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Antisemitische Gewalt: Angriff auf die Religionsfreiheit
Erklärung des Geschäftsführenden Vorstandes
pax christi verurteilt auf das Schärfste den Angriff auf den Rabbiner der jüdischen Gemeinde in Berlin am 28. August 2012. Er wurde im Bezirk Schöneberg auf offener Straße geschlagen und schwer verletzt. Der Angriff wurde von noch nicht näher bekannten angeblich arabischen Jugendlichen ausgeführt.
Diese Tat stellt nicht nur eine körperliche Verletzung dar, sondern ist mit den offenbar antisemitischen Äußerungen der Täter auch ein Angriff auf jüdisches Leben in Deutschland und auf das ungestörte und gleichberechtigte Zusammenleben verschiedener Religionen.
Es ist beunruhigend, dass solche rassistische Gewalt auf offener Straße geschehen kann. Auch eine kritische Sicht auf den Nahostkonflikt und israelische Politik rechtfertigt in keinster Weise solche Gewalttätigkeiten.
Antisemitische Delikte sind weiterhin ein Problem unserer Gesellschaft. So wurden nach Angaben der Bundesregierung im zweiten Quartal 2012 etwa 197 verübte Straftaten mit antisemitischem Hintergrund registriert.