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Der Präsident von pax christi, Bischof Algermissen, berichtete über seine Eindrücke aus dem Heiligen Land
Bischof Heinz Josef Algermissen (Fulda) berichtete in der Präsidiumssitzung am letzten Wochenende in Fulda ausführlich über seine subjektiven Eindrücke von der Reise der deutschen Bischöfe ins Heilige Land, die sie je drei Tage nach Galiläa und Jerusalem/Bethlehem führte. Dabei überreichte er der deutschen Sektion ein „Friedenslicht aus dem Heiligen Land“ in Form einer Taube. Dies ist ein Projekt der 2001 vom lateinischen Gemeindepfarrer in Taybeh gegründeten „Olivenzweig-Stiftung“: peacelamp@latinpat.org www.taybeh.info. Es soll beim deutschen Sekretariat für die Bewegung verfügbar sein und wird auf dem Nahostkongress von Bad Boll am 11.-13.Mai 2007 leuchten.
Diese Reise, die erstmals alle Diözesanbischöfe gemeinsam neben den üblichen Sitzungen zusammen führte, war voll persönlicher Eindrücke. Als besondere Begegnungen hob Bischof Algermissen die folgenden hervor:
den Vortrag des früheren Botschafters Israels in Deutschland, Avi Primor, und das Gespräch mit Shimon Perez; die Begegnung im jüdischen Oberrabinat und die „dichtesten Erfahrungen“ in der Gedenkstätte Yad Vashem, wo er zum 4. Mal und diesmal von der Neukonzeption beeindruckt war; das Gespräch mit Palästinenserpräsident Mahmut Abbas in Ramallah und der Besuch Bethlehems, das man als „abgewürgte Stadt“ erlebt habe. Dort sei auch die Kritik an der unmenschlichen Mauer erfolgt. Die Auswirkungen dieser Kritik in der Öffentlichkeit sollen von der Deutschen Kommission Justitia et Pax bearbeitet werden.