Aktion des Aachener Friedenspreis e.V., der mit seiner
Strafanzeige deutlich die Frage der juristischen Zulässigkeit der im
"Weißbuch 2000 zur Sicherheitspolitik Deutschlands und zur Zukunft der
Bundeswehr" verfolgten Militärstrategie aufwirft. Auch uns beunruhigen
die dort vertretenen Positionen.
- 21.11.06 "Weg mit der Mauer in Palästina - Europa und der Israel-Palästina-Konflikt" - Konferenz am Samstag, 18. November 2006 in Berlin: Engagierte Initiativen zum Israel-Palästina-Konflikt
Überall würde man sich über mögliche Sanktionen gegen Israel erregen, monierte Jeff Halper als ein Repräsentant der israelischen Friedensbewegung vor mehr als 200 ZuhörerInnen der Konferenz „Weg mit der Mauer in Palästina“. Doch wer merke auf, wenn Deutschland der Bürgermeisterin von Ramallah, Janet Michael, die Einreise zur Teilnahme an dieser Konferenz der Friedens- und Solidaritätsbewegung verweigert? Da mit der Person Michaels nicht nur sie selbst sondern zugleich ihr Volk boykottiert würde, forderte er ein starkes Zeichen des Protestes.
- 20.11.06 Claudette Werleigh wird neue Generalsekretärin von Pax Christi International - Amtsantritt in einem Jahr
Das Präsidium von Pax Christi International (PCI) benannte in seiner Sitzung am 13./14. November 2006 in Brüssel Frau Claudette Antoine Werleigh (Haiti/Uppsala) ab November 2007 als Nachfolgerin von Etienne de Jonghe, der Ende 2007 in Rente geht.
Claudette Werleigh hat breite internationale Erfahrung in gewaltfreier Friedens-, Gerechtigkeits- und Versöhnungsarbeit. Sie war Vizepräsidentin und Mitglied des PCI-Präsidiums
- 15.11.06 pax christi fordert eine großzügige Bleiberechtsregelung für langjährig in Deutschland geduldete Menschen
Wenige Tage vor der entscheidenden Konferenz der Innenminister beschloss die Delegiertenversammlung der deutschen Sektion von pax christi am 12. November in Fulda einen Forderungskatalog an die Innenminister. Dieser Katalog wurde am 13. November Bundesinnenminster Wolfgang Schäuble und dem Vorsitzenden der ständingen Konferenz der Innenminister Kurt Beckstein (CSU) zugesandt. Wir dokumentieren den Text an dieser Stelle:
- 14.11.06 ...UND RAUS BIST DU. - Die Ökumenische FriedensDekade 2006 hat begonnen
Am vergangenen Sonntag, dem 12. November, begann die diesjährige Ökumenische FriedensDekade, sie endet traditionell zehn Tage später mit dem Buß- und Bettag am 22. November. Ein zentraler Eröffnungsgottesdienst der FriedensDekade fand am Montag in der Nikolaikirche in Leipzig statt. Das diesjährige Motto "...UND RAUS BIST DU." soll deutlich machen, wie in der heutigen Zeit überall auf der Welt, auch in Deutschland, Menschen aus sozialen und gesellschaftlichen Zusammenhängen herausgerissen und ausgegrenzt werden. Die deutsche Sektion von pax christi ist Mitträgerin der Ökumenischen Friedensdekade.
- 13.11.06 Die etwas andere DV 2006 - Beschlüsse der pax christi-Delegiertenversammlung vom letzten Wochenende
Die Delegiertenversammlung 2006 hat ein dichtes Programm diszipliniert und konstruktiv bewältigt. Der aufwändigste Teil war der ganztägige workshop am Samstag unter Leitung eines Außen-Moderators - zum so genannten „Perspektivenpapier“, das in der Grundstruktur bestätigt und in vielen Einzelheiten verbessert und konkretisiert wurde. Es bietet eine gute Planungsgrundlage für das neue Präsidium und die Bewegung insgesamt.
- 11.11.06 Veronika Hüning und Johannes Schnettler als Vizepräsidentin und Vizepräsident wiedergewählt - Wahl des Präsidiums für die neue Amtsperiode 2006 bis 2009
Die Delegiertenversammlung (DV) der deutschen Sektion von pax christi wählte am späten Samstagabend im Bonifatiushaus Fulda das neue Präsidium. Veronika Hüning und Johannes Schnettler stellten sich in engagierten Vorstellungsreden der neuen Herausforderung.
- 09.11.06 Delegiertenversammlung von pax christi stellt Weichen am Wochenende
Vom 10.-12.November 2006 tagt die Delegiertenversammlung (DV) der deutschen Sektion von pax christ in Fulda. Das Präsidium, dessen große Mehrheit bei dieser DV zur Wiederwahl für die nächsten drei Jahre antritt, hat ein umfangreiches Perspektivenpapier mit 20 Unteranträgen vorgelegt, die ganztägig am kommenden Samstag beraten werden sollen. Mit diesen Vorschlägen folgt das Präsidium einem Auftrag der DV 2005 und bündelt darin zahlreiche Beratungen des letzen Jahres auf allen Ebenen der Sektion. Es geht insbesondere um die spirituell-politsche Grundlegung der Arbeit, um zahlreiche aktuelle Struktur-Fragen und um Aspekte der politischen Akzentuierung und Wirksamkeit der Arbeit von pax christi.
Damit zusammenhängend steht auch die Wahl der Kommissionen für die nächsten Jahre an.
- 08.11.06 Bedenken gegen die Verlängerung des Mandats für "Enduring Freedom" in Afghanistan - Offener Brief von pax christi an die Fraktionen des Deutschen Bundestages
Generalsekretär Dr. Reinhard J. Voß äußert die Besorgnis zu der am Freitag, dem 10.11.2006, geplanten Verlängerung des Mandats für "Enduring Freedom" in Afghanistan und bittet die Abgeordneten des Bundestages, sich für den sofortigen Rückzug der KSK-Einheiten und für eine konkrete politische Exitstrategie einzusetzen, "die wir schon seit Jahren einklagen und die nach meiner Kenntnis nicht zuletzt auch von vielen Soldaten erwartet wird".
- 06.11.06 Bundesverdienstkreuz für Karl Föster
Karl Föster aus Arnsberg, eines der ältesten Mitglieder der deutschen Sektion von pax christi, wird heute mit dem Verdienstkreuzes am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland geehrt. Wir gratulieren ihm herzlich und drücken unsere besondere Freude darüber aus, einen Menschen wie Karl in unserer Mitte zu haben. Wer Karl Föster anlässlich der Ordensverleihung eine Freude machen möchte,
- 02.11.06 Olivenholzarbeiten als Hilfe zur Selbsthilfe in Palästina - Bestellen Sie die schönen Arbeiten und unterstützen Sie damit Projekte in Palästina!
Der Heilig-Land-Hilfsfonds von pax christi bietet Olivenholzarbeiten von Holzschnitzern in Bethlehem zum Verkauf an. Der vom Heilig-Land-Fonds erzielte Überschuss aus dem Verkauf der Holzarbeiten fließt an die dortigen Kirchen, die mit dem Geld Bedürftige unterstützen oder Kleinkredite geben können. Ein Beispiel aus dem Jahr 2005:
- 31.10.06 Verzweiflung nach ergebnislosen Verhandlungen zwischen der sri-lankischen Regierung und der LTTE - Friedenszentrum in Jaffna dokumentiert Menschenrechtsverletzungen
Father J.J. Bernard (OMI), der Direktor des Friedenszentrums in Jaffna, berichtete telefonisch von der Lage auf der Halbinsel. Die rund 600.000 Bewohner bleiben weiterhin von der Außenwelt isoliert, die einzige Straße nach Norden - die A 9 - bleibt geschlossen. Regierung und LTTE kamen am 28./29. Oktober bei ihren Gesprächen in Genf weder in der Frage der A 9 noch in anderen Punkten zu positiven Ergebnissen. Die Versorgungslage der Zivilbevölkerung in Jaffna verschlechtert sich von Tag zu Tag. Die Stromversorgung ist praktisch zusammengebrochen, Trinkwasser und vor allem Lebensmittel sind knapp. Hinzu kommen permanente Übergriffe des Militärs gegen die Zivilbevölkerung.
- 26.10.06 Verhandlungen um Bleiberechtsregelung und Zuwanderungsverschärfung - PRO ASYL fordert echtes Aufenthaltsrecht statt Duldung und veröffentlicht „Katalog der Grausamkeiten“ zum Zuwanderungsrecht.
Die nächste Innenministerkonferenz im November wird erneut über ein Bleiberecht für langjährig geduldete Ausländer/innen beraten. Die pax christi-Kommission „Asyl/Flüchtlinge“ fordert seit längerem eine großzügige Bleiberechtsregelung und arbeitet als Mitglied von Pro Asyl in der Kampagne mit. Die Diskussion zum Bleiberecht wird zunehmend gekoppelt an eine erneute Verschärfung des Zuwanderungsrechtes. Dazu hat PRO ASYL am 26.10.2006 einen „Katalog der Grausamkeiten“ mit 35 Vorschlägen aus dem Bundesinnenministerium versandt.
- 25.10.06 Das Weißbuch der Bundesregierung benutzt den erweiterten Sicherheitsbegriff zur Ausdehnung des militärischen Auftrages. - Stellungnahme von Dr. Reinhard J. Voß,
Generalsekretär von pax christi Deutschland
Das heute vom Bundeskabinett verabschiedete und morgen im Bundestag debattierte „Weißbuch 2006 zur Sicherheitspolitik Deutschlands und zur Zukunft der Bundeswehr“ schafft mit dem Hinweis auf die historisch angeblich neuartige „vernetzte Sicherheit“ eine Legitimierung der deutschen Armee als weltweiter „Bundeswehr im Einsatz“.
- 25.10.06 50 Jahre Wehrpflicht sind genug! - aej und Zentralstelle KDV starten "Schwarzbuch Wehrpflicht"
Die von pax christi mit getragene Zentralstelle KDV startet in diesen Tagen gemeinsam mit der Evangelischen Jugend in Deutschland das Projekt "Schwarzbuch Wehrpflicht". Junge Wehrpflichtige werden aufgerufen, sich via Internet an der Erstellung dieses Schwarzbuchs zu beteiligen.
- 24.10.06 Zweites Jahrbuch Gerechtigkeit (2006) erscheint zu „Reichtum - Macht Gewalt“
Das Jahrbuch Gerechtigkeit wird zum zweiten Mal von einem breiten kirchlich-ökumenischen Herausgeberkreis, dem auch pax christi Deutschland angehört, herausgegeben. Erstmals ist darin ein ausführlicher kirchlicher Beitrag zur sicherheitspolitischen Grundausrichtung enthalten, den der Lenkungsausschuss des Projektes verantwortet: Menschliche Sicherheit gewährleisten, Gewalt überwinden, das Streben nach Reichtum begrenzen.
- 23.10.06 pax christi-Begegnungsreise in Palästina - Tagebuchnotizen von der derzeit stattfindenden Fahrt
Einige pax christi Mitglieder - insbesondere aus den Bistumsstellen Rottenburg-Stuttgart und München - sind derzeit auf einer Begegnungsreise durch Palästina und geben erste Eindrücke ihrer Reise wieder. Sie können die einzelnen Stationen miterleben.
- 23.10.06 Bericht einer pax christi-Freiwilligen des Ökumenischen Begleitprogramms ÖFPI) für Palästina und Israel aus Yanoun
- 19.10.06 Kein Geld für die Armen? - Sechster Social Watch Deutschland Report vorgelegt: Nichtregierungsorganisationen fordern neue Wege
zur Finanzierung nachhaltiger Entwicklung in Deutschland und weltweit.
In den letzten fünfzehn Jahren hat sich in nahezu in jedem vierten Land der Erde die soziale Situation in Teilbereichen wie Bildung oder Gesundheit verschlechtert. Dies belegt der sechste Social Watch Deutschland Report, den deutsche Nichtregierungsorganisationen - darunter pax christi Deutschland - am 16. Oktober 2006 in Bonn der Öffentlichkeit vorstellten.
- 18.10.06 pax christi-Begegnungsfahrt nach Palästina - Mitglieder von pax christi in den Diözesen Rottenburg-Stuttgart und München derzeit in Palästina unterwegs
Vom 17.-28.Oktober 2006 findet eine pax christi-Begegnungsfahrt nach Palästina statt, die von den Bistumsstellen Rottenburg-Stuttgart und München durchgeführt wird. Etwa zwanzig Teilnehmende sind unterwegs.
- 17.10.06 Sri Lanka am Abgrund? pax christi fordert Wiederaufnahme von Gesprächen!
Die deutsche Sektion von pax christi ist äußerst besorgt über die ständig zunehmende Gewalt. Wir fordern beide Konfliktparteien - Regierung und LTTE - auf, das für den 28. und 29. Oktober in Genf anberaumte Gespräch nicht abzusagen. Wir fordern von den Konfliktparteien, sich auf substantielle Friedensverhandlungen einzulassen und eine politische Lösung des Konfliktes anzustreben.
- 16.10.06 Versöhnungsfonds der katholischen Kirche in Deutschland mit Veranstaltung in Mainz abgeschlossen
Am 12. Oktober fand der Versöhnungsfonds seinen offiziellen Abschluss. Christamaria Weber, die Geschäftsführerin der deutschen Sektion, berichtete kurz über die vom Versöhnungsfonds geförderten pax christi-Projekte. Die Festreden hielten Karl Kardinal Lehmann und Professor Dr. Wladyslaw Bartoszewski (ehem. polnischer Außenminister).
- 11.10.06 Rundbrief der pax christi-Bistumsstelle Berlin über ihre Hilfsprojekte im Norden Sri Lankas & Tamil Nadu
Der Rundbrief gibt auch einen guten Überblick über die Lage der Zivilbevölkerung seit dem Wiederaufflammen des Bürgerkrieges im August und das ZFD-Projekt der deutschen Sektion in Jaffna.
- 10.10.06 Die Welt wird nur atomwaffenfrei durch Verhandeln und Abrüsten! - pax christi mahnt nach Nordkoreas Atomtest erneut zur nuklearen Abrüstung
Der Atomwaffentest Nordkoreas am 9.10. und die weltweiten politischen Reaktionen darauf weisen auf eine weitere gefährliche Eskalation der Spannungen und der atomaren Aufrüstung hin. Wenn nicht bald die um sich greifenden Droh-Szenarien ersetzt werden durch konstruktive Abrüstungsverhandlungen und Nichtangriffsgarantien, droht ein neues atomares Wettrüsten und das endgültige Ende des Atomwaffensperrvertrages.
- 06.10.06 Menschenrechtsverletzungen in Sri Lanka dokumentiert - Kriegszustand dauert an
Seit April diesen Jahres wurden über 480 Menschen im Nordosten Sri Lankas ermordet - fast 350 sind "verschwunden". Das Centre for Peace and Reconciliation in Jaffna hat eine ausführliche Dokumentation der Fälle zusammen gestellt, die wir hier in englischer Sprache veröffentlichen.
Wir dokumentieren auch die Vorfälle in Allaipitti bei Jaffna.
- 28.09.06 Kritik am Rüstungsexportbericht 2005: „Öl ins Feuer bestehender Konflikte” - 4,22 Milliarden Euro für Kriegswaffen und Rüstungsgüter
Das Bundeskabinett hat am 27.9.2006 den Rüstungsexportbericht 2005 beschlossen.
