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Neuer Ausschuss „Kirche und Gesellschaft“ der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK)
Beiträge zur Vorbereitung der Internationalen Ökumenischen Friedenskonvokation 2011 geplant
Eine bewusste Hinarbeit auf die jetzt schon für Anfang Mai 2011 geplante Internationale Ökumenische Friedenskonvokation hat sich der neu berufene Ausschuss „Kirche und Gesellschaft" der ACK vorgenommen. Damit unterstützt er den „Konziliaren Prozess für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung“, der in diesem Jahrzehnt eine Konkretisierung in der „Dekade zur Überwindung von Gewalt“ fand. Diese Dekade findet mit der Konvokation ihren Abschluss. pax christi-Generalsekretär Dr. Reinhard J. Voß präsentierte bei der Mitgliederversammlung der ACK am 17./18.Oktober 2007 in Nürnberg den neu konstituierten Ausschuss als Stellvertreter des Vorsitzenden Paul Gräsle (Evangelisch-methodistische Kirche).
Der Ausschuss empfiehlt den Kirchen, insbesondere Akzente zu verstärken, die in der so genannten „Freisinger Agenda“ von 2005 enthalten waren, erarbeitet von ACK- und Basisgruppen-Mitgliedern.
Im Ausschuss gab es Einvernehmen, über kontroverse Fragen im „Konziliaren Prozeß“ (KP) neu nachzudenken, z.B.:
Es gilt den „KP“ wieder neu ins Bewusstsein zu heben. -
Der „KP“ ist in der ACK und den Kirchen nur bedingt angekommen. -
Es muss eine gewisse fortlaufende Kontinuität geben: „KP“, Dekade zur Überwindung von Gewalt, Charta Oecumenica. -
Die Rolle des „KP“ als Erneuerungsbewegung für Kirchen ist in allen ihren Sozialgestalten zu ermutigen. -
Schwierigkeiten müssen ernst genommen werden: Wie ist der „KP“ verstanden worden: sozialethisch oder ekklesiologisch? -
Streitpunkte und Ängste sind deutlich zu benennen: z.B. der Eindruck, dass die Dekade „Gewalt überwinden“ und der Agape-Prozess („Wirtschaften für das Leben“) auseinander laufen.
Verstärkt sollte die Konzentration auf inhaltliche Fragen gelenkt werden. Diese inhaltlichen Fragen sollten insbesondere in Zuspitzung von „Gerechtigkeit, Frieden und Schöpfungsbewahrung“ - sein:
1. „Aufnahme des Ökumenischen Prozesses Wirtschaft im Dienst des Lebens“
2. „Friedenspolitik: Gewaltfreiheit und Prävention von Gewalt“ in Verbindung mit Stärkung von Menschenrechten, Recht und Völkerrecht sowie „interreligiösem Dialog
3. „Nachhaltigkeit des ökologischen Wirtschaftens“ (z.B. die Verknüpfung von Ökonomie und Ökologie, Wirtschaft und Nachhaltigkeit)
Bei allen drei Themen sollen vor allem drei Prämissen gelten: Glaubwürdigkeit, Aktualität und Signalwirkung. Sie sollen aufbauen auf den Prinzipien des „Konziliaren Prozesses“: evangeliums- und sachgemäß, sozial- und umweltverträglich.