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Kyritz-Ruppiner Heide bleibt Tiefflugfrei!

pax christi begrüßt den gestern vom Verteidigungsminister bekannt gegebenen Verzicht auf die militärische Nutzung der brandenburgischen Kyritz-Ruppiner Heide

„Ich bin sehr erleichtert und froh über die längst überfällige Entscheidung, die Bombodrom-Pläne fallenzulassen. Besonders freut mich, dass die Demokratie sich in dieser Frage bewährt hat: Proteste von Bürger/innen und die Petition ans Parlament haben die Unterstützung durch den Deutschen Bundestag erreicht und jetzt endlich auch den Verteidigungsminister überzeugt.“ freut sich pax christi Generalsekretärin, Christine Hoffmann, heute in Berlin. „Das Üben von Raketenabwürfen im Tiefflug hat keinen Rückhalt in der Bevölkerung – das muss von der Politik ernst genommen werden. Wir dürfen die Augen nicht davor verschließen, dass die Bundeswehr das Angreifen mit Bomben und Bordkanonen aus dem Tiefflug heraus weiter üben will - allerdings jetzt im Ausland. Da klingt das Motto: aus den Augen aus dem Sinn an – so leicht sollten wir es uns alle nicht machen.“ betont Hoffmann.

pax christi wird sich weiterhin dafür einsetzen, dass nun auch der zweite Teil der Kernaussage der FREIen HEIDe eingelöst wird: Kein Bombodrom in der Kyritz-Ruppiner Heide UND AUCH NICHT ANDERSWO.

Für die Kyritz-Ruppiner Heide selbst müssen neue Perspektiven entwickelt werden, da das Gelände mit Munitionsresten der Sowjetarmee stark belastet ist.

Alle, die mit uns diesen Erfolg feiern wollen, können am Sonntag, den 12.07.2009 um 14.00 Uhr nach Sewekow bei Wittstock zur 113. Protestwanderung der FREIEn HEIDe gegen das Bombodrom kommen.