Als “unerträglichen Zustand” kritisieren die in Stuttgart ansässige christliche Kampagne gegen Rüstungsexport und das Freiburger Rüstungsinformationsbüro (RIB) „den Anstieg der Genehmigungen für deutsche Waffenexporte im Jahr 2005 um zehn Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 4,22 Milliarden Euro.“ Von einer „zurückhaltenden Rüstungsexportpolitik kann angesichts des hohen Niveaus deutscher Waffenlieferungen keine Rede mehr sein“ kritisierte Kampagnensprecher Paul Russmann in einer ersten Stellungnahme den vorgelegten Rüstungsexportbericht.
- 27.09.06 Die Kampagne gegen Landminen macht mobil: Streuwaffenverbot sofort!
Die Regierungsfraktionen im Deutschen Bundestag wollen die Flucht nach vorn antreten und statt Mitte Oktober nun schon diese Woche am Donnerstag, dem 28.9. ihren Antrag zur Frage des Einsatzes von Streubomben zur Abstimmung bringen. Der Antrag beinhaltet kein vollständiges Verbot von Streumunition, sondern hält alle Einsatzoptionen für dieses Waffensystem offen, indem er unterscheidet zwischen „gefährlicher“ und für Zivilisten angeblich „ungefährlicher“ Streumunition und darauf verweist, dass von Deutschland nur noch letztere eingesetzt werden soll.
- 21.09.06 Internationaler Friedenstag der UNO trotz Kriegszustand in Jaffna / Sri Lanka begangen
- 19.09.06 Aufrufe zur Teilnahme am Internationalen Friedenstag der Vereinten Nationen und am Internationalen Gebetstag für den Frieden am 21. September
Pax Christi International ruft auf zur Beteiligung am Internationalen Friedenstag der UNO. An diesem weltweiten Gedenk- und Aktionstag für den Frieden soll durch gemeinschaftliche Aktionen von Menschen unterschiedlichen Glaubens und unterschiedlichen kulturellen und politisch-ideologischen Hintergrunds ins allgemeine Bewusstsein gerückt werden, dass allen ein Ziel gemeinsam ist: Das Streben nach Überwindung von Ungerechtigkeiten im eigenen Land. Der Tag soll vor allem daran erinnern, dass Friedensarbeit nicht nur beschränkt ist auf Aufrufe zu Gewaltlosigkeit und Waffenruhe in Konfliktsituationen, sondern dass sie Teil des täglichen Kampfes gegen Ungerechtigkeit ist. Gleichzeitig lädt der Ökumenische Rat der Kirchen (ÖRK) an diesem Tag, der im Rahmen der Dekade zur Überwindung von Gewalt (DOV) vor zwei Jahren ins Leben gerufen wurde, zum Gebet für den Frieden ein.
- 18.09.06 pax christi-Delegierte für "Sibiu 2007" benannt
pax christi-Vizepräsidentin Veronika Hüning und Generalsekretär Dr. Reinhard J. Voß sind von der Deutschen Bischofskonferenz als Delegierte der insgesamt 87 Personen umfassenden deutschen Delegation für die 3. Europäische Ökumenische Versammlung in Sibiu (Rumänien) benannt worden. Die "EEA3" findet vom 4.-8.9.2007 statt. Dieses 3. Treffen europäischer Kirchenverteter (nach Basel 1989 und Graz 1997) bildet den Abschluss eines Prozesses, in dem auf Pilgerwegen und durch Basis-Eingaben das Thema auf der Basis der Charta Oecumenica von 2001 verdeutlicht wird: "Das Licht Christi scheint auf alle. Hoffnung auf Versöhnung und Einheit in Europa". Ein großes Vorbereitungstreffen wird auf deutscher Ebene in Loccum vom 4.-6.12.2006 stattfinden.
- 15.09.06 "menschenwürdig leben - friedensfähig werden" - Katholische Verbände bereiten Gebetsstunde und Arbeitshilfe zum Weltfriedenstag 2007 vor
Das päpstliche Motto des Weltfriedenstages 2007 heißt "Die menschliche Person, Herzmitte des Friedens". Der erste Tag des neuen Jahres wird von der Katholischen Kirche als Weltfriedenstag gefeiert. Die katholischen Laienverbände begehen die Gebetsstunde am Freitag, dem 12.1.2007, diesmal unter dem abgewandelten Motto "menschenwürdig leben - friedensfähig werden". Das wurde bei einem gemeinsamen Treffen in dieser Woche verabredet.
- 13.09.06 Noch immer Kriegszustand im Norden Sri Lankas - die Zivilbevölkerung leidet unter Kampfhandlungen und Lebensmittelknappheit
pax christi liegen detaillierte Angaben über verschwundene und ermordete Personen vor. Allein zwischen dem 1. und 11. September diesen Jahres wurden im Bereich Jaffna 8 Menschen von der sog. "White Van Gang" entführt. Diese Todesschwadron operiert mit einem weißen Kleinbus (Van) und wurde danach benannt. Eine der 8 Personen wurde freigelassen, vier wurden erschossen, drei sind vermisst.
Darüber hinaus sind seit 1.Septmber in Jaffna 32 Zivilisten zwischen die Fronten geraten oder willkürlich erschossen worden.
- 13.09.06 Keine deutschen Waffen an Kriegsparteien! - pax christi bringt Petition an den Bundestag mit auf den Weg
Die Kooperation für den Frieden, in der neben pax christi u. a. der IPPNW, der Bund für Soziale Verteidigung, der Versöhnungsbund und das Neztwerk Friedenskooperative vertreten sind, fordert in einer Petition an den Deutschen Bundestag den Stopp von Waffenlieferungen an Israel und andere Staaten in Nahost. Kaum sechs Jahre alt sind die aktuell gültigen Richtlinien der Bundesregierung, die den Export von Waffen und Kriegsgerät in Länder verbieten, die in Kriege verwickelt sind, die Menschenrechte verletzen oder auf andere Art und Weise das Völkerrecht brechen. Ein weiteres Mal werden diese Richtlinien nun durch die amtierende Bundesregierung verletzt,
- 11.09.06 Muslime und Christen verstärken Friedensarbeit in Deutschland
Am Wochenende vor dem 11. September 2006, der vor fünf Jahren zur Gründung des Projektes „Christlich-islamische Friedensarbeit in Deutschland“ führte, trafen sich zum fünften Mal Vertreterinnen und Vertreter der beteiligten Gruppen und Organisationen zu einem Workshop. Die Träger des Projektes sind alarmiert wegen der zunehmenden Konfrontationslogik und Militarisierung der internationalen Politik, die auch in Deutschland den Alltag der Minderheit der Muslime immer stärker prägt. Der zunehmende gesellschaftliche Druck und der Generalverdacht einer Nähe zum Terror treibt Muslime in Deutschland immer mehr in Ängste, Rechtfertigungszwänge und Diskriminierungen.
- 05.09.06 Friedensbündnis fordert Abbruch des Libanon-Einsatzes - Presseerklärung der "Kooperation für den Frieden" zum
geplanten Libanon-Einsatz der Bundeswehr
Auf der diesjährigen Vollversammlung der "Kooperation für den Frieden", in der pax christi mitarbeitet, wurde der neu gewählte Sprecherkreis am letzten Sonntag in Minden beauftragt, diese Erklärung an Öffentlichkeit und Bundestag zu richten, die der auch von pax christi vor wenigen Tagen betonten Linie folgt.
- 02.09.06 Hinweis auf einen Kongress vom 21.-22. Oktober 2006
Politik und Konfliktlösung am Beispiel Afghanistans
- 31.08.06 Der „Antikriegstag“ - eine sehr aktuelle Mahnung zur Arbeit am Frieden - Offener Brief von pax christi-Generalsekretär Reinhard Voß zum 1. September 2006
Liebe Freundinnen und Freunde von Gerechtigkeit und Frieden,
am morgigen Antikriegstag werden besonders gewerkschaftliche und kirchliche Gruppen und Organisationen in Deutschland daran erinnern, dass der 2. Weltkrieg am 1. September 1939 mit dem Überfall Nazideutschlands auf Polen begann. In dem heute mit Deutschland freundschaftlich verbundenen Polen selbst ist dieser traumatische Tag allgegenwärtig.
- 29.08.06 Pax Christi International und Sant´Egidio halfen mit beim Friedensabkommen in Uganda - Die Regierung und die Rebellen der Lord`s Resistance Army (LRA) haben einem Friedensabkommen zugestimmt.
Eine entsprechende Erklärung haben am 26.8.2006 Ugandas Innenminister Ruhakana Rugunda und der LRA-Führer Martin Ojul im südsudanesischen Juba unterzeichnet, wo seit mehreren Wochen Friedensverhandlungen stattfanden. Die Übereinkunft sieht ein Ende der Kämpfe ab dem heutigen Dienstag, 29.8.2006, vor. Binnen dreier Wochen müssen sich die Rebellen in zwei „Schutzgebiete“ im Südsudan zurückziehen. An den Verhandlungen haben auch Vertreter der katholischen Basisgemeinschaft Sant'Egidio aus Rom sowie von Pax Christi International teilgenommen. Pax Christi International ist seit 1998 in diesem Land um Frieden bemüht.
- 28.08.06 Deutschland muss politisch Verantwortung für einen gerechten Frieden im Nahen Osten übernehmen - Erklärung des Geschäftsführenden Vorstandes von pax christi
zum geplanten Einsatz der Bundeswehr
Zur geplanten deutschen militärischen Beteiligung an der erweiterten UN-Mission im Libanon (UNIFIL) meldet pax christi Bedenken an. In der heutigen Erklärung des Geschäftsführenden Vorstandes heißt es: "pax christi hält VN-mandatierte Einsätze zum Schutz bedrohter Bevölkerungen für gerechtfertigt. Ob die internationalen Truppen diesem Ziel dienen können, hängt von dem konkreten Mandat ab. In diesem Falle sollte der deutsche Beitrag nicht militärisch sein."
- 24.08.06 pax christi-Seminar zum EU-Rüstungsexport im September in Stuttgart
Im Rahmen des Schwerpunktthemas der deutschen Sektion von pax christi „Europäische Friedenspolitik“ findet vom 22.-23.September 2006 in Stuttgart ein Seminar zu „Rüstungsproduktion und -export in der Europäischen Union“ statt.
- 23.08.06 Friedenszentrum in Jaffna / Sri Lanka beklagt das Verschwinden eines Priesters und seines Begleiters - Situation der Zivilbevölkerung in den Tamilengebieten nach wie vor katastrophal
Heute erreicht uns eine Meldung des Centre for Peace and Reconciliation, die das Verschwinden von Father Thiruchchelvan Nihal Jim Brown, einem katholischen Priester, und seinem Begleiter Wenceslaus Vinces Vinalathas, Vater von 5 Kindern, beklagt.
Father Jim Brown ist Priester in der Gemeinde Allaipitty und hat sich in den vergangenen Wochen sehr für die Menschenrechte in seiner vom Krieg besonders getroffenen Gemeinde eingesetzt. Er verschwand samt seinem Begleiter am Sonntag, den 20. August, nachdem beide einen Militärcheckpoint in Richtung Allaipitty passiert hatten. Militärs und Polizei streiten ab, etwas über ihren Verbleib zu wissen.
pax christi schließt sich der Forderung des Centres for Peace and Reconciliation an Militär und Regierung an, den Verbleib der beiden Verschwundenen aufzuklären.
pax christi beklagt den Fortgang der kriegerischen Auseinandersetzungen und fordert beide Seiten Regierungsarmee und LTTE zur sofortigen Aufnahme von Verhandlungen auf.
- 14.08.06 Krieg in Sri Lanka
Mit großer Sorge beobachtet pax christi die Zuspitzung der Lage in Sri Lanka. Andauernde Kämpfe an verschiedenen Fronten, Mordanschläge gegen Politiker und Bombenanschläge in Colombo kosten viele Menschenleben. Rund 50.000 Menschen sollen sich auf der Flucht befinden. Die Situation der Zivilbevölkerung ist katastrophal - auch das von pax christi mit getragene Friedenszentrum und die Friedensfachkraft sind betroffen.
- 11.08.06 Die neue Dimension des Nah-Ost-Konfliktes: Militärgewalt potenziert die Probleme - Stellungnahme des Präsidenten, Bischof Heinz Josef Algermissen, und des Geschäftsführenden Vorstandes der deutschen Sektion der internationalen katholischen Friedensbewegung pax christi
Seit einem Monat herrscht Krieg im Libanon. Alle politischen Initiativen zur Eindämmung der Kämpfe scheiterten bislang an der Eskalationsbereitschaft beider Seiten und der zögerlichen und uneinheitlichen Haltung der internationalen Staatengemeinschaft. Aktuell konzentrieren sich alle Hoffnungen auf die Stationierung libanesischer Streitkräfte im Südlibanon, um den Kämpfen ein Ende zu setzen. Eine solche Initiative und alle weiteren Schritte sind zu unterstützen, die den Krieg schnellst möglich beenden könnten.
- 10.08.06 "Frieden kann man nicht auf hohlem Wortschwall gründen" - Erklärung von Bischof Algermissen zum Krieg im Nahen Osten
Der Präsident von pax christi Deutschland, Heinz Josef Algermissen, hat sich als Bischof von Fulda und pax christi-Präsident in einer Erklärung zum Krieg im Nahen Osten kritisch mit der „Strategie von Gewalt und noch mehr Gegengewalt“ auseinander gesetzt.
- 07.08.06 Pax Christi International reicht schriftliche Intervention gegen den Krieg im Nahen Osten bei den Vereinten Nationen ein
Pax Christi International, die bei den Vereinten Nationen einen besonderen beratenden Status als NGO-Organisation inne hat, reicht anlässlich der 58. Sitzung vom 7.-25. August 2006 der "Sub-Commission for the Promotion and Protection of Human Rights", einer Unterkommission des neuen Menschenrechtsrats, eine schriftliche Stellungnahme zum Krieg in Nahost ein. Sie trägt den Titel "Respect International Humanitarian Law in Middle East". Wir veröffentlichen sie hier in der Originalversion.
- 06.08.06 pax christi-Generalsekretär schickt Grußbotschaft zum Hiroshimatag nach Wien
In einer Grußbotschaft an die österreichische Friedensbewegung, die in Wien am 6.8.2006 verlesen werden soll, hat pax christi-Generalsekretär Dr. Reinhard J. Voß eine konsequente atomare Abrüstung gefordert und davor gewarnt, zwischen "guten" und "bösen" Atomwaffen(staaten) zu unterscheiden. In Österreich wird das Gedenken an die Atombombenabwürfe in Hiroshima und Nagasaki mit der Erinnerung an Franz Jägerstätter verbunden, der am 9. August von den Nazis wegen Kriegsdienstverweigerung ermordet wurde und dessen Seligsprechung in der katholischen Kirche bevorsteht.
- 02.08.06 Materialien zur Ökumenischen FriedensDekade 2006 erschienen
„..und raus bist du.“ Dieses Motto der FriedensDekade vom 12. - 22.11.2006 thematisiert wie im vorigen Jahr nochmals friedensgefährdende Tendenzen der Ausgrenzung. Die Materialien sind pünktlich Ende Juli erschienen und ab sofort zu bestellen. Das "Schnupper-Paket" für 12 Euro beinhaltet eine Grundausstattung zur Vorbereitung und Durchführung von Veranstaltungen zur Ökumenischen FriedensDekade.
