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Kurzmeldung

Aufrichten – Aufstehen – Widerstehen

Erfolgreich ging heute der pax christi Kongress „Aufrichten – Aufstehen – Widerstehen. Bibel lesen in Zeiten von Unrecht und Gewalt“ zu Ende.

Die Teilnehmer/innen reflektierten das eigene zivilgesellschaftliche Engagement und dessen soziale und religiöse Hintergründe. Als Hauptreferent stellte der Schweizer Philosoph und Theologe, Urs Eigenmann, die Zusammenhänge zwischen der politischen Praxis des Glaubens sowie deren gesellschaftliche Bedeutung in biblischen Zeiten und heute dar. Aktuelle Fragen der Schaffung von Gerechtigkeit und Frieden standen im Mittelpunkt der Arbeitsgruppen während des Kongresses. Konfrontiert wurden diese mit biblischen Texten. Diese konnten im Horizont der Friedensarbeit heute aktualisiert und in den Zusammenhang zu ähnlichen Thematiken in biblischer Zeit und Gesellschaft gestellt werden.

Konkrete Fragestellungen der Arbeitsgruppen während des Kongresses waren u.a.:

- Das gesellschaftliche Ausmaß von Armut und Reichtum in Deutschland. Uns beschäftigte die Frage nach dem christlichen Maßstab für die Bewertung der Situation.

- Eine grundsätzliche Kritik der kapitalistischen Strukturen und deren Deutungspotential für die aktuelle Wirtschaftskrise

- Unser gesellschaftliches Engagement, dessen christliche Motivation und die biblische Grundlagen

- Utopien als Ressource für politisches Engagement

- Versöhnung als Grundlage für gesellschaftlichen Frieden