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Kurzmeldung

Gedenken an Franz Jägerstätter

Pax Christi International ehrt ihn in einem Brief an seine Witwe Franziska zu seinem 100. Geburtstag

Am 20. Mai 2007 feiert St. Radegund in Oberösterreich den 100. Geburtstag von Franz Jägerstätter. Er war einer der wenigen katholischen Kriegsdienstverweigerer im 2. Weltkrieg. Obwohl sein Pfarrer und sein Bischof ihm davon abrieten, verweigerte er den Kriegsdienst unter Hitler, weil er erkannte, dass der Krieg ein "Raubzug" war, um an Erze, Ölquellen und Getreide in Russland und anderen Ländern zu gelangen. Er will ein gottloses Regime nicht unterstützen. Am 9. August 1943 wird er in Brandenburg/Havel hingerichtet. Dieses Jahr wird seine Seligsprechung erwartet.

Seit 1983 wird jährlich an seinem Todestag ein Treffen in Ostermiething/St. Radegund veranstaltet, zu dem jedes Jahr mehr Menschen kommen, darunter pax christi-Mitglieder aus vielen Länden, auch aus den USA.

Am Samstag, dem 19. Mai 2007 veranstaltet die Katholische Männerbewegung eine Sternwallfahrt nach St. Radegund, die mit einem Gottesdienst mit Bischof Manfred Scheuer, Pax Christi-Präsident Österreichs, endet.

Am Sonntag, dem 100. Geburtstag, ist ein Festgottesdienst mit Bischof Schwarz und ein Festakt mit Landeshauptmann Dr. Pühringer geplant.

„Die Art und Weise, in der Jägerstätter sein Gewissen formte, und die innere Freiheit, mit der er in den Tod gegangen ist, haben einen hohen prophetischen Rang und Wert, gerade auch weil er seiner Zeit in Bezug auf die Formulierung der kirchlichen Lehre beispielgebend vorauseilte.“ (Bernhard Häring am 20.5.1997)