- 01.08.06 Den Krieg in Nahost sofort beenden!
Der Nahostkrieg weitet sich aus; die Stellungnahme von Pax Christi International (PCI) vom 24. Juli gewinnt dadurch noch an Dringlichkeit. Die deutsche Sektion schließt sich dem Text an und stellt ihn hiermit auf Deutsch zur Verfügung. Audrücklich sei auf die Stellungnahmen vieler anderer Sektionen von PCI verwiesen, die am Schluss ebenso aufgeführt sind wie konkrete Aktionsvorschläge.
- 25.07.06 Pax Christi International verurteilt Gewalt im Nahen Osten
In einer Erklärung vom 24.7.2006 drückt Pax Christi International (PCI) ihre große Besorgnis über die Spirale der Gewalt im Nahen Osten aus und warnt vor einer Eskalation, die zum Flächenbrand in der gesamten Region ausufern kann. Die internationale Gemeinschaft wird aufgefordert, sich für ein Ende der militärischen Aktionen einzusetzen, denen vorwiegend die Zivilbevölkerung zum Opfer fällt. PCI unterstützt den Appell von Pax Christi USA an die Bush-Administration, die militärische Unterstützung Israels umgehend einzustellen; auch sollen sämtliche Waffenlieferungen an alle am Konflikt beteiligten Parteien eingestellt werden. Die PCI-Erklärung in der englischen Originalversion:
- 20.07.06 Bundeswehr in Kinshasa: „Zivilen Friedensdienst“ im Kongo aufbauen - den mafiosen Rohstoffhandel bekämpfen - Erklärung der pax christi-Kommission "Solidarität mit Zentralafrika"
Gegner und Befürworter des EU-Einsatzes mit Bundeswehr-Beteiligung finden sich in den verschiedensten politischen Lagern. Wie auch immer: Der Kongo-Einsatz der Bundeswehr ist Realität. Deutschland kann sich aus der Verantwortung im Kongo nun nicht mehr davonstehlen. Daher kommt es politisch darauf an, dass die Bundesregierung konkrete und nachhaltige Einsätze zu leisten bereit ist:
- für einen Aufbau von Programmen des „Zivilen Friedensdienstes“,
- für den nachhaltigen Wiederaufbau des Kongo,
- für die Bekämpfung der strukturellen Kriegsursachen, in erster Linie im Rohstoffsektor.
- 13.07.06 Berlin: Bischof Gumbleton rüttelt auf
In den beiden Tagen vor dem Besuch von US-Präsident Bush hat Weihbischof Thomas GUMBLETON aus Detroit, Mitbegründer und langjähriger Präsident von Pax Christi USA, eine Serie von Presse- und Hintergrundgesprächen in Berlin geführt. Am Tag vor dem heutigen Treffen zwischen Bush und Kanzlerin Merkel rief er dazu auf, die USA sollten sich sehr bald aus dem Irak zurückziehen, um den Vereinten Nationen Platz für eine Übergangszeit auf dem Weg zur vollständigen Souveränität Iraks zu machen. Auf keinen Fall sollten die USA fortfahren, dort Militärbasen auf lange Zeit zu errichten.
Auch warnte Bischof Gumbleton vor einer weiteren Verschärfung der Irankrise. Sein Land solle in gegenseitigem Respekt eine friedliche Lösung fördern.
- 12.07.06 Bischof Thomas Gumbleton in Berlin
Die deutsche Sektion von pax christi hat Bischof Thomas Gumbleton, einen der Gründer
und früher langjähriger Präsident von Pax Christi USA, zu
einem Berlin-Besuch anlässlich der Bush-Visite eingeladen. Er wird seit Dienstag in
Berlin von pax christi-Generalsekretär Dr. Reinhard J. Voß begleitet. Für heute Abend laden pax christi im Erzbistum Berlin und die deutsche
Sektion Interessierte zu einem pax christi-Abend mit Bischof Gumbleton nach
St. Michael/Kreuzberg ein.
- 10.07.06 Friedensverbände fordern Ende der israelischen Militärintervention im Gazastreifen - Keine Doppelstandards in der EU-Nahostpolitik und den Stopp deutscher Rüstungsexporte fordern die Nahost-Kommissionen der deutschen Sektion von pax christi und des Deutschen Zweiges des Internationalen Versöhungsbundes
Israelische Militärinvasion stoppen - Angesichts der eskalierenden Situation im Nahen Osten appellieren die beiden Nahost-Kommissionen des Deutschen Zweiges des Internationalen Versöhnungsbundes und der Deutschen Sektion von pax christi an die Vertreter des sogenannten "Nahost-Quartetts" - USA, EU, UN und Russland - die israelische Regierung zu einem sofortigen Ende des Militäreinsatzes in den besetzten Gebieten zu drängen.
- 10.07.06 Die atlantische Partnerschaft braucht eine neue zivile Perspektive - Erklärung des Generalsekretärs von pax christi, Dr. Reinhard J. Voß, zum Kurz-Besuch von US Präsident Bush in Deutschland
Der erneute Kurzbesuch von US-Präsident George W. Bush in Deutschland auf Einladung von Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel ist für uns Anlass genug, die Stimme des „anderen Amerika“ bei uns zu Wort kommen zu lassen. Deshalb hat pax christi Deutschland den langjährigen Präsidenten von Pax Christi USA, Bischof Thomas Gumbleton, eingeladen und freut sich, ihn am Tag vor dem Treffen der Staatschefs am Mittwoch, dem 12.7.2006 in Berlin begrüßen zu können. Er wird auch auf der Demonstration am nächsten Tag in Stralsund auf Einladung der dortigen Initiatoren sprechen. Der Besuch des 75jährigen Friedens-Streiters ehrt und ermutigt uns.
- 06.07.06 Pax Christi International begrüßt Ergebnisse der ersten Sitzung des Menschenrechtsrats der Vereinten Nationen
Pax Christi International hat zusammen mit anderen christlichen Organisationen eine positive Bilanz aus der ersten Sitzung des neuen UN-Menschenrechtsrates gezogen.
- 05.07.06 Bischof Thomas Gumbleton in Berlin
Die deutsche Sektion von pax christi hat Bischof Thomas Gumbleton, einer der Gründer
und früher langjähriger Präsident von Pax Christi USA, nächste Woche für
einen Berlin-Besuch anlässlich der Bush-Visite als Stimme des "anderen
Amerika" gewinnen können. Er wird nächste Woche von Dienstag bis Freitag in
Berlin von Generalsekretär Dr. Reinhard J. Voß empfangen und begleitet.
- 27.06.06 Menschenrechtsarbeit in Sri Lanka zeigt erste Erfolge
Father Bernard, Direktor des von pax christi und den Oblaten der Provinz Jaffna getragenen Centre for Peace and Reconciliation, hat durch die Unterstützung der ZeugInnen und Überlebenden der Massaker an Zivilisten in Allaipitty (13. Mai) und Pesalai (17. Juni) ereicht, dass sich Gerichte und Staatsanwaltschaft intensiv mit den Fällen befassen. Damit besteht erstmals in Sri Lanka die Chance, Militärs für Übergriffe gegen die Zivilbevölkerung vor Gericht zu bringen. Das Foto zeigt Father Bernard bei Verhandlungen mit den Militärs in Allaipiddy.
- 27.06.06 pax christi-Generalsekretär lobt SPD-Abrüstungskonferenz in Berlin
Am 26.6.2006 folgte pax christi-Generalsekretär Dr. Reinhard J. Voß der Einladung zu einer SPD-Abrüstungskonferenz im Berliner Willy-Brandt-Haus mit Außenminister Frank-Walter Steinmeier und Mohammed El Baradei (IAEA, Wien) sowie dem SPD-Vorsitzenden Kurt Beck. Die SPD warb hochrangig für entschiedene neue Schritte atomarer Abrüstung und Rüstungskontrolle. Die stark besuchte Fachkonferenz trug den Titel: „Frieden durch Abrüstung: Völkerrecht und nukleare Nichtverbreitung“.
Dr. Reinhard J. Voß berichtet über seine Teilnahme:
- 26.06.06 Als Geburtstagswunsch: Spenden für pax christi! - Der frühere Geistliche Beirat von pax christi, Prof. Dr. Heinrich Missalla,
wird heute 80 Jahre alt.
In einem Glückwunschschreiben an Heinrich Missalla hat der Vizepräsident der
deutschen Sektion, Johannes Schnettler, Heinrich Missalla für seine
langjährige Verbundenheit und seine Verdienste für die pax christi-Bewegung
gedankt.
Der Theologe und Hochschullehrer Heinrich Missalla war in verschiedenen
Funktionen für pax christi tätig. Seine Engagement für pax christi war
geprägt durch seine Erfahrungen als junger Soldat im Zweiten Weltkrieg. Die
Verführung der Gewissen und der Missbrauch des Gehorsams durch die damaligen
staatlichen, aber auch kirchlichen Autoritäten drängten ihn dazu, die
Menschen in ihrer eigenen Urteilsfähigkeit zu bestärken und für den Frieden
zu begeistern. Auf diese Weise hat er maßgeblichen Anteil am
friedenspolitischen Profil der pax christi-Bewegung. Bis heute ist Heinrich
Missalla pax christi verbunden, was sich nicht zuletzt in seinem
Geburtstagswunsch ausdrückt, für die Arbeit von pax christi zu spenden.
Auszüge aus dem Glückwunschschreiben finden Sie hier:
- 22.06.06 Pax Christi Österreich übt scharfe Kritik an der US-Politik
Pax Christi Österreich hat in einer Stellungnahme anlässlich des Besuchs von Präsident George W. Bush am 20. Juni 2006 in Wien die Politik der USA im Irak scharf kritisiert. Angesichts der Berufung Bushs auf christliche Werte handele derjenige der Botschaft Jesu Christi zuwider, der zu imperialer Gewalt greife. Unter der Präsidentschaft von Bush seien die USA aus vielen internationalen Verträgen ausgestiegen, anstatt ein System kollektiver Sicherheit aufzubauen. "Vor nunmehr drei Jahren habe Bush den Sieg über das Regime Saddam Husseins proklamiert und den Irakkrieg für beendet erklärt. Tatsächlich besetzten die USA aber nach wie vor das Land, und täglich stürben Hunderte Menschen, so die kirchliche Friedensbewegung in einer Stellungnahme. Unter der Präsidentschaft von Bush seien die USA auch aus vielen internationalen Verträgen ausgestiegen, erinnert "Pax Christi". Die Vereinigten Staaten lehnten die Autorität des Internationalen Gerichtshofes ab und machten den Vereinten Nationen das Leben schwer ... "Pax Christi" kritisiert Bushs Berufung auf christliche Werte scharf: "Wer zu imperialer Gewalt greift, handelt der Botschaft Jesu Christi zuwider". (kap, 20.06.06)
- 21.06.06 "Eine neue Ära der Förderung und des Schutzes der Menschenrechte"
Unter diesem Titel veröffentlicht Pax Christi International gemeinsam mit vier anderen internationalen christlichen Organisationen (Ökumenischer Rat der Kirchen/Franciscans International/Lutherischer Weltbund/Dominikaner für Gerechtigkeit und Frieden) eine Erklärung zur Einrichtung des Menschenrechtsrates der Vereinten Nationen. Mit vorsichtigem Optimismus wird darin die Hoffnung zum Ausdruck gebracht, dass es dem neuen Gremium gelingen möge, die Förderung und Umsetzung internationaler Menschenrechtsstandards zu gewährleisten. Pax Christi International hat bei den Vereinten Nationen die Funktion einer Nichtregierungsorganisation mit besonderem Beraterstatus inne. Die Erklärung im Wortlaut:
- 15.06.06 Weitere Eskalation in Sri Lanka - Anschlag auf Bus mit Zivilisten
Erneut wendet sich das von pax christi mit getragene Centre for Peace and Reconciliation (CPR) in Jaffna im Norden Sri Lankas an die internationale Gemeinschaft mt der Bitte, Druck auf die Konfliktparteien auszuüben. Anlass ist der heutige Anschlag mit einer Claymore Mine auf einen Bus in der Region Anuradhapura. Er forderte 64 Tote und 94 Verletzte - die meisten Opfer sind Singhalesen.
- 13.06.06 Erste Studie zum Thema „Religion und Gewalt“ erschienen
Die von pax christi Deutschland angeregte Auseinandersetzung der Katholischen Kirche zum Thema „Religion und Gewalt“ hat zu einer ersten Studie geführt, die von der Deutschen Kommission Justitia et Pax im Juni 2006 unter dem Titel "Denkmuster zur Eindämmung und zur Legitimation von Gewalt im Christentum und im Islam. Ein Literaturüberblick" herausgegeben wurde.
- 09.06.06 Offener Brief an Bundeskanzlerin Merkel zur Irankrise - pax christi appelliert zusammen mit den anderen Mitgliedern der "Kooperation
für den Frieden" für eine ausschließlich diplomatische Lösung
Anlässlich der zweiten Deutschland-Kurzvisite des US-Präsidenten Georg W.
Bush am 14.7. in Stralsund veröffentlicht die Kooperation diesen offenen
Brief, der auch als Zeitungsannonce erscheinen soll und lädt breit zur
Unterstützung ein. Es wird zu vielfältigen regionalen Aktionen und Protesten
kommen, darunter auch eine Demonstration beim EUCOM Stuttgart und direkt in
Stralsund. pax christi und weitere Organisationen (wie IPPNW) bemühen sich,
VertreterInnen der "anderen USA" nach Deutschland einzuladen und fordern
die Kanzlerin auf, sich gegenüber Präsident Bush entschieden für
ausschließlich politische, auf Kooperation basierende Lösungen im
Irankonflikt einzusetzen.
- 08.06.06 Der Oekumenische Dienst Schalomdiakonat sucht ReferentIn der Geschäftsführung
Der Oekumenische Dienst Schalomdiakonat (OeD) qualifiziert seit 1994 Menschen in gewaltfreier / ziviler Konfliktbearbeitung und begleitet einige von ihnen in Projekten der gewaltfreien Konfliktbearbeitung in verschiedenen Krisenregionen. Zum 1. September 2006 wird die Referentenstelle der Geschäftsführung ausgeschrieben.
- 07.06.06 pax christi gratuliert Charlotte Knobloch zur Wahl als Präsidentin des Zentralrates der Juden in Deutschland
Anläßlich der Wahl von Charlotte Knobloch am heutigen Tage gratulierte pax christi-Generalsekretär Dr. Reinhard Voß. Wir dokumentieren den Brief im Wortlaut:
- 06.06.06 Mittel für zivile Konfliktintervention in der DR Kongo aufstocken!
