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Deutschland muss politisch Verantwortung für einen gerechten Frieden im Nahen Osten übernehmen
Erklärung des Geschäftsführenden Vorstandes von pax christi
Zur geplanten deutschen militärischen Beteiligung an der erweiterten UN-Mission im Libanon (UNIFIL) meldet pax christi Bedenken an.
In seiner Erklärung vom 28. August betont der Geschäftsführende Vorstand:
Wenn Deutschland einen Beitrag leisten will zum Aufbau von Frieden, Sicherheit und nationaler Souveränität in diesem Konflikt, dann muss es
- Rüstungslieferungen in die Region unterbinden, vor allem die Auslieferung der Dolphin U-Boote und des Truppentransporters Dingo an Israel stoppen,
- gegenüber den Konfliktparteien auf die Umsetzung aller VN-Resolutionen drängen. Dazu gehören neben der Entwaffnung der Hisbollah das Ende der israelischen Besatzung im Westjordanland, in Ostjerusalem, Gaza und Golan, das Ende der illegalen Besiedlung und der Annexion von Land zum Bau der Sicherheitsanlagen sowie die Anerkennung des Rückkehrrechts der palästinensischen Flüchtlinge und entsprechende Regelungen,
- die humanitären und die Wiederaufbau-Hilfen und den Zivilen Friedensdienst in dieser Region ausweiten,
- an der Vorbereitung einer umfassenden „Konferenz für Sicherheit und Zusammenarbeit im Nahen und Mittleren Osten“ mitwirken.
Frieden und Sicherheit im Nahen Osten entstehen nur, wenn internationales Recht endlich Anwendung findet und Gerechtigkeit einkehrt.
Den gesamten Text der Erklärung dokumentieren wir als pdf-Datei zum herunterladen.