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Kurzmeldung

Priester und Ordensleute im Ostkongo in bedrohlicher Lage

Pax Christi International informiert

Brüssel-Kinshasa, 18.12.2009: Priester und Ordensleute sind nach Einschätzung belgischer Experten im Osten des Kongo nicht länger sicher. Selbst Bischöfe würden in der Region zunehmend eingeschüchtert und sogar mit dem Tod bedroht, berichteten Kongo-Spezialisten am Freitag im katholischen Internet-Informationsdienst "kerknet". In der Region hatte es zuletzt mehrere Mordanschläge gegen Priester und Ordensleute gegeben. Allein in diesem Monat waren ein Geistlicher und eine Ordensfrau getötet worden.

Die Kongo-Expertin der katholischen Friedensbewegung "Pax Christi Flandern", Hilde Deman, sagte, Priester und Ordensleute würden wegen ihrer Rolle in der Gesellschaft zunehmend gezielt angegriffen. Die Botschaft sei klar: Wer sich gegen Menschenrechtsverletzungen wende, mache sich selbst zum Ziel. Die Kirche stelle die einzigen noch funktionierenden Einrichtungen in der Region und habe durch Schulen, Krankenhäuser und Sozialdienste großen Einfluss auf die Bevölkerung. Ziel der Attentate sei daher auch Einschüchterung.