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Texte aus der Arbeit der pc-Kommission "Solidarität mit Zentralafrika"
Immer wieder müssen die pc-Kommissionen und ihre Mitglieder der Delegiertenversammlung Rechenschaft ablegen, die sie wählen und einsetzen. Dort werden auch die Anträge zur Weiterführung der Kommissionsarbeit beraten. Hier der Antrag vom Herbst 2006
Voraussetzung für die Beratung war natürlich der Rechenschaftsbericht. Jener von 2006 der Afrika-Kommission kann mit dem untenstehenden Link gelesen werden. Auf dem nebenstehenden Photo (anklicken zwecks Vergrößerung) sehen wir einige Kommissionsmitglieder während einer Sitzung im Wohnzimmer des inzwischen verstorbenen Mitbegründers der Kommission, Andreas Schillo, in Bonn-Friesdorf, wo Andreas dann auch regelmäßig mit eigener Hand eine Gemüsesuppe kochte und die Zutaten kamen selbstverständlich aus dem benachbarten Bioladen.
pax christi Deutschland ist - neben den großen Hilfswerken Brot für die Welt, Misereor, Diakonisches Werk und Vereinigte Evangelische Mission - Mitträger des "Ökumenischen Netzes Zentralafrika" in Berlin, kurz "Kongo-Lobbystelle". So gehört zur Vorlage bei der Delegiertenversammlung auch ein Sonder-Rechenschaftsbericht über die Tätigkeit des pc-Delegierten im Trägerkreis dieser Lobbystelle. Jener von 2006 kann hier gelesen werden.
2006: Wahlen im Kongo
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Im Jahre 2006 fanden im Kongo endlich - nach fast 40 Jahren - wieder einmal demokratische Wahlen statt. Aus den ersten Wahlen ging Patrice Lumumba als Ministerpräsident hervor, der kurz später mit Nachhilfe westlicher Geheimdienste, wie inzwischen bewiesen ist, ermordet wurde. Seitdem war keine Regierung demokratisch legitimiert und "die Welt" interessierte sich während des Kalten Krieges auch nicht dafür, was "weit weg" in Afrika passierte. Der Fall der Berliner Mauer ermutigte auch viele Menschen in Afrika Demokratie einzufordern. In Kinshasa entstand eine Souveräne Nationalversammlung, doch Laurent Kabila mit seinen Rebellen aus dem Ostkongo eroberte das Land - und führte dieses geradewegs in einen Krieg. Einige Jahre später wurde in "Sun City" ein Friedensabkommen ausgehandelt: Die vorher verfeindeten Kriegsteilnehmer sollten gemeinsam eine Übergangsregierung bilden, die den Hauptzweck haben sollte, Wahlen zu organisieren. Nach langer Verschleppung und viel Druck fanden diese 2006 statt. Kommissionsmitglied Heinz Werner Wessler gibt Ende 2006 einen Überblick zur Situation nach den Wahlen, dessen Kurzfassung im Dezember 2006 in der "pax-zeit" erscheint. ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Das Photo zeigt wartende Menschen vor einem Wahlbüro in Beni (Nordost-Kongo)
Illegaler Waffen- und Rohstoffhandel
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Die Pax-Christi-Kommission "Solidarität mit Zentralafrika" ging aus dem "Kongo-Appell" zur Einstellung des Waffenhandels hervor. Über die Jahre haben wir uns immer wieder mit dem Problem des Waffenhandels und dann auch der Kriegsfinanzierung durch illegalen Rohstoffhandel befaßt. UNO-Untersuchungskommissionen haben mehrfach "kriminelle Netzwerke" benannt, welche den Kongo "illegal ausplünderten". Im Mai 2007 hat die pc-Kommission in einer öffentlichen Erklärung, die weithin Beachtung fand, auf das Problem der Rohstoffexporte aus dem Kongo hingewiesen und einige Forderungen an die Regierung gestellt. --------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Photo: "durchwühlte Erde" im Ostkongo, hier wird nach Gold gegraben
Weltgebetstag für den Frieden im Kongo
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Auf der Ebene von Pax Christi International wird parallel zur Arbeit unserer Kommission ein "Netzwerk Große Seen" von pax christi-Gruppen in der Region gefördert. Diese Gruppen veranstalten regelmäßig überregionale "Konsultationen", oft mit dem damaligen Pax-Christi-International-Vizepräsidenten, Erzbischof Monsengwo, der heute Erzbischof von Kinshasa ist, damals noch von Kisangani. Bei einer dieser Konsultationen wurde empfohlen, jährlich zum 1. Advent einen "Weltgebetstag für den Frieden in Zentralafrika zu begehen. Unser lieber Andreas Schillo hat sich mit der Kommisson engagiert dafür eingesetzt, daß dieser Weltgebetstag auch in Deutschland regelmäßig begangen wurde, wenigstens mit einem zentralen Gottesdienst, meistens in Bonn. Zum 1. Advent 2007 hat die pc-Kommission "Solidarität für Zentralafrika" als Handreichung für alle pc-Mitglieder ein "Impulse"-Heft zur Vorbereitung eines Gebetsgottesdienstes für diesen Anlaß bereitgestellt. Die Beiträge des Heftes sind über den Tag hinaus lesenswert und können hier runtergeladen werden. ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------ Auf dem Photo ist eine "Hinterhofkirche" in Kinshasa zu sehen
Langfristige Aufbauarbeit statt militärischem Aktionismus
Stellungnahme der pax-christi-Kommission „Solidarität mit Zentralafrika“ zur aktuellen Debatte um einen EU-Militäreinsatz in der DR Kongo vom 22.3.2006, kurz bevor die Bundeswehr für einige Monate in den Kongo geschickt wurde... ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Krisenherd Bukavu: Warum werden im Kongo Blauhelmsoldaten mit Steinen beworfen? Eine Stellungnahme des Netzwerks Afrika-Deutschland und der Kommission „Solidarität mit Zentralafrika“ von pax christi, deutsche Sektion vom 4.6.2006
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Antwort von Entwicklungshilfeministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul auf die pc-Stellungnahme
Was stand im Kongo zur Wahl?
Artikel von pc-Kommissionsmitglied Dr.Heinz-Werner Wessler für die pax-Zeit und für die Zeitschrift DER PAZIFIST von Dialog International zu den Ergebnissen der Wahlen im Kongo, Herbst 2006
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