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Kurzmeldung

„andere achten“ - Ökumenische FriedensDekade vom 11.-21. November

Schirmherr Sebastian Krumbiegel ruft zu Toleranz und Engagement auf

Die Ökumenische FriedensDekade wird traditionell in den zehn Tagen vor dem Buß- und Bettag durchgeführt. Vom 11.-21.November beteiligen sich bundesweit Hunderte von Friedensgruppen und Kirchengemeinden mit Veranstaltungen, Gottesdiensten und Friedensgebeten. Mit einem Gottesdienst wurde am 10. November im Ulmer Münster die 28.Ökumenische FriedensDekade eröffnet. Im Anschluss an den Gottesdienst lud die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) zu einem Konzert mit dem diesjährigen Schirmherrn der FriedensDekade, dem Sänger der Popgruppe „Die Prinzen“, Sebastian Krumbiegel, ein.

Der ökumenische Gottesdienst unter dem Motto der diesjährigen FriedensDekade „andere achten“ wurd von Prälatin Gabriele Wulz aus Ulm geleitet. Prediger war Weihbischof Dr. Johannes Kreidler aus Rottenburg.

„Alle, die in unserem Land Ausländer raus schreien, wissen nicht, wovon sie reden. Wir sollten den Menschen, die zu uns kommen, zuhören.“ sagt Sebastian Krumbiegel, Sänger bei den Prinzen, einer der bekanntesten Popgruppen in Deutschland und Schirmherr der diesjährigen Ökumenischen FriedensDekade. Krumbiegel hat Flüchtlingen in Leipzig zugehört und ihre Geschichten als Buch veröffentlicht. Er tritt im Rahmen der FriedensDekade in Weißenhorn, Meissen, Bad Düben, Friedenswalde, Vallendar bei Koblenz und Hamburg auf. „Ängste und Träume“ heißt die musikalische Lesereise, auf die er sich zusammen mit dem Gitarristen Kristof Hahn begibt.

Getragen wird die Ökumenische FriedensDekade von der Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) in Bonn und der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) in Frankfurt. Im Gesprächsforum der FriedensDekade wirken neben der AGDF und der ACK u.a. die Aktion Sühnezeichen Friedensdienste (ASF), die Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend (aej), der Evangelische Entwicklungsdienst (EED), Pro Asyl und die katholische Organisation Pax Christi Deutschland mit.

Die Verantwortlichen erwarten aufgrund des guten Absatzes der diesjährigen Arbeitsmaterialien, dass wie in den Vorjahren im ganzen Bundesgebiet rund 2.000 Gottesdienste, Veranstaltungen und Gebete für den Frieden stattfinden werden. Der neutestamentarische Text aus dem Philipperbrief (2, 3-4) bildet den biblischen Bezugsrahmen zum Motto. Dort heißt es: „Nichts geschehe aus Streitsucht oder eitler Ruhmsucht, vielmehr achte in Demut jeder den andern höher als sich selbst. Jeder sei nicht nur auf das Eigene bedacht, sondern auch auf das der Anderen.“