Die Würfel für den Kongo-Einsatz der Bundeswehr sind gefallen. Am 1. Juni hat der Bundestag mit namentlicher Abstimmung mit 440 Ja-Stimmen (135 nein, 6 Enthaltungen, 33 Abgeordnete abwesend) für das Entsendungsgesetz der Bundeswehrsoldaten zur Absicherung der Wahlen in der DR Kongo votiert. Angesichts der gefallenen Entscheidung für einen Bundeswehreinsatz mit EU- und UN-Mandat gilt es, jetzt unbedingt die strukturellen Ursachen der Krise in Angriff zu nehmen. Der mafiöse Rohstoffabbau- und Export muss massiv bekämpft und in eine für den Staat und das Volk profitable Bewirtschaftung der reichen Rohstoffvorkommen umgewandelt werden. Es gilt, die Umwandlung von Gewaltökonomie in Friedensökonomie als Politikziel zu realisieren. pax christi bedauert den lächerlich geringen Mitteleinsatz für Formen ziviler Konfliktintervention in der DR Kongo. Im Hinblick auf die geplanten nationalen Wahlen das eigentliche Motiv des EU-Militäreinsatzes - bedauert pax christi die geringe Zahl der Wahlbeobachter, die von Seiten der EU entsandt werden sollen.
Die deutsche Sektion von pax christi bemüht sich seit Jahren im Kontakt mit den Partnerorganisationen im „Netzwerk Große Seen“ im Rahmen der Koordination von Pax Christi International auf das ungeheure Ausmaß von Krieg und Gewalt in der DR Kongo aufmerksam zu machen. In einer Erklärung der Kommission „Solidarität mit Zentralafrika“ vom 22.3. fordert sie einen langfristigen Politikeinsatz anstelle von kurzfristigem militärischem Aktionismus.
- 01.06.06 Pax Christi International schreibt Stelle des Generalsekretärs aus.
Der Generalsekretär von Pax Christi International, Etienne de Jonghe, wird im Herbst 2007 in den Ruhestand gehen.
- 30.05.06 Papst Benedikt XVI. würdigt die Begegnungsarbeit in Oswiecim/Auschwitz
Mit namentlicher Nennung der Orte des Gebets, des Dialogs und der Begegnung in Oswiecim, Polen hat Papst Benedikt XVI. die Bedeutung der Erinnerungsarbeit zur Shoa eindrucksvoll unterstrichen. In seiner Rede im ehemaligen Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau am Rande der Stadt Oswiecim sagte der Papst: „Gottlob wachsen im Umkreis dieser Stätte des Grauens mit der Reinigung des Gedächtnisses, zu der sie uns drängt, vielfältige Initiativen, die dem Bösen eine Grenze setzen, dem Guten Kraft geben wollen.“ Dabei erwähnte der Papst das Zentrum für Dialog und Gebet, das er wenige Stunden vorher gesegnet hatte, und die internationale Jugendbegegnungsstätte. Zu beiden Orten unterhält pax christi intensive Kontakte und nutzt die Angebote der jeweiligen Häuser zur Annäherung an die in Auschwitz begangenen Verbrechen gegen die Menschlichkeit und zu Einübung in einen verantwortlichen Umgang mit der Geschichte dieses Völkermordes. Indem der Papst die Arbeit dieser Orte des Gedächtnisses ausdrücklich erwähnt, setzt er ein deutliches Zeichen gegen die aktuellen, nationalen wie internationalen Versuche, das Geschehen des Holocaust zu relativieren oder gar zu leugnen. Zugleich unterstreicht der Papst die bleibende Bedeutung der Erinnerungsarbeit, wenn er sagt: „So dürfen wir hoffen, dass aus dem Ort des Grauens Besinnung wächst und dass das Erinnern hilft, dem Bösen zu widerstehen und der Liebe zum Sieg zu verhelfen“.
- 29.05.06 pax christi zur Trauerfreier für Paul Spiegel eingeladen
1200 Männer und Frauen aus allen Bereichen der bundesrepublikanischen
Geselllschaft, darunter auch Vertreter der Muslime in Deutschland, nahmen
an der knapp zweistündigen Feier teil und würdigten auf diese Weise das
Verdienst Paul Spiegels als Vorsitzenden des Zentralrats der Juden in Deutschland in seinem Einsatz gegen Fremdenfeindlichkeit,
Rassissmus und Antisemitismus. Vertreter des Zentralrates der Juden, der
zu der Trauerfeier eingeladen hatte, hoben auch die Notwendigkeit des
Dialogs der drei abrahmitischen Religionen als Beitrag für den
gesellschaftlichen Frieden hervor. pax christi war durch Vizepräsident
Johannes Schnettler, der sich auch in die Kondolenzliste eintragen konnte, bei der Trauerfeier in der Düsseldorfer Tonhalle
vertreten.
- 27.05.06 Glauben heißt auch widerstehen!
Der Katholische Kriegsdienstverweigerer Josef Ruf (1905 - 1940), der zeitweise in Saarbrücken arbeitete und von den Nazis hingerichtet wurde, ist weit weniger bekannt als der Saarbrücker Widerstandsmann Willi Graf. Von pax christi wurde am Donnerstag und am Samstag an Ruf erinnert.
"Um dem Willen Gottes gerecht zu werden" - so der Titel des Vortrags von Christian Turrey am Samstag, - wurde Ruf zum "Märtyrer der Gewaltlosigkeit". Turrey hat zusammen mit Helmut Kurz das Leben von Josef Ruf in einem Buch dargestellt, das von der pax christi-Bistumsstelle Rottenburg-Stuttgart herausgegeben wurde und dort für 5 Euro zu haben ist (E-Mail: pc.rs@gaia.de). Ruf gehörte zu jenen nur acht namentlich bekannten Katholiken in Deutschland, die für ihre Wehrdienstverweigerung während der NS-Zeit den Tod auf sich nahmen.
- 27.05.06 Bei pax christi geht das Licht nie aus
Am pax christi-Stand beim Saarbrücker Kirchentag leuchtet Tag und Nacht
ein Neonlicht. Eigentlich ist es für die Security gedacht, aber am Freitag war es so
regnerisch, dass es sogar am Tage Zweck und Sinn machte.
Irgenwie auch eine Ermutigung: pax christi als Orientierungspunkt, als
Hoffnungslicht in allem Unwetter, als "Dauerbrenner" im Engagement für
Gerechtigkeit und Frieden.
Die engagierten pax christi-Mitglieder aus dem gastgebenden Bistum
Trier, die beiden Präsidiumsmitglieder Veronika Hüning und Georg
Hörnschemeyer sowie Generalsekretär Dr. Reinhard J. Voß waren in jeder Hinsicht präsent.
Manche/r flüchtete sich zum Schutz vor dem Regen zu Kaffee und Tee in den
Stand und erhielt dazu alle gewünschten Informationen über
Friedensarbeit, Sozialforum, Politik und Spiritualität, Brennpunkte
sozialer und friedenspoltischer Arbeit.
- 26.05.06 Spannende pax christi-Veranstaltungen an Christi Himmelfahrt
Am Donnerstag war pax christi im Katholikentagsprogramm mit zwei Podien zu brennden politischen Fragen vertreten: Zur Frage nach militärischen Einsätzen der EU und Alternativen dazu ("Europäische Armee oder zivile Friedensdienste") - sowie zur aktuellen Situation in Israel/ Palästina ("Zwei Völker - ein Recht")
- 25.05.06 pax christi auf dem Katholikentag in Saarbrücken mit Stand vertreten
Hinweise auf Veranstaltungen heute und am Samstag fnden Sie in dieser Meldung. Der pax christi-Stand auf dem Platz vor der Congresshalle Saarbrücken lockt mit einer pax christi- und einer Pace-Fahne und fällt im Weiß der vielen Zelte deutlich auf. Besucherinnen und Besucher des Katholikentages sind herzlich eingeladen, hier vorbeizuschauen.
- 24.05.06 US-Friedensdelegation ist aus dem Iran zurück und bringt die Botschaft mit, dass Dialog zwischen Iran und USA entscheidend ist - Das Pax Christi-USA "Rapide Response Network" teilte am 23.5.2006 mit:
Eine Delegation von 22 Amerikaner/-innen und einem britischen Bürger von der interreligiösen Organisation für Frieden und Gerechtigkeit, "Internationaler Versöhnungsbund", kam am Samstag, dem 20. Mai, von einer erfolgreichen Zweiwochenreise aus dem Iran zurück. Pax Christi USA-Generalsekretär Dave Robinson war Mitglied dieser historischen Delegation.
Die Delegierten trafen sich mit Iranern aus allen Gesellschaftsschichten und überbrachten die Botschaft, dass Dialog und Diskussion von Angesicht zu Angesicht - statt Drohungen und Einschüchterungen - die einzige Lösung in der aktuellen Krise zwischen Iran und dem Westen sind.
- 23.05.06 Statt Sorge um das Image Deutschlands die Kräfte gegen den Rechtsextremismus stärken - Erklärung des Generalsekretärs der deutschen Sektion von pax christi,
Dr. Reinhard J. Voß
Der lebensgefährliche Angriff Rechtsextremer gegen den kurdisch-stämmigen Berliner Abgeordneten der Linkspartei, Giyasettin Sayan, hat die Öffentlichkeit erneut aufgeschreckt und vor der Fußball-Weltmeisterschaft die Sorge um das Image Deutschlands verstärkt. Bei der Bekämpfung des Rechtsextremismus kann aber nicht die Sorge um das Bild der Nation im Vordergrund stehen. Es gilt den Tatsachen ins Auge zu sehen und Konsequenzen zu ziehen: Der gestrige Verfassungsschutzbericht registriert 4.100 Neonazis und 10.400 gewaltbereite Rechtsextreme; die Zahlen haben eine steigende Tendenz. Im letzten Jahr gab es über 15.000 politische Straftaten mit rechtsextremem Hintergrund, darunter fast eintausend Gewalttaten. Die Zahlen der Opferberatungsstellen sind alarmierend. Statt konsequenten politischen Widerstands herrscht Verdrängung vor. Das übliche Wegschauen und Verharmlosen ist gefährlich für die Gesellschaft geworden.
- 22.05.06 Katholikentag vom 24.-28. Mai 2006 in Saarbrücken: pax christi ist dabei!
Auch in diesem Jahr ist pax christi wieder beim Katholikentag vertreten - sowohl mit einem Stand der deutschen Sektion (Stand Nr. C 403 auf dem Platz vor dem Congresszentrum) als auch mit mehreren Veranstaltungen. So wird der Generalsekretär von Pax Christi International, Etienne de Jonghe, am Donnerstag an einer Podiumsdiskussion zum Thema "Europäische Armee oder zivile Friedensdienste aufbauen" teilnehmen. Am selben Tag findet ein pax christi-Gottesdienst statt: „Glauben heißt auch
widerstehen“. "Zwei Völker ein Recht. Menschenrechts- und Völkerrechtsstandards für Israel/Palästina" ist der Titel einer Podiumsveranstaltung mit
- 16.05.06 pax christi gratuliert Kardinal Lehmann zum 70. Geburtstag
In einem Schreiben an den Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Karl Lehmann, übermittelt Generalsekretär Dr. Reinhard Voß die Glückwünsche der deutschen Sektion von pax christi und würdigt seine Bemühungen um die "Stärkung der katholischen Verantwortung für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung."
- 12.05.06 Dramatische Zuspitzung der Lage in Sri Lanka - Tägliche militärische Auseinandersetzungen zwischen Regierungsarmee und LTTE sowie Morde an der Zivilbevölkerung durch Militärs und Paramilitärs versetzen die Menschen in Angst und Schrecken.
Im Norden und Osten Sri Lankas ist die Zivilbevölkerung zunehmendem Terror ausgesetzt. Zwei Beispiele: Am 14. Mai wurde eine Familie bei Jaffna von Marinesoldaten in iher Hütte ermordet. Unter den Toten sind ein 4 Monate und ein 4 Jahre altes Kind. Bereits seit dem 7. Mai werden 8 junge Männer im Osten der Halbinsel Jaffna vermisst. Sie waren auf dem Weg von ihrem Dorf zu einem Tempel. Besorgte Dorfbewohner fanden in einem Feld Blutspuren, Kleidungsstücke, drei Ausweise und Patronenhülsen. Von den Opfern gibt es keine Spur.
- 09.05.06 Generalsekretär von Pax Christi USA auf "Fact Finding Mission" im Iran - David Robinson, Generalsekretär von Pax Christi USA, fuhr am 7. Mai 2006 zu einer 12-tägigen Faktenklärungs- und Freundschafts-Mission in den Iran. Er ist Mitglied einer 25-köpfigen interreligiösen Friedens-Delegation, die vom Internationalen Versöhnungsbund organisiert wird.
Er sagt zu seiner Teilnahme:
"Die Sendung von Pax Christi ist es, die Forderung des Evangeliums voran zu bringen, Frieden zu stiften, und da die Spannungen zwischen den USA und Iran steigen, müssen wir diese Forderung jetzt mehr denn je ernst nehmen. Der Grund, warum Pax Christi an dieser Delegation teilnimmt, ist ein doppelter: den Dialog zwischen Amerikanern und Iraner zu fördern, in der Hoffnung so den Konflikt zu vermeiden; und uns selbst weiterzubilden in Bezug auf die so komplexen Umstände der US-Iran-Debatte."
- 08.05.06 Kongress der deutschen Sektion von pax christi in Fulda erfolgreich verlaufen - Europa hat viele Gesichter und eine große Verantwortung - Kongressbericht des Generalsekretärs von pax christi, Reinhard J. Voß
Das Unglück kam über Europa immer dann, wenn eine Nation die anderen dominieren wollte: über die Jahrhunderte hinweg haben das viele Nationen versucht - „Ein Volk, ein Reich, ein Führer“ war der schlimmste Höhepunkt. Daran erinnerte auf dem mit über 80 Teilnehmenden gut besuchten Europakongress von pax christi am 5.-7.Mai 2006 in Fulda der Generalsekretär von Pax Christi International, Etienne de Jonghe. Und lächelnd fügte er hinzu: „Aber heute ist es ganz anders: viele Völker, viele Reiche viele Führer...“. Damit traf er humorvoll den Punkt: auch die heftige Diskussionen über Verfassung, Zukunft und „Seele“ Europas sind gut und nützlich, ja geradezu notwendiges Lebenselixier dieses Kontinentes.
- 06.05.06 Bundestagsvizepräsident Wolfgang Thierse spricht zum "Friedensprojekt Europa" - Am Abend des 6. Mai sprach Thierse im Bonifatiushaus in Fulda im Rahmen des Kongresses der deutschen Sektion von pax christi
Zentrale Thesen seines Vortrags: Die sozialen Sicherungssysteme sind eine originäre Leistung Europas. Frieden ist nur zu garantieren, wenn Europa nach Innen den sozialen Frieden und nach Außen Gerechtigkeit zu den Leitlinien seiner Politik macht.
- 04.05.06 Rundbrief informiert über die Arbeit des Friedenszentrums in Jaffna / Sri Lanka
Die Freude über den 1. Geburtstag des Zentrums wurde überschattet vom Mord an zwei Journalisten der tamilischen Tageszeitung "Uthayan". George Sahayathas (36 Jahre) und S. Rangith ( 24 Jahre) wurden am Abend des 2. Mai von unbekannten im Büro der Zeitung erschossen. Während des Überfalls patroullierten über 20 Regierungssoldaten ganz in der Nähe der Redaktion.
- 04.05.06 Herzlichen Glückwunsch, Pater Paulus Engelhardt! - Vizepräsident Johannes Schnettler gratuliert P. Paulus Engelhardt zum 85. Geburtstag
In einem Glückwunschschreiben hat Vizepräsident Johannes Schnettler im Namen der deutschen Sektion ihrem früheren Geistlichen Beirat und Präsidiumsmitglied, dem Dominikaner P. Paulus Engelhardt, zum heutigen 85. Geburtstag herzlich gratuliert und dies mit den besten Wünschen für seine Gesundheit und sein geistiges Schaffen verbunden.
