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Besuch von Pax Christi International im Irak
Eindrücke der französisch-italienischen Delegation unter Leitung von Bischof Stenger
Die Bedeutung der Versöhnung hat eine französisch-italienische Pax-Christi-Delegation bei einem Besuch im irakischen Kurdistan betont. Bei einer Begegnung mit dem kurdischen Spitzenpolitiker Massoud Barzani betonte der französische Bischof Marc Stenger, Präsident von Pax Christi France, wie entscheidend aus der Sicht der katholischen Friedensbewegung die Solidarität zwischen allen Bewohnern des Iraks wäre. Ohne Versöhnung seien Dialog und Frieden "nicht zu verwirklichen".
Die französisch-italienische Delegation sei im
Irak, um den Christen des Landes die Unterstützung der
Glaubensgeschwister aus dem Westen zu bekunden, betonte Bischof Stenger.
Die Christen könnten einen Beitrag zum Dialog und zur Öffnung leisten.
Barzani betonte in seiner Antwort, dass das irakische Kurdistan für die
Christen offen sei. In Kurdistan gebe es keine "religiöse
Diskriminierung". Beobachter sind skeptisch, was die Lage von Christen
im mehrheitlich kurdischen Nordirak angeht. Die Behörden signalisieren,
dass sie keine christlichen Flüchtlinge aus anderen Teilen des Iraks
mehr aufnehmen wollen.