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Friedensbewegung warnt vor Eskalation im Irankonflikt: Aktionen am 18. März, dem Jahrestag des Irakkriegsbeginns
Viele Engagierte in Friedensbewegung und -forschung sind alarmiert, manche prophezeien US-Militärschläge gegen atomare Anlagen und militärische Ziele im Iran. Von nahezu allen Beteiligten wird an der Eskalationsschraube gedreht - oft aus innenpolitischen Gründen. Der Konflikt um das iranische Atomprogramm verknüpft sich mit dem Karikaturenstreit und dem Israel/Palästina-Konflikt und viele gießen Öl ins Feuer. Was tun, um weitere Eskalation zu verhindern? Bei den zahlreichen Aktionen zum 18. März 2006 und zu den Ostermärschen wird der drohende Krieg gegen Iran zentrales Thema sein.
Die Aktionen wenden sich ebenso gegen US- oder israelische Bombardierungspläne gegen iranische Atomanlagen wie auch gegen die unsäglichen anti-semitischen Äußerungen des iranischen Präsidenten Ahmadinedschad. Sie wollen eine Friedenslösung erreichen, die das anerkannte Existenzrecht Israels sowie Nichtangriffsgarantien für alle Staaten der Region einschließt und eine atomwaffenfreie Zone im Nahen und Mittleren Ostens anstrebt.
Ein Appell an Kofi Annan zur Einrichtung einer UN-Mediationskommission und eines Moratoriums, ein Aufruf an die Bundesregierung und eine Unterschriftenliste als Petition an den Bundestag finden sich auf den Internetseiten der Friedenskooperative, wo auch Hinweise auf Aktionen zu finden sind, ebenso auf der Homepage des IPPNW.
Die "Kooperation für den Frieden" wird in Kürze ein Dossier mit detaillierten Vorschlägen für politische Lösungen vorlegen.