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„Lebendige Sorge um den Frieden“

pax christi begrüßt die Deutsch-Polnische Erklärung der Vorsitzenden der Bischofskonferenzen zum 1. September 1939

In dieser Erklärung, die meine volle Zustimmung hat, gibt es einen Satz der geradezu den Kern der pax christi-Bewegung beschreibt: „Erinnerung kettet uns nicht an die Vergangenheit; sie macht uns frei für die Zukunft.“ Die gemeinsame deutsch-polnische Bekräftigung „der lebendigen Sorge um den Friede“ bestärkt pax christi ganz besonders im Angebot Freiwilliger Friedensdienste für junge Menschen im „Zentrum für Dialog und Gebet“ in Oswiecim.

pax christi schafft dort konkret den Raum für Erinnerung und Auseinandersetzung der Nachkriegsgenerationen mit der zivilisatorischen Katastrophe des II. Weltkrieges. Zugleich wird in der Arbeit mit jungen Menschen dort das Geschenk der Versöhnung erfahrbar. Ich danke den Vorsitzenden der beiden Bischofskonferenzen, Erzbischof Dr. Robert Zollitsch und Erzbischof Dr. Jósef Michalik, ausdrücklich für diese Erklärung und ihr lebendiges Engagement für wahrhaftigen Umgang mit der Geschichte.

Christine Hoffmann
pax christi-Generalsekretärin