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pax christi organisierte Internationale Jugendbegegnung in Lettland
Workcamp über „Vergangenheit erinnern, Zukunft gemeinsam gestalten” zusammen mit dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge
Im Juli 2007 hat die deutsche Sektion zum zweiten Mal in Lettland eine internationale Jugendbegegnung in Kooperation mit dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge durchgeführt. Diesmal war der Landesverband Nordrhein-Westfalen unser Kooperationspartner. Die inhaltliche Vorbereitung lag in den Händen der Vizepräsidentin, Veronika Hüning, und der Jugendreferentin des Volksbundes NRW, Verena Dahlhaus, und wurde durch Michael Roekaerts von PCI und Horst Wiechers von der Villa ten Hompel in Münster unterstützt. Präsidiumsmitglied Christine Böckmann gehörte zum Leitungsteam.
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Der Titel des diesjährigen Workcamps lautete: „How to deal with the past today? Vergangenheit erinnern, Zukunft gemeinsam gestalten”. Es nahmen 8 deutsche, 5 österreichische und 12 lettische Jugendliche zwischen 16 und 25 Jahren daran teil. Da ein Förderantrag bei der EU abgelehnt wurde, konnten russische Jugendliche aus finanziellen Gründen leider nicht teilnehmen.
Die Jugendlichen wohnten in Sigulda, besuchten das Jüdische Museum, das ehemalige Ghetto und das Okkupationsmuseum in Riga und leisteten praktische Arbeit in der Gedenkstätte in Rumbula und auf einem Kriegsgefangenenfriedhof neben der KZ-Gedenkstätte Salaspils. Auf dem Kriegsgefangenenfriedhof wurde u.a. ein Holzkreuz errichtet. Neben Freizeitaktivitäten gab es inhaltliche Workshops, in denen die Teilnehmenden u.a. über Antisemitismus und Rassismus heute diskutierten.
Ein bewegender Moment des Workcamps war die abschließende Gedenkfeier in der Gedenkstätte in Bikernieki unter Anwesenheit des deutschen Botschafters (s.Bild) und die anschließende Mitarbeit bei der Setzung des Gedenksteins, der an die 19 aus Coesfeld deportierten Jüdinnen und Juden erinnert.