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Erklärung

pax christi Generalsekretär Joachim Garstecki beendet Tätigkeit

Der Generalsekretär von pax Christi, Joachim Garstecki , wird seine Arbeit in der katholischen Friedensbewegung auf eigenen Wunsch zum Jahresende 2000 beenden.

Nach genau zehn Jahren Tätigkeit für pax christi wird sich Garstecki einer neuen beruflichen Aufgabe stellen. Die Amtszeit von Joachim Garstecki, der bis 1990 als Friedensreferent beim Bund der evangelischen Kirchen in der DDR gearbeitet hatte, begann mit der Annäherung von Pax Christi in der alten Bundesrepublik und der ökumenischen Friedens- und Menschenrechtsbewegung aus der DDR vor 1989. Er koordinierte Anfang der Neunzigerjahre den sogenannten Plattformprozess von pax christi, eine rund dreijährige Modernisierungsdiskussion innerhalb der katholischen Friedensbewegung. In der im Herbst 1995 beginnenden Pazifismusdebatte bis hin zum Kosovo-Konflikt 1999 spielte Garstecki auch öffentlich eine aktive Rolle. Seine häufig von strikten pazifistischen Antworten abweichenden Positionen beförderten innerhalb von pax christi eine intensive Diskussion über die politische Aktualität der Gewaltfreiheit. In den letzten Jahren begleitete er intensiv die Entwicklung des zivilen Friedensdienstes als neuem Handlungsfeld von pax christi. Joachim Garstecki war innerhalb und außerhalb von pax christi ein geschätzter Gesprächs- und Diskussionspartner. Auf der internationalen Ebene von pax christi genoß er großes Ansehen.


Die deutsche Sektion von pax christi wird Joachim Garstecki auf der diesjährigen Delegiertenversammlung vom 10. - 12. November in Burg Rothenfels offiziell verabschieden.


Aachen/Bad Vilbel, den 18. September 2000