Er schreibt diesem „Zeitzeugen der pax christi-Bewegung“:
- 04.05.06 Erzbischof Monsengwo kritisiert Verlegung der Wahl im Kongo
Der Vizepräsident von Pax Christi International, Erzbischof Monsengwo aus Kisangani im Ostkongo, hat in seiner Funktion als Vorsitzender der Bischofskonferenz in der Demokratischen Republik Kongo die erneute Verschiebung der Wahlen in seinem Land auf den 30. Juli 2006 kritisiert. Dies meldete gestern die Katholische Nachrichtenagentur.
Die pax christi-Kommission „Solidarität mit Zentralafrika“ hatte sich vor Wochen kritisch mit der einseitigen Fixierung der Diskussion auf einen EU-Militäreinsatz befasst, der im Mai im Deutschen Bundestag diskutiert wird (s. Kurzmeldung vom 22.3.2006 auf dieser Website).
- 02.05.06 pax christi-Friedenszentrum in Jaffna feiert 1-jähriges Bestehen
Die deutsche Sektion von pax christi gratuliert dem Friedenszentrum in Jaffna zum Geburtstag. Die Feierlichkeiten werden überschattet von massiver Gewalt - der Ausbruch eines offenen Krieges zwischen den Tamil Tigern (LTTE) und der Regierungsarmee ist nicht auszuschließen. Wir wünschen dem Zentrum weiterhin viel Erfolg und hoffen - als eine zentrale Voraussetzung - auf die Fortsetzung des Friedensprozesses.
Das Foto zeigt Father Bernard (OMI) im Kreise von Mitarbeiterinnen.
- 02.05.06 pax christi-Generalsekretär bekundet Anteilnahme am Tode Paul Spiegels
In einem Kondolenzschreiben an den Zentralrat der Juden in Deutschland bringt der Generalsekretär von pax christi, Dr. Reinhard J. Voß, die große Anteilnahme der deutschen Sektion von pax christi am Tod Paul Spiegels zum Ausdruck.
- 02.05.06 Friedensarbeit im Kontext von Basisbewegung und gesellschaftlichen Veränderungsprozessen - Präsidium legt Basispapier zur aktuellen Perspektiv- und Strukturdebatte vor
Den Bistumsstellen, Kommissionen, Basisgruppen und interessierten
Mitgliedern ist jetzt das Basispapier des Präsidiums für einen Antrag zur
Delegiertenversammlung 2006 mit der Bitte um Stellungnahme bis zum 1.
August zugegangen.
Mit diesem Prozess wird auf gravierende Veränderungsvorgänge in der
deutschen pax christi-Bewegung reagiert, wie Rückgang bei
Mitgliederzahlen, Spenden und Zuschüssen, aber auch auf Fragen politischer
Schwerpunktsetzung und struktureller Anpassungen. Er trägt bei zur Klärung
des Selbstverständnisses von pax christi und ihrer Friedens- und
Versöhnungsarbeit.
- 27.04.06 "Der Gott Kapital. Anstöße zu einer Religions- und Kulturkritik": Buch der pax christi-Kommission "Weltwirtschaft" erschienen
Gerade ist im LIT-Verlag das Buch „Der Gott Kapital. Anstöße zu einer religions- und Kulturkritik“ erschienen. Es wurde im Anschluss an den pax christi-Kongress 2002 zu diesem Thema von Mitgliedern der Kommission „Weltwirtschaft / Ökologie / Soziale Gerechtigkeit“ erarbeitet und ist im deutschen Sekretariat von pax christi für 14,90 Euro/zzgl. Versandpauschale zu bekommen. Das Buch erscheint in der von Prof. Karl Gabriel (Münster) herausgegebenen Reihe „Forum Religion & Sozialkultur. Profile und Projekte“.
- 26.04.06 pax christi unterstützt zum Tschernobyl-Jahrestag Forderungen für eine grundlegende Wende in der Energie- und Atompolitik - Die am heutigen 20. Jahrestag der Atomreaktorkatastrophe von Tschernobyl veröffentlichte Erklärung „Für eine grundlegende Wende in der Energiepolitik“ wird von zahlreichen pax christi-Mitgliedern, -Gruppen, -Bistumsstellen und von Generalsekretär Dr. Reinhard J. Voß unterstützt. Sie ist in der Frankfurter Rundschau vom 26.4.2006 auf Seite 5 als Groß-Anzeige erschienen und fordert, Atomkraftwerke abzuschalten und Atomwaffen abzuschaffen.
Stattdessen soll die Energiewende im Sinne der „3 E´s“ von Energie-Effizienz, Energiesparen und Erneuerbare Energie-Förderung energisch vorangetrieben werden.
- 25.04.06 Aktion: pax christi-Wein versandkostenfrei bestellen!
Bis Ende Mai bietet der Öko-Winzer und pax christi-Mitglied Albrecht Schütte den Versand des pax christi-Weins ab einer Bestellmenge von 20 Flaschen kostenfrei an. Bei dem Wein handelt es sich um einen halbtrockenen Riesling Kabinett (2004) und einen trockenen Dornfelder (2003). Im Verkaufspreis von 6 € pro Flasche ist eine Spende von 2 € für die Arbeit von pax christi enthalten.
- 24.04.06 pax christi bot zusammen mit katholischen Soldaten ein Forum zur „Qualifizierung von Fachkräften im Auslandeinsatz“ - Am Wochenende vom 21.-23. April 2006 trafen sich beim zweiten gemeinsamen Seminar der deutschen Sektion von pax christi und der Gemeinschaft Katholischer Soldaten (GKS) in Zusammenarbeit mit der Deutschen Kommission Justitia et Pax über 30 namentlich eingeladene Vertreter/-innen der gastgebenden Organisationen mit Fachleuten aus Ziviler Konfliktbearbeitung und Einsätzen des „Peace Keeping“ und „Nation building“ zu einem fruchtbaren und anregenden Austausch.
Verbindendes Thema des Wochenend-Seminars war die „Qualifizierung von Fachkräften im Auslandseinsatz“.
Auf gleicher Augenhöhe wurden Erfahrungen über die Qualifizierung, Entsendung und Begleitung von Fachpersonal ausgetauscht, die von zivilen und militärischen, staatlichen und zivilgesellschaftlichen Organisationen in Krisengebiete der ganzen Welt entsandt werden.
Es referierten Vertreter/-innen von Bundeswehr und Polizei, pax christi
- 24.04.06 Bericht der pax christi-Freiwilligen Christiane Gerstetter aus Jerusalem - Kämpfer nun für Frieden.
Eine neuartige israelisch-palästinensische Friedensorganisation kämpft mit gewaltfreien Mitteln gegen die Besatzung
Das Ziel der in ihrer Art einzigartigen Organisation ist es „den Teufelskreis von Gewalt, das Blutvergießen und die Besatzung und Unterdrückung der PalästinenserInnen zu beenden.“
Das Logo zeigt zwei Figuren, die beide mit der einen Hand ein Gewehr wegwerfen und einander die andere Hand hinstrecken. Es gehört zu einer neu gegründeten israelisch-palästinensischen Friedensorganisation: „Combatants for Peace“. Der Name „Kämpfer für Frieden“ deutet darauf hin, wer Mitglied dieser Organisation ist: Auf der palästinensischen wie auf der israelischen Seite sind es Leute, die einander vorher mit Gewalt bekämpft haben, ehemalige israelische Soldaten und Palästinenser, die an militanten Aktionen gegen die israelische Seite beteiligt waren und von denen viele deswegen Zeit in israelischen Gefängnissen verbracht haben...
- 20.04.06 Aktivitäten und Anregungen von pax christi angesichts der Irankrise
Die pax christi-Kommission Friedenspolitik hat vorgeschlagen, in der sich zuspitzenden Irankrise stärker vor Ort aktiv zu werden und stärker die Bundestagsabgeordneten anzusprechen. Die Kommission hat einen Briefentwurf verfasst, der heute an Basisgruppen und Bistumsstellen versandt wurde.
- 18.04.06 pax christi begrüßt die Osterbotschaft des Papstes
Papst Benedikt XVI. hat in seiner Osterbotschaft zu Kompromissen und "ehrenvoller Schlichtung" im Irankonflikt und zum "geduldigen und beharrlichen Dialog" im Nahen Osten aufgerufen. Die deutsche Sektion von pax christi begrüßt diese politischen Forderungen und sieht sich in ihrer Versöhnungs- und Friedensarbeit dadurch ermutigt.
- 15.04.06 pax christi wünscht Ihnen ein gesegnetes Osterfest und frohe Feiertage!
Auch in diesem Jahr beteiligen sich viele Mitglieder von pax christi vor Ort an den regionalen Ostermärschen und -aktionen, die vom 14. bis zum 17. April 2006 stattfinden,
- 04.04.06 Aufruf anlässlich des bundesweiten Aktionstages für eine Bleiberechtsregelung am 22. April 2006 - Die pax christi-Kommission Asyl/Flüchtlinge fordert im Vorfeld der Innenministerkonferenz im Mai eine Bleiberechtsregelung, die humanitäre Aspekte berücksichtigt:
Wer lange hier lebt, muss bleiben dürfen! - Keine weitere Vertreibung von Flüchtlingen, die schon lange hier leben! - Kinder und Jugendliche, die hier aufgewachsen sind, müssen bleiben dürfen! -
Mit den katholischen deutschen Bischöfen beklagen wir, dass sich auch nach der Debatte
um das Zuwanderungsgesetz die fast ausschließlich auf Abwehr gerichtete Haltung gegenüber Migrantinnen und Migranten fortsetzt. Es findet eine „verschärfte Abschiebepraxis“ statt,
- 03.04.06 Rechtlos zwischen allen Stühlen - Bericht aus einem Dorf bei Jerusalem - Christiane Gerstetter, pax christi-Freiwillige im Ökumenischen Begleitprogramm für Palästina und Israel berichtet aus Nu´aman:
Die EinwohnerInnen von Nu´aman haben ein reichlich absurd anmutendes, aber durchaus reales Problem. Ihr Dorf wurde 1967 von den Israelis dem Jerusalemer Gebiet zugeschlagen, aber sie haben aus unklaren Gründen die grünen Westbank-Ausweise. Und Leute mit grünen Westbank-Ausweisen dürfen sich seit Ausbruch der zweiten Intifada nicht mehr ohne besondere Genehmigung in Jerusalem aufhalten. Das Ergebnis ist, dass sich die BewohnerInnen von Nu´aman illegal in ihrem eigenen Dorf aufhalten.
- 29.03.06 Außenminister Steinmeier verurteilt den Mordaufruf gegen Uri Avnery auf das Schärfste
Das Auswärtige Amt antwortet pax christi und dem Aachener Friedenspreis auf ihre Schreiben vom 22. März 2006, in denen die Sorge um das Leben von Uri Avnery zum Ausdruck gebracht und um Einflussnahme von Seiten der deutschen Regierung gebeten wurde.
- 29.03.06 Erster interreligiöser Trainingskurs für gewaltfreies Handeln beendet
Der erste interreligiöse, christlich-muslimische Trainingskurs für gewaltfreies Handeln ist erfolgreich abgeschlossen worden. Er wurde 2005 im Auftrag des von pax christi, AGDF und muslimischen Verbänden getragenen Projektes "Christlich-islamische Friedensarbeit in Deutschland" über ein halbes Jahr hinweg durchgeführt. Der Oekumenische Dienst Schalomdiakonat (Wethen) und das Institut für interreligiöse Pädagogik und Didaktik (Köln) waren verantwortlich und haben folgende Presseerklärung dazu abgegeben:
- 23.03.06 Erleichterung über die Befreiung der Mitglieder der Christian Peacemaker Teams im Irak
pax christi freut sich mit den Christian Peacemaker Teams über die Befreiung ihrer drei Mitglieder im Irak aus der Hand ihrer Geiselnehmer. Norman Kember, James Loney und Harmeet Sooden hatten sich seit vier Monaten in deren Gewalt befunden. Gleichzeitig trauern wir mit CPT um ihren ermordeten Kollegen Tom Fox, dessen Leichnam vor zwei Wochen aufgefunden worden war.
- 23.03.06 pax christi schockiert über Morddrohungen gegen Uri Avnery
Gestern erreichte uns die Nachricht aus Israel, dass gegen den israelischen Friedensaktivisten und Gründer von Gush Shalom, Uri Avnery, Morddrohungen von Seiten eines Abgeordneten-Kandidaten ausgesprochen wurden. In einem Schreiben an Außenminister Steinmeier äußert der Generalsekretär der deutschen Sektion, Dr. Reinhard Voß, seine Sorge und Bestürzung.
- 22.03.06 Langfristige Aufbauarbeit statt militärischem Aktionismus - Eine Stellungnahme der pax-christi-Kommission „Solidarität mit Zentralafrika“ zur aktuellen Debatte um einen EU-Militäreinsatz in der DR Kongo
Die aktuelle Debatte über einen EU-Militäreinsatz in der Demokratischen Republik Kongo lenkt die Aufmerksamkeit auf einen der schlimmsten Konflikte seit dem Zweiten Weltkrieg. Dass dieser Konflikt in die deutschen Medien kommt, ist an sich schon einmal erfreulich. Seit Jahren haben sich entwicklungs- und friedenspolitisch engagierte Organisationen mit mäßigem Erfolg bemüht, in diesem Kontext internationale Verantwortung überhaupt zu thematisieren. Es geht um Solidarität, nicht um Mitleid. Das Problem der Debatte ist aber ihre verzerrte Perspektive: Die ungeheure Leidsituation eines ganzen Volkes wird auf die Fragestellung um das Für und Wider einer EU-Militärintervention eng geführt.
- 21.03.06 Freiheit der Meinung Freiheit der Religion -
unter diesem Motto veröffentlichen die Trägerverbände der Initiative "Christlich-islamische Friedensarbeit in Deutschland" - darunter die deutsche Sektion von pax christi - anlässlich des Tages gegen den Rassismus eine Stellungnahme. Wir dokumentieren diesen Text und die gemeinsame Presseerklärung.
- 21.03.06 pax christi-Generalsekretär ruft zur Unterstützung der Kampagne gegen möglichen Iran-Krieg auf
Der Generalsekretär der deutschen Sektion von pax christi, Dr. Reinhard J. Voß, ruft dazu auf, die am Wochenende gestartete Kampagne gegen einen möglichen Irankrieg durch wache Aktionen an der Basis zu unterstützen. Die „Kooperation für den Frieden“, in der pax christi mitarbeitet, und der „Bundesausschuss Friedensratschlag“ haben gemeinsam diese Kampagne gestartet, die mit einer Annonce in mehreren überregionalen Zeitungen am Samstag, dem 18.3.2006, und mit vielen Aktionen anlässlich des Beginn des Irakkriegs vor drei Jahren in diesen Tagen beginnt.
- 21.03.06 Friedensorganisation startet Monitoring-Projekt zur Zivilen Konfliktbearbeitung
Die "Kooperation für den Frieden", in der die deutsche Sektion von pax christi Mitglied ist, startet nach einjährigen Vorarbeiten ihr "Monitoring-Projekt" für Zivile
Konfliktbearbeitung, Gewalt- und Kriegsprävention. Das Projekt "soll der Öffentlichkeit die Möglichkeiten eines zivilen Umgangs mit Konflikten nahe bringen und den BefürworterInnen der angeblich alternativlosen Aufrüstungs- und Interventionspolitik entgegentreten".
