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Frauen in den Versöhnungsprozess einbeziehen
Denn: Ohne Frauen ist auch in Afghanistan kein Staat zu machen
„Angesichts der von Nato und Regierung Karsai angestrebten Übereinkunft mit den Taliban besteht die Gefahr, dass die Menschenrechte der afghanischen Frauen und Mädchen erneut geopfert werden.“ warnt pax christi - Generalsekretärin, Christine Hoffmann. „Es ist unbedingt erforderlich, die UN-Resolution 1325 in die Afghanistan-Strategie einzubeziehen!“
In der völkerrechtlich verbindlichen UN-Resolution 1325 vom Oktober 2000 wird die Einbeziehung von Frauen auf allen Ebenen von Friedens- und Wiederaufbauprozessen gefordert.
Im Falle von Afghanistan bedeutet dies:
afghanische Frauen müssen im sogenannten „Versöhnungsprozess“ Sitz und Stimme bekommen,
ihre Menschenrechte müssen garantiert werden
die Sicherheitskräfte müssen Frauen und Mädchen sowie die Zivilbevölkerung insgesamt besser einbeziehen und schützen.
Auf Initiative des Frauensicherheitsrates www.frauensicherheitsrat.de haben sich in Berlin rund ein Dutzend Organisationen getroffen, um bundesweite Aktivitäten zum 10. Jahrestag der UN-Resolution 1325 zu koordinieren. „Frieden ist unmöglich, wenn die halbe Bevölkerung ausgeschlossen wird“, heißt es in einem Statement des Afghan Women´s Network und des UN-Frauenfonds Unifem in London (Unifem Press Release vom 27.1.), und die in Berlin versammelten Organisationen schließen sich dem ausdrücklich an.