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Die pax christi-Bewegung gründete sich in den Trümmern des Zweiten Weltkrieges. Von Frankreich aus wurde Deutschland die Hand zur Versöhnung ausgestreckt. In Deutschland setzten sich pax christi-Mitglieder mit ihrer Rolle in der Zeit des Nationalsozialismus auseinander.
In den 60er Jahren kamen die Opfer des Nationalsozialismus in den Blick. 1964 reisten pax christi-Mitglieder zu einer Bußwallfahrt nach Auschwitz.
Viele pax christi-Gruppen bauten Kontakte zu ehemaligen KZ-Opfern bzw. und zu jüdischen Gemeinden in Osteuropa auf oder forschen in ihrem Ort nach Spuren von ZwangsarbeiterInnen.
60 Jahre nach Ende der Nazi-Diktatur und des Zweiten Weltkrieges gilt es, neue Formen zu entwickeln, wie der Opfer gedacht und aus der Geschichte gelernt werden kann. Die Zeitzeugen – auf Seiten der Opfer und auf Seiten der Täter – sterben nach und nach.
Der pax christi-Kongress im Mai 2004 hat sich mit den aktuellen Fragen nach dem „wie“ des „Erinnerns für die Gegenwart“ zu Beginn des 21. Jahrhunderts beschäftigt.
Der als pdf-Datei zur Verfügung stehende Vortrag von Dr. Matthias Proske war ein zentraler Beitrag während des Kongresses.
Wir dokumentieren auf dieser Seite auch eine Rede von Professor Dr. Wladislaw Bartoszewski, gehalten am 12. Oktober 2006 in Mainz aus Anlass des offizellen Abschlusses des Versöhnungsfonds der katholischen Kirche in Deutschland. Der ehemalige polnische Außenminister und Vorkämpfer für die polnisch-deutsche Versöhnung geht in dieser Rede auch auf die Bedeutung von pax christi im Versöhnungsprozess ein.
Darüber hinaus ist der Vortrag von Dr. Norbert Reck dokumentiert, den er bei der pax christi-Gedenkfeier am 27. Januar 2007 in Speyer gehalten hat.