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Ostermärsche wenden sich gegen Auslandseinsätze der Bundeswehr

Friedensgruppen rufen zum G8-Protest nach Heiligendamm

Die Ostermärsche wenden sich gegen die Auslandseinsätze der Bundeswehr und rufen zu den G8-Protesten nach Heiligendamm. Gefordert wird der Truppen-Abzug aus Afghanistan und Irak, der massive Anstrengungen für politische Lösungen und Verstärkung der zivilen und wirtschaftlichen Unterstützung beinhalten soll. Auf massiven Protest stößt deshalb die beschlossene Entsendung der deutschen Tornados nach Afghanistan, die eine unmittelbare Einbindung des deutschen ISAF-Kontingents in die "Enduring Freedom"- Kampfeinsätze der US-Alliierten zur Folge hat und zur weiteren "Irakisierung" Afghanistans beiträgt.

Eine der größten Demonstrationen dürfte der Ostermarsch für die FreiE HeidE am "Bombodrom" in der Kyritz-Ruppiner Heide werden, wo am Ostersonntag u.a. der Theologe Eugen Drewermann, Ministerpräsident Matthias Platzeck und Major Florian Pfaff beteiligt sind. Die meisten Aktionen im Bundesgebiet starten am Ostersamstag. Der Ostermarsch Ruhr führt in drei Tagen von Duisburg nach Dortmund. Bereits am So., 1. April führt der vorgezogene Potsdamer Ostermarsch zum "Deserteurs-DenkMal" auf dem Platz der Einheit. Abgeschlossen werden die Ostermärsche traditionell mit größeren regionalen Kundgebungen am Ostermontag u.a. in Berlin, Dortmund, Frankfurt, Hamburg, Kassel und Nürnberg. Auch der Ostermarsch Sachsen-Anhalt führt am Ostermontag zum Militärgelände Colbitz-Letzinger Heide.

Weitere Infos, Aufrufe der regionalen Veranstalter, Infos zu RednerInnen und Rednern sind auf den Websiten des "Netzwerk Friedenskooperative" zu finden..