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Papst Benedikt XVI. würdigt die Begegnungsarbeit in Oswiecim/Auschwitz

Mit namentlicher Nennung der Orte des Gebets, des Dialogs und der Begegnung in Oswiecim, Polen hat Papst Benedikt XVI. die Bedeutung der Erinnerungsarbeit zur Shoa eindrucksvoll unterstrichen. In seiner Rede im ehemaligen Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau am Rande der Stadt Oswiecim sagte der Papst: „Gottlob wachsen im Umkreis dieser Stätte des Grauens mit der Reinigung des Gedächtnisses, zu der sie uns drängt, vielfältige Initiativen, die dem Bösen eine Grenze setzen, dem Guten Kraft geben wollen.“ Dabei erwähnte der Papst das Zentrum für Dialog und Gebet, das er wenige Stunden vorher gesegnet hatte, und die internationale Jugendbegegnungsstätte. Zu beiden Orten unterhält pax christi intensive Kontakte und nutzt die Angebote der jeweiligen Häuser zur Annäherung an die in Auschwitz begangenen Verbrechen gegen die Menschlichkeit und zu Einübung in einen verantwortlichen Umgang mit der Geschichte dieses Völkermordes. Indem der Papst die Arbeit dieser Orte des Gedächtnisses ausdrücklich erwähnt, setzt er ein deutliches Zeichen gegen die aktuellen, nationalen wie internationalen Versuche, das Geschehen des Holocaust zu relativieren oder gar zu leugnen. Zugleich unterstreicht der Papst die bleibende Bedeutung der Erinnerungsarbeit, wenn er sagt: „So dürfen wir hoffen, dass aus dem Ort des Grauens Besinnung wächst und dass das Erinnern hilft, dem Bösen zu widerstehen und der Liebe zum Sieg zu verhelfen“.

Das Zentrum für Dialog und Gebet und die Internationale Jugendbegegnungsstätte bieten ideale Voraussetzungen für Aufenthalt und Begleitung vor Ort und können von Einzel- wie Gruppenreisenden genutzt werden. Das Sekretariat von pax christi ist bei der Vermittlung von Anfragen gerne behilflich.

Quelle: Foto: Reuters