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Christen protestierten in Münster gegen Neonazis
Mehrere tausend Gegendemonstranten protestierten am Samstag friedlich gegen ein paar Hundert Neonazis, die durch das münstersche Wohnviertel Rumphorst marschierten.
Viele kirchliche Gruppen beteiligten sich an den Protesten gegen eine Neonazi-Demo in Münster. Mit dabei auch der emeritierte Weihbischof Ostermann
In der katholischen Thomas-Morus-Kirche fanden mehrere Protestaktionen statt. Mit dabei war auch Weihbischof em. Friedrich Ostermann. "Ist Gott eigentlich politisch?", diese und andere Fragen wurden beim Politischen Nachtgebet am Vorabend der Neonazi-Demonstration in der Thomas-Morus-Kirche gestellt und "was würde Jesus tun?" Eine eindeutige Antwort fanden die Teilnehmer/innen nicht. Aber sie wollten ein christlich geprägtes Zeichen setzen gegen Menschenverachtung und rassistische Gewalt und ihren Protest an das Gebet koppeln.
Eingeladen zu diesem Politischen Nachtgebet hatten die Gemeinde St.
Franziskus, die Erlöser-Kirchengemeinde, die Hochschulgruppe Pax Christi, das Befreiungstheologische Netzwerk Münster sowie das Institut für Theologie und Kirche.
Auf der Promenade vor der Synagoge fand am Samstag eine friedliche Demonstration gegen Rechts statt, an der auch viele kirchliche Vereine teilnahmen. Matthias Hake, Vorsitzender der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, stellte klar, "dass Intoleranz und Hass bei uns in Münster keinen Raum haben" und hob die Symbolik des Ortes direkt an der Synagoge hervor. Hake: "Alles hat seine Zeit, und jetzt ist die Zeit zu widerstehen."