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Auschwitz – 60 Jahre danach.
Der Zivilisationsbruch, den das Geschehen von Auschwitz darstellt, bildet auch 60 Jahre danach eine Kluft, die sich einer Einebnung in die Geschichte widersetzt. Lernen aus der Geschichte wird so immer wieder auch zu einer Anfrage an die eigenen religiösen, politischen und persönlichen Überzeugungen. In diesem Sinne hat sich die heutige Gedenkstätte Auschwitz zu einem Ort der Begegnung und des Dialogs entwickelt, an dem das Hören auf diesen Ort und die Begegnung mit den Menschen, deren Vorfahren hier ermordet wurden, Perspektiven für eine gemeinsame, menschliche Zukunft eröffnen. Dies gilt insbesondere für den christlich-jüdischen wie den deutsch-polnischen Dialog.
Im Jahr 1964 brach erstmals eine Delegation der deutschen Sektion von pax christi nach Auschwitz auf. Dieser ersten Annäherung an diesen Ort des Todes und des vielfältigen Leids folgten viele Reisen und der Aufbau intensiver Kontakte nach Polen.
Aktualisiert wurden die Kontakte durch zwei pax christi - Delegations- und Studienreisen des Präsidiums im Oktober 2004 und im Mai 2005.
Das Zentrum für Dialog und Gebet in Oswieczim
pax christi baut seine Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Dialog und Gebet in Oswiecim aus. Das Zentrum ist ein Ort der Begegung für Menschen aller Glaubensrichtungen und Weltanschauungen, die "auf die Stimme dieser Erde" hören wollen. Das Zentrum bietet Gruppen Führungen und Zeitzeugenkontakte. Darüber hinaus werden immer wieder Seminare, u.a. Fortbildungen für Lehrpersonal, angeboten.
Studien- und Begegnungsreisen
Einige Bistumsstellen bieten in gewissen Abständen Fahrten zur Gedenkstätte Auschwitz und zu anderen Orten der Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus an. Mehr dazu finden sie im Bereich >Termine< , dem Kalender auf unserer Titelseite.