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Als Geburtstagswunsch: Spenden für pax christi!
Der frühere Geistliche Beirat von pax christi, Prof. Dr. Heinrich Missalla, wird heute 80 Jahre alt.
In einem Glückwunschschreiben an Heinrich Missalla hat der Vizepräsident der deutschen Sektion, Johannes Schnettler, Heinrich Missalla für seine langjährige Verbundenheit und seine Verdienste für die pax christi-Bewegung gedankt. Der Theologe und Hochschullehrer Heinrich Missalla war in verschiedenen Funktionen für pax christi tätig. Seine Engagement für pax christi war geprägt durch seine Erfahrungen als junger Soldat im Zweiten Weltkrieg. Die Verführung der Gewissen und der Missbrauch des Gehorsams durch die damaligen staatlichen, aber auch kirchlichen Autoritäten drängten ihn dazu, die Menschen in ihrer eigenen Urteilsfähigkeit zu bestärken und für den Frieden zu begeistern. Auf diese Weise hat er maßgeblichen Anteil am friedenspolitischen Profil der pax christi-Bewegung. Bis heute ist Heinrich Missalla pax christi verbunden, was sich nicht zuletzt in seinem Geburtstagswunsch ausdrückt, für die Arbeit von pax christi zu spenden. Auszüge aus dem Glückwunschschreiben finden Sie hier:
"Verbundenheit beschreibt sehr nachdrücklich dein Wirken in und für pax
christi. Du hast dich mit Wort und Tat für die deutsche Sektion der
internatonalen katholischen Friedensbewegung engagiert. Dabei sind dir die
Menschen in pax christi und die Arbeit am Frieden zur geistig-politischen
Heimat geworden. Hier gründet deine Verbundenheit mit der Friedensbewegung
pax christi, die du in unterschiedlichen Funktionen entscheidend mitgeprägt
hast. Dies ist dir in besonderer Weise gelungen, weil du die Gabe hast
wissenschaftliche Gründlichkeit mit der Leidenschaft für ein politisches
Engagement zu verbinden. Dein Geburtstag ist ein würdiger Anlass, deine
Verdienste um pax christi hervorzuheben. Stellvertretend für die vielen will
ich zwei Orte deines Engagements nennen, die im wahrsten Sinne des Wortes
herausragend sind.
Dir verdanken wir den unverstellten und kritischen Blick auf die bis heute
immer noch unzureichend bearbeitete Rolle der katholischen Kirche im Blick
auf das Verhältnis zum nationalsozialistischen Staat in den Jahren 1933 bis
1945. Mit großer Sorgfalt und der erforderlichen Leidenschaft hast du diese
offene Stelle in der Aufarbeitung der Geschichte der katholischen Kirche in
der NS-Zeit in verschiedenen Stellungnahmen, Artikeln und Beiträgen benannt
und für einen ehrlichen und selbstkritischen Umgang gestritten.
Die finanzielle Grundlage unserer Arbeit ist dir nie gleichgültig gewesen.
Und wenn es kritisch wurde, hast du die pax christi-Bewegung auch materiell
unterstützt. Du weißt um das große ehrenamtliche Engagement, und es hat dir
immer besondere Sorgen bereitet, wenn du als Mitglied des Geschäftsführenden
Vorstandes oder des Präsidiums Haushaltpläne beraten und entscheiden
musstest. Wer dich bei diesen Beratungen erlebt hat weiß, wie sehr es dich
bedrückt hat, dass die große Anstrengung der vielen Menschen in pax christi
für Frieden und Gerechtigkeit nur minimal und manchmal sogar unzureichend
finanziell unterstützt werden konnte. Für dich war es immer eine
Selbstverständlichkeit, in Engpässen helfend zur Seite zu stehen. Und dies
gilt bis heute. Denn als Geburtstagswunsch hast du eine Spende für die pax
christi-Arbeit erbeten.
Lieber Heinz, hierfür und für deine Verbundenheit mit der pax christi-Bewegung danke ich dir von ganzem Herzen. Wie nachhaltig dein Wirken für pax
christi ist, verdeutlicht ein Wort des Generalsekretärs des Zentralkomitees
der deutschen Katholiken, Stefan Vesper. In einem Brief an pax christi
spricht er dieser Tage von der Evidenz der Bedeutung der pax christi-Bewegung für den deutschen Laienkatholizismus. Zu dieser Urteilsbildung hast
du erheblich beigetragen."