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Damit Erinnerung für die Zukunft gelingt - Erklärung des Geschäftsführenden Vorstandes von pax christi

65 Jahre nach der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz - Das Gedenken neu verankern

Der 27. Januar, der Tag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz, ist ein Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust. Dieser Tag ist aber auch Anlass, Voraussetzungen zu benennen, damit Erinnerung für die Zukunft gelingt.

Denn 65 Jahre nach Ende des Holocaust, des Nationalsozialismus und des II. Weltkriegs in Europa und Asien findet eine Zäsur statt. Der lebensgeschichtliche Kontext der Erinnerungen endet mit der Generation der Zeitzeuginnen und Zeitzeugen.

Sie, die in unterschiedlicher Betroffenheit Krieg und Holocaust erlebt haben, verlassen den Raum gesellschaftlicher Aufmerksamkeit. Damit beginnt unabwendbar und unumkehrbar die Historisierung der Ereignisse. Die Möglichkeit wie auch die Notwendigkeit, Kenntnisse weiter zu vermitteln und zu deuten, nehmen zu.