- 16.03.06 Lob der pax christi-Kommission Asyl/Flüchtlinge für die Haltung der Deutschen Bischofskonferenz in der Asylfrage
In Briefen an Karl Kardinal Lehmann, den Vorsitzenden der Deutschen
Bischofskonferenz, und an Weihbischof Dr. Josef Voß (Münster), den
Vorsitzenden der Migrationskommissison der DBK, hat die Kommission
Asyl/Flüchtlinge von pax christi am 16.3.2006 deren Einsatz für die
Flüchtlinge und gegen die verschärfte Abschiebungspraxis in Deutschland
"mit großer Freude und Dankbarkeit" gelobt. Die Deutsche Bischofskonferenz
hatte sich in ihrer Vollversammlung in Berlin deutlich für die Einhaltung
humanitärer Standards und mehr Großzügigkeit, etwa beim Bleiberecht, ausgesprochen.
- 15.03.06 pax christi begrüßt Entscheidung für 2. Ökumenischen Kirchentag 2010 in München
Der 2. Ökumenische Kirchentag wird im Jahr 2010 in München stattfinden. Dies haben das Zentralkomitee der deutschen Katholiken und der Deutsche Evangelische Kirchentag gemeinsam beschlossen. pax christi, die durch ihren Vizepräsidenten Johannes Schnettler im Zentralkomitee der deutschen Katholiken vertreten ist, erwartet einen starken Impuls für das gemeinsame Zeugnis beider Konfessionen in der Welt von heute.
- 09.03.06 pax christi beteiligt sich an der Internationalen Woche gegen Rassismus vom 18.-26. März 2006
pax christi unterstützt den Aufruf des Interkulturellen Rats an Verbände, Organisationen, Schulen und interessierte Einzelpersonen, im Rahmen der bundesweiten Aktionswoche durch eigene Veranstaltungen aktiv zu werden.
- 09.03.06 "Auf der anderen Seite der Schlagzeilen"
Seit Anfang Dezember war Christiane Gerstetter für pax christi dem kleinen Dorf Yanoun in der Westbank. Am 4. März hat sie das Dorf verlassen, um bis Ende April in Jerusalem weiter zu tätig sein. Ihren Freiwilligendienst leistet sie im Rahmen des Ökumenischen Friedensdienstes für Palästina und Israel (ÖFPI).
- 09.03.06 Ökumenischer Rat der Kirchen plant Friedenswoche für Israel und Palästina
Für den Zeitraum vom 12. 19. März plant der ÖRK eine Friedenswoche „International Church Action for Peace in Palestine and Israel“, in der die Kirchen verschiedener Länder klare Signale an die politischen Führer senden werden, um das wachsende Engagement für den Friedensprozess in Israel und Palästina zu demonstrieren. Bisher haben bereits neun Staaten und das Internationale Pax Christi-Netzwerk ihre Teilnahme zugesichert,
- 08.03.06 Treffen des Forums Menschenrechte mit Außenminister Steinmeier am 6. März 2006 - Bundesregierung soll gegenüber den USA Schließung von Guantánamo fordern und auf baldige
Durchsetzung bei den VN zur Einrichtung des neuen Menschenrechtsrates drängen.
In einem ersten Treffen von Vertretern und Vertreterinnen des Forums Menschenrechte mit Außenminister
Steinmeier forderte das Forum Menschenrechte von der Bundesregierung außen- wie innenpolitisch
Menschenrechte nicht zugunsten einer Antiterrorpolitik auszuhöhlen und zu verwässern.
Gegenüber den USA sollte die Bundesregierung aktiv für die Schließung von Guantánamo eintreten.
- 07.03.06 Herzlichen Glückwunsch, Forum Ziviler Friedensdienst! - pax christi feiert mit beim 10-jährigen Bestehen des forumZFD
Am gestrigen Abend des 6.März 2006 feierte das forumZFD sein 10-jähriges Bestehen in der Vertretung des Saarlandes beim Bund in Berlin. Vorsitzender Tilman Evers konnte viele Engagierte und prominente Gäste begrüßen. Die deutsche Sektion von pax christi war durch ihren Generalsekretär vertreten. Die deutsche Sektion und mehrere Bistumsstellen von pax christi sind Mitgründerinnen und langjährige Mitglieder des forumZFD.
- 04.03.06 Friedensbewegung warnt vor Eskalation im Irankonflikt: Aktionen am 18. März, dem Jahrestag des Irakkriegsbeginns
Viele Engagierte in Friedensbewegung und -forschung sind alarmiert, manche prophezeien US-Militärschläge gegen atomare Anlagen und militärische Ziele im Iran. Von nahezu allen Beteiligten wird an der Eskalationsschraube gedreht - oft aus innenpolitischen Gründen. Der Konflikt um das iranische Atomprogramm verknüpft sich mit dem Karikaturenstreit und dem Israel/Palästina-Konflikt und viele gießen Öl ins Feuer. Was tun, um weitere Eskalation zu verhindern?
Bei den zahlreichen Aktionen zum 18. März 2006 und zu den Ostermärschen wird der drohende Krieg gegen Iran zentrales Thema sein.
- 03.03.06 Philippinen: Aunahmezustand aufgehoben - politische Situation offen - Patrick Koop, pax christi-Fachkraft auf den Philippinen, berichtet aus Manila:
Die Filipinos feierten Ende Februar den zwanzigsten Jahrestag ihrer EDSA-Revolution, benannt nach Epifania De los Santos Avenida, der Straße, auf der im Februar 1986 eine mehrtägige Peoples Power (Volksmacht) Massendemonstration die Diktatur Ferdinand Marcos gewaltfrei beendete.
Zu den Feierlichkeiten kündigten sich auch mehrere Veranstaltungen und Demonstrationen verschiedener Gruppierungen an, die einen Wechsel der seit der Rückkehr zur Demokratie unverändert korrupten, wenig rechtschaffenden politschen Führung anstrengen wollten.
- 24.02.06 Sri Lankas Konfliktparteien verhandeln wieder - Ausnahmezustand auf den Philippinen verhängt - Friedensdienst-Projekte von pax christi betroffen.
Hoffnung schöpft Father Bernard, der Direktor unseres Friedenszentrums in Jaffna, aus den Ergebnissen der Gespräche zwischen den srilankanischen Kriegsparteien. Sehr besorgt ist dagegen Cesar Villanueva, Koordinator von Pax Christi Philipinas, über die Verhängung des Ausnahmezustandes in seinem Land.
- 24.02.06 Sagen und tun, was der Deeskalation und dem gesellschaftlichen Frieden dient - Anmerkungen zum Streit um die Mohammed-Karikaturen, zu dem drohenden Irankrieg und den Aufgaben von pax christi
Der Geschäftsführende Vorstand von pax christi Deutschland hat ein Diskussions- und Impulspapier zur Deeskalation im Zusammenhang des weltweiten "Karikaturenstreits" und des Atomkonfliktes mit Iran erstellt. Darin werden nicht nur konkrete Aktionsvorschläge gemacht, sondern in drei Abschnitten die grundsätzlichen Überlegungen zur "Aufgabe des Brückenbaus" im Einzelnen diskutiert:
- 22.02.06 Sri Lanka zwischen Krieg und Frieden - Heute und morgen treffen sich in der Nähe von Genf Delegationen der Regierung Sri Lankas und der Liberation Tiger of Tamil Eelam (LTTE) erstmals seit drei Jahren wieder zu Gesprächen.
Christamaria Weber, die Geschäftsführerin der deutschen Sektion von pax christi, ist gestern von einem 8-tägigen Projektbesuch aus Sri Lanka zurückgekehrt. Sie hat das von pax christi mit getragene Centre for Peace and Reconciliation in Jaffna besucht und Gespräche mit der ZFD-Fachkraft Alfons Schabarum und Vertretern des lokalen Partners, dem Oblatenorden, geführt. Diese schätzen die Chancen für einen Friedensprozess eher negativ ein. Die Menschen in den Bürgerkriegsgebieten bangen und hoffen.
- 22.02.06 ÖRK erneuert Verpflichtung zur Gewaltüberwindung - Peter Schönhöffer, Mitglied der pax christi-Kommission Weltwirtschaft/Ökologie/Soziale Gerechtigkeit, ist für pax christi und für Kairos Europa auf der 9. Vollversammlung des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK)in Porto Alegre vom 14.-23.2.2006
Aus seinen zahlreichen Hinweisen und Berichten heben wir die Entscheidung der Vollversammlung hervor, die Ökumenische Dekade zur Überwindung von Gewalt verstärkt fortzusetzen. pax christi ist u.a. durch die Mitarbeit in einem Programm zur Menschenrechts-Beobachtung in Israel/Palästina an der Dekade beteiligt.
- 16.02.06 Unterstützung für die Geiseln im Irak
Mahnwachen in Leipzig und viele Gebete unterstützen die beiden im Irak gefangen gehaltenen Deutschen René Bräunlich und Thomas Nitzschke, auch wenn die Hoffnung auf ihre Rettung noch so gering ist. In Großbritannien bangt man seit dem 26. November 2005 um die vier Mitglieder der „Christian Peacemaker Teams“ Norman Kember, Tom Fox, Harmeet Singh Sooden und James Loney.
Die englische Sektion von Pax Christi International hat einen Offenen Brief zur Unterstützung dieser Geiseln sowie für einen gerechten Frieden im Irak veröffentlicht.
Darin ist nach dem letzten Video über die Geiseln von „Erleichterung und Besorgnis“ die Rede; die Geiselnehmer werden gebeten, sie freizulassen.
- 14.02.06 Die Bolkestein-Richtlinie ganz zurücknehmen! - Erklärung der pax christi-Kommission Weltwirtschaft / Ökologie / Soziale Gerechtigkeit
Heute, am 14. Februar, stimmt das Europäische Parlament über den Entwurf einer Dienstleistungsrichtlinie (nach dem EU- Kommissar Frits Bolkestein auch „Bolkestein-Rrichtlinie“ genannt) ab, die das Leben vieler Menschen in Europa massiv beeinflussen würde. Die Umsetzung dieser Richtlinie hätte nach der Meinung der Kommission „Weltwirtschaft“ verheerende Folgen.
An der Ausrichtung der Richtlinie ändert auch der gefundene Kompromiss zwischen christdemokratischen und sozialdemokratischen Abgeordneten nichts: Die Liberalisierung der Dienstleistungen wird nicht prinzipiell in Frage gestellt.
- 13.02.06 2. Nationale Versammlung von Pax Christi Pilipinas im Niall O`Brian Center in Bacolod
Im von der deutschen Sektion von pax christi mit getragenen Niall O`Brian Center in Bacolod auf der Insel Negros fand am 4. und 5. Februar die 2. Nationale Versammlung von Pax Christi Pilipinas statt. Zentrales Thema war die Vertiefung der bestehenden Ansätze von Friedens- und Versöhungsarbeit.
- 08.02.06 pax christi-Vizepräsident Schnettler ruft zum politischen und religiösen Dialog in der Irankrise auf
Johannes Schnettler, Vizepräsident von pax christi, betonte angesichts der eskalierenden Gewalt in Ländern des Mittleren Ostens, es müsse deutlich unterschieden werden zwischen einer notwendigen und sensiblen Diskussion über religiöse Toleranz und Meinungsfreiheit einerseits und der Funktionalisierung verletzter religiöser Gefühle zu politischen Zwecken andererseits. Wo Menschen getötet und Häuser angezündet werden, gingen die Demonstrationen längst über die eigentliche Ursache der Empörung, die Mohammed-Karikaturen, hinaus.
- 07.02.06 Irankrise: pax christi unterstützt Appell an Kofi Annan für Moratorium und Mediation
Die deutsche Sektion von pax christi unterstützt einen Appell an US-Generalsekretär Kofi Annan, der im Rahmen der "Kooperation für den Frieden" entwickelt und der Öffentlichkeit anlässlich der Münchener "Sicherheitskonferenz" am letzten Wochenende vorgestellt wurde. Er wird in diesen Tagen Kofi Annan in der Hoffnung übergeben, die gegenwärtige Eskalation der Worte, Drohungen und Aufrüstungen in der Irankrise zu unterbrechen und nach friedlichen Lösungen zu suchen.
- 02.02.06 Beobachtungen aus Ramallah vom Tag der Wahlen in Palästina
Christiane Gerstetter, pax christi-Freiwillige im Ökumenischen Begleitprogramm für Palästina und Israel (ÖFPI) schildert Ihre Eindrücke: die Freue vieler PalästinenserInnen darüber, dass es demokratische Wahlen im Land gab, die Frustrationen über die herrschende Partei, die Ambivalenzen gebenüber der Hamas.
- 01.02.06 Offizieller Report des Ökumenischen Begleitprogramms für Palästina und Israel (ÖFPI) über die Wahlen in Palästina veröffentlicht
Wir stellen Ihnen die Eindrücke der Mitglieder es internationalen ÖFPI-Teams über die Wahlen vom 25.1.2006 in englischer Sprache zur Verfügung.
- 30.01.06 Palästina nach den Wahlen - eine Freiwillige berichtet
Christa Feest, pax christi-Freiwillige im Ökumenischen Begleitprogramm für Palästina und Israel (ÖFPI) berichtet über ihre Eindrücke aus Ramallah nach dem Wahlsieg der Hamas und über Gespräche mit in der israelischen Friedensbewegung aktiven Frauen.
- 30.01.06 Iraks Zukunft muss selbstbestimmt und frei von Terror sein - Erklärung des pax christi-Präsidiums
Immer mehr Ausländer, auch Deutsche, werden im Irak entführt. Die Terroranschläge nehmen kein Ende. Der Irak ist zwar von einer Diktatur befreit, aber noch nicht befriedet worden, im Gegenteil: Er ist zu einer Rekrutierungs- und Trainingsstätte für Terroristen verschiedenster Prägungen geworden, die nicht davor zurückschrecken, in- und ausländische Zivilisten zu bedrohen, zu entführen und zu töten. Die Verluste in der irakischen Zivilbevölkerung in und nach dem Krieg gehen in die Zigtausende; über 2.000 US-SoldatInnen und viele aus anderen Nationen sind getötet worden.
Die andauernde Besatzung der ausländischen Invasionstruppen unter britisch-amerikanischer Führung wird mit eben diesen Unsicherheiten und Bedrohungen gerechtfertigt. Doch ihr Kredit aufgrund der Diktatorenvertreibung ist durch Folterpraktiken, Arroganz und Unsensibilität weitgehend aufgebraucht, und die Gewalttaten terroristischer Gruppen können sie offenbar nicht verhindern.
- 26.01.06 Hass führt zum Völkermord - Erklärung des Geschäftsführenden Vorstandes der deutschen Sektion von pax christi zum Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus am 27. 1. 2006
Der diesjährige Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus offenbart eine Besorgnis erregende Aktualität. Die iranische Staatsführung drängt mit Macht auf die Ausbildung des Antisemitismus als Staatsideologie. In kaum für möglich gehaltener Verachtung gegenüber dem Staat und der Gesellschaft Israels hat der Staatspräsident des Iran, Machmud Achmadinedschad, den Völkermord an den europäischen Juden als „Märchen“ bezeichnet und die Tilgung Israels von der Landkarte gefordert. Wer so spricht, schürt Hass.
