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Tagung "Zeit zu handeln. Konsequenzen aus dem Kairos-Palästina-Dokument" vom 20.-22. Mai 2011 in der Evangelischen Akademie Bad Boll
"Die Stunde der Wahrheit: Ein Wort des Glaubens, der Hoffnung und der Liebe aus der Mitte des Leidens der Palästinenser und Palästinenserinnen" haben palästinensische Theologinnen und Theologen ihren Aufschrei genannt. Es ist ein Wort der Liebe, weil es im Feind Gottes Antlitz sieht, es ist ein Wort des Glaubens, weil es in der christlichen Tradition wurzelt und es ist ein Wort der Hoffnung, weil es den Blick nach vorne richtet, auf ein Ende der Besatzung und ein friedliches Zusammenleben. Die Lage der Palästinenser durch Siedlungen, Mauerbau und Blockade ist dramatisch. Es ist höchste Zeit, die Besatzung zu beenden. Das soll das Wort „Kairos“ ausdrücken. Wie damals in Südafrika als das Kairos Papier der südafrikanischen Kirchen das Ende der Apartheid einläutete, ruft das Kairos-Palästina-Dokument zur Umkehr auf. „Könnt Ihr uns helfen, unsere Freiheit zurück zu erlangen“, fragen die Verfasserinnen und Verfasser des Kairos- Palästina-Dokuments die Kirchen weltweit. Ihr Wort an die Weltgemeinschaft lautet: „Besteht darauf, dass die internationalen Resolutionen zur Palästinafrage auf alle Parteien angewendet werden.“ Wirtschaftliche Maßnahmen gegen die Besatzungsmacht Israel sollen international eingeleitet werden.
Tagung "Partner für den Frieden. Mit Hamas und Fatah reden" vom 11.-13. Juni 2010 in der Evangelischen Akademie Bad Boll
mit Rainer Arnold MdB, Muriel Asseburg, Avraham Burg, Abdallah
Frangi, Michael Hennrich MdB, Harald Leibrecht MdB, Ivesa Lübben u.a.
Die deutsche Sektion der internationalen katholischen Friedensbewegung lud in Kooperation mit der Evangelischen Akademie Bad Boll vom 11.
bis 13. Juni 2010 zu der Tagung „Partner für den Frieden. Mit Hamas und
Fatah reden“ ein.
Die Einladung an den Gesundheitsminister der Regierung des Gazastreifens, Hamas-Mitglied Basem Naim, hatte im Vorfeld für massive Kritik gesorgt. In einer Stellungnahme unterstrich der Geschäftsführende Vorstand von pax christi wenige Wochen vor Beginn der Veranstaltung: "Zum Dialog gibt es keine Alternative. Mit der Tagung „Partner für den Frieden. Mit Hamas
und Fatah reden“ leistet pax christi einen Beitrag, die Positionen von
Fatah und Hamas und ihre Vorstellungen von einer Konfliktregelung zu
diskutieren. (...) Dialogverweigerung schürt
Vorurteile und trägt letztendlich zur weiteren Verschärfung der
Situation im Nahen Osten bei."
Tagung "Jenseits von Frieden? Deutsches Engagement im Israel-Palästina-Konflikt" (pax christi-Kongress 2007) vom 11.-13. Mai 2007 in der Evangelischen Akademie Bad Boll
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Vom 11.-13. Mai 2007 fand in Kooperation mit der Evangelischen Akademie Bad Boll der diesjährige pax christi-Kongress 2007 statt. Zentrale Frage war, inwieweit Deutschlands „besondere Beziehungen“ nach Israel dessen Besatzungspolitik in Palästina nach 40 Jahren weiter faktisch unterstützen und rechtfertigen dürfen. Die Kongressdokumentation kann über die Ev. Akademie Bad Boll bezogen werden. Eine Zusammenfassung (aus der paxzeit - Ausgabe 3 / 2007) finden Sie hier: