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Freundesbrief vom Fronleichnamstag 7.6.2007
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Liebe Freundinnen und Freunde, wie Sie wissen, ist unser lieber Andreas Schillo am Ostersonntag 2007 in die Ewigkeit abberufen worden. Noch an Gründonnerstag hat er sich lebhaft für den Fortgang des Schulprojektes in Bukavu interessiert und es hat ihn sehr bekümmert, weil es ihm aus irgendeinem Grund nicht mehr möglich war, die Datei mit dem jüngsten Projektbericht aus Bukavu an seinem Computer zu öffnen. Die Unterstützung der „Jumelage“ (um seinen Begriff einzuführen) vor allem mit Pax Christi/Nous sommes frères (Bukavu) und Pax Christi Kikwit ist ihm über die Jahre ein Herzensanliegen geblieben. „Die jungen Pflänzchen des Friedens“ mußten, wie er immer sagte, gehegt und gepflegt werden.
Dabei haben Sie, liebe Freundinnen und Freunde, Andreas offenbar tatkräftig immer wieder diskret mit Spenden unterstützt, sodass er so manches Projekt im Namen von Pax Christi auf den Weg bringen konnte, ohne besonders viel Aufhebens davon zu machen. Hin und wieder gelang ihm auch, noch einen Zuschuss bei MISEREOR „locker“ zu machen.
Seit 1997 hat Andreas Schillo viele von Ihnen regelmäßig über Aktionen und Projekte der Kongo-Solidaritätsarbeit mit seinen Rundbriefen informiert. Diese Arbeit geschah in Trägerschaft der Pax-Christi-Bistumsstelle Köln. Kürzlich sassen Mitgliedern der Kommission „Solidarität mit Zentralafrika“ und Vorstandsmitglieder der Bistumsstelle Köln zusammen und haben dabei vereinbart, dass eine gemeinsame Projektgruppe diese Arbeit im Sinne von Andreas fortführen soll. ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Und jetzt noch eine kleine Erklärung für diejenigen von Ihnen, die sich fragen, was es nun mit „Kommission“ und „Bistumsstelle“ auf sich hat: Interessenkonflikte zwischen der genannten Kommission „Solidarität mit Zentralafrika“, die dem Präsidium zugeordnet und damit ein Organ der nationalen Sektion ist, und der Bistumsstelle Köln bestehen nicht. Wir haben uns in der seit 2000 und ebenfalls auf eine Initiative von Andreas zurückgehenden Kommission schon früh entschieden, dass wir mit ihr mehr politische Lobbyarbeit, Erklärungen, Vernetzungsarbeit, Veranstaltungen etc. machen wollen, während die Projektarbeit eher auf Bistumsstellenebene bleiben soll. --------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
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Unmittelbar verantwortlich für die Verwaltung der Gelder und die Unterstützung für Projekte in Zentralafrika sind Heinz Rothenpieler und Jacques Kabengele. Sie sind noch von Andreas für diese Aufgabe vorbereitet worden. Die Projektarbeit bleibt wie gehabt bei der Bistumsstelle angesiedelt, auch wenn die Mitglieder der Kommission sich wohl künftig verstärkt inhaltlich mit einzelnen Projekten befassen und der Bistumsstellenleitung vermehrt Empfehlungen zukommen lassen werden. Heinz war aber von Anfang an auch in der Kommission „Solidarität mit Zentralafrika“ dabei, zunächst kooptiert, inzwischen als Vollmitglied. Jacques hat in letzter Zeit Andreas bei der Administration der Projekte schon erheblich entlasten können. Dabei soll es auch bleiben. Wir würden uns freuen, wenn Sie uns helfen, diese Kongo-Solidaritätsarbeit im Sinne von Andreas auch weiterhin fortzuführen und gelegentlich mit einer Spende zu unterstützen. Insbesondere für das Straßenkinderprojekt (die Schule für Straßenkinder) in Bukavu ist Hilfe dringender denn je nötig. Wo sonst auf der Welt kann Pax Christi sich um die Ausbildung von Hunderten von Kindern kümmern? Und wir wollen hier künftig möglichst auch das Thema „Friedenserziehung“ einbringen, was einem ausdrücklichen Wunsch der Bistumsstelle entspricht.
Wir denken, dass mit dieser Projektarbeit über die Jahre viel Gutes bewirkt worden ist. Durch die intensive Kommunikation vor allem mit Nous sommes frères in Bukavu sehen wir, wie hier auch eine gewisse Nachhaltigkeit schon jetzt erreicht ist. Durch die Nähe und die persönliche Bekanntschaft, durch Projektbesuche und Gegenbesuche ist über die Jahre auch Vertrauen und gegenseitiges Verständnis entstanden. Das soll weiter gehen!
Im Namen der Bistumsstellenleitung und der Mitglieder der Kommission „Solidarität mit Zentralafrika grüßen Sie und Euch ganz herzlich Jacques Kabengele, Dr.Heinz Werner Weßler und Heinz Rothenpieler
------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Die Spendenkontonummer bleibt wie gewohnt die der Bistumsstelle Köln (siehe unten), der Verwendungszweck „Kongo“ oder „Zentralafrika“ sorgt dafür, dass die Spende in den richtigen Topf kommt. Die Arbeit der Kommissions- und Bistumsstellenmitglieder ist selbstverständlich ehrenamtlich. Bankverbindung der Bistumsstelle Köln: Konto 18895013, Pax Bank Köln, BLZ 370 601 93
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