Jetzt plant die iranische Regierung eine scheinwissenschaftliche Holocaust-Konferenz mit dem Ziel, das Geschehen Auschwitz und das geschichtliche Wissen über den Holocaust anzuzweifeln und vor allem Leugner des Holocaust zu Wort kommen zu lassen.
- 26.01.06 Sri Lanka: Friedensverhandlungen zwischen LTTE und Regierung
Noch gestern Nachmittag erreichte unsere Friedensfachkraft Alfons Schabarum in Jaffna die Meldung, dass die LTTE den Krieg erklärt hätte. Zwei Stunden später gab es Entwarnung. Die LTTE hat Verhandlungen in Genf zugestimmt.
- 24.01.06 Kooperation für den Frieden fasst Beschlüsse - "Monitoring-Projekt" - Mediationsaufruf zur Irankrise - Resolution zum Bombodrom
Eine Strategiekonferenz der Kooperation für den Frieden hat am vergangenen Wochende Alternativen zur Iran-Politik propagiert und ein "Monitoring-Projekt für zivile Konfliktbearbeitung und Gewaltprävention" beschlossen.
Der Bundesregierung und der EU soll anhand konkreter
Krisensituationen rechtzeitig mit Analysen, Mahnungen und Vorschlägen zur Deeskalation und Konfliktbearbeitung Druck für friedenspolitisches Engagement gemacht
werden.
- 19.01.06 Aufruf zum Gebet für die Entführungsopfer im Irak
Die Ende November 2005 im Irak entführten Mitglieder der "Christian Peacemaker Teams (CPT)" Norman Kember, Tom Fox, James Loney und Harmeet Singh Sooden befinden sich noch immer in den Händen ihrer Entführer. Der Generalsekretär der deutschen Sektion, Dr. Reinhard Voß, ruft dazu auf, für ihre Freilassung zu beten.
- 13.01.06 Waffenstillstand in Sri Lanka in Gefahr! - pax christi fordert beide Konfliktparteien auf, die Gewalt zu beenden und ernsthafte Friedensverhandlungen zu beginnen.
Das von pax christi mit getragene "Zentrum für Frieden und Versöhnung" in Jaffna schickt einen dringenden Aufruf zur Beendigung der Gewalt. Wir bitten Sie um Unterstützung - schreiben Sie Briefe an den Präsidenten Sri Lankas und an den Führer der Tamil Tiger (LTTE).
- 12.01.06 Der Iran-Konflikt kann und darf nur auf dem Verhandlungswege gelöst werden - Erklärung des Generalsekretärs der deutschen Sektion von pax christi, Dr. Reinhard J. Voß
Heute treffen sich die Außenminister Großbritanniens, Frankreichs und Deutschlands in Berlin, um ihre weitere Strategie gegenüber dem Iran im aktuellen Atomkonflikt zu klären.
In der öffentlichen Diskussion hat sich wegen der weltweit kritisierten starren und aggressiven Haltung des iranischen Präsidenten Ahmadinedschad in durchaus verständlicher Weise eine Stimmung gegen Iran entwickelt, die aber nicht dazu führen darf, nun im Konflikt um friedliche oder atomare Nutzung von Atomenergie zu Kriegs- und Bombardierungsplänen zu greifen.
- 10.01.06 Neue Berichte der Freiwilligen aus Ramallah und Yanoun
Christa Feest berichtet von einer gewaltfreien Protestaktion palästinenischer Dorfbewohner in der Nähe von Ramallah gegen den Mauerbau - Christiane Gerstetter sendet uns weitere Eindrücke aus der ländlichen Gegend von Yanoun.
- 09.01.06 Wahrheit befreit zu Versöhnung und Frieden - pax christi lädt anlässlich des Weltfriedenstages gemeinsam mit anderen Verbänden zur Gemeinsamen Gebetsstunde am 13. Januar ein.
Die Bildung der Wahrheits- und Versöhnungskommission in Südafrika nach Ende der Apartheid bedeutet einen großen Fortschritt im Prozess der Versöhnung. Niemals zuvor hatte in dieser Form eine Gesellschaft versucht, Schuld aufzuarbeiten: Die Täter und Opfer erzählten öffentlich, was unter dem System Apartheid in Südafrika Schlimmes geschehen war. Die Opfer hatten die Genugtuung, diese öffentlichen Bekenntnisse zu hören, mussten aber auch oft sehen, dass damit die meisten Täter straflos ausgingen.
- 04.01.06 pax christi-Freiwillige berichten aus Palästina
Seit Anfang Dezember 2005 sind zwei neue Freiwillige für pax christi im Ökumenischen Begleitprogramm für Palästina und Israel (ÖFPI) tätig. Hier ihre ersten Berichte.
- 30.12.05 pax christi gratuliert Bischof Dr. Spital zum 80. Geburtstag
Der frühere Präsident der deutschen Sektion von pax christi, Dr. Hermann Josef Spital, Altbischof von Trier, wird am 31. Dezember 80 Jahre alt. Wir gratulieren herzlich und wünschen ihm alles Gute!
- 27.12.05 Der Friede gründet in der Wahrheit - Botschaft des Papstes zum Weltfriedenstag am 1. Januar 2006: "In der Wahrheit liegt der Friede"
Papst Benedikt VI. lässt durch seine traditionelle Botschaft zum Weltfriedenstag am Beginn des neuen Jahres allen Frauen und Männer der Welt, besonders denen, die aufgrund von Gewalt und bewaffneten Konflikten leiden, seine guten Wünsche zukommen. "Es sind Wünsche voller Hoffnung auf eine entspanntere Welt, in der die Zahl derer zunimmt, die sich einzeln oder gemeinschaftlich darum bemühen, die Wege der Gerechtigkeit und des Friedens zu gehen..."
- 16.12.05 Ein Freiwilliger des Ökumenischen Friedensdienstes in Palästina und Israel (ÖFPI) berichtet aus Nablus.
Wir dokumentieren hier den Bericht von Daniel Stosiek, der von Ende September bis Anfang Dezember als Freiwilliger tätig war.
- 15.12.05 Entschiedene Zurückweisung der anti-israelischen Ausfälle des iranischen Präsidenten
Im Namen der deutschen Sektion von pax christi protestiert Generalsekretär Dr. Reinhard J. Voß gegen die Israel-feindlichen Äußerungen des iranischen Präsidenten Achmadinedschad. Die Delegiertenversammlung der deutschen Sektion von pax christi hatte schon Anfang November den iranischen Präsidenten aufgefordert, „seine Äußerung zurückzunehmen, Israel müsse von der Landkarte verschwinden“.
In einem Brief des Generalsekretärs an den iranischen Botschafter in Berlin heißt es u.a.:
"Die katholische Friedensbewegung pax christi ist irritiert über die Äußerungen Ihres neuen Präsidenten Achmadinedschad, der dem Staat Israel das Lebensrecht abspricht.
- 14.12.05 Aufruf zur Unterstützung der Entführungsopfer im Irak
Die Entführungen im Irak nehmen zu und politische und kriminelle Motive vermischen sich immer mehr. Betroffen sind auch Menschen, die uns nahe stehen: die Deutsche Susanne Osthoff und die Mitglieder des "Christian Peacemaker Teams" Norman Kember, Tom Fox, James Loney und Harmeet Singh Sooden. Wir sind in Gedanken bei ihnen und beten für einen guten Ausgang der Entführungen.
- 07.12.05 Interessierte für den Ökumenischen Friedensdienst in Palästina und Israel (ÖFPI) gesucht!
Bewerben Sie sich bei uns für den internationalen Dienst. In den vergangenen 13 Monaten hat die deutsche Sektion von pax christi 6 Freiwillige in den von dem Weltrat der Kirchen verantworteten Freiwilligendienst entsandt.
- 05.12.05 "...und raus bist du." Motto für die Ökumenische FriedensDekade 2006 beschlossen
Der "Gesprächskreis Ökumenische Friedensdekade", dem auch pax christi angehört, hat nach der Auswertung der Friedensdekade 2005 ("Wer kriegt was?") ein Motto für die 27. Ökumenische FriedensDekade vom 12. - 22. 11.2006 beschlossen, das an die aufgeworfene Frage nach Gerechtigkeit und Solidarität anknüpft.
Das Thema stellt einerseits die Brutalität von Ausgrenzungsprozessen heraus, relativiert dies aber durch die Anspielung auf Spiel und Kinderreim. Es soll aufrütteln, provozieren und dazu anregen, die reale gesellschaftliche Lage zu analysieren, Ausgrenzung als Menschenrechtsverletzung zu brandmarken und nach konstruktiven Alternativen zu suchen.
- 29.11.05 Aktueller Bericht eines Freiwilligen aus Palästina
Daniel Stosiek, Freiwilliger im Ökumenischen Begleitprogramm für Palästina und Israel, berichtet aus Yanun.
- 28.11.05 100. Geburtstag von Manfred Hörhammer, Gründer der deutschen Sektion von pax christi
"Genie der Freundschaft", "Geburtshelfer überall da, wo Sand im Getriebe steckt", "Reisender Gottes". Das sind Attribute, die Pater Manfred Hörhammer, den Mitbegründer der pax christi-Bewegung, schon zu Lebzeiten treffend charakterisiert haben. Der aus München stammende Kapuziner war eine der großen charismatischen Gestalten der Kirche nach dem Zweiten Weltkrieg. Am 26. November wäre Pater Manfred 100 Jahre alt geworden. Gestorben ist er 1985 kurz vor seinem 80. Geburtstag.
- 24.11.05 Bleiberechtsregelung - Brief des pax christi-Generalsekretärs Dr. Reinhard Voß an den Vorsitzenden der Innenmisisterkonferenz, Heribert Rech
pax christi appelliert an die Innenminsterkonferenz, bei ihrer bevorstehenden Sitzung am 8. und 9. Dezember 2005 in Karlsruhe eine Bleiberechtsregelung zu beschließen.
- 16.11.05 Kampfkunst als Mittel ziviler Konfliktbearbeitung?
Wie das gehen kann - diese Frage beantwortet jetzt Patrick Koop, pax christi-Fachkraft des Zivilen Friedensdienstes auf den Philippinen.
- 10.11.05 Friedenszentrum in Jaffna veröffentlicht ersten Rundbrief.
Einmal in deutscher und einmal in englischer Sprache gibt einen Überblick über die Aktivitäten der letzten Monate. Das neue Logo des Zentrums symbolisiert die drei Religionen Sri Lankas: Hinduismus, Buddhismus und Christentum.
- 09.11.05 pax christi-Tagung zu Israel und Palästina vom 9.-11.12.2005 in Bad Boll
Zwei Völker ein Recht
Wie Menschenrechte und Völkerrecht zum Frieden zwischen Israelis und Palästinensern beitragen können - mit dieser Frage werden sich verschiedene ReferentInnen beschäschäftigen.
- 07.11.05 pax christi-Delegiertenversammlung setzte politische Akzente
- 02.11.05 Pax Christi International (PCI) feiert 60-jähriges Jubiläum
Am 31. Oktober 2005 wurde in Brüssel in einem doppelten Festakt das 60-jährige Jubiläum von PCI gefeiert. Vor mehreren Hundert Aktiven und Gästen erhielt der ehemalige EU-Kommissionspräsident Jacques Delors den diesjährigen Internationalen Friedenspreis der Bewegung für seine Arbeit für die „Vision der europäischen Einigung als Friedensprojekt“. Er antwortete darauf mit einem engagierten Plädoyer für ein soziales Europa und einem großen Dank an die Arbeit von PCI als wichtigem Akteur dieses Prozesses in den letzten 60 Jahren.
- 26.10.05 Weltweiter Gebetstag für die Region der Großen Seen in Afrika - Der Vizepräsident von Pax Christi International, Erzbischof Monsengwo aus Kisangani, ruft auf zum Gebet
Liebe Freunde,
mit diesem Brief wende ich mich an die Pax-Christi-Familie auf der ganzen Welt, um sie zu einer Teilnahme am "Weltweiten Gebetstag für die Region der Großen Seen in Afrika" aufzurufen. Zur Unterstützung einer solchen Initiative der Bischofskonferenzen von Burundi, Ruanda und der Demokratischen Republik Kongo bitten wir euch, dass ihr an diesem Tag im Gebet an diesen Teil der Welt denkt, der in besonderer Weise von Krieg, Armut und menschlichem Leid gezeichnet ist. Das Datum ist der erste Sonntag im Advent, der 27. November 2005, oder jeder andere Tag, der besser der jeweiligen Situation vor Ort entspricht.
- 25.10.05 pax christi-Versöhnungsarbeit mit Polen
Am Wochenende des 21.-23.Oktober 2005 trafen sich über 30 Mitglieder und Freunde von pax christi, um die Versöhnungsarbeit seit den frühen 60er Jahren zusammen mit Zeitzeugen und Aktiven zu erinnern, zu bilanzieren und neu auszurichten.
Der generationsübergreifende Erfahrungsaustausch im Bonifatiushaus Fulda, an dem auch polnische Gäste aus den aktuellen Arbeitszusammenhängen teilnahmen, zeigte eine große Bandbreite an Erfahrungen und Erinnerungen auf.
- 19.10.05 Podium zum Friedensgutachten 2005 über „Europäische Friedens- und Sicherheitspolitik“ und den EU-Verfassungsvertrag
Der Generalsekretär der deutschen Sektion von pax christi, Dr. Reinhard J. Voß, diskutierte am 17.10.2005 zusammen mit Angelika Beer (Mitglied des Europaparlaments) und Pfr. Horst Scheffler (Militärgeschichtliches Forschungsamt Potsdam) in der Evangelischen Akademie Arnoldshain über „europäische Friedens- und Sicherheitspolitik“. Voß kritisierte, dass Auftrag und Einsatzformen der Bundeswehr im Ausland und auch einer künftigen EU-Armee höchst unklar seien; sie schwankten zwischen möglichen Kampfeinsätzen einerseits sowie humanitären und Aufbau-Hilfen andererseits. Letztere würden zur Legitimationssteigerung eingesetzt, obwohl sie nicht zum eigentlichen militärischen Auftrag gehörten.
- 12.10.05 Olivenholzarbeiten aus Bethlehem - Weihnachten ist gar nicht mehr so weit! Hier haben Sie die Möglichkeit zum Bestellen!
Seit kurzem bietet das pax christi-Sekretariat Olivenholzarbeiten aus Bethlehem zum Verkauf an. Dabei handelt es sich um sehr schöne Gebrauchsgegenstände für jeden Tag, Schmuck für den Weihnachtsbaum, der sich auch gut zum Verschenken oder als kleines Mitbringsel eignet, sowie Anhänger, Anstecker und Devontionalien in unterschiedlichen Ausführungen.
Der Erlös aus dem Verkauf der Olivenholzarbeiten kommt verschiedenen Projekten in Palästina zugute!
- 06.10.05 Der frühere Präsident von Pax Christi International, Don Luigi Betazzi, zu Besuch in Deutschland
Auf Einladung der Bistumsstelle Würzburg ist in dieser Woche einer der letzten noch lebenden Konzilsväter, Don Luigi Betazzi (Jg. 1923) in Deutschland zu Besuch. Der frühere Präsident von Pax Christi International (PCI) und Pax Christi Italia hält Vorträge in Würzburg, Frankfurt und am Wochenende in der Bildungsstätte Schmerlenbach b. Aschaffenburg.
In einem Gespräch mit dem Generaksekretär der deutschen Sektion, Reinhard J. Voß, zeigte der emeritierte Bischof von Ivrea bei Turin großes Interesse an den aktuellen Entwicklungen in der deutschen Sektion,
- 27.09.05 Jahrestreffen "Christlich-islamische Friedensarbeit in Deutschland"
Beim vierten Jahrestreffen des von pax christi mitgetragenen Projektes "Christlich-islamische Friedensarbeit in Deutschland" vom 23.- 25.September 2005 in Imshausen bei Bebra wurden "Leitende Grundsätze des Projekts" verabschiedet, die Auftrag, Sebstverständnis, Ziele und Schwerpunkte beschreiben.
- 22.09.05 Wir haben einen Freund verloren - Nachruf der Pax Christi Kommission Nationalismus und Antisemitismus zum Tod von Simon Wiesenthal
In einer Zeit, in der sich die Menschen in der Bundesrepublik Deutschland wegduckten vor ihrer Vergangenheit, vor ihrer Schuld, nahm Simon Wiesenthal die Mühen, die Anstrengungen auf sich, nach der Schuld, nach den Tätern zu fahnden. Er übernahm die Aufgabe, die eigentlich die der Staatsanwaltschaft gewesen wäre.
- 21.09.05 Versöhnung als bleibende Aufgabe - Erklärung des Vizepräsidenten Johannes Schnettler zum 40. Jahrestag des Briefwechsels der polnischen und deutschen Bischöfe
pax christi begrüßt die gemeinsame Erklärung der polnischen und deutschen Bischöfe zum 40. Jahrestag des historischen Briefwechsels zwischen den Bischofskonferenzen beider Länder. Die seinerzeit von den polnischen Bischöfen angebotene Versöhnung angesichts der deutschen Verbrechen gegenüber dem polnischen Volk und die gleichfalls ausgesprochene Bitte um Vergebung für polnisches Unrecht waren ein Meilenstein in der Nachkriegsgeschichte beider Länder. Diese Haltung der polnischen Bischöfe und die Antwort der deutschen Amtsbrüder eröffneten jenen politischen Prozess der Entspannung, der heute zum partnerschaftlichen Miteinander der beiden Nachbarstaaten in einem vereinten Europa geführt hat.
- 20.09.05 Major Pfaffs Freispruch lehrt: Soldaten sind dem Recht und Gewissen verpflichtet! - Erklärung des Generalsekretärs der deutschen Sektion von pax christi, Dr. Reinhard J. Voß
Nachdem der 2. Wehrdienstsenat des Bundesverwaltungsgerichts seinen Freispruch für Major Florian Pfaff vom 21. Juni 2005 nun im September ausführlich begründet hat, wird noch klarer, welche grundsätzlichen Fragen zum Verständnis der Bundeswehr durch diesen Fall aufgeworfen werden.
Major Pfaff ist seit 1976 Berufssoldat, um nach eigener Aussage „Recht und Freiheit zu verteidigen“. Als Zeichen dieser Überzeugung trug er eine weiße Rose am Revers und engagierte sich im so genannten „Darmstädter Signal“. Er wurde wegen seiner fachlichen Qualität mehrfach intern ausgezeichnet und arbeitete zum Zeitpunkt des Irakkriegs an einer Software zur logistischen und administrativen Unterstützung der Bundeswehr. Er verweigerte am 7. April 2003 diese Arbeit, „da er nicht ausschließen könne, damit die rechtswidrige Beteiligung der Bundesrepublik Deutschland an einem rechtswidrigen Angriffskrieg gegen den Irak zu unterstützen“
- 13.09.05 Kooperation für den Frieden: Friedensgruppen fordern Abzugsplan für Afghanistan
Am vergangenen Sonntag fand in Hannover die Vollversammlung der "Kooperation für den
Frieden" statt. An diesem Zusammenschluss von über 30 Friedensorgansiationen
ist pax christi beteiligt. Im Mittelpunkt stand eine kritische Auswertung
der Entwicklung in Afghanistan und der deutschen Rolle dort. Es wurde ein
Kosens erzielt, allen Bundestagsabgeordneten in einer Briefaktion die
Bedenken vor weiterer Aufstockung der Bundeswehr dort vorzulegen und
stattdessen zu fordern, bei der vor dem 13. Oktober einzuberufenen
Sondersitzung des Deutschen Bundestages zum Afghanistan-Mandat statt einer
Mandatsverlängerung einen konkreten Abzugsplan zu beschließen. Mehr dazu hier in der Pressemeldung:
- 24.08.05 pax christi begrüßt den Teilrückzug Israels aus dem Gazastreifen und erwartet weitere Schritte auf ein Ende der Besatzung hin. - Stellungnahme des Generalsekretärs der deutschen Sektion, Dr. Reinhard J. Voß
Durch das umsichtige und konsequente Vorgehen des israelischen Militärs ist es möglich geworden, dass die völkerrechtswidrigen Siedlungen in Gaza geräumt werden konnten. Dies lässt eine Perspektive für den Friedensprozess erkennen, der beiden Völkern eine Zukunft schenkt.
- 01.08.05 Hiroshima und Nagasaki verpflichten zur totalen nuklearen Abrüstung!
Am 6. und 9. August jährt sich zum 60. Mal die atomare Bombardierung der japanischen Großstädte Hiroshima und Nagasaki durch die USA. Der „Atompilz“, der 140.000 der 350.000 Einwohner auf der Stelle tötete und unzähligen weiteren den baldigen Tod durch Krebs oder lebenslanges Leiden brachte, blieb seither das Zeichen unvorstellbarer Zerstörungskraft und Bedrohung.
- 29.07.05 "Weg mit der Mauer in Palästina"
Der Koordinationskreis "Stoppt die Mauer in Palästina / Für einen gerechten Frieden in Palästina und Israel" hat im Juli 2005 ein Arbeitsheft herausgegeben.
- 09.07.05 Die Wunde ist noch offen. Das Massaker von Srebrenica ist eine Mahnung für die Völkergemeinschaft
Am 10. Juli jährt sich zum zehnten Mal das Massaker serbischer Soldaten in der bosnischen Stadt Srebrenica. Über 7.000 bosniakische Jungen und Männer, die in der damaligen UN-Schutzzone Zuflucht gefunden hatten, wurden unter Befehl der Serbenführer Ratko Mladic und Radovan Karadzic kaltblütig ermordet.
- 07.07.05 Erklärung des Generalsekretärs, Dr. Reinhard J. Voß, zu den Anschlägen in London am 7. Juli
In einem Gespräch mit seiner britischen Kollegin Pat Gaffney unmittelbar nach den Anschlägen sprach Reinhard Voß pax christi Großbritannien sein Beileid und die Anteilnahme der deutschen Sektion aus. In einer Stellungnahme zu den Anschlägen heißt es:
- 07.07.05 pax christi fordert Ende des Mauerbaus im Westjordanland Europaweite Unterschriftensammlung und Aktionstag am 9. Juli in Augsburg
Die Nahostkommission der deutschen Sektion von pax christi nimmt zum Jahrestag des “Mauer-Gutachtens“ des Internationalen Gerichtshofes in Den Haag Stellung
- 05.07.05 Ana Raffai für Friedensnobelpreis nominiert
Ana Raffai aus Sesvete/Kroatien ist - zusammen mit weiteren 999 engagierten Frauen aus aller Welt - für den diesjährigen Friedensnobelpreis nominiert worden. Gemeinsam mit ihrem Mann Otto arbeitet sie seit vielen Jahren für Frieden und Verständigung im ehemaligen Jugoslawien.
Otto Raffai ist seit November 2004 Friedensfachkraft der deutschen Sektion von pax christi.
- 23.06.05 pax christi unterstützt die heutige Aktion "Hier geblieben!"
- 16.06.05 Weiterhin alarmierende Berichte aus Darfur
pax christi hat sich an der Vorbereitung und Durchführung eines internen Hearings des FORUM MENSCHENRECHTE zur Lage in Darfur am 6. Juni 2005 in Berlin beteiligt. Die Beratungen mit Experten zur Menschenrechtslage und zu Überwindungsmöglichkeiten der massiven Krise im Westen Sudans zeigten, dass es keinen Grund gibt, Darfur aus den Schlagzeilen zu nehmen - wie es derzeit geschieht - und dass noch mehr internationale Aufmerksamkeit und Hilfe nötig sind. Wir veröffentlichen eine Pressemeldung des FORUM MENSCHENRECHTE zu Dafur:
- 08.06.05 Es kann keine Gewöhnung an den Krieg geben
Erklärung des Vizepräsidenten Johannes Schnettler zu den jüngsten Äußerungen des Bundesministers für Verteidigung, Peter Struck.
Offen und ungeschminkt spricht der Bundesminister der Verteidigung, Peter Struck, in den Interviews der letzten Tage davon, dass deutsche Soldaten demnächst in Kampfeinsätzen der Bundeswehr ihr Leben lassen müssen.
- 07.06.05 Altenheim in Zenica feierlich übergeben
Am 3. Juni wurde ein von pax christi und der Flüchtlingshilfe Langen mit Mitteln der Bundesregierung und der Stadt Zenica errichtete Altenheim eröffnet. 52 Binnenvertriebene, die aufgrund von Alter und Krankheit nicht in ihre Heimatgemeinden zurückkehren können, finden hier eine dauerhafte Bleibe. Die meisten von ihnen haben mehr als 12 Jahre in heruntergekommenen Flüchtlingsbaracken leben müssen.
- 02.06.05 Jetzt eine friedenspolitische Offensive starten!
Erklärung des pax christi-Generalsekretärs Reinhard J. Voß
nach den Volksabstimmungen zum EU-Verfassungsvertrag in Frankreich und den Niederlanden
- 24.05.05 Gemeinsam Zukunft gestalten - pax christi-Pilgerreise nach Auschwitz beendet
Erstmals besuchte der pax christi-Präsident Heinz Josef Algermissen, Bischof von Fulda, den Mahn- und Gedenkort Auschwitz. Bei seinem Besuch wurde der Bischof von einer 60 Personen starken Pilgergruppe im Alter zwischen 20 und 85 Jahren begleitet.
- 23.05.05 Neuer Rundbrief über die Arbeit des Friedenszentrums in Jaffna
- 20.05.05 pax christi Friedenszentrum auf den Philippinen veröffentlicht Newsletter
- 12.05.05 Auschwitz - 60 Jahre danach. Zur Aktualität der Erinnerung
In der Zeit vom 16. bis 20. Mai 2005 begeben sich rund 60 Mitglieder und Freunde der deutschen Sektion von pax christi auf eine Reise nach Auschwitz und Krakau. Damit stellt sich pax christi erneut in die Tradition vergangener Reisen nach Auschwitz, um der Opfer zu gedenken, die Erinnerung an den millionenfachen Völkermord zu bewahren und die bleibende Aktualität dieses Ortes für die Friedens- und Menschenrechtsarbeit zu thematisieren.
- 10.05.05 Stellungnahme für ein Ja beim Europa-Referendum am 29. Mai 2005
Das Präsidium der Sektion von Pax Christi Frankreich und ihr Präsident, Bischof Marc Stenger, haben sich für ein Ja zum europäischen Verfassungsvertrag beim französischen Referendum am 29. Mai 2005 aus übergeordneten politischen Gründen ausgesprochen - unter Achtung der Kritiker.
Diese Haltung korrespondiert durchaus mit der differenzierten, wenn auch kontroversen Diskussion in der deutschen Sektion, die sich mit klaren Kritikpunkten zu militärischen Tendenzen sowie demokratischen und sozialen Defiziten im Verfassungsvertrag geäußert hat, ohne sich aber an Kampagnen gegen eine völlige Ablehnung zu beteiligen.
- 28.04.05 Der Wahrheit und dem Frieden verpflichtet - Erklärung des Präsidiums von pax christi zum 8. Mai 1945
"Der Wahrheit und dem Frieden verpflichtet" - unter diesem Leitwort hat das Präsidium der deutschen Sektion von pax christi am 28.4.2005 eine Erklärung zum 60. Jahrestag der "Befreiung Deutschlands und Europas von der Herrschaft Hitlers und seiner Anhänger" veröffentlicht. Auf dem Hintergrund des "Paradigmenwechsels in der Erinnerungskultur" wird die Frage des "eigenen Leids" klar in den Kontext des "Widerspruchs zu revisionistischen Tendenzen" gestellt. Außerdem wird der kirchliche "Umgang mit der eigenen Geschichte" kritisch reflektiert und ein "Bekenntnis unserer Kirche, dass auch Christen und kirchliche Amtsträger geirrt haben und für das Geschehen mitverantwortlich sind" angemahnt. Die Erklärung schließt mit einem Plädoyer zur zivilen Konfliktbearbeitung und politischen Konfliktlösung.
- 21.04.05 Die deutsche Sektion von pax christi gratuliert Papst Benedikt XVI. zu seiner Wahl
- 20.04.05 Koalitionsräson rechtfertigt kein unsinniges Milliardenprojekt MEADS
Presseerklärung zur Freigabe der Entwicklungskosten für MEADS
- 14.04.05 pax christi trägt Standards für den Zivilen Friedensdienst mit
- 11.04.05 pax christi hat an der Freisinger Ökumenischen Konsultation „Gerechter Friede“ teilgenommen
- 08.04.05 Neue Informationen aus den Philippinen und aus Palästina
- 06.04.05 Beeindruckender Abschied von Herbert Froehlich
- 05.04.05 Die deutsche pax christi-Bewegung trauert um ihren Geistlichen Beirat Herbert Froehlich
- 04.04.05 pax christi Präsident Bischof Heinz Josef Algermissen, Fulda, äußert sich zum Tod von Papst Johannes Paul II
- 04.04.05 Pax Christi International würdigt Papst Johannes Paul II. als „Apostel für Gerechtigkeit und Frieden“
- 23.03.05 pax christi-Kongress in Bad Honnef vom 5.-7. Mai 2005
„Solidarität politisch positionieren / Solidarität lernen“. Anmeldungen noch möglich!
- 14.03.05 60 Jahre Pax Christi in Paris gefeiert
- 03.03.05 pax christi unterstützt das "Manifest Illegale Zuwanderung"
- 21.02.05 Erklärung des Geschäftsführenden Vorstandes zum Gespräch des Bundeskanzlers mit George W. Bush
Europas Beitrag zum Frieden in der Welt stärken - Erklärung anlässlich des Besuchs von George W. Bush
- 25.01.05 Das Gedenken muss der Wahrheit verpflichtet bleiben. Erklärung zum 60. Jahrestag der Befreiung von Auschwitz und Einladung zu einer Reise nach Auschwitz im Mai 2005
- 20.01.05 Zwei Freiwillige im Ökumenischen Begleitprogramm für Palästina und Israel berichten über ihre Erfahrungen.
- 17.01.05 Friedensfachkraft für Sri Lanka feierlich verabschiedet!
- 17.12.04 Unser Mitgefühl gilt den Opfern der Naturkatastophe in Südasien.
- 24.11.04 Gesellschaftlicher Friede
nur mit den Muslimen, nicht